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Kirgisisch-Deutsche Zusammenarbeit fördert Barrierefreiheit

Zwei Männer mit dunklen Jacken und hellen Hemden, davon einer mit Schlips stehen vor einem Gebäude bei dem dahinter die Sprechzeiten zu sehen sind
KROI-Vorsitzender Schukurbek Kuchkachov und der stellvertretende Vorsitzende des IB&P André Nowak
Foto: IB&P

BISCHKEK / BERLIN (kobinet) Die Kirgisische Republikanische Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen (KROI) und das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P) haben gemeinsam das Projekt "Barrierefreie sanitäre Einrichtungen für eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Bischkek" gestartet. Das Projekt umfasst die umfassende Renovierung der sanitären Einrichtungen der KROI-Produktionswerkstatt mit dem Bau barrierefreier Duschräume und Toiletten. Die Umsetzung des Projekts wird die Barrierefreiheit der Produktionsstätte insgesamt erhöhen und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen erheblich verbessern. Für das Vorhaben stellt das IB&P 14.600 Euro zur Verfügung aus Mitteln der Stiftung Nord-Süd-Brücken (10.000 Euro) und den für das Projekt erhaltenen Spenden. Das Projekt soll Ende August mit einer offiziellen Übergabe und mit einem deutsch-kirgisischen Erfahrungsaustausch zum barrierefreien und umweltbewussten Bauen abgeschlossen werden.

KROI und das IB&P arbeiten seit vielen Jahren eng und partnerschaftlich zusammen. So erhielt KROI im Jahr 2021 mit dem Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgistan“ einen für die Beförderung von Rollstuhlfahrern geeigneten Kleinbus, der Menschen mit Behinderungen zu medizinischen Einrichtungen, Rehabilitationszentren, Bildungseinrichtungen sowie zu gesellschaftlichen Veranstaltungen bringen kann. Dieses Projekt unterstützte die Deutsche Botschaft mit 20.000 Euro. Darüber hinaus unterstützte die Deutsche Botschaft im Jahr 2014 die Renovierung des KROI-Büros in Bischkek mit 4.200 Euro.

Der Vorsitzende von KROI, Schukurbek Kuchkachov erklärt: „Unser Verband mit seinen über 22.000 Mitgliedern schätzt die langjährige Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern sehr und dankt aufrichtig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft. Die bisher umgesetzten Vorhaben und das aktuelle Projekt leisten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer barrierefreien Infrastruktur, zur Schaffung gleicher Chancen für Menschen mit Behinderungen und zur deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität.“ André Nowak, stellvertretender Vorsitzender des IB&P, ergänzt: „Austausch und gegenseitiges Erfahrungslernen, die partnerschaftlich Zusammenarbeit mit KROI sind insbesondere im 20. Jahr der UN-Behindertenrechtskonvention unser gemeinsamer Beitrag für eine friedliche Welt ohne Barrieren.“

Weitere Einzelheiten über die Arbeit des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) sowie über Möglichkeiten, mit diesem Institut zusammenzuarbeiten oder es zu unterstützen, sind auf dieser Internetseite zu erfahren.

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