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Barrierefreiheit beim Test von autonom fahrenden Shuttles von vorne herein mit einbeziehen

Catrin Wahlen
Catrin Wahlen
Foto: Catrin Wahlen

Berlin (kobinet) "Durch das autonome Fahren wird perspektivisch ein völlig neues Mobilitätssystem geschaffen, welches auf die persönlichen Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt eingeht. Im Projekt NoWeL4 testet die BVG autonome Shuttles im Berliner Nordwesten zur Vorbereitung eines Hochlaufs", heißt es auf der Internetseite des Berliner Verkehrsbetriebs (BVG). Was die Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen angeht, dazu hat Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, zwei schriftliche Anfragen eingereicht, die erste davon gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Antje Kapek (Sprecherin für Verkehrspolitik). Beide sind nun öffentlich zugänglich.

Catrin Wahlen kommentierte dies wie folgt: „Immerhin scheint man bei der Senatsverwaltung für Mobilität und Verkehr verstanden zu haben, was das 2-Sinne-Prinzip ist. Aber warum man Barrierefreiheitskriterien nicht gleich mit in die Testphase einbezieht, erschließt sich mir aus der Antwort nicht. Einerseits wissen wir aus der Antwort auf die vorhergehende Anfrage (Drucksache 19/26 012), dass die Region aufgrund der vielfältigen Nutzer*innenschaft ausgewählt wurde, andererseits wird dann im Testbetrieb gleich ein größerer Personenkreis ausgeschlossen. Und dann heißt es wieder, Barrierefreiheit sei ja so teuer. Das liegt dann aber daran, dass alles nachgerüstet werden muss – und das ist nun mal teurer, als wenn man gleich von vornherein alle Anforderungen bedenkt.“

Link zur Anfrage vom 7.5.26 | NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen

Link zur Anfrage vom 1.6.26 | Nachfrage zu Drucksache 19/26012 – NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen

Link zu Informationen zum Test von autonom fahrenden Shuttles der BVG

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