Veröffentlicht am 05.07.2018 08:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Raul Krauthausen Foto: Andi Weiland/Sozialhelden
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In Deutschland sind nach Informationen der Leidmedien nur etwa 35 Prozent aller öffentlichen Gebäude barrierefrei zugänglich. Vielen Leuten sei das nicht bewusst – genauso wenig, dass eine mobile Rampe am Eingang eines Gebäudes mit ein oder zwei Stufen oft als pragmatische Lösung schon reiche, um Rollstuhlfahrer*innen und gehbehinderten Menschen den Zugang zu ermöglichen. Wheelmap.org hat sich dem Problem angenommen und daraus ist einem Bericht des neuen Leidmedien-Newsletters zufolge in Zusammenarbeit mit der Geometry Group Germany das Kampagnen-Video „Unseen Obstacles“ entstanden, das auf Social Media die Aufmerksamkeit mit dem Gedankenspiel weckte: Was wäre, wenn Stufen für alle ein Hindernis wären?
MAINZ (KOBINET) „Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht. Deshalb muss der Ausbau eines inklusiven Schulsystems engagiert fortgesetzt werden“, erklärte der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch. Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Bund und Ländern haben in der vor kurzem verabschiedeten Hannöverschen Erklärung nachdrücklich gefordert, inklusive Bildung konsequent umzusetzen.
Veröffentlicht am 04.07.2018 07:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Corinna Rüffer und Constantin Grosch beim Inklusionspodcast Foto: Constantin Grosch
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Dieses Mal war Constantin Grosch mit seinem Inklusionspodcast zu Gast bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Corinna Rüffer. Sie sprachen über den Gesetzesentwurf „Digitale Barrierefreiheit“, darüber, was Arbeit mit Würde zu tun hat und schnitten kurz das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen an. Zudem blickten sie im Gespräch auf das Thema Pränataldiagnostik bei Trisomie21.
HALLE (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag staunte nicht schlecht, als die Leiterin ihrer Aktionsgruppe bekannt gab, sie müsse zum nächsten Treffen ihr Enkelkind mitbringen, es dürfe wegen seiner Diabeteserkrankung nicht mit zum Wandertag. Seine Lehrerin traue sich „das“ nicht zu, denn es sei schwierig, im Bedarfsfall die nötigen Koordinaten für einen Pflegedienst durchzugeben. „Geschätzte Mitpädagoginnen, haben wir nicht diesen Beruf erlernt, um im Interesse eines jeden Kindes kreative und intelligente Lösungen zu finden und sollte es uns nicht ein großes Anliegen sein, Kinder nicht aktiv aus dem Gruppengeschehen auszuschließen?“ Dies fragt Jennifer Sonntag in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 04.07.2018 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Auszeichnung von Claudia Roth Foto: Oliver Ziebe
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Im Jahr 1988 hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die Ehrenmedaille des Verbandes geschaffen. Sie wird sehenden Menschen verliehen, die sich auf besondere Weise um das Blinden- und Sehbehindertenwesen verdient gemacht haben. Vor kurzem wurde Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Der DBSV würdigte damit ihr langjähriges Engagement für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und insbesondere die Verbesserung des barrierefreien Filmangebotes.
BERLIN (KOBINET) Eine umfassende Partizipation auf Augenhöhe der Pflegebedürftigenvertretungen forderte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute bei der Auftaktveranstaltung der „Konzertierten Aktion Pflege“ in Berlin. Die Bundesminister*innen Jens Spahn, Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil hatten relevante Akteure wie Leistungserbringer, Kranken-/Pflegekassen, Sozialpartner, Berufsverbände, Länder und kommunale Spitzenverbände eingeladen, um ihr Vorhaben zu präsentieren: Mit dem Ziel, den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von beruflich Pflegenden rasch spürbar zu verbessern, werden verschiedene Aspekte der Thematik in fünf Arbeitsgruppen bis zu einem Jahr lang bearbeitet.
Veröffentlicht am 03.07.2018 17:14 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes Foto: DGB
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BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Gehörlosen-Bund freut sich über einen neuen Service der Bahn. In einer Pilotphase bietet die Deutsche Bahn eine Live-Chat-Funktion an, teilte heute der Verband mit. Seit vielen Jahren kommunizieren Menschen mit Hörbehinderungen mit den Mitarbeitern der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) per Fax oder E-Mail über Reiseplanung, z.B. über Buchung von Fahrscheinen und kostenfreie Sitzplatzreservierungen, über Information zu Verspätungen, Umbuchungen oder Gleiswechseln. Störungen können auch per SMS mitgeteilt werden.
Veröffentlicht am 03.07.2018 16:55 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des Verbundes Leichte Sprache Foto: VBLS Braunschweig
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BRAUNSCHWEIG (KOBINET) Standardsprachliche Texte sind für viele Menschen schwer zu lesen und stellen so eine Barriere dar, welche Teilhabe erschwert. Das betrifft vor allem Menschen mit geistigen Leistungsschwächen, Personen mit Migrationshintergrund oder funktionale Analphabeten. Die Fachübersetzerin Bettina Mikhail und der Grafikdesigner Martin Markwort haben deshalb den Verbund Leichte Sprache Braunschweig gegründet und sich die Aufgabe gestellt, beim Abbau von sprachlichen Barrieren zu helfen.
JENA (KOBINET) Letzte Woche hat in Jena das erste selbstorganisierte Netzwerktreffen der Thüringer Beratungsstellen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) stattgefunden. Eingeladen und organisiert wurde das Treffen durch die EUTB des in Jena ansässigen Vereins INWOL und von der EUTB-Beratungsstelle des Landesverbandes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) Thüringen. Darauf hat Alexander Kiesewetter vom ISL Landesverband Thüringen hingewiesen.
BERLIN (KOBINET) Eine Delegation behinderter Menschen aus Ramallah und dem Westjordanland überschüttete den Pressereferenten der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Alexander Ahrens, mit Fragen, als er am vergangenen Donnerstag bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Arbeit des Selbstvertretungsverbandes vorstellte. „Die Beteiligten wollten mir gar nicht glauben, als ich sie auf Nachfrage über den geringen Verdienst von behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen informierte“, berichtet Alexander Ahrens.
BERLIN (KOBINET) In einer Resolution hat der Verbandstag des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) am vergangenen Samstag eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen zur Barrierefreiheit gefordert. Zentraler Punkt: Wenn es um etwas so wichtiges wie die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben geht, darf die Politik nicht länger auf Freiwilligkeit setzen – auch der privatrechtliche Bereich muss endlich in die Pflicht genommen werden. Konkret fordert der DBSV entsprechende Regelungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
BERLIN (KOBINET) Als wichtige Initiative, die richtige Themen aufgreift, begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband die gemeinsame Konzertierte Aktion Pflege von Bundesgesundheits-, Familien- und Arbeitsministerium. Ein wirksames und tragfähiges Gesamtkonzept zur Behebung des Pflegenotstands müsse dabei zwingend auch eine Reform der Pflegefinanzierung beinhalten, appelliert der Verband in einem Brief an die Ministeriumsspitzen. Anderenfalls drohe eine weitere unzumutbare finanzielle Belastung Pflegebedürftiger. Konkret schlägt der Paritätische eine Deckelung der Eigenanteile vor und fordert, dass künftig 85 Prozent der pflegebedingten Kosten von der Pflegeversicherung übernommen werden.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat sein Führungsteam für die nächsten vier Jahre bestimmt. Renate Reymann war auf dem Verbandstag in Berlin nach 12 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Verbandes nicht erneut angetreten. In der ersten Abstimmung wurde Klaus Hahn (Münster) zum neuen Präsidenten des DBSV gewählt. Er gehört seit 12 Jahren dem Präsidium an. Anschließend wurde Hans-Werner Lange aus Hannover im Amt des Vizepräsidenten bestätigt. Das Duo an der Spitze des DBSV geht mit großen Stimmenmehrheiten in die Legislaturperiode. Danach wurden sieben weitere Präsidiumsmitglieder gewählt.
POTSDAM (KOBINET) Das im Grundgesetz in Artikel 38 verankerte Wahlrecht ist ein fundamentales Grundrecht und ermöglicht politische Mitbestimmung. In Deutschland sind rund 81.000 Menschen, für die eine Betreuung in allen Angelegenheiten dauerhaft angeordnet ist, vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Das gilt sowohl für die Bundestagswahl als auch für die Europawahl. Dies soll sich ändern – und wurde jetzt in Brandenburg geändert.
ERFURT (KOBINET) In Thüringen gilt jetzt ein neues Hochschulgesetz. Es verpflichtet die Thüringer Hochschulen, sich aktiv für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) einzusetzen. Hierzu sollen sie unter anderem Aktionspläne erarbeiten.
FRANKFURT / MAIN (KOBINET) Der Weg zum eigenen Assistenzhund ist für Menschen mit Behinderung schwierig und verwirrend. Fehlende Standards und Zertifizierung sowie hohe Kosten machen die Suche zum Glücksspiel. Der Verein „Pfotenpiloten“ hat deshalb, wie aus einer aktuellen Information der Beratungsstelle „Studium und Behinderung“ des Deutschen Studentenwerkes zu erfahren ist, jetzt unter anderem rechtliche Regelungen zusammengestellt, die den Anspruch auf einen Assistenzhund als medizinisches Hilfsmittel darlegen sowie Zutrittsrechte von Assistenzhunden in Schulen, Krankenhäusern, Lebensmittelgeschäften und so weiter begründen.
Veröffentlicht am 01.07.2018 09:03 von Harald Reutershahn in der Kategorie Kolumne
Harald Reutershahn Foto: Andreas Kliem
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UNBEKANNT (KOBINET) Die Show ist zu Ende, die Heldenmasken werden abgeschminkt. Mit dem Schlusspfiff für die herbeigesehnt und heiß-innig erwünschte Fortsetzungsfolge des Deutschen Sommermärchens treten die Breitwandhelden von der Spielfläche ab. Keine Trophäe, kein Gold, außer Spesen nix gewesen. Von Seehofer und seinen krachledernen Raufburschen wurde es Brünnhilde – alias Angela Merkel, die Schutzpatronin der eben noch auf der Showbühne in Moskau kämpfenden Deutschen Nationalmannschaft – meuchlings auf die Knie gezwungen, um darauf nach Brüssel rutschend den CSU-Putsch in der Reichshauptstadt in letzter Minute heldinnenhaft abzuwehren und dort dem Euro-Chor den halbgaren „Frieden“ an der Westfront abzuringen, dass man in gemeinsamer Wehrmacht mit Sofortvollzug die EU-Außengrenzen sichern werde (ähm, mal eine Frage: Von welchen Armeen werden wir überhaupt angegriffen?), damit Bayern nicht aus Europa austritt. „Mehr als 68 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Gewalt oder Hunger – so viele Menschen wie noch nie. Auch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Hurrikans zwingen zahllose Menschen ihre Heimat zu verlassen“, berichtet Handicap International. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass die Behinderten, Verwundeten und Verletzten, die Kranken, die Alten und die kleinen Kinder gar nicht erst aus der Hölle des Elends flüchten können, das ihnen die Barbarei des entfesselten Marktradikalismus aus den Ländern der Reichen bereitet.
HAGEN (KOBINET) Die Fernuniversität Hagen hat sich für die nächsten fünf Jahre vorgenommen, ein Fernstudium ohne Barrieren zu ermöglichen. Das dazu beschlossene gleichnamiges Konzept der Fernuniversität benennt sechs Handlungsfelder und 25 Maßnahmen, die Barrierefreiheit von der Kommunikation bis zu den Gebäuden sichern sollen.
Veröffentlicht am 29.06.2018 20:34 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Im Zelt der Kellerkinder vor der Gedenkstätte in Brandenburg Foto: Thomas Künnecke
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Kellerkinder sind eine Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer Lebenserfahrungen seelische Hindernisse (andere nennen es psychische Erkrankung) in ihrem Leben zu bewältigen haben. Sie haben sich in Berlin in einem Verein zusammengeschlossen (Kellerkinder e.V.), um ihre Interessen gegenüber der Gesellschaft zu vertreten. Vor einer Woche waren sie in Brandenburg und haben ihr Zelt vor der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde aufgebaut. Thomas Künnecke berichtet heute über die Aktion für kobinet.
Veröffentlicht am 29.06.2018 15:33 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Grafik Logo des VDAB Foto: VDAB
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Bundestag hat die die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe verabschiedet. Damit ist ein weiterer Baustein für die Umsetzung der neuen Pflegeausbildung gesetzt. Die Hoffnung auf den Erhalt einer spezialisierten Altenpflegeausbildung ist damit endgültig gestorben.
DRESDEN (KOBINET) Nach Informationen der „SH News“ des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen hat der Landtag ein Gesetz zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Freistaat Sachsen verabschiedet. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Sozialgesetzbuch und zur Zuständigkeit des Kommunalen Sozialverbands Sachsen hat der Sächsische Landtag zentrale Regelungen des Bundesteilhabegesetzes in Landesrecht umgesetzt.
BERLIN (KOBINET) Der Bluttest auf Down-Syndrom darf nicht Kassenleistung werden, forderte heute die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Corinna Rüffer verwiews auf den Abschlussbericht „Nicht invasive Pränataldiagnostik zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bei Risikoschwangerschaften“ des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der gestern veröffentlichte Bericht spreche nicht dafür, den Bluttest zur Kassenleistung zu machen. Das IQWiG sei nicht sicher, ob der Test, der immer wieder als risikoarme Alternative zu invasiven Untersuchungen (Fruchtwasserpunktion etc.) beworben wird, die Zahl solcher Untersuchungen tatsächlich verringern würde.
Veröffentlicht am 28.06.2018 11:47 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Aktion Gebärdensprache am 14. Juni – bisher größte Behindertendemonstration in Berlin Foto: sch
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Freunde und Weggefährten nehmen heute Abschied von Sabine Schmidt-Brücken. Anke Glasmacher schrieb für kobinet eine persönliche Erinnerung an die Frau auf, die viele Jahre in der Bundestagsfraktion der Grünen gearbeitet und sich für die Gebärdensprache als eigenständige Sprache in Deutschland eingesetzt hat.
BERLIN (KOBINET) Der Schwerbehindertenausweis wird vorerst nicht in Teilhabeausweis umbenannt. Das teilt der Pressedienst des Deutschen Bundestages mit nachdem der Ausschuss für Arbeit und Soziales am Mittwochvormittag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen gegen einen entsprechenden Antrag der FDP-Fraktion gestimmt hat.
Veröffentlicht am 27.06.2018 12:27 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
City_Toilette Unter den Linden Foto: WALL GmbH
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BERLIN (KOBINET) Berlin bekommt mehr und modernere Toiletten, berichtet heute die Berliner Zeitung. Betreiber bleibt, unter neuen Bedingungen, die Firma Wall. Erst hatte sich Berlin von den Wall-Toiletten verabschiedet, nun sei der Berliner Stadtmöblierer doch wieder im Geschäft, bemerkt der Tagesspiegel. Am Dienstag hat die Senatsumweltverwaltung das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung, Errichtung und den Betrieb der öffentlichen Toilettenanlagen beendet.
Veröffentlicht am 26.06.2018 14:55 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Carl Ikeme auf Instagram Foto: Carl Ikeme
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KöLN (KOBINET) Die nigerianische Nationalmannschaft spielt heute Abend in St. Petersburg gegen Argentinien um den Einzug ins Achtelfinale. Fehlen wird den „Super Eagles“ dabei ihr Schlussmann – Carl Ikeme. Der nigerianische Nationaltorwart kämpft nicht mehr um Punkte und Siege, sondern um sein Leben! Im Juli 2017 war bei ihm Blutkrebs diagnostiziert worden, so die DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei).
Veröffentlicht am 26.06.2018 10:19 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Assistenzhunde groß und klein Foto: Hunde für Handicaps
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Assistenzhund – ein tierischer Assistent für mich? Das ist der Titel eines Schnupperseminars am 6. und 7. Oktober 2018 in Mainz. Zwei Trainerinnen vom 1991 in Berlin gegründeten Verein Hunde für Handicaps stehen Rede und Antwort. Praxiseinheiten mit Hund geben einen kleinen Einblick, wie sich das Leben mit einem Assistenzhund ändert.
DüSSELDORF (KOBINET) In Nordrhein-Westfalen lebt jeder vierte schwerbehinderte Mensch. Der VdK fordert von der Landesregierung: Mehr Barrierefreiheit und sozialer Arbeitsmarkt
Veröffentlicht am 24.06.2018 15:19 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Berliner Pride Parade 23. Juni 2018 Foto: Vivien Cahn
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BERLIN (KOBINET) „leise und laut – solidarisch und proud“ – unter diesem Motto bewegte sich am Samstagnachmittag die fünfte „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade durch die Straßen von Neukölln und Kreuzberg. Mit der Demonstration protestieren Menschen mit Behinderungen und psychiatrischen Diagnosen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Zugleich wollen sie sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der Öffentlichkeit zeigen. Das Bündnis „behindert und verrückt feiern“ schrieb dazu: „Behinderte Menschen und Menschen mit psychiatrischen Diagnosen werden verunsichert und verängstigt. Sie sollen nicht in Frage stellen, dass die Gesellschaft ihnen schlechtere Lebensbedingungen zugesteht als den meisten anderen Menschen.“ Nach Schätzung des Bündnisses beteiligten sich etwa 1200 Menschen an der Demonstration.
Veröffentlicht am 24.06.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Grashalme im Licht des Sonnenunterganges Foto: Irina Tischer
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HANNOVER (KOBINET) Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung suchen zunehmend inklusive Arbeitsangebote, die nah am allgemeinen Arbeitsmarkt angesiedelt sind. Für einige dieser Arbeitsplätze wurde jetzt eine Vereinbarung zwischen der Hannoversche Werkstätten gemeinnützige GmbH und dem LandesSportBund Niedersachsen geschlossen. Mit der Kooperation mit dem LandesSportBund gibt es ab sofort zwei neue dieser begegnungsfördernden Arbeitsplätze. Vier weitere Arbeitsplätze werden demnächst besetzt.
Veröffentlicht am 23.06.2018 17:21 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Übergabe des Emblems an den Standortleiter Logistics Park Dachau Foto: StMAS
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DACHAU (KOBINET)
DACHAU (KOBINET) Das Engagement der MAN Truck & Bus AG ‚ Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, wurde durch Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer gewürdigt. Sie hat heute dem Standortleiter Logistics Park Dachau stellvertretend für das ganze Unternehmen das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ übergeben.
HANNOVER (KOBINET) Die Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen haben auf ihrer Konferenz in Hannover mit Nachdruck den Bund, die Bundesländer sowie die Kommunen aufgefordert, inklusive Bildung endlich deutschlandweit umzusetzen. „Inklusive Bildung bezieht sich nicht nur auf die vorschulische und schulische Bildung. Auch berufsbildende Schulen sowie das lebenslange Lernen müssen inklusiv gestaltet sein“, so Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen und Gastgeberin der 55. Konferenz. Die Beauftragten mahnen an, dass das Recht auf inklusive Bildung in Deutschland nicht ernst genug genommen wird. Sie sind sich einig: Positive wissenschaftliche Erkenntnisse und Umsetzungsstrategien finden zu wenig Eingang in politische Entscheidungsprozesse. Das Recht auf gute lebenslange Bildung werde nicht ausreichend umgesetzt.
BERLIN (KOBINET) Im Monat Mai hatten Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion die Bundesregierung in einer kleinen Anfrage nach den Zuschüssen zum altersgerechten Umbau von Wohnungen gefragt. In der Antwort auf diese kleine Anfrage macht die Bundesregierung darauf aufmerksam , dass es keine amtliche Statistik zum barrierefreien oder barrierearmen Wohnungsbestand in Deutschland gibt, und bestätigt, das bisher bereitgestellte finanzielle Mittel nicht ausreichend waren.
UNBEKANNT (KOBINET) Unser Partner yomma erstellt monatlich ein DGS-Video von kobinet-Nachrichten. Die Auswahl trifft yomma und dreht daraus ein DGS-Video.
KEHL (KOBINET) Behinderung als Jobchance – warum ist das sinnvoll, effektiv und praktisch machbar ? Eine Antwort darauf gibt der deutsch-französische Sender „arte“ in einem 30 minütigen Beitrag des zdf , welcher bis zum 19. September 2018 in der „arte“-Mediathek zu sehen ist.
UNBEKANNT (KOBINET) Diversität, Inklusion und ein respektvoller Umgang miteinander – diese Werte möchte der bundesweite Wettbewerb fair@school an Schulen etablieren und fördern. In Berlin fand nun die festliche Preisverleihung statt bei welcher drei Schulen als Vorbilder für Toleranz, Fairness und Diversität ausgezeichnet wurden.