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Foto: DIMR/U. Sonnenberg
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat am 17. April in seinen Abschließenden Bemerkungen zum Staatenprüfungsverfahren die gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland kritisiert. Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, eingerichtet im Deutschen Institut für Menschenrechte, legte heute eine deutschsprachige Übersetzung der Abschließenden Bemerkungen sowie eine Zusammenfassung vor. Deren Leiter Valentin Aichele erklärte, der Ausschuss habe klare und richtungsweisende Anforderungen formuliert, wie die UN-Behindertenrechtskonvention weiter umgesetzt werden soll. „Bund, Länder und Gemeinden haben aus Genf sehr viele Hausaufgaben bekommen. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland die Weichen für eine inklusive Gesellschaft stellt. Dabei ist nicht nur das Tempo zu erhöhen, sondern es müssen auch Strukturen geändert und gesellschaftliche und politische Widerstände gegen Inklusion überwunden werden“, betonte Aichele.







