Hannover (kobinet)
Das neue Schul-Jahr hat begonnen.
Die Lebens-Hilfe Niedersachsen hat eine Forderung.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Eine Forderung bedeutet: Jemand sagt klar, was er haben will.
Die Forderung ist: Es soll mehr Informationen geben.
Die Informationen sollen über Kinder sein.
Diese Kinder gehen nicht zur Schule.
Christian Fühner ist ein Politiker.
Ein Politiker arbeitet in der Politik.
Die Bürger wählen den Politiker.
Christian Fühner arbeitet im Nieder-sächsischen Land-Tag.
Im Land-Tag arbeiten Politiker aus Niedersachsen.
Sie machen dort Gesetze für das Bundes-land.
Christian Fühner gehört zur Partei CDU.
CDU bedeutet: Christlich Demokratische Union.
Die CDU ist eine Gruppe von Politikern in Deutschland.
Diese Gruppe hat gemeinsame Ziele.
Christian Fühner fragte: Welche Kinder gehen nicht zur Schule?
Die Landes-Regierung hat im Juni 2026 geantwortet.
Die Landes-Regierung regiert Niedersachsen.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Die Regierung sagte: Wir haben keine Daten dazu.
Daten bedeutet: Zahlen und Informationen.
Frank Steinsiek arbeitet bei der Lebens-Hilfe Niedersachsen.
Frank Steinsiek sagt: Wir wissen viel über Kinder in normalen Schulen.
Wir wissen viel über Kinder in Förder-Schulen.
Eine Förder-Schule ist eine besondere Schule.
Dort bekommen Kinder mehr Hilfe beim Lernen.
Aber wir wissen nicht, wie viele Kinder nicht zur Schule gehen.
Frank Steinsiek sagt: Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung.
Bildung bedeutet: Kinder lernen lesen, schreiben und rechnen.
Sie lernen wichtige Dinge für das Leben.
Wir müssen wissen: Bekommen alle Kinder dieses Recht?
Wir brauchen bessere Daten dazu.
In Niedersachsen gibt es Tages-Bildungs-Stätten.
Tages-Bildungs-Stätten sind Orte wie Schulen.
Kinder mit großen Lern-Schwierigkeiten gehen dorthin.
Sie bekommen dort viel Hilfe.
Dort lernen rund 3.000 Kinder und Jugendliche.
Der Land-Tag hat das Schul-Gesetz in Niedersachsen geändert.
Das ist vor den Sommer-Ferien passiert.
Die Änderung bedeutet: Tages-Bildungs-Stätten können jetzt richtige Schulen werden.
Aber es ist noch nicht klar, wie das genau passiert.
Frank Steinsiek sagt: Kinder und Eltern brauchen klare Antworten.
Auch die Menschen, die dort arbeiten, brauchen klare Antworten.
Das Land und die Kommunen müssen Zusagen machen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Zusagen bedeutet: Sie müssen versprechen, was sie tun werden.
Alle Kinder sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.
Foto: Susanne Göbel
Hannover (kobinet)
Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Lebenshilfe Niedersachsen mehr Transparenz bei der Nichtbeschulung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen. Anlässlich einer Kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Fühner im Niedersächsischen Landtag gab die Landesregierung im Juni 2026 an, keine Daten zu nicht oder nur eingeschränkt beschulten Schüler*innen zu haben. Auch zur Dauer solcher Phasen lägen keine Erkenntnisse vor.
"Wir wissen viel über Schülerinnen und Schüler, die an allgemeinen Schulen, Förderschulen oder Tagesbildungsstätten beschult werden. Aber wir wissen offenbar nicht, wie viele schulpflichtige Kinder und Jugendliche derzeit nicht oder nur eingeschränkt am Unterricht teilnehmen. Auch fehlen empirische Daten zu den Gründen", sagt Frank Steinsiek, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. Der Verband fordert daher eine bessere Datenlage, um die tatsächliche Beschulungssituation zu erfassen.
"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Deshalb müssen wir wissen, ob dieses Recht in Niedersachsen tatsächlich für alle Schülerinnen und Schüler eingelöst wird. Daten erheben und daraus die richtigen Konsequenzen ziehen. Das wäre für mich ein wichtiger Auftrag zum Beginn dieses Schuljahres", betont Steinsiek.
Eine besondere Rolle spielen dabei die Tagesbildungsstätten in Niedersachsen, in denen derzeit rund 3.000 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Schwerpunkt geistige Entwicklung ihre Schulpflicht erfüllen. Mit der Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes vor der Sommerpause wurde zwar der Weg für eine Weiterentwicklung dieser Einrichtungen zu anerkannten Schulen in freier Trägerschaft geöffnet. Doch die konkrete Ausgestaltung und die Zukunft der Einrichtungen seien noch nicht geklärt, so Steinsiek. Kinder, Jugendliche, Eltern, Angehörige, Mitarbeitende und Träger bräuchten nun klare Zusagen von Land und Kommunen, wie der Entwicklungsprozess ausgestaltet werde und welche Perspektiven sich für die Betroffenen ergäben.
Foto: Susanne Göbel
Hannover (kobinet)
Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Lebenshilfe Niedersachsen mehr Transparenz bei der Nichtbeschulung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen. Anlässlich einer Kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Fühner im Niedersächsischen Landtag gab die Landesregierung im Juni 2026 an, keine Daten zu nicht oder nur eingeschränkt beschulten Schüler*innen zu haben. Auch zur Dauer solcher Phasen lägen keine Erkenntnisse vor.
"Wir wissen viel über Schülerinnen und Schüler, die an allgemeinen Schulen, Förderschulen oder Tagesbildungsstätten beschult werden. Aber wir wissen offenbar nicht, wie viele schulpflichtige Kinder und Jugendliche derzeit nicht oder nur eingeschränkt am Unterricht teilnehmen. Auch fehlen empirische Daten zu den Gründen", sagt Frank Steinsiek, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. Der Verband fordert daher eine bessere Datenlage, um die tatsächliche Beschulungssituation zu erfassen.
"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Deshalb müssen wir wissen, ob dieses Recht in Niedersachsen tatsächlich für alle Schülerinnen und Schüler eingelöst wird. Daten erheben und daraus die richtigen Konsequenzen ziehen. Das wäre für mich ein wichtiger Auftrag zum Beginn dieses Schuljahres", betont Steinsiek.
Eine besondere Rolle spielen dabei die Tagesbildungsstätten in Niedersachsen, in denen derzeit rund 3.000 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Schwerpunkt geistige Entwicklung ihre Schulpflicht erfüllen. Mit der Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes vor der Sommerpause wurde zwar der Weg für eine Weiterentwicklung dieser Einrichtungen zu anerkannten Schulen in freier Trägerschaft geöffnet. Doch die konkrete Ausgestaltung und die Zukunft der Einrichtungen seien noch nicht geklärt, so Steinsiek. Kinder, Jugendliche, Eltern, Angehörige, Mitarbeitende und Träger bräuchten nun klare Zusagen von Land und Kommunen, wie der Entwicklungsprozess ausgestaltet werde und welche Perspektiven sich für die Betroffenen ergäben.





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