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Betreuungskosten für Hartz IV Empfänger steigen

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Foto: omp

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BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) 4,7 Milliarden Euro hat der Bund im Jahr 2014 für die Betreuung von Hartz-IV-Beziehern ausgegeben. Fast 46.000 Jobcenter-MitarbeiterInnen werden hierfür beschäftigt. Das sind pro erwerbsfähigem Hartz-IV-Empfänger 1.069 Euro Verwaltungskosten, berichtet DIE WELT mit Bezug auf die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Grünen-Anfrage.



Angesichts der Bürokratiekosten für die Teilhabe behinderter Menschen und die damit verbundene Prüfung des Einkommens und Vermögens stellt sich für den Koordinator der Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz, Ottmar Miles-Paul, die Frage nach dem Verhältnis der eingesetzten Mittel für die Verwaltung zu dem, was bei den behinderten Menschen selbst für die nötigen Assistenzleistungen für ein selbstbestimmtes Leben ankommt. „Es ist an der Zeit, dass die Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen endlich abgeschafft und der damit verbundene Bürokratismus abgebaut wird. Ein Bundesteilhabegeld könnte zudem dazu beitragen, dass mehr Geld direkt bei den behinderten Menschen ankommt, anstatt im Verwaltungskreislauf zwischen Ämtern und Anbietern sozialer Leistungen hängen zu bleiben“, erklärte Ottmar MIles-Paul.