HANNOVER (kobinet)
Rund 128.000 Haus-halte in Niedersachsen bekommen Wohn-Geld.
Ein Haus-halt ist eine Person oder Familie mit eigenem Zuhause.
Alle, die zusammen wohnen, gehören dazu.
Wohn-Geld ist Geld vom Staat.
Der Staat zahlt damit einen Teil der Miete.
Diese Menschen können ihre Miete nicht alleine bezahlen.
Die Mieten sind sehr hoch geworden.
Die Bundes-Regierung plant jetzt Kürzungen beim Wohn-Geld.
Eine Kürzung bedeutet: Jemand bekommt weniger Geld als vorher.
Das Wohn-Geld sollte nächstes Jahr steigen.
Das soll jetzt nicht passieren.
Die Heiz-Kosten-Pauschale soll halbiert werden.
Die Heiz-Kosten-Pauschale ist ein fester Betrag extra für Heizung.
Alle bekommen immer denselben festen Betrag.
Halbiert bedeutet: Es gibt nur noch die Hälfte davon.
Viele Menschen verlieren dann ihr Recht auf Wohn-Geld.
Ein Anspruch bedeutet: Jemand hat das Recht auf etwas.
Er kann es verlangen.
Der Sozial-Verband Deutschland in Niedersachsen ist sehr besorgt.
Sozial-Verband Deutschland bedeutet: Eine Organisation hilft Menschen in Not.
Man schreibt auch: SoVD.
Der SoVD sagt: Diese Kürzungen bedrohen viele Menschen.
Besonders betroffen sind Familien.
Auch Alleinerziehende sind betroffen.
Alleinerziehende sind Mütter oder Väter.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Rentnerinnen und Rentner sind ebenfalls betroffen.
Dirk Swinke ist der Vorsitzende des SoVD in Niedersachsen.
Ein Vorsitzender ist der Chef von einer Gruppe.
Der Vorsitzende leitet die Gruppe.
Er sagt: Betroffene kommen zu uns.
Sie wissen nicht mehr weiter.
Sie sind auf das Wohn-Geld angewiesen.
Angewiesen sein bedeutet: Jemand braucht etwas dringend.
Auch steigende Energie-Kosten machen die Lage schlimmer.
Energie-Kosten bedeutet: Geld für Strom und Heizung.
Der SoVD fordert die Landes-Regierung Niedersachsen zum Handeln auf.
Die Landes-Regierung soll im Bundes-Rat gegen die Kürzungen stimmen.
Der Bundes-Rat ist ein Treffen der 16 Bundes-Länder.
Dort reden sie gemeinsam über neue Gesetze.
Wohnen ist ein Grund-Recht.
Grund-Rechte sind wichtige Rechte für alle Menschen in Deutschland.
Die Grund-Rechte stehen im Grund-Gesetz.
Wohn-Geld schützt Menschen davor, ihre Wohnung zu verlieren.
Der SoVD sagt aber auch: Wohn-Geld alleine reicht nicht.
Die Landes-Regierung muss mehr sozialen Wohnungs-Bau fördern.
Wohnungs-Bau bedeutet: Neue Wohnungen werden gebaut.
Sozialer Wohnungs-Bau bedeutet: Günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.
So gibt es mehr Wohnungen für alle Menschen.
Es gibt zu wenige Wohnungen in Deutschland.
Viele Menschen finden keine bezahlbare Wohnung.
Das nennt man Wohnungs-Krise.
Nur mehr sozialer Wohnungs-Bau hilft wirklich.
So kann die Wohnungs-Krise gelöst werden.

Foto: ArtisticOperations In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
HANNOVER (kobinet) Rund 128.000 Haushalte in Niedersachsen beziehen Wohngeld. Sie sind auf diese Leistungen angewiesen, da die Mieten mittlerweile so hoch sind, dass sie aus eigenen Einnahmen nicht bestritten werden können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zeigt sich deshalb angesichts der geplanten Kürzungen beim Wohngeld alarmiert und macht deutlich: Die niedersächsische Landesregierung muss sich im Bundesrat gegen die Pläne stellen und endlich für bezahlbare Mieten sorgen.
Die angekündigten Kürzungen der Bundesregierung beim Wohngeld sind radikal: Die geplante Erhöhung im kommenden Jahr soll entfallen und die Heizkostenpauschale soll halbiert sowie die Berechnungsgrundlage geändert werden. Damit hätten viele keinen Anspruch mehr auf Wohngeld. „Diese Maßnahmen bedrohen die betroffenen Menschen in ihrer Existenz. Wie sollen sie sich ihre Mieten leisten können, wenn diese immer weiter steigen?“, so Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, und ergänzt: „Betroffene kommen zu uns in die Beratung und wissen nicht mehr weiter. Viele von ihnen sind auf das Wohngeld angewiesen. Wenn die Leistung nicht wie angedacht erhöht wird, trifft das die Menschen – vor allem Familien, Alleinerziehende und Rentner*innen – hart.“ Auch die Halbierung der Heizkostenpauschale sei in Zeiten steigender Energiekosten eine fatale Entscheidung.
„Wir als größter Sozialverband in Niedersachsen fordern von der Landesregierung, sich im Bundesrat entschieden gegen das Vorhaben zu stellen und dafür zu sorgen, dass die Kürzungen zurückgenommen werden“, betont Swinke. Dieser Bereich dürfe nicht zum Sparopfer werden, denn Wohnen sei ein Grundrecht. „Wohngeld ist für viele Menschen unverzichtbar und schützt vor Wohnungsverlust. Das scheint die Bundesregierung vergessen zu haben“, kritisiert der Vorstandsvorsitzende.
Aus SoVD-Sicht dürfe es dabei aber nicht bleiben. „Wohngeld ist keine dauerhafte Lösung, um der Krise auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen. Die Landesregierung muss deshalb noch stärker in den sozialen Wohnungsbau investieren, wenn sie den Menschen in Niedersachsen wirklich helfen möchte“, fordert Swinke.

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HANNOVER (kobinet) Rund 128.000 Haushalte in Niedersachsen beziehen Wohngeld. Sie sind auf diese Leistungen angewiesen, da die Mieten mittlerweile so hoch sind, dass sie aus eigenen Einnahmen nicht bestritten werden können. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zeigt sich deshalb angesichts der geplanten Kürzungen beim Wohngeld alarmiert und macht deutlich: Die niedersächsische Landesregierung muss sich im Bundesrat gegen die Pläne stellen und endlich für bezahlbare Mieten sorgen.
Die angekündigten Kürzungen der Bundesregierung beim Wohngeld sind radikal: Die geplante Erhöhung im kommenden Jahr soll entfallen und die Heizkostenpauschale soll halbiert sowie die Berechnungsgrundlage geändert werden. Damit hätten viele keinen Anspruch mehr auf Wohngeld. „Diese Maßnahmen bedrohen die betroffenen Menschen in ihrer Existenz. Wie sollen sie sich ihre Mieten leisten können, wenn diese immer weiter steigen?“, so Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, und ergänzt: „Betroffene kommen zu uns in die Beratung und wissen nicht mehr weiter. Viele von ihnen sind auf das Wohngeld angewiesen. Wenn die Leistung nicht wie angedacht erhöht wird, trifft das die Menschen – vor allem Familien, Alleinerziehende und Rentner*innen – hart.“ Auch die Halbierung der Heizkostenpauschale sei in Zeiten steigender Energiekosten eine fatale Entscheidung.
„Wir als größter Sozialverband in Niedersachsen fordern von der Landesregierung, sich im Bundesrat entschieden gegen das Vorhaben zu stellen und dafür zu sorgen, dass die Kürzungen zurückgenommen werden“, betont Swinke. Dieser Bereich dürfe nicht zum Sparopfer werden, denn Wohnen sei ein Grundrecht. „Wohngeld ist für viele Menschen unverzichtbar und schützt vor Wohnungsverlust. Das scheint die Bundesregierung vergessen zu haben“, kritisiert der Vorstandsvorsitzende.
Aus SoVD-Sicht dürfe es dabei aber nicht bleiben. „Wohngeld ist keine dauerhafte Lösung, um der Krise auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen. Die Landesregierung muss deshalb noch stärker in den sozialen Wohnungsbau investieren, wenn sie den Menschen in Niedersachsen wirklich helfen möchte“, fordert Swinke.





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