Saarbrücken (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK Saarland fordert Hilfe für Pflege-Bedürftige.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe setzt sich für Menschen ein, die Hilfe brauchen.
Pflege-Bedürftig bedeutet: Eine Person braucht Hilfe im Alltag.
Pflege-Bedürftige können manche Dinge nicht alleine tun.
Die Kosten für Pflege steigen immer mehr.
Der VdK will das ändern.
Die VdK-Landes-Vorsitzende heißt Dagmar Heib.
Die Landes-Vorsitzende leitet den Verband im Bundes-Land.
Sie sagt: Das Saarland soll die Investitions-Kosten übernehmen.
Investitions-Kosten sind Kosten für Gebäude und Ausstattung.
Dann zahlen Pflege-Bedürftige weniger Geld.
Pflege-Heime zahlen eine Ausbildungs-Umlage.
Ausbildungs-Umlage bedeutet: Heime zahlen Geld für die Ausbildung von Pflege-Kräften.
Pflege-Kräfte helfen kranken und alten Menschen.
Pflege-Kräfte waschen und pflegen diese Menschen.
Im Saarland sind das 254 Euro pro Monat.
Das ist der höchste Betrag in ganz Deutschland.
Dagmar Heib sagt: Der Staat soll diese Kosten übernehmen.
Viele Menschen wollen lange zu Hause wohnen.
Dafür brauchen sie gute Hilfs-Angebote in ihrer Nähe.
Hilfs-Angebote sind Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen.
Zum Beispiel: Jemand hilft beim Einkaufen.
Oder jemand begleitet zum Arzt.
Der VdK fordert bessere Zusammen-Arbeit in den Gemeinden.
Eine Gemeinde ist ein Ort, wo viele Menschen zusammen leben.
Viele Hilfs-Angebote sollen dort gut zusammen-arbeiten.
Der VdK schaut nach Dänemark als Vorbild.
In Dänemark organisieren Städte und Gemeinden die Pflege selbst.
Das ist dort eine Pflicht-Aufgabe.
Die Gemeinden bekommen dafür genug Geld.
Lokale Angebote können Pflege-Bedürftigkeit verhindern oder verzögern.
Pflege-Bedürftigkeit bedeutet: Ein Mensch braucht Hilfe im Alltag.
Lokale Angebote entlasten auch Angehörige.
Angehörige sind zum Beispiel Familie oder Freunde.
So müssen weniger Menschen in ein Pflege-Heim ziehen.
Im Saarland zahlen Pflege-Heim-Bewohner viel Geld selbst.
Pflege-Heim-Bewohner sind Menschen, die in einem Pflege-Heim leben.
Sie bekommen dort jeden Tag Hilfe und Pflege.
Im ersten Jahr sind das fast 3.700 Euro pro Monat.
Das ist der zweit-höchste Wert in Deutschland.
Der Bundes-Durchschnitt liegt bei 3.364 Euro.
Der Bundes-Durchschnitt zeigt: So viel zahlen Menschen in Deutschland im Mittel.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kosten um fast 300 Euro.
Die Investitions-Kosten stiegen um 9 Prozent.
Das sind 574 Euro mehr.
Für Wohnen und Essen zahlen Bewohner 1.271 Euro pro Monat.
Im Saarland leben fast 12.000 Menschen in Pflege-Heimen.
Ende 2024 bekamen 4.460 Menschen Geld vom Staat.
Der Staat zahlte einen Teil der Pflege-Kosten für diese Menschen.
Die Land-Kreise zahlten 2024 insgesamt 74 Millionen Euro dafür.
Ein Land-Kreis ist ein Gebiet, wo viele Orte zusammen gehören.
Der Land-Kreis kümmert sich um viele Aufgaben vor Ort.
Das sind fast 20 Millionen Euro mehr als vor 2 Jahren.
Foto: VdK Deutschland
Saarbrücken (kobinet)
Angesichts drohender Mehrkosten für Pflegebedürftige fordert der Sozialverband VdK Saarland eine spürbare Entlastung der Betroffenen. Anlässlich der Debatte um die Pflegereform betont die VdK-Landesvorsitzende Dagmar Heib, die Landesregierung könnte kurzfristig für Entlastung sorgen, indem sie die gesetzliche Aufgabe übernimmt, die Investitionskosten zu tragen. Zudem sollte die Ausbildungsumlage, die im Saarland mit 254 Euro monatlich am höchsten ausfällt, aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Heib unterstreicht, dass nachhaltige Pflegepolitik den Wunsch vieler Menschen nach einem längeren Verbleib im eigenen Zuhause unterstützen muss. Dafür seien bessere Strukturen und Netzwerke vor Ort nötig. Langfristig plädiert der VdK für eine Kehrtwende in der Pflegepolitik nach dänischem Vorbild, bei der Kommunen die Pflege als Pflichtaufgabe der Daseinsvorsorge organisieren und finanziell entsprechend ausgestattet werden. Dies könnte Kosten senken, indem Pflegebedürftigkeit verhindert oder hinausgezögert wird. Zudem könnten lokale Angebote pflegende Angehörige entlasten und Heimeinweisungen vermeiden, so Heib.
Im Saarland liegt der Eigenanteil für pflegebedürftige Heimbewohner im ersten Aufenthaltsjahr bei knapp 3700 Euro – der zweithöchste Wert hinter Bremen. Der Bundesdurchschnitt beträgt 3364 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Eigenanteil um knapp 300 Euro, die Investitionskosten um neun Prozent auf 574 Euro monatlich. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 1271 Euro. Im Saarland werden knapp 12.000 Pflegebedürftige vollstationär versorgt. Ende 2024 erhielten 4460 Menschen in Einrichtungen Hilfe zur Pflege. Die Landkreise als Sozialhilfeträger gaben 2024 74 Millionen Euro für die Hilfe zur Pflege aus – ein Anstieg von fast 20 Millionen Euro in zwei Jahren.
Foto: VdK Deutschland
Saarbrücken (kobinet)
Angesichts drohender Mehrkosten für Pflegebedürftige fordert der Sozialverband VdK Saarland eine spürbare Entlastung der Betroffenen. Anlässlich der Debatte um die Pflegereform betont die VdK-Landesvorsitzende Dagmar Heib, die Landesregierung könnte kurzfristig für Entlastung sorgen, indem sie die gesetzliche Aufgabe übernimmt, die Investitionskosten zu tragen. Zudem sollte die Ausbildungsumlage, die im Saarland mit 254 Euro monatlich am höchsten ausfällt, aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Heib unterstreicht, dass nachhaltige Pflegepolitik den Wunsch vieler Menschen nach einem längeren Verbleib im eigenen Zuhause unterstützen muss. Dafür seien bessere Strukturen und Netzwerke vor Ort nötig. Langfristig plädiert der VdK für eine Kehrtwende in der Pflegepolitik nach dänischem Vorbild, bei der Kommunen die Pflege als Pflichtaufgabe der Daseinsvorsorge organisieren und finanziell entsprechend ausgestattet werden. Dies könnte Kosten senken, indem Pflegebedürftigkeit verhindert oder hinausgezögert wird. Zudem könnten lokale Angebote pflegende Angehörige entlasten und Heimeinweisungen vermeiden, so Heib.
Im Saarland liegt der Eigenanteil für pflegebedürftige Heimbewohner im ersten Aufenthaltsjahr bei knapp 3700 Euro – der zweithöchste Wert hinter Bremen. Der Bundesdurchschnitt beträgt 3364 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Eigenanteil um knapp 300 Euro, die Investitionskosten um neun Prozent auf 574 Euro monatlich. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 1271 Euro. Im Saarland werden knapp 12.000 Pflegebedürftige vollstationär versorgt. Ende 2024 erhielten 4460 Menschen in Einrichtungen Hilfe zur Pflege. Die Landkreise als Sozialhilfeträger gaben 2024 74 Millionen Euro für die Hilfe zur Pflege aus – ein Anstieg von fast 20 Millionen Euro in zwei Jahren.





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