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Rückschritt in der schulischen Inklusion

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Foto: SPD Niedersachsen

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HANNOVER (KOBINET)

HANNOVER (KOBINET) Das „Bündnis für Inklusive Bildung" in Niedersachsen warnt heute davor, dass die Landesregierung mit der Änderung des Schulgesetzes einen Rückschritt in der schulischen Inklusion plant. "In ihrem Wahlprogramm hat die SPD noch versprochen, die inklusive Schule werde ausgebaut. Mit Wut und Enttäuschung muss das Bündnis nun zur Kenntnis nehmen, dass der Koalitionspartner SPD sich nicht durchsetzen konnte und als erste Initiative die schulische Inklusion in Niedersachsen zurückdrehen will. Und das, obwohl sie die stärkste Fraktion ist", wird in einer Presseerklärung betont.



Statt den inklusiven Schulen verlässliche Rahmenbedingungen zu geben, verursache die neue Landesregierung zusätzliches Chaos und sorgt für Frust und Resignation bei den Betroffenen. So werde etwa Förderschullehrkräften weiterhin die Zuordnung zu einer Regelschule verwehrt. Das führe dazu, dass sie weder der einen noch der anderen Schule zugehörig sind. Das Bündnis appelliert an die Landesregierung, das Rad nicht zurückzudrehen: „Schulen brauchen Unterstützung bei der Schul- und Personalentwicklung, damit der Prozess gelingen kann. Die Verwirklichung des Menschenrechts auf inklusive Bildung darf nicht noch weiter aufgeschoben werden.“