Veröffentlicht am 13.06.2018 09:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt iPhone Foto: omp
HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen erweitert sein Beratungsangebot: Am 26. Juni der Sozialverband seine WhatsApp-Sprechstunde. Von 17 bis 18 Uhr beantworten SozialberaterInnen Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
ERFURT (KOBINET) Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, kooperiert mit dem Kinder Medien Festival Goldener Spatz und ermöglicht es, 500 Kindern mit und ohne Behinderungen gemeinsam den Film „Die kleine Hexe“ barrierefrei zu erleben. Am 14. Juni wird der Wettbewerbsbeitrag um 11:15 Uhr im CineStar Erfurt mit Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschung gezeigt. So können Kinder mit Sehbeeinträchtigung und gehörlose Kinder das Filmerlebnis „Die kleine Hexe“ genießen.
MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler eröffnete gestern in Mainz eine weitere Beratungsstelle für eine Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Träger der Mainzer EUTB ist das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL). Für die Ministerin ist die EUTB ein wichtiger Baustein, um das Bundesteilhabegesetz (BTHG) optimal im Sinne der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen umzusetzen.
HOLLENBACH (KOBINET) Heute hat Ver.di die Tarifänderung rückwirkend ab dem 1. März 2018 für gültig erklärt. Dies nahm ForseA zum Anlass, auch seine Lohnempfehlung, die der Verein seit mehr als 20 Jahren fortschreibt, anzupassen. Auf der Internetseite von ForseA sind im Bereich der Beratung für behinderte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die neuen Sätze der Tarifgruppe TVöD-P Gr. P6 Stufe 2 aufgelistet.
BERLIN (KOBINET) In einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales kritisierten mehrere Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen die geplanten Regelungen zum barrierefreien Zugang von Internetseiten als unzureichend.
Veröffentlicht am 12.06.2018 07:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Mischa Gohlke an der E-Gitarre Foto: Stephan Olbrich
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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Am 13. Juni ist ab 20 Uhr wieder so weit. Im „kukuun“, Spielbudenplatz 21, in 20359 Hamburg heißt es dann wieder „Grenzen sind relativ“ bei der mittlerweile 6. Netzwerkfeier. Darauf hat der Inklusionsbotschafter und treibende Kraft der Veranstaltung Mischa Gohlke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Mit dabei sind dieses Mal: Feat. Jessy Martens, Mischa Gohlke Band, Markus Riemann, DJ Mi Cha & Midnight-Birthday-JAM von/mit Jorge Bläsi + Friends.
GüTERSLOH (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann fordert, dass die Bürokratie in Werkstätten für behinderte Menschen abgebaut wird und dafür wieder mehr Zeit für die Menschen mit Behinderung in Werkstätten zur Verfügung steht. Die Werkstatt müsse ihrem Auftrag als Rehabilitationseinrichtung wieder stärker gerecht werden, betonte er gegenüber den kobinet-nachrichten.
BERLIN (KOBINET) Die kobinet – Nachrichten haben vor zwei Tagen auf einen Artikel der Tageszeitung „Volksstimme“ verwiesen, welcher darüber berichtete, dass bei einer Jugendweihe-Feierstunde in Magdeburg, einer Gebärdensprachdolmetscherin verweigert worden war, sich so an der Bühne zu positionieren, dass sie während der Feierstunde von den anwesenden Gehörlosen Personen gut zu sehen war. Zu dieser Nachricht haben wir eine Klarstellung von der Präsidentin des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Interessenvereinigung Jugendweihe erhalten.
Veröffentlicht am 11.06.2018 10:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: ht
KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Die Stadt soll bunt und barrierefrei werden. Das ist das Ziel des Förderprojekts „100 Rampen für Köln“. Wie die TeilnehmerInnen das anstellen wollen? Mit bunten Legorampen – selbstgebaut für Geschäfte in der ganzen Stadt. Darüber berichtet die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter.
MAINZ (KOBINET) Dass die MitarbeiterInnen der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) nicht nur im Büro sitzen und darauf warten, dass behinderte Menschen dort vorbei kommen, um sich beraten zu lassen, zeigte sich bei der letzten Empowerment-Schulung für Werkstatträte, die von der Akademie „campus“ der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) in Mainz durchgeführt wird. Gerlinde Busch von der Teilhabeberatungsstelle des Mainzer Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und Tamara Dell, die im Rahmen eines Budgets für Arbeit im ZsL Mainz arbeitet, tauschten sich mit den TeilnehmerInnen der Empowerment-Schulung aus. Morgen, am 12. Juni, wird übrigens die Beratungsstelle des ZsL Mainz offiziell eingeweiht.
HANNOVER (KOBINET) Gewalt gegen Frauen ist noch immer ein weitverbreitetes Problem. Für viele Betroffene in Not sind Frauenhäuser die letzte Zuflucht. Wichtig ist dabei, dass die Einrichtungen für die Frauen leicht zugänglich sind. Doch wie ist es um die Barrierefreiheit der Frauenhäuser bestellt? Das möchte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen mit einer Befragung herausfinden.
Veröffentlicht am 11.06.2018 09:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Projektes BIRLIKTE Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) veranstaltete im Rahmen des Projektes BIRLIKTE ein Vorbereitungscoaching für das nächste Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderung mit und ohne Migrationshintergrund. „Mit diesem Coaching bereiten wir unsere Teilnehmer*innen auf das 7. September 2018 geplante Job-Speed-Dating vor, bei dem sie die Möglichkeit haben, sich innerhalb weniger Minuten verschiedenen Unternehmen und Firmen vorzustellen“, erklärte Alexander Ahrens, ISL-Projektreferent.
Veröffentlicht am 10.06.2018 18:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Moltkebrücke in Berlin beim Sonnenuntergang Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Der 10. Juni 1978 gilt als Gründungsdatum der Wohngemeinschaft Hartroda, einer Art Landkommune in der DDR. Sie bestand aus behinderten Leuten, die mit ihren Renten (schon ab 18 Jahren) und Sonderpflegegeldern den Unterhalt der nicht behinderten Mitglieder mit trugen. Das war sowas, das seit etwa 20 Jahren „Persönliche Assistenz“ heißt. Matthias Vernalldi gehörte seit dem 11. Juni 1978 dazu und hat als einer der Gründer mit seinem Assistenten eine Jubiläumstorte gebacken.
FRANKFURT (KOBINET) Die Magazinreihe „defacto“ des Hessischen Rundfunks berichtet morgen Abend von einem 18-jährigen jungen Mann, der nun nach einem Internat-Aufenthalt feststellen muss, dass er keinen Platz in einem Pflegeheim oder einer Wohngruppe findet. Es bleibt, so der Sender, nur das Seniorenheim oder die Berufsaufgabe seiner Mutter, in deren Obhut es sich dann begeben könnte.
Veröffentlicht am 09.06.2018 20:21 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Erste Expertenrunde im Plenum des BAR Fachgespräches Foto: Andreas Vega
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) veranstaltete in der vergangenen Woche ein Fachgespräch in Kassel. Betitelt war diese Tagung mit „A trifft B“. Im „Haus der Kirche“ in der Wilhelmshöher Allee trafen am 5. und 6. Juni 2018 Berater*innen und Vertreter*innen der Rehabilitationsträger auf solche der „EUTB“, um sich auszutauschen, aber auch gegenseitige Erwartungen zu formulieren.
Veröffentlicht am 09.06.2018 14:01 von Jens Wegener in der Kategorie Nachricht
Kopie der Startseite des Blog Foto: kobinet / hs
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Barrierefreiheit ist ein wichtiger Punkt und Bedingung für Inklusion. Die kobinet-Nachrichten möchten die Debatte über die Arbeit zur weiteren Entwicklung der Barrierefreiheit in Deutschland mit einem Blog unterstützen. Dieser wurde kürzlich gestartet und kann auf dem rechten Teil der kobinet-Startseite direkt angesteuert werden.
UNBEKANNT (KOBINET) Seit Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes und der Kommunikationshilfeverordnung besteht auch in Deutschland für gehörlose Menschen der Anspruch auf einen Gebärdensprachdolmetschers bei Behörden oder der Arbeit. Sie ist somit seit dem Jahr 2002 als vollwertige Sprache anerkannt. Davon lässt sich wohl aber die Jugendweihe in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt nicht beeindrucken. So berichtet die Tageszeitung „Volksstimme“ davon, dass einer gehörlosen Familie bei einer Jugendweihefeier in Magdeburg verwehrt wurde, dass sich die Gebärdensprachdolmetscherin gut sichtbar an der Bühne positioniert, um die Veranstaltung in Gebärdensprache zu übertragen.
MAINZ (KOBINET) Der Leitsatz „Nichts über uns – ohne uns“ steht nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigenen Angelegenheiten in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Gestern fand der Abschluss von drei ganztägigen Schulungen der Interessvertretung der Menschen mit Behinderungen im rheinland-pfälzischen Sozialministerium statt. „Ich freue mich über die gute Resonanz und das große Engagement bei den Verbänden der Menschen mit Behinderungen“, erklärte dazu der Landesbeauftragte Matthias Rösch.
KIEL/ HILPOLTSTEIN (KOBINET) Die Sportler vom Auhof der Rummelsberger Diakonie sind wieder gut in Hilpoltstein angekommen. Die Erlebnisse bei den Special Olympics in Kiel werden sie aber so schnell nicht vergessen – schließlich hatten die 28 Teilnehmer zwei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen im Gepäck.
WIESBADEN (KOBINET) Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bringt zuweilen erstaunliche Ergebnisse hervor, die Kopfschütteln auslösen. So sieht beispielsweise der von der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Hessen vor, dass die Landesbehindertenbeauftragte zukünftig auch die im Bundesteilhabegesetz an verschiedenen Stellen einzubeziehende Funktion der maßgeblichen Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen einnehmen soll.
Veröffentlicht am 07.06.2018 14:25 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt der Dokumentation Foto: Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
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BERLIN (KOBINET) Nach Informationen des Deutschen Gehörlosenbundes kann steht jetzt die Dokumentation zur Fachtagung „Barrierefreier Notruf“, welche am 29. November 2016 stattgefunden hatte, zur Verfügung und ist allen Interessierten zugänglich. Diese Dokumentation bildet die Grundlage für die weitere Arbeit an diesen Themen, um die Notrufsituation für Menschen mit Hörbehinderung signifikant zu verbessern.
UNBEKANNT (KOBINET) 400 Millionen Euro könnten im Bereich der Inklusion in Niedersachsen effizienter eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht des Landesrechnungshofes. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht sich damit in seiner Kritik an dem Vorgehen der im Land regierenden großen Koalition bestätigt. Landesvorsitzender Adolf Bauer sprach heute von einer Bankrotterklärung.
BITBURG (KOBINET) Auch wenn noch immer nicht alle Bescheide zu den Anträgen zum Aufbau von ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen versandt sind, haben die meisten der bereits über bewilligten Beratungsstellen bereits ihre Arbeit aufgenommen. So auch die Beratungsstelle für den Eifelkreis Bitburg-Prüm und den Vulkaneifelkreis, die vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen betrieben wird und diese Woche offiziell eingeweiht wurde. Darüber berichtet u.a. der volksfreund in seiner Online-Ausgabe.
LEIPZIG (KOBINET) Seit zehn Jahren stellt Jennifer Sonntag die SonntagsFragen bei MDR selbstbestimmt! und lädt Prominente zum Perspektivwechsel ein, indem Sie sie bittet, sich optisch zu beschreiben oder sie fragt, wie ein schöner Tag für sie riecht. Denn die TV-Talkerin ist blind. Aus Anlass des Sehbehindertentages hat das mdr-Magazin die Hallenserin zu den Hürden der Inklusion befragt und mit ihr ein Interview geführt.
BERLIN (KOBINET) Während die Behindertenverbände darauf warten, dass bei der Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse Eile wegen der Europawahl im nächsten Jahr geboten ist, scheint die Koalition aus SPD und CDU/CSU bei der Regelungen ihrer eigenen Belange schneller zu arbeiten. Wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet, wollen die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag wegen die absolute Obergrenze für die staatliche Parteienfinanzierung deutlich ausweiten. Die zulässige Grenze soll von derzeit rund 165 Millionen Euro ab 2019 auf 190 Millionen Euro angehoben werden, wie aus einem Gesetzentwurf (19/2509) der beiden Regierungsfraktionen hervorgeht.
Veröffentlicht am 06.06.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Zwei Süßkirschen an einem Zweig mit einem Mensch im Hintergrund Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Freude ist der Sommer, der die inneren Früchte färbt und schmilzt. (Jean Paul)
Veröffentlicht am 06.06.2018 11:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß Foto: Public Domain
SCHWERIN (KOBINET)
SCHWERIN (KOBINET) Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern setzt das im Koalitionsvertrag angekündigte 20-Millionen-Euro-Programm für mehr barrierearme und altengerechte Wohnungen mit der im Kabinett vorgestellten Erweiterung der Förderrichtlinie für „Lifte und barrierearmes Wohnen“ um. Jeweils fünf Millionen Euro werden 2018 und 2019 zusätzlich zum bisherigen Programm mit seinen jährlich 4 Millionen Euro bereitstehen, heißt es in einer Presseinformation des Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Veröffentlicht am 06.06.2018 11:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Christian Grothaus Foto: Detailfoto aus dem Viedeo
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BERLIN (KOBINET) Derzeit steht in Berlin die Novellierung des Landesgleichberechtigungsgesetzes an. Christian Grothaus vom Berliner Behindertenverband – BBV hat von Behinderungen Betroffene nach ihren Forderungen für diese Novellierung gefragt.
BERLIN (KOBINET) Die finanziellen Leistungsanpassungen der Pflegeversicherung, die mit den Pflegereformen vor zwei Jahren beschlossen wurden, reichen nicht aus. Dies führt zu einem stetigen Kaufkraftverlust bei den Pflegebedürftigen. Die Kosten für Pflege steigen vor allem durch die Lohnentwicklung. Die gesetzlich festgelegten und gedeckelten Leistungen passen sich aber nicht entsprechend an. Die Folge: Pflegebedürftige können bei gleichem Bedarf weniger Pflegeleistungen einkaufen. Sie müssen diese Kosten selbst tragen. Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen fordern deshalb, dass die Leistungen der Pflegekassen jährlich automatisch angepasst werden müssen.
Veröffentlicht am 06.06.2018 10:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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MAINZ (KOBINET) Eine mobile Ausstellung unter dem Motto „Verschweigen Verurteilen“ wird an die Verfolgung homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz in der Zeit zwischen 1946 und 1973 erinnert. Die mobile Ausstellung macht das Unrecht sichtbar, das strafrechtlich verfolgte und verurteilte schwule Männer und gesellschaftlich geächtete lesbische Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg in Rheinland-Pfalz erleben mussten. Das Ausstellungskonzept folgt der Alltäglichkeit und macht durch Bilder, Briefe, Fotos, Statistiken, Bücher und audiovisuelle Elemente die Schicksale der Menschen sichtbar, begehbar und damit auf eine intensive Weise erlebbar, heißt es in der Ankündigung.
HANNOVER (KOBINET) Vom 7. – 9. Juni findet der 26. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) in Hannover statt. Das Hauptprogramm des Kongresses ist im Internet zu finden unter www.digab.de. Die Verbesserung der Lebensbedingungen für beatmete Menschen ist dabei ein besonderes Ziel der Sektion „selbstbestimmt Leben mit Beatmung“. Darauf hat Dinah Radtke vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hingewiesen, die sich schon seit vielen Jahren für bessere Bedingungen für beatmete Menschen einsetzt.
BERLIN (KOBINET) Mit dem Thema Barrierefreiheit setzt sich am kommenden Montag der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestages auseinander. Die öffentliche Anhörung beginnt um 13.30 Uhr im Europasaal des Paul-Löbe-Hauses und dauert eineinhalb Stunden. Dazu liegen ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verlängerung befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht und zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen sowie ein Antrag der Linken mit dem Titel „Menschenrecht auf Barrierefreiheit umsetzen – Privatwirtschaft zu Barrierefreiheit verpflichten“ vor.
BERLIN (KOBINET) Mit einer Kleinen Anfrage erkundigte sich Sören Pellmann, der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Arbeitsassistenz und kritisiert angesichts der Antwort der Bundesregierung, dass diese die Realitäten in Sachen Arbeitsassistenz ignoriert.
BERLIN (KOBINET) Behinderte Menschen, die dauerhaft von einem persönlichen Assistenten im Alltag unterstützt werden, benötigen diese Unterstützung meistens auch während eines Krankenhausaufenthaltes. Finanziert wird das aber nur in bestimmten Fällen. Das kann fatale Folgen haben. Ändern möchte die Bundesregierung trotzdem nichts. Dies berichtet die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer.
Veröffentlicht am 05.06.2018 09:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am 6. Juni, dem Sehbehindertentag, finden bundesweit in 66 Museen Führungen für sehbehinderte und blinde BesucherInnen statt. Die Veranstaltungen hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund organisiert.
Veröffentlicht am 05.06.2018 09:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des ZsL Bad Kreuznach Foto: ZsL Bad Kreuznach
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BAD KREUZNACH (KOBINET)
BAD KREUZNACH (KOBINET) Am Samstag, den 23. Juni, lädt das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) Bad Kreuznach und das Projekt „inklusiv leben lernen“ zu einem Frauencafé ein. Beginn ist um 14:00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Kurhausstr. 6, 55543 Bad Kreuznach). Das Thema ist diesmal: „wohlwollend kommunizieren von Herz zu Herz mit Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“.
OSNABRüCK (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior hat den kobinet-nachrichten einen Kurzbericht über die 2. Tagung der AG Arbeitsmarkt ohne Barrieren des ver.di Ortsvereins Artland geschickt, die in Kooperation mit dem ver.di Bildungswerk Niedersachsen am 25. Mai im Gewerkschaftshaus Osnabrück durchgeführt wurde. Dabei ging es hauptsächlich um die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt.
HANNOVER (KOBINET) Die niedersächsische Sozialministerium Carola Reimann stellte die Ergebnisse der medizinhistorischen Studie zu personellen Kontinuitäten in der Psychiatrie Niedersachsens nach 1945 vor. „Es ist schockierend, dass Täter aus dem Nationalsozialismus weiter behandeln durften“, so die Ministerin. In Niedersachsen waren nach 1945 Ärztinnen und Ärzte tätig, die im Nationalsozialismus direkt oder indirekt an der Ermordung von Kindern und Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen beteiligt waren, wie die Studie zeigt.