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Demo für Erhalt der Förderung für ZSL Köln am 2. September 2026

Plakat für ZSL-Demo in Köln am 2.9.2026
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Foto: ZSL Köln

Köln (kobinet)

"Das ZSL Köln muss bleiben", unter diesem Motto findet am 2. September 2026 um 15:00 Uhr vor dem Kölner Rathaus am Theo-Burauen-Platz eine Demonstration für den Erhalt der Förderung für das Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) statt. "Das Beratungs- und Informationszentrum, das sich seit fast 40 Jahren der Unterstützung von behinderten Menschen in Köln widmet, steht aufgrund gestrichener Fördergelder vor einer existenziellen Bedrohung. Diese Einsparungen wären ein schwerer Rückschlag nicht nur für die betroffenen Menschen, sondern für die gesamte Gemeinschaft, die auf Verbesserungen in den Bereichen Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe angewiesen ist", heißt es u.a. zur Erläuterung über die Wichtigkeit der Förderung des ZSL Köln durch die Stadt Köln in einer Petition, die bereits über 2.500 Unterstützer*innen hat.

"Wenn die Stadt Köln dem ZsL Köln die Gelder streicht, streicht sie nicht einfach die Förderung eines Projekts, sondern gefährdet das Überleben eines ganzen Beratungszentrums für Inklusion und Teilhabe in Köln. Dieses Zentrum bedeutet mehr als nur ein Ort der Beratung und der politischen Selbstvertretung - es ist ein Ort der Solidarität, der Unterstützung und des Fortschritts für behinderte Menschen und ihre Angehörigen in unserer Stadt. Über viele Jahre hinweg aufgebautes Wissen, wertvolle Netzwerke und gelebte Expertise dürfen nicht einfach ausgelöscht werden", heißt es weiter im Text zur Petition für den Erhalt der Förderung und des ZsL Köln.

Link zur Petition

Link zum Facebook-Eintrag des ZSL Köln mit der Ankündigung der Demonstration am 2. September 2026

Förderungen, die in den letzten 30 Jahren mühsam für wichtige Angebote von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen erkämpft wurden, werden derzeit in vielen Bereichen reduziert, so auch in Köln, wo das Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln seit Jahrzehnten gut in der Stadt verankert ist und als eines der ersten ZsLs eine kommunale Förderung erreichte. Diese Errungenschaften gilt es nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung zu verteidigen. "Wir können es nicht hinnehmen, dass die Förderung der Selbstvertretung und die Strukturen zum Empowerment behinderter Menschen Stück für Stück zerschlagen werden. Hart Erkämpftes muss verteidigt werden, sonst finden wir uns schnell wieder in einer Gesellschaft, in der das sogenannte "Heim" die einzige Alternative für behinderte Menschen ist und nichtbehinderte Menschen ohne Widerspruch selbstverständlich über behinderte Menschen entscheiden", erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul. Die LIGA Selbstvertretung zeigt sich angesichts der massiven Rückschritte in Sachen Partizipation, Unterstützung der Selbstvertretung und der Förderung eines selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen auf Bundesebene äusserst besorgt um die weitere Entwicklung der Behindertenpolitik in Deutschland und unterstützt die Demonstration in Köln ausdrücklich.

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über die Petition des ZSL Köln vom 14. August 2026

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