Bonn (kobinet)
Ab dem 1. September 2026 gibt es 3 neue Förder-Programme.
Förder-Programme sind Pläne mit Geld und Hilfe.
Sie sollen bestimmten Menschen das Leben leichter machen.
Die Programme kommen von der Aktion Mensch.
Die Programme sollen Menschen mit Behinderung helfen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwieriger.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Die Programme sollen junge Menschen stärken.
Alle sollen besser am Leben teil-nehmen können.
Teil-nehmen am Leben bedeutet: Mitmachen in der Gesellschaft, im Sport oder im Beruf.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Die 3 neuen Programme heißen:
- Junge Menschen stärken
- Sport und Kultur vor Ort
- Arbeits-Plätze in Inklusions-Unternehmen und Zuverdienst-Betrieben
Inklusions-Unternehmen bedeutet: Firmen mit extra Arbeits-Plätzen für Menschen mit Behinderung.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Alle sind gleich viel wert.
Zuverdienst-Betriebe bedeutet: Menschen verdienen dort zusätzlich Geld.
Zum Beispiel zusätzlich zur Rente oder zur Werkstatt.
Viele Menschen mit Behinderung haben Probleme im Alltag.
Sie werden oft ausgegrenzt.
Ausgegrenzt bedeutet: Andere lassen sie nicht mitmachen.
Es gibt zu wenig Möglichkeiten zur Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
In Zukunft soll es weniger Geld für soziale Angebote geben.
Soziale Angebote sind Hilfen für Menschen.
Zum Beispiel: Beratung, Treff-Punkte oder Unterstützung im Alltag.
Das macht die Lage noch schwieriger.
Christina Marx arbeitet bei der Aktion Mensch.
Sie sagt: Menschen sollen sich gegenseitig helfen.
Zusammen-halt bedeutet: Menschen helfen einander.
Sie stehen füreinander ein.
Menschen sollen zusammen etwas gestalten.
Gestalten bedeutet: Selbst etwas entscheiden und mitmachen.
Die neuen Programme helfen dabei.
Das Programm Sport und Kultur vor Ort gibt Geld für gemeinsame Aktivitäten.
Aktivitäten sind Dinge, die du tust.
Zum Beispiel: Sport machen, malen oder spazieren gehen.
Zum Beispiel für Sport, Musik, Theater oder Kunst.
Kultur bedeutet hier: Kunst, Musik oder Theater zusammen erleben.
Menschen mit und ohne Behinderung machen zusammen mit.
Es gibt 500 Förderungen.
Jede Förderung ist 50.000 Euro.
Das Programm Arbeits-Plätze in Inklusions-Unternehmen unterstützt neue Jobs.
Menschen mit Behinderung sollen mehr Arbeits-Plätze bekommen.
Sie sollen selbst entscheiden, wo sie arbeiten.
Projekte bekommen bis zu 300.000 Euro.
Anträge können gemeinnützige Organisationen stellen.
Ein Antrag ist ein Schreiben an ein Amt.
Damit fragt man offiziell um etwas, zum Beispiel um Geld.
Gemeinnützige Organisationen bedeutet: Vereine oder Gruppen, die anderen Menschen helfen.
Sie verdienen dabei kein Geld für sich selbst.
Die Organisation muss aus Deutschland kommen.
Sie muss eine deutsche Adresse haben.
Anträge können vom 1. September bis 15. Oktober 2026 gestellt werden.
Hier geht es zum Antrag: www.aktion-mensch.de/foerderung
Die Aktion Mensch plant für nächstes Jahr weitere Programme.
Foto: Aktion Mensch e. V.
Bonn (kobinet)
Aktion Mensch bietet ab dem 1. September 2026 drei neue Förderprogramme an, die Teilhabe ermöglichen, Ausgrenzung entgegenwirken und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen. Gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland können ab sofort Anträge stellen. Die Programme richten sich an Projekte, die inklusive Begegnungen im Alltag, auf dem Arbeitsmarkt oder in der Freizeit fördern.
Die Förderangebote umfassen die Bereiche "Junge Menschen stärken", "Sport und Kultur vor Ort" sowie "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben". Hintergrund ist, dass Menschen mit Behinderung und junge Menschen zunehmend mit Diskriminierung, Barrieren und fehlenden Teilhabemöglichkeiten konfrontiert sind. Geplante Kürzungen der Sozialausgaben und strukturelle Teilhabebarrieren verschärfen diese Problemlage.
Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, betont: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt vor Ort – und er gelingt vor allem dann, wenn Menschen selbst gestalten und partizipieren können. Mit unseren neu aufgestellten Förderangeboten unterstützen wir Projekte, die Begegnung schaffen, Selbstwirksamkeit fördern und Diskriminierung entgegenwirken." Die Förderangebote seien als nachhaltige Investition in eine Gesellschaft zu verstehen, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben können, so Marx.
Im Programm "Sport und Kultur vor Ort" stellt die Aktion Mensch insgesamt 500-mal 50.000 Euro für inklusive Sport- und Kulturangebote bereit. Diese sollen Menschen mit und ohne Behinderung durch gemeinsame Aktivitäten in Sport, Musik, Theater oder Kunst zusammenbringen und so Begegnung und Gemeinschaft stärken.
Das Förderangebot "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben" zielt darauf ab, den Aufbau neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und die Erweiterung bestehender inklusiver Beschäftigungsangebote zu unterstützen. Damit sollen mehr Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Projekte in diesem Bereich werden mit bis zu 300.000 Euro gefördert.
Anträge für die neuen Förderprogramme können vom 1. September bis 15. Oktober 2026 über das digitale Fördersystem der Aktion Mensch gestellt werden. Weitere Förderangebote und Antragszyklen sind für das kommende Jahr geplant.
Foto: Aktion Mensch e. V.
Bonn (kobinet)
Aktion Mensch bietet ab dem 1. September 2026 drei neue Förderprogramme an, die Teilhabe ermöglichen, Ausgrenzung entgegenwirken und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen. Gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland können ab sofort Anträge stellen. Die Programme richten sich an Projekte, die inklusive Begegnungen im Alltag, auf dem Arbeitsmarkt oder in der Freizeit fördern.
Die Förderangebote umfassen die Bereiche "Junge Menschen stärken", "Sport und Kultur vor Ort" sowie "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben". Hintergrund ist, dass Menschen mit Behinderung und junge Menschen zunehmend mit Diskriminierung, Barrieren und fehlenden Teilhabemöglichkeiten konfrontiert sind. Geplante Kürzungen der Sozialausgaben und strukturelle Teilhabebarrieren verschärfen diese Problemlage.
Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, betont: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt vor Ort – und er gelingt vor allem dann, wenn Menschen selbst gestalten und partizipieren können. Mit unseren neu aufgestellten Förderangeboten unterstützen wir Projekte, die Begegnung schaffen, Selbstwirksamkeit fördern und Diskriminierung entgegenwirken." Die Förderangebote seien als nachhaltige Investition in eine Gesellschaft zu verstehen, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben können, so Marx.
Im Programm "Sport und Kultur vor Ort" stellt die Aktion Mensch insgesamt 500-mal 50.000 Euro für inklusive Sport- und Kulturangebote bereit. Diese sollen Menschen mit und ohne Behinderung durch gemeinsame Aktivitäten in Sport, Musik, Theater oder Kunst zusammenbringen und so Begegnung und Gemeinschaft stärken.
Das Förderangebot "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben" zielt darauf ab, den Aufbau neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und die Erweiterung bestehender inklusiver Beschäftigungsangebote zu unterstützen. Damit sollen mehr Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Projekte in diesem Bereich werden mit bis zu 300.000 Euro gefördert.
Anträge für die neuen Förderprogramme können vom 1. September bis 15. Oktober 2026 über das digitale Fördersystem der Aktion Mensch gestellt werden. Weitere Förderangebote und Antragszyklen sind für das kommende Jahr geplant.




