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Politik muss Vor-Ort-Chancen für Jugendliche sofort verbessern

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
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Foto: SoVD

HANNOVER (kobinet)

Die aktuelle Jugendstudie 2026 zeigt deutlich: Junge Menschen fühlen sich in Deutschland nicht ausreichend beteiligt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein Warnsignal und fordert anlässlich des "Tags der Jugend" am 12. August vor allem die Kommunen und die Landesregierung auf, mehr zu tun, damit sich Jugendliche in den Bereichen Barrierefreiheit, Mobilität, Wohnen und Bildungschancen vor Ort besser gesehen fühlen. Wie diese Studie zeigt, plant jeder fünfte junge Mensch in Deutschlan auszuwandern, um bessere Lebensbedingungen zu haben. Grundsätzlich können sich nach der Jugendstudie diesen Schritt sogar 41 Prozent vorstellen.

Deshalb fordert der SoVD in Niedersachsen vor allem drei Dinge:

  • Die Beteiligung von jungen Personen durch Jugendräte gerade bei sozialpolitischen Themen,

  • die Einbeziehung von Jugendlichen mit Behinderung

  • und die Förderung von Ehrenamt.

"All das sorgt auch für mehr Zusammenhalt. Der ist gerade im Hinblick auf die derzeitige politische Lage besonders wichtig", betont der niedersächsische Dirk Swinke, der Vorstandsvorsitzende des SoVD in Niedersachsen.

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