Berlin (kobinet)
Heute ist der 22. August 2026.
Karin Klingen feiert heute ihren 60. Geburts-tag.
Prof. Dr. Sigrid Arnade hat einen Glück-wunsch-Text geschrieben.
Die kobinet-nachrichten veröffentlichen diesen Text.
Wer ist Karin Klingen?
Karin Klingen ist Präsidentin des Landes-rechnungs-hofs Berlin.
Die Präsidentin ist die Chefin einer Behörde.
Sie leitet die Arbeit der Behörde.
Eine Behörde ist ein Amt.
In einem Amt arbeiten Menschen für die Bürger.
Der Landes-rechnungs-hof prüft, ob Berlin sein Geld richtig ausgibt.
Karin Klingen kritisiert, wenn Berlin zu viel Geld ausgibt.
Sie schreibt dann einen Bericht.
Sie macht auch Vor-schläge.
Die Vor-schläge zeigen, wie Berlin das Geld besser nutzen kann.
Das macht sie schon seit vielen Jahren.
Karin Klingen lebt mit einer chronischen Krankheit.
Chronisch bedeutet: Die Krankheit dauert sehr lange.
Sie geht nicht schnell weg.
Die Krankheit heißt Multiple Sklerose.
Bei Multiple Sklerose werden Nerven beschädigt.
Das Nerven-System leitet Gefühle und Befehle durch den Körper.
Multiple Sklerose nennt man auch MS.
Karin Klingen spricht offen über ihre Krankheit.
Sie hat trotzdem Karriere gemacht.
Karriere bedeutet: Man wird bei der Arbeit immer besser.
Man bekommt mit der Zeit einen wichtigeren Job.
Manchmal hatte sie Zweifel.
Zweifel bedeutet: Man ist sich nicht sicher.
Man weiß nicht genau, was richtig ist.
Sie fragte sich: Ist eine Karriere mit MS möglich?
Aber heute ist sie froh über ihren Weg.
Sigrid Arnade kennt Karin Klingen seit vielen Jahren.
Sie sind Freundinnen.
Am Anfang überlegte Karin Klingen lange.
Sie fragte sich: Soll ich über meine Krankheit sprechen?
Schließlich sprach Karin Klingen offen über ihre Krankheit.
Karin Klingen machte dabei gute Erfahrungen.
Seitdem spricht Karin Klingen offen über ihre MS.
Karin Klingen zeigt: Man kann mit MS einen wichtigen Beruf haben.
Sigrid Arnade und Karin Klingen haben zusammen in einem Verein gearbeitet.
Der Verein heißt Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft.
In diesem Verein helfen Menschen mit MS sich gegenseitig.
Man sagt auch DMSG dazu.
Sigrid Arnade und Karin Klingen waren 4 Jahre lang im Vor-stand.
Der Vor-stand leitet einen Verein.
Die Menschen im Vor-stand treffen wichtige Entscheidungen.
Karin Klingen hatte ein wichtiges Vor-bild.
Ein Vor-bild ist ein Mensch, den man bewundert.
Man möchte so handeln wie dieser Mensch.
Das Vor-bild heißt Malu Dreyer.
Malu Dreyer hatte auch MS.
Trotzdem war Malu Dreyer Minister-präsidentin von Rheinland-Pfalz.
Die Minister-präsidentin ist die Chefin einer Landes-Regierung.
Ein Bundes-land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-länder.
Das hat Karin Klingen Mut gemacht.
Jetzt möchte Karin Klingen selbst ein Vor-bild sein.
Karin Klingen möchte anderen Menschen mit MS Mut machen.
Karin Klingen zeigt: Mit MS ist vieles möglich.
Auch eine gute Karriere ist möglich.
Herzlichen Glück-wunsch, Karin Klingen!
Foto: RHvB/UNey
Berlin (kobinet)
Prof. Dr. Sigrid Arnade ist aus ihrem Urlaub zurück und hat die kobinet-nachrichten nicht nur darauf hingewiesen, dass Karin Klingen heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag feiert, sondern hat einen Gratulationsbeitrag mitgeliefert, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. Karin Klingen arbeitet als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin und erhebt seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt und unterbreitet Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.
Karin Klingen – Fachfrau mit MS ohne Versteckspiel
Eine Gratulation von Sigrid Arnade
Karin Klingen feiert heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag. Wer ist Karin Klingen, werden sich nun viele fragen. Aufmerksamene Leser*innen der Berliner Zeitung "Tagesspiegel" hingegen ist der Name bekannt: Karin Klingen erhebt als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt. Ihr Haus prüft beispielsweise die Geldflüsse rund um den Bau des Berliner Flughafens, die Finanzen beim RBB, die rechtmäßige Verwendung von Fördergeldern. Karin Klingen kritisiert aber nicht nur, sondern unterbreitet auch konstruktive Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.
Karin Klingen ist nicht nur eine wichtige Figur in der Berliner Finanzwelt, sondern auch eine Frau, die schon lange mit der chronischen Krankheit Multiple Sklerose lebt. Sie macht daraus kein Geheimnis, und die Krankheit hat sie nicht daran gehindert, Karriere zu machen. Heute ist sie davon überzeugt, den richtigen Weg mit ihrer Krankheit gegangen zu sein, aber es gab auch Zeiten des Zweifels.
Ich selbst habe Karin Klingen Anfang des Jahrtausends kennengelernt: Ihr Vater war mein Mathematiklehrer. Dank seiner Vermittlung sind wir uns begegnet, und ich kann sie heute als meine Freundin bezeichnen. Als wir uns die ersten Male trafen, überlegte Karin noch, wie offenherzig sie im beruflichen Zusammenhang mit ihrer Krankheit umgehen könne. Schließlich fasste sie den Mut, sich zu outen und machte dabei positive Erfahrungen. Seither zeigt sie sich der Öffentlichkeit selbstbewusst und selbstverständlich als Fachfrau mit MS ohne Versteckspiel.
Gemeinsam haben wir dann durch unsere vierjährige Tätigkeit im Vorstand des Berliner Landesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) demonstriert, dass Selbsthilfeorganisationen sich durchaus zu Selbstvertretungsorganisationen weiterentwickeln können.
Für ihren eigenen Umgang mit ihrer Krankheit war für sie das Vorbild Malu Dreyer hilfreich, die als Frau mit MS Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz war. Die Bedeutung, die Malu Dreyer als Rollenmodell und Inspiration für Karin Klingen hatte, möchte sie selbst auch gerne für andere Menschen mit MS haben. Schließlich ist sie der Beweis dafür, dass auch mit der Diagnose MS vieles möglich ist, nicht zuletzt eine berufliche Karriere. Also: Herzlichen Glückwunsch!
Foto: RHvB/UNey
Berlin (kobinet)
Prof. Dr. Sigrid Arnade ist aus ihrem Urlaub zurück und hat die kobinet-nachrichten nicht nur darauf hingewiesen, dass Karin Klingen heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag feiert, sondern hat einen Gratulationsbeitrag mitgeliefert, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. Karin Klingen arbeitet als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin und erhebt seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt und unterbreitet Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.
Karin Klingen – Fachfrau mit MS ohne Versteckspiel
Eine Gratulation von Sigrid Arnade
Karin Klingen feiert heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag. Wer ist Karin Klingen, werden sich nun viele fragen. Aufmerksamene Leser*innen der Berliner Zeitung "Tagesspiegel" hingegen ist der Name bekannt: Karin Klingen erhebt als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt. Ihr Haus prüft beispielsweise die Geldflüsse rund um den Bau des Berliner Flughafens, die Finanzen beim RBB, die rechtmäßige Verwendung von Fördergeldern. Karin Klingen kritisiert aber nicht nur, sondern unterbreitet auch konstruktive Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.
Karin Klingen ist nicht nur eine wichtige Figur in der Berliner Finanzwelt, sondern auch eine Frau, die schon lange mit der chronischen Krankheit Multiple Sklerose lebt. Sie macht daraus kein Geheimnis, und die Krankheit hat sie nicht daran gehindert, Karriere zu machen. Heute ist sie davon überzeugt, den richtigen Weg mit ihrer Krankheit gegangen zu sein, aber es gab auch Zeiten des Zweifels.
Ich selbst habe Karin Klingen Anfang des Jahrtausends kennengelernt: Ihr Vater war mein Mathematiklehrer. Dank seiner Vermittlung sind wir uns begegnet, und ich kann sie heute als meine Freundin bezeichnen. Als wir uns die ersten Male trafen, überlegte Karin noch, wie offenherzig sie im beruflichen Zusammenhang mit ihrer Krankheit umgehen könne. Schließlich fasste sie den Mut, sich zu outen und machte dabei positive Erfahrungen. Seither zeigt sie sich der Öffentlichkeit selbstbewusst und selbstverständlich als Fachfrau mit MS ohne Versteckspiel.
Gemeinsam haben wir dann durch unsere vierjährige Tätigkeit im Vorstand des Berliner Landesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) demonstriert, dass Selbsthilfeorganisationen sich durchaus zu Selbstvertretungsorganisationen weiterentwickeln können.
Für ihren eigenen Umgang mit ihrer Krankheit war für sie das Vorbild Malu Dreyer hilfreich, die als Frau mit MS Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz war. Die Bedeutung, die Malu Dreyer als Rollenmodell und Inspiration für Karin Klingen hatte, möchte sie selbst auch gerne für andere Menschen mit MS haben. Schließlich ist sie der Beweis dafür, dass auch mit der Diagnose MS vieles möglich ist, nicht zuletzt eine berufliche Karriere. Also: Herzlichen Glückwunsch!





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