BERLIN (kobinet)
Heute ist der Internationale Tag der Jugend.
International bedeutet: Es geht um viele Länder auf der ganzen Welt.
Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Berufs-Bildungs-Werke macht auf etwas aufmerksam.
Kurz heißt sie: BAG BBW.
Die BAG BBW setzt sich für junge Menschen mit Behinderung ein.
Ein Berufs-Bildungs-Werk ist eine Schule für Berufe.
Dort lernt man einen Beruf.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwieriger.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
In Deutschland gibt es 51 Berufs-Bildungs-Werke.
Dort lernen rund 16.000 junge Menschen mit Behinderungen.
Sie bereiten sich auf ihren Beruf vor.
Tobias Schmidt leitet die BAG BBW.
Er ist der Vorsitzende.
Vorsitzender bedeutet: Er ist der Chef der Organisation.
Er sagt: Inklusion und Demokratie gehören zusammen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Demokratie bedeutet: Alle Menschen dürfen mitentscheiden.
Sie wählen zum Beispiel die Regierung.
Junge Menschen brauchen Unterstützung.
Das gilt besonders in schwierigen Zeiten.
Berufs-Bildungs-Werke begleiten junge Menschen mit Behinderung.
Sie helfen ihnen beim Weg in einen Beruf.
Berufs-Bildungs-Werke helfen auf viele Arten:
Sie stärken das Selbst-Vertrauen.
Sie fördern die Selbst-Ständigkeit.
Selbst-Ständigkeit bedeutet: Du entscheidest selbst.
Niemand sagt dir, was du tun musst.
Sie ermöglichen Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: Du machst bei etwas mit.
Du gehörst dazu – im Alltag und im Berufs-Leben.
Die BAG BBW ist besorgt.
Es soll weniger Geld geben.
Dieses Geld hilft Menschen mit Behinderung.
Die BAG BBW fordert etwas von der Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung soll klar sagen, was sie plant.
Sie soll das Geld nicht kürzen.
Die Berufs-Bildungs-Werke brauchen genug Geld.
Nur so können sie junge Menschen unterstützen.
Das Geld ist für die Berufs-Vorbereitung von Menschen mit Behinderung.
So können sie dauerhaft arbeiten.
Tobias Schmidt sagt: Alle jungen Menschen brauchen eine faire Chance.
Eine Behinderung darf dabei keine Rolle spielen.
Junge Menschen brauchen jetzt Hilfe.
Dann kann die Zukunft besser werden.
Foto: BAG BBW
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Jugend betont die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) die Bedeutung junger Menschen mit Behinderung für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft. Aktuell werden rund 16.000 junge Menschen mit Behinderungen in 51 Berufsbildungswerken in Deutschland auf ihr Berufsleben vorbereitet.
Tobias Schmidt, Vorsitzender der BAG BBW, erklärt aus diesem Anlass: "Inklusion und Demokratie gehören zusammen. Gerade in Zeiten von Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlicher Polarisierung brauchen junge Menschen Perspektiven und Orte, an denen sie gesehen und gefördert werden." Berufsbildungswerke unterstützten junge Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung und leisteten damit einen Beitrag zur Fach- und Arbeitskräftesicherung. "Dabei geht es um mehr als berufliche Qualifikation: Berufsbildungswerke stärken Selbstvertrauen und Eigenständigkeit, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und fördern demokratische Bildung. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil im inklusiven Ausbildungssystem."
Mit Sorge beobachte die BAG BBW den geplanten Sparkurs in der Eingliederungshilfe und Jugendhilfe, so Schmidt. Es brauche ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Teilhabe junger Menschen mit Behinderung. Dazu gehöre auch, die Finanzierung der beruflichen Rehabilitation langfristig zu sichern, um nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. "Alle jungen Menschen müssen eine faire Chance auf berufliche Teilhabe haben – unabhängig davon, welche Unterstützung sie benötigen. Das ist keine Aufgabe für irgendwann, sondern eine drängende Zukunftsaufgabe für unsere Gesellschaft. Wer jungen Menschen heute Perspektiven eröffnet, gestaltet die Arbeitswelt und Gesellschaft von morgen."
Foto: BAG BBW
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Jugend betont die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) die Bedeutung junger Menschen mit Behinderung für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft. Aktuell werden rund 16.000 junge Menschen mit Behinderungen in 51 Berufsbildungswerken in Deutschland auf ihr Berufsleben vorbereitet.
Tobias Schmidt, Vorsitzender der BAG BBW, erklärt aus diesem Anlass: "Inklusion und Demokratie gehören zusammen. Gerade in Zeiten von Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlicher Polarisierung brauchen junge Menschen Perspektiven und Orte, an denen sie gesehen und gefördert werden." Berufsbildungswerke unterstützten junge Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung und leisteten damit einen Beitrag zur Fach- und Arbeitskräftesicherung. "Dabei geht es um mehr als berufliche Qualifikation: Berufsbildungswerke stärken Selbstvertrauen und Eigenständigkeit, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und fördern demokratische Bildung. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil im inklusiven Ausbildungssystem."
Mit Sorge beobachte die BAG BBW den geplanten Sparkurs in der Eingliederungshilfe und Jugendhilfe, so Schmidt. Es brauche ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Teilhabe junger Menschen mit Behinderung. Dazu gehöre auch, die Finanzierung der beruflichen Rehabilitation langfristig zu sichern, um nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. "Alle jungen Menschen müssen eine faire Chance auf berufliche Teilhabe haben – unabhängig davon, welche Unterstützung sie benötigen. Das ist keine Aufgabe für irgendwann, sondern eine drängende Zukunftsaufgabe für unsere Gesellschaft. Wer jungen Menschen heute Perspektiven eröffnet, gestaltet die Arbeitswelt und Gesellschaft von morgen."





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