Köln (kobinet)
Am 2. September 2026 gibt es eine Demonstration in Köln.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Die Demonstration beginnt um 15:00 Uhr.
Der Treff-Punkt ist der Theo-Burauen-Platz.
Der Theo-Burauen-Platz ist vor dem Kölner Rat-Haus.
Das Motto der Demonstration lautet: Das ZSL Köln muss bleiben!
Ein Motto ist ein kurzer Satz.
Der Satz zeigt das wichtigste Ziel.
ZSL bedeutet: Zentrum für selbst-bestimmtes Leben.
Selbst-bestimmtes Leben bedeutet: Du entscheidest selbst, wie du lebst.
Das ZSL Köln hilft behinderten Menschen seit fast 40 Jahren.
Das ZSL Köln ist ein wichtiger Ort für behinderte Menschen.
Dort bekommen Menschen mit Behinderung Hilfe.
Dort bekommen sie auch Unter-stützung.
Die Stadt Köln will dem ZSL Köln kein Geld mehr geben.
Ohne Geld muss das ZSL Köln schließen.
Das wäre sehr schlimm für viele behinderte Menschen in Köln.
Mehr als 2.500 Menschen haben eine Petition unterschrieben.
Eine Petition ist eine Liste mit vielen Unterschriften.
Die Liste zeigt: Viele Menschen wollen das Gleiche.
Sie schicken die Liste an die Stadt oder die Regierung.
In der Petition fordern die Menschen: Das ZSL Köln muss weiter Geld bekommen!
Die LIGA Selbst-vertretung unterstützt die Demonstration.
Unterstützen bedeutet: Jemand hilft einer anderen Gruppe.
Die LIGA Selbst-vertretung ist ein Zusammen-schluss von Gruppen behinderter Menschen.
Ein Zusammen-schluss bedeutet: Mehrere Gruppen tun sich zusammen.
Die Gruppen arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Ottmar Miles-Paul spricht für die LIGA Selbst-vertretung.
Ottmar Miles-Paul sagt: Behinderte Menschen brauchen Orte wie das ZSL Köln.
Vertreten bedeutet: Eine Person spricht für andere Menschen.
Die Person sagt dann deren Meinung.
Beim ZSL Köln können behinderte Menschen sich selbst vertreten.
Sie können dort auch anderen helfen.
Orte wie das ZSL Köln dürfen nicht schließen.
Behinderte Menschen brauchen diese Hilfe.
Ihr könnt die Petition im Internet unterschreiben.
Das ZSL Köln hat die Demonstration im Internet angekündigt.
Ankündigen bedeutet: Jemand sagt vorher, was bald passieren soll.
Das ZSL Köln hat dazu etwas auf Facebook geschrieben.
Facebook ist eine Internet-Seite.
Auf Facebook teilen Menschen Nachrichten mit anderen.
kobinet-nachrichten ist eine Internet-Zeitung für behinderte Menschen.
kobinet-nachrichten hat über die Petition berichtet.
Foto: ZSL Köln
Köln (kobinet)
"Das ZSL Köln muss bleiben", unter diesem Motto findet am 2. September 2026 um 15:00 Uhr vor dem Kölner Rathaus am Theo-Burauen-Platz eine Demonstration für den Erhalt der Förderung für das Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) statt. "Das Beratungs- und Informationszentrum, das sich seit fast 40 Jahren der Unterstützung von behinderten Menschen in Köln widmet, steht aufgrund gestrichener Fördergelder vor einer existenziellen Bedrohung. Diese Einsparungen wären ein schwerer Rückschlag nicht nur für die betroffenen Menschen, sondern für die gesamte Gemeinschaft, die auf Verbesserungen in den Bereichen Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe angewiesen ist", heißt es u.a. zur Erläuterung über die Wichtigkeit der Förderung des ZSL Köln durch die Stadt Köln in einer Petition, die bereits über 2.500 Unterstützer*innen hat.
"Wenn die Stadt Köln dem ZsL Köln die Gelder streicht, streicht sie nicht einfach die Förderung eines Projekts, sondern gefährdet das Überleben eines ganzen Beratungszentrums für Inklusion und Teilhabe in Köln. Dieses Zentrum bedeutet mehr als nur ein Ort der Beratung und der politischen Selbstvertretung - es ist ein Ort der Solidarität, der Unterstützung und des Fortschritts für behinderte Menschen und ihre Angehörigen in unserer Stadt. Über viele Jahre hinweg aufgebautes Wissen, wertvolle Netzwerke und gelebte Expertise dürfen nicht einfach ausgelöscht werden", heißt es weiter im Text zur Petition für den Erhalt der Förderung und des ZsL Köln.
Link zum Facebook-Eintrag des ZSL Köln mit der Ankündigung der Demonstration am 2. September 2026
Förderungen, die in den letzten 30 Jahren mühsam für wichtige Angebote von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen erkämpft wurden, werden derzeit in vielen Bereichen reduziert, so auch in Köln, wo das Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln seit Jahrzehnten gut in der Stadt verankert ist und als eines der ersten ZsLs eine kommunale Förderung erreichte. Diese Errungenschaften gilt es nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung zu verteidigen. "Wir können es nicht hinnehmen, dass die Förderung der Selbstvertretung und die Strukturen zum Empowerment behinderter Menschen Stück für Stück zerschlagen werden. Hart Erkämpftes muss verteidigt werden, sonst finden wir uns schnell wieder in einer Gesellschaft, in der das sogenannte "Heim" die einzige Alternative für behinderte Menschen ist und nichtbehinderte Menschen ohne Widerspruch selbstverständlich über behinderte Menschen entscheiden", erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul. Die LIGA Selbstvertretung zeigt sich angesichts der massiven Rückschritte in Sachen Partizipation, Unterstützung der Selbstvertretung und der Förderung eines selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen auf Bundesebene äusserst besorgt um die weitere Entwicklung der Behindertenpolitik in Deutschland und unterstützt die Demonstration in Köln ausdrücklich.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über die Petition des ZSL Köln vom 14. August 2026
Foto: ZSL Köln
Köln (kobinet)
"Das ZSL Köln muss bleiben", unter diesem Motto findet am 2. September 2026 um 15:00 Uhr vor dem Kölner Rathaus am Theo-Burauen-Platz eine Demonstration für den Erhalt der Förderung für das Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) statt. "Das Beratungs- und Informationszentrum, das sich seit fast 40 Jahren der Unterstützung von behinderten Menschen in Köln widmet, steht aufgrund gestrichener Fördergelder vor einer existenziellen Bedrohung. Diese Einsparungen wären ein schwerer Rückschlag nicht nur für die betroffenen Menschen, sondern für die gesamte Gemeinschaft, die auf Verbesserungen in den Bereichen Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe angewiesen ist", heißt es u.a. zur Erläuterung über die Wichtigkeit der Förderung des ZSL Köln durch die Stadt Köln in einer Petition, die bereits über 2.500 Unterstützer*innen hat.
"Wenn die Stadt Köln dem ZsL Köln die Gelder streicht, streicht sie nicht einfach die Förderung eines Projekts, sondern gefährdet das Überleben eines ganzen Beratungszentrums für Inklusion und Teilhabe in Köln. Dieses Zentrum bedeutet mehr als nur ein Ort der Beratung und der politischen Selbstvertretung - es ist ein Ort der Solidarität, der Unterstützung und des Fortschritts für behinderte Menschen und ihre Angehörigen in unserer Stadt. Über viele Jahre hinweg aufgebautes Wissen, wertvolle Netzwerke und gelebte Expertise dürfen nicht einfach ausgelöscht werden", heißt es weiter im Text zur Petition für den Erhalt der Förderung und des ZsL Köln.
Link zum Facebook-Eintrag des ZSL Köln mit der Ankündigung der Demonstration am 2. September 2026
Förderungen, die in den letzten 30 Jahren mühsam für wichtige Angebote von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen erkämpft wurden, werden derzeit in vielen Bereichen reduziert, so auch in Köln, wo das Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln seit Jahrzehnten gut in der Stadt verankert ist und als eines der ersten ZsLs eine kommunale Förderung erreichte. Diese Errungenschaften gilt es nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung zu verteidigen. "Wir können es nicht hinnehmen, dass die Förderung der Selbstvertretung und die Strukturen zum Empowerment behinderter Menschen Stück für Stück zerschlagen werden. Hart Erkämpftes muss verteidigt werden, sonst finden wir uns schnell wieder in einer Gesellschaft, in der das sogenannte "Heim" die einzige Alternative für behinderte Menschen ist und nichtbehinderte Menschen ohne Widerspruch selbstverständlich über behinderte Menschen entscheiden", erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul. Die LIGA Selbstvertretung zeigt sich angesichts der massiven Rückschritte in Sachen Partizipation, Unterstützung der Selbstvertretung und der Förderung eines selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen auf Bundesebene äusserst besorgt um die weitere Entwicklung der Behindertenpolitik in Deutschland und unterstützt die Demonstration in Köln ausdrücklich.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über die Petition des ZSL Köln vom 14. August 2026





Lesermeinungen