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Chancen für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt

Wappen von Bayern
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Foto: Public Domain

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MüNCHEN (KOBINET)

MüNCHEN (KOBINET) Über 480 junge Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung haben in den letzten zehn Jahren in Bayern einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Gelungen ist das im Rahmen der Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule – Beruf‘, wobei es um die Kooperation zwischen Sozialministerium, Kultusministerium und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit geht.



„Junge Menschen mit geistiger Behinderung haben ein enormes Potential. Wir wollen ihre individuellen Talente entdecken und fördern. Deshalb stellen wir ihnen Coaches an die Seite, die Unternehmen und Schüler zusammenbringen. Das Ziel: sich gegenseitig Berührungsängste nehmen und die Fähigkeiten der jungen Leute bestmöglich am Arbeitsplatz zum Einsatz bringen“, erklärt Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger anlässlich des Festaktes im Schloss Nymphenburg den besonderen Erfolg des Programms.

Bis jetzt haben schon über 1.000 Förderschülerinnen und Förderschüler mit geistiger Behinderung an dem Programm teilgenommen. Rund 47 Prozent haben einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Die drei Partner haben die Gesamtmaßnahme wegen ihres Erfolges bereits bis zum Ende des Schuljahres 2021 verlängert und zudem ausgeweitet. Damit haben jedes Jahr bis zu 260 Förderschülerinnen und Förderschüler die Chance auf einen Arbeitsplatz im allgemeinen Arbeitsmarkt.