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Aktion Mensch startet neue Förderprogramme für Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Redaktioneller Hinweis: Artikel mit dem Co-Autor "kobinet Redaktionsassistent" werden vollautomatisch oder größtenteils vollautomatisch reformuliert und ausgespielt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kobinet-nachrichten.org/kobinet-redaktionsassitent-was-ist-das/
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Foto: Aktion Mensch e. V.

Bonn (kobinet)

Aktion Mensch bietet ab dem 1. September 2026 drei neue Förderprogramme an, die Teilhabe ermöglichen, Ausgrenzung entgegenwirken und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen. Gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland können ab sofort Anträge stellen. Die Programme richten sich an Projekte, die inklusive Begegnungen im Alltag, auf dem Arbeitsmarkt oder in der Freizeit fördern.

Die Förderangebote umfassen die Bereiche "Junge Menschen stärken", "Sport und Kultur vor Ort" sowie "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben". Hintergrund ist, dass Menschen mit Behinderung und junge Menschen zunehmend mit Diskriminierung, Barrieren und fehlenden Teilhabemöglichkeiten konfrontiert sind. Geplante Kürzungen der Sozialausgaben und strukturelle Teilhabebarrieren verschärfen diese Problemlage.

Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, betont: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt vor Ort – und er gelingt vor allem dann, wenn Menschen selbst gestalten und partizipieren können. Mit unseren neu aufgestellten Förderangeboten unterstützen wir Projekte, die Begegnung schaffen, Selbstwirksamkeit fördern und Diskriminierung entgegenwirken." Die Förderangebote seien als nachhaltige Investition in eine Gesellschaft zu verstehen, in der alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben können, so Marx.

Im Programm "Sport und Kultur vor Ort" stellt die Aktion Mensch insgesamt 500-mal 50.000 Euro für inklusive Sport- und Kulturangebote bereit. Diese sollen Menschen mit und ohne Behinderung durch gemeinsame Aktivitäten in Sport, Musik, Theater oder Kunst zusammenbringen und so Begegnung und Gemeinschaft stärken.

Das Förderangebot "Arbeitsplätze in Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben" zielt darauf ab, den Aufbau neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze und die Erweiterung bestehender inklusiver Beschäftigungsangebote zu unterstützen. Damit sollen mehr Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Projekte in diesem Bereich werden mit bis zu 300.000 Euro gefördert.

Anträge für die neuen Förderprogramme können vom 1. September bis 15. Oktober 2026 über das digitale Fördersystem der Aktion Mensch gestellt werden. Weitere Förderangebote und Antragszyklen sind für das kommende Jahr geplant.