BISCHKEK / BERLIN (kobinet)
Die Kir-gi-si-sche Repu-bli-ka-ni-sche Ge-sell-schaft für Men-schen mit Be-hin-de-run-gen heißt kurz: KROI.
Repu-bli-ka-nisch be-deu-tet: Das Land wird von ge-wähl-ten Men-schen re-giert.
Kein Kö-nig und kei-ne Kö-ni-gin re-giert das Land.
Eine Ge-sell-schaft ist eine Grup-pe von Men-schen.
Die Men-schen le-ben zu-sam-men.
Eine Be-hin-de-rung macht man-che Sa-chen schwie-rig.
Man braucht oft mehr Hil-fe als an-de-re Men-schen.
Das ABiD-In-sti-tut Be-hin-de-rung und Par-ti-zi-pa-ti-on heißt kurz: IBuP.
Par-ti-zi-pa-ti-on be-deu-tet: Mit-ma-chen und mit-be-stim-men.
Ein In-sti-tut ist eine Ein-rich-tung.
Dort ar-bei-ten Fach-leu-te zu-sam-men an einem be-stimm-ten The-ma.
Bei-de Or-ga-ni-sa-tio-nen star-ten ein ge-mein-sa-mes Pro-jekt.
Eine Or-ga-ni-sa-ti-on ist eine Grup-pe von Men-schen.
Die Men-schen ar-bei-ten zu-sam-men.
Ein Pro-jekt ist eine Auf-ga-be mit einem be-stimm-ten Ziel.
Das Pro-jekt heißt: Bar-rie-re-freie sa-ni-tä-re Ein-rich-tun-gen für eine Werk-statt in Bisch-kek.
Bar-rie-re-frei be-deu-tet: Es gibt keine Hin-der-nis-se.
Alle Men-schen kön-nen über-all hin-kom-men.
Sa-ni-tä-re Ein-rich-tun-gen sind Räu-me mit Was-ser.
Zum Bei-spiel Toi-let-ten und Du-schen.
Eine Werk-statt ist ein Ort zum Ar-bei-ten.
Dort stel-len Men-schen Din-ge her.
Bisch-kek ist die Haupt-stadt von Kir-gi-stan.
In der Werk-statt ar-bei-ten Men-schen mit Be-hin-de-run-gen.
Im Pro-jekt baut man neue Dusch-räu-me und Toi-let-ten.
Die neu-en Räu-me sind bar-rie-re-frei.
Bar-rie-re-frei be-deu-tet: Alle Men-schen kön-nen die Räu-me nut-zen.
Auch Men-schen im Roll-stuhl kön-nen die Räu-me nut-zen.
So wer-den die Ar-beits-be-din-gun-gen bes-ser.
Das gilt für alle Mit-ar-bei-te-rin-nen und Mit-ar-bei-ter mit Be-hin-de-run-gen.
Das IBuP gibt 14.600 Eu-ro für das Pro-jekt.
10.000 Eu-ro kom-men von der Stif-tung Nord-Süd-Brü-cken.
Eine Stif-tung ist eine Or-ga-ni-sa-ti-on mit viel Geld.
Sie gibt das Geld für gu-te Zwe-cke aus.
Den Rest ge-ben Spen-de-rin-nen und Spen-der.
Das sind 4.600 Eu-ro.
Das Pro-jekt en-det En-de Au-gust.
Dann gibt es eine of-fi-zi-el-le Über-ga-be.
Das be-deu-tet: Die neu-en Räu-me wer-den feier-lich er-öff-net.
Au-ßer-dem tau-schen deut-sche und kir-gi-si-sche Fach-leu-te ihre Er-fah-run-gen aus.
Fach-leu-te ha-ben lan-ge ge-lernt.
Sie ken-nen sich auf einem The-ma sehr gut aus.
KROI und das IBuP ar-bei-ten seit vie-len Jah-ren zu-sam-men.
Im Jahr 2021 be-kam KROI einen klei-nen Bus.
Der Bus heißt: Dja-mi-la – ein Rol-li-Bus für Kir-gi-stan.
Der Bus bringt Men-schen mit Be-hin-de-run-gen zu Ärz-ten und Schu-len.
Die Deut-sche Bot-schaft gab da-für 20.000 Eu-ro.
Im Jahr 2014 gab die Deut-sche Bot-schaft 4.200 Eu-ro.
Das Geld war für das KROI-Bü-ro.
Das Bü-ro wur-de neu ge-macht.
Das nennt man Re-no-vie-rung.
Bei einer Re-no-vie-rung wird ein Ge-bäu-de neu ge-macht.
Al-te und ka-put-te Tei-le wer-den er-neu-ert.
Schu-kur-bek Kuch-ka-chov ist der Vor-sit-zen-de von KROI.
Er sagt: KROI hat über 22.000 Mit-glie-der.
Er sagt: Die Zu-sam-men-ar-beit mit Deutsch-land ist sehr gut.
Die Pro-jek-te hel-fen beim Auf-bau einer bar-rie-re-frei-en In-fra-struk-tur.
In-fra-struk-tur sind wich-ti-ge Ein-rich-tun-gen.
Zum Bei-spiel Toi-let-ten, Ram-pen und Auf-zü-ge.
So kön-nen alle Men-schen gleich gut mit-ma-chen.
Das gilt auch für Men-schen mit Be-hin-de-run-gen.
André No-wak ist der stell-ver-tre-ten-de Vor-sit-zen-de des IBuP.
Ein stell-ver-tre-ten-der Vor-sit-zen-der hilft dem Chef einer Grup-pe.
Er über-nimmt die Auf-ga-ben des Chefs, wenn die-ser nicht da ist.
Er sagt: Die Zu-sam-men-ar-beit mit KROI ist sehr wich-tig.
Die UN-Be-hin-der-ten-rechts-kon-ven-ti-on gibt es seit dem Jahr 2006.
Das sind jetzt 20 Jah-re.
Eine Kon-ven-ti-on ist ein Ver-trag zwi-schen vie-len Län-dern.
Alle Län-der ver-spre-chen, sich da-ran zu hal-ten.
Die UN-Be-hin-der-ten-rechts-kon-ven-ti-on be-deu-tet: Alle Men-schen ha-ben die-sel-ben Rech-te.
Bei-de Or-ga-ni-sa-tio-nen ar-bei-ten zu-sam-men.
Sie wol-len eine Welt oh-ne Bar-rie-ren.
Mehr In-for-ma-tio-nen über das IBuP gibt es hier:
www.abid-institut.de

Foto: IB&P
BISCHKEK / BERLIN (kobinet) Die Kirgisische Republikanische Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen (KROI) und das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P) haben gemeinsam das Projekt "Barrierefreie sanitäre Einrichtungen für eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Bischkek" gestartet. Das Projekt umfasst die umfassende Renovierung der sanitären Einrichtungen der KROI-Produktionswerkstatt mit dem Bau barrierefreier Duschräume und Toiletten. Die Umsetzung des Projekts wird die Barrierefreiheit der Produktionsstätte insgesamt erhöhen und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen erheblich verbessern. Für das Vorhaben stellt das IB&P 14.600 Euro zur Verfügung aus Mitteln der Stiftung Nord-Süd-Brücken (10.000 Euro) und den für das Projekt erhaltenen Spenden. Das Projekt soll Ende August mit einer offiziellen Übergabe und mit einem deutsch-kirgisischen Erfahrungsaustausch zum barrierefreien und umweltbewussten Bauen abgeschlossen werden.
KROI und das IB&P arbeiten seit vielen Jahren eng und partnerschaftlich zusammen. So erhielt KROI im Jahr 2021 mit dem Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgistan“ einen für die Beförderung von Rollstuhlfahrern geeigneten Kleinbus, der Menschen mit Behinderungen zu medizinischen Einrichtungen, Rehabilitationszentren, Bildungseinrichtungen sowie zu gesellschaftlichen Veranstaltungen bringen kann. Dieses Projekt unterstützte die Deutsche Botschaft mit 20.000 Euro. Darüber hinaus unterstützte die Deutsche Botschaft im Jahr 2014 die Renovierung des KROI-Büros in Bischkek mit 4.200 Euro.
Der Vorsitzende von KROI, Schukurbek Kuchkachov erklärt: „Unser Verband mit seinen über 22.000 Mitgliedern schätzt die langjährige Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern sehr und dankt aufrichtig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft. Die bisher umgesetzten Vorhaben und das aktuelle Projekt leisten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer barrierefreien Infrastruktur, zur Schaffung gleicher Chancen für Menschen mit Behinderungen und zur deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität.“ André Nowak, stellvertretender Vorsitzender des IB&P, ergänzt: „Austausch und gegenseitiges Erfahrungslernen, die partnerschaftlich Zusammenarbeit mit KROI sind insbesondere im 20. Jahr der UN-Behindertenrechtskonvention unser gemeinsamer Beitrag für eine friedliche Welt ohne Barrieren.“
Weitere Einzelheiten über die Arbeit des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) sowie über Möglichkeiten, mit diesem Institut zusammenzuarbeiten oder es zu unterstützen, sind auf dieser Internetseite zu erfahren.

Foto: IB&P
BISCHKEK / BERLIN (kobinet) Die Kirgisische Republikanische Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen (KROI) und das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P) haben gemeinsam das Projekt "Barrierefreie sanitäre Einrichtungen für eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Bischkek" gestartet. Das Projekt umfasst die umfassende Renovierung der sanitären Einrichtungen der KROI-Produktionswerkstatt mit dem Bau barrierefreier Duschräume und Toiletten. Die Umsetzung des Projekts wird die Barrierefreiheit der Produktionsstätte insgesamt erhöhen und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen erheblich verbessern. Für das Vorhaben stellt das IB&P 14.600 Euro zur Verfügung aus Mitteln der Stiftung Nord-Süd-Brücken (10.000 Euro) und den für das Projekt erhaltenen Spenden. Das Projekt soll Ende August mit einer offiziellen Übergabe und mit einem deutsch-kirgisischen Erfahrungsaustausch zum barrierefreien und umweltbewussten Bauen abgeschlossen werden.
KROI und das IB&P arbeiten seit vielen Jahren eng und partnerschaftlich zusammen. So erhielt KROI im Jahr 2021 mit dem Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgistan“ einen für die Beförderung von Rollstuhlfahrern geeigneten Kleinbus, der Menschen mit Behinderungen zu medizinischen Einrichtungen, Rehabilitationszentren, Bildungseinrichtungen sowie zu gesellschaftlichen Veranstaltungen bringen kann. Dieses Projekt unterstützte die Deutsche Botschaft mit 20.000 Euro. Darüber hinaus unterstützte die Deutsche Botschaft im Jahr 2014 die Renovierung des KROI-Büros in Bischkek mit 4.200 Euro.
Der Vorsitzende von KROI, Schukurbek Kuchkachov erklärt: „Unser Verband mit seinen über 22.000 Mitgliedern schätzt die langjährige Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern sehr und dankt aufrichtig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft. Die bisher umgesetzten Vorhaben und das aktuelle Projekt leisten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer barrierefreien Infrastruktur, zur Schaffung gleicher Chancen für Menschen mit Behinderungen und zur deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität.“ André Nowak, stellvertretender Vorsitzender des IB&P, ergänzt: „Austausch und gegenseitiges Erfahrungslernen, die partnerschaftlich Zusammenarbeit mit KROI sind insbesondere im 20. Jahr der UN-Behindertenrechtskonvention unser gemeinsamer Beitrag für eine friedliche Welt ohne Barrieren.“
Weitere Einzelheiten über die Arbeit des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) sowie über Möglichkeiten, mit diesem Institut zusammenzuarbeiten oder es zu unterstützen, sind auf dieser Internetseite zu erfahren.





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