BERLIN (kobinet)
Das Pflege-Neuordnungs-Gesetz ist ein neues Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen in Deutschland.
Das Gesetz soll die Pflege-Regeln ändern.
Das Gesetz könnte vieles schlechter machen.
Das betrifft Menschen mit Behinderungen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Das Gesetz betrifft auch die Familien dieser Menschen.
Die Lebens-Hilfe Berlin ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und Behinderungen.
Der Verein ist gegen 2 geplante Änderungen.
Die 1. Änderung betrifft die Verhinderungs-Pflege.
Verhinderungs-Pflege bedeutet: Jemand anderes pflegt für kurze Zeit.
So bekommen Eltern eine Pause.
Die Verhinderungs-Pflege soll wegfallen.
Die 2. Änderung betrifft den Entlastungs-Betrag.
Entlastungs-Betrag bedeutet: Geld für zusätzliche Hilfe.
Familien können damit Pflege-Hilfe bezahlen.
Dieser Betrag soll kleiner werden.
Diese Hilfen sind heute sehr wichtig.
Sie ermöglichen betreute Reisen.
Sie ermöglichen Freizeit-Angebote.
Sie ermöglichen stunden-weise Unterstützung.
Das alles könnte wegfallen.
Auch pflegende Angehörige wären betroffen.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel Eltern oder Geschwister.
Pflegende Angehörige pflegen andere zu Hause.
Das Gesetz könnte ihre Rente kleiner machen.
Rente ist Geld für Menschen im Alter.
Man bekommt Rente, wenn man nicht mehr arbeitet.
Manche Angehörigen könnten dann arm werden.
Arm bedeutet: Man hat zu wenig Geld zum Leben.
Die Lebens-Hilfe Berlin sagt klar:
Wir lehnen diese Kürzungen ab.
Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Mitmachen im Alltag.
Man gehört dazu und ist dabei.
Weniger Teil-Habe ist keine Lösung.
Foto: Lebenshilfe Berlin e.V.
BERLIN (kobinet)
Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz könnte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien deutliche Verschlechterungen bringen. Besonders kritisch sieht die Lebenshilfe Berlin den geplanten Wegfall der Verhinderungspflege und Einschränkungen beim Entlastungsbetrag. Diese Leistungen ermöglichen heute unter anderem betreute Reisen, Freizeitangebote und stundenweise Unterstützung. Die Folgen könnten erheblich sein: Reisen und Freizeitangebote für Menschen mit Assistenzbedarf könnten reduziert werden oder ganz wegfallen. Gleichzeitig würden Familien wichtige Möglichkeiten zur Entlastung verlieren. Auch pflegende Angehörige wären betroffen: Geplante Änderungen bei den Rentenbeiträgen könnten ihre Rentenansprüche spürbar verschlechtern und das Armutsrisiko erhöhen. Dabei wird ihr gesamtgesellschaftlicher Beitrag schon heute massiv unterschätzt. Schlussfolgernd daraus stellt die Lebenshilfe Berlin fest: "Wir lehnen diese Kürzungen ab. Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe – nicht weniger. "
Foto: Lebenshilfe Berlin e.V.
BERLIN (kobinet)
Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz könnte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien deutliche Verschlechterungen bringen. Besonders kritisch sieht die Lebenshilfe Berlin den geplanten Wegfall der Verhinderungspflege und Einschränkungen beim Entlastungsbetrag. Diese Leistungen ermöglichen heute unter anderem betreute Reisen, Freizeitangebote und stundenweise Unterstützung. Die Folgen könnten erheblich sein: Reisen und Freizeitangebote für Menschen mit Assistenzbedarf könnten reduziert werden oder ganz wegfallen. Gleichzeitig würden Familien wichtige Möglichkeiten zur Entlastung verlieren. Auch pflegende Angehörige wären betroffen: Geplante Änderungen bei den Rentenbeiträgen könnten ihre Rentenansprüche spürbar verschlechtern und das Armutsrisiko erhöhen. Dabei wird ihr gesamtgesellschaftlicher Beitrag schon heute massiv unterschätzt. Schlussfolgernd daraus stellt die Lebenshilfe Berlin fest: "Wir lehnen diese Kürzungen ab. Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe – nicht weniger. "





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