Berlin (kobinet)
BVG bedeutet: Berliner Verkehrs-Betriebe.
Die BVG testet selbst-fahrende Shuttle-Busse in Berlin.
Ein Shuttle-Bus fährt zwischen 2 festen Orten hin und her.
Selbst-fahrende Shuttle-Busse brauchen keinen Fahrer.
Das Test-Projekt heißt NoWeL4.
Bei einem Test-Projekt probiert man etwas Neues aus.
Man schaut: Funktioniert das gut?
Das Projekt findet im Nord-Westen von Berlin statt.
Nord-Westen ist ein Bereich von Berlin.
Zum Beispiel: Spandau liegt im Nord-Westen.
Die Grünen-Politikerin Catrin Wahlen hat Fragen gestellt.
Eine Politikerin arbeitet im Abgeordneten-Haus.
Sie hilft, Regeln für Berlin zu machen.
Sie ist Mitglied im Berliner Abgeordneten-Haus.
Abgeordneten-Haus bedeutet: Das Landes-Parlament von Berlin.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Sie hat gefragt: Sind die Shuttle-Busse barriere-frei?
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können sie nutzen.
Also auch Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Auch Antje Kapek hat Fragen gestellt.
Sie ist ebenfalls Politikerin der Grünen.
Die Fragen sind jetzt öffentlich.
Alle Menschen können die Fragen lesen.
Catrin Wahlen sagt dazu:
Die Senats-Verwaltung kennt das 2-Sinne-Prinzip.
Die Senats-Verwaltung ist wie ein Ministerium in Berlin.
Sie ist zuständig für bestimmte Themen in der Stadt.
2-Sinne-Prinzip bedeutet: Informationen müssen mit 2 Sinnen wahrnehmbar sein.
Sinne bedeutet: So nehmen Menschen etwas wahr.
Zum Beispiel: sehen oder hören.
Zum Beispiel: sehen und hören.
Die BVG hat Barriere-Freiheit nicht von Anfang an geplant.
Das findet Catrin Wahlen falsch.
Das Test-Gebiet wurde extra ausgewählt.
Das Test-Gebiet ist der Bereich, wo der Test stattfindet.
Dort leben viele verschiedene Menschen.
Auch Menschen mit Behinderung leben dort.
Trotzdem wurden sie beim Planen vergessen.
Catrin Wahlen sagt noch:
Man kann Barriere-Freiheit von Anfang an planen.
Das kostet weniger Geld.
Später eingebaute Barriere-Freiheit kostet mehr.

Foto: Catrin Wahlen
Berlin (kobinet) "Durch das autonome Fahren wird perspektivisch ein völlig neues Mobilitätssystem geschaffen, welches auf die persönlichen Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt eingeht. Im Projekt NoWeL4 testet die BVG autonome Shuttles im Berliner Nordwesten zur Vorbereitung eines Hochlaufs", heißt es auf der Internetseite des Berliner Verkehrsbetriebs (BVG). Was die Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen angeht, dazu hat Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, zwei schriftliche Anfragen eingereicht, die erste davon gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Antje Kapek (Sprecherin für Verkehrspolitik). Beide sind nun öffentlich zugänglich.
Catrin Wahlen kommentierte dies wie folgt: „Immerhin scheint man bei der Senatsverwaltung für Mobilität und Verkehr verstanden zu haben, was das 2-Sinne-Prinzip ist. Aber warum man Barrierefreiheitskriterien nicht gleich mit in die Testphase einbezieht, erschließt sich mir aus der Antwort nicht. Einerseits wissen wir aus der Antwort auf die vorhergehende Anfrage (Drucksache 19/26 012), dass die Region aufgrund der vielfältigen Nutzer*innenschaft ausgewählt wurde, andererseits wird dann im Testbetrieb gleich ein größerer Personenkreis ausgeschlossen. Und dann heißt es wieder, Barrierefreiheit sei ja so teuer. Das liegt dann aber daran, dass alles nachgerüstet werden muss – und das ist nun mal teurer, als wenn man gleich von vornherein alle Anforderungen bedenkt.“
Link zur Anfrage vom 7.5.26 | NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen
Link zur Anfrage vom 1.6.26 | Nachfrage zu Drucksache 19/26012 – NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen
Link zu Informationen zum Test von autonom fahrenden Shuttles der BVG

Foto: Catrin Wahlen
Berlin (kobinet) "Durch das autonome Fahren wird perspektivisch ein völlig neues Mobilitätssystem geschaffen, welches auf die persönlichen Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt eingeht. Im Projekt NoWeL4 testet die BVG autonome Shuttles im Berliner Nordwesten zur Vorbereitung eines Hochlaufs", heißt es auf der Internetseite des Berliner Verkehrsbetriebs (BVG). Was die Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen angeht, dazu hat Catrin Wahlen, Sprecherin für Inklusion der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, zwei schriftliche Anfragen eingereicht, die erste davon gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Antje Kapek (Sprecherin für Verkehrspolitik). Beide sind nun öffentlich zugänglich.
Catrin Wahlen kommentierte dies wie folgt: „Immerhin scheint man bei der Senatsverwaltung für Mobilität und Verkehr verstanden zu haben, was das 2-Sinne-Prinzip ist. Aber warum man Barrierefreiheitskriterien nicht gleich mit in die Testphase einbezieht, erschließt sich mir aus der Antwort nicht. Einerseits wissen wir aus der Antwort auf die vorhergehende Anfrage (Drucksache 19/26 012), dass die Region aufgrund der vielfältigen Nutzer*innenschaft ausgewählt wurde, andererseits wird dann im Testbetrieb gleich ein größerer Personenkreis ausgeschlossen. Und dann heißt es wieder, Barrierefreiheit sei ja so teuer. Das liegt dann aber daran, dass alles nachgerüstet werden muss – und das ist nun mal teurer, als wenn man gleich von vornherein alle Anforderungen bedenkt.“
Link zur Anfrage vom 7.5.26 | NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen
Link zur Anfrage vom 1.6.26 | Nachfrage zu Drucksache 19/26012 – NordWestraum Level 4: Nutzer*innenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen
Link zu Informationen zum Test von autonom fahrenden Shuttles der BVG





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