BERLIN (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK Deutschland fordert die Bundes-Regierung auf.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Im VdK sind zum Beispiel Menschen mit Behinderung.
Auch kranke Menschen und Rentner sind Mitglieder.
Die Bundes-Regierung ist ein Bündnis aus CDU, CSU und SPD.
CDU, CSU und SPD sind Parteien in Deutschland.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben ähnliche Ideen zur Politik.
CDU und CSU arbeiten dabei eng zusammen.
Der VdK sagt: Entlastet Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen!
Das steht auch im Koalitions-Vertrag.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-Arbeit der Regierung.
Darin steht auch, was die Regierung machen will.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt:
Die Präsidentin ist die Chefin des Verbandes.
Sie spricht für alle Mitglieder.
Menschen mit kleinen Einkommen zahlen wenig Steuern.
Aber sie haben trotzdem wenig Geld.
Denn viele Dinge des täglichen Lebens sind sehr teuer geworden.
Deshalb reicht es nicht, nur die Steuer zu senken.
Die Regierung muss mehr tun.
Der VdK hat ein eigenes Steuer-Konzept entwickelt.
Ein Steuer-Konzept ist ein Plan für neue Steuer-Regeln.
Darin steht, wer wie viel Steuern zahlen soll.
Ein wichtiger Teil des Plans ist der Grund-Freibetrag.
Der Grund-Freibetrag ist ein bestimmter Geld-Betrag.
Bis zu diesem Betrag muss man keine Steuern zahlen.
Jetzt liegt der Betrag bei 12.348 Euro im Jahr.
Der VdK möchte den Betrag auf 15.400 Euro erhöhen.
Gleichzeitig sollen Menschen mit sehr hohen Einkommen mehr Steuern zahlen.
Ab einem Einkommen von 88.800 Euro soll der Steuer-Satz 49 Prozent betragen.
Der Steuer-Satz zeigt in Prozent, wie viel Steuern jemand zahlen muss.
Ab einem Einkommen von 140.000 Euro soll der Steuer-Satz 52 Prozent betragen.
So haben alle Menschen mehr Geld zum Leben.
So kann die Regierung die Steuer-Entlastung bezahlen.
Steuer-Entlastung bedeutet: Menschen müssen weniger Steuern zahlen.
So bleibt mehr Geld für sie übrig.
Außerdem soll die Abgeltungs-Steuer abgeschafft werden.
Das ist eine besondere Steuer auf Gewinne aus Geld-Anlagen.
Geld-Anlagen sind zum Beispiel Zinsen oder Aktien.
Wer wenig Geld hat, hat selten Geld-Anlagen.
Deshalb hilft diese Änderung vor allem Menschen mit mehr Geld.
Der VdK hat noch einen weiteren Vorschlag.
Viele Dinge des täglichen Lebens sollen billiger werden.
Zum Beispiel Medizin-Produkte, Hygiene-Artikel und Getränke.
Hygiene-Artikel sind Dinge für Sauberkeit und Körper-Pflege.
Zum Beispiel Seife, Shampoo oder Zahn-Bürsten.
Dafür soll die Mehr-Wert-Steuer auf diese Produkte gesenkt werden.
Die Mehr-Wert-Steuer ist eine Steuer.
Du zahlst extra Geld beim Einkaufen.
Das Geld geht an den Staat.
Medikamente und Lebens-Mittel aus Pflanzen sollen gar keine Mehr-Wert-Steuer haben.
Lebens-Mittel aus Pflanzen sind zum Beispiel Gemüse, Obst und Getreide.

Foto: VdK Bayern
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Koalitionsausschusses am Donnerstag fordert der Sozialverband VdK Deutschland die Koalition aus CDU/CSU und SPD auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen endlich umzusetzen – sozial gerecht und solide gegenfinanziert. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Wer die Mitte der Gesellschaft wirklich entlasten will, muss mehr tun, als nur die Einkommensteuer zu senken. Gerade kleine Einkommen werden weniger durch Steuern als durch die steigenden Ausgaben für den täglichen Bedarf überproportional belastet. Hier muss die Koalition neben einer Reform der Einkommensteuer endlich handeln." Der VdK hat ein eigenes Steuerkonzept entwickelt, das eine umfassende und sozial ausgewogene Reform des Einkommensteuertarifs vorsieht. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Anhebung des Grundfreibetrags von derzeit 12.348 Euro (für Alleinstehende) auf 15.400 Euro.
Gleichzeitig sollten hohe Einkommen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen, um die Entlastung zu refinanzieren. Der VdK setzt sich hier für einen höheren Spitzensteuersatz von 49 Prozent ab einem Einkommen von 88.800 Euro sowie einen höheren Reichensteuersatz von 52 Prozent ab 140.000 Euro ein. Außerdem fordert der Verband, die pauschale Abgeltungssteuer abzuschaffen.
Um kleine und mittlere Einkommen darüber hinaus wirksam zu entlasten, schlägt der VdK vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Medizinprodukte, Hygieneartikel, Getränke und andere Güter des täglichen Bedarfs auszuweiten. Medikamente und pflanzliche Lebensmittel sollten vollständig von der Mehrwertsteuer befreit werden.

Foto: VdK Bayern
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Koalitionsausschusses am Donnerstag fordert der Sozialverband VdK Deutschland die Koalition aus CDU/CSU und SPD auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen endlich umzusetzen – sozial gerecht und solide gegenfinanziert. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Wer die Mitte der Gesellschaft wirklich entlasten will, muss mehr tun, als nur die Einkommensteuer zu senken. Gerade kleine Einkommen werden weniger durch Steuern als durch die steigenden Ausgaben für den täglichen Bedarf überproportional belastet. Hier muss die Koalition neben einer Reform der Einkommensteuer endlich handeln." Der VdK hat ein eigenes Steuerkonzept entwickelt, das eine umfassende und sozial ausgewogene Reform des Einkommensteuertarifs vorsieht. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Anhebung des Grundfreibetrags von derzeit 12.348 Euro (für Alleinstehende) auf 15.400 Euro.
Gleichzeitig sollten hohe Einkommen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen, um die Entlastung zu refinanzieren. Der VdK setzt sich hier für einen höheren Spitzensteuersatz von 49 Prozent ab einem Einkommen von 88.800 Euro sowie einen höheren Reichensteuersatz von 52 Prozent ab 140.000 Euro ein. Außerdem fordert der Verband, die pauschale Abgeltungssteuer abzuschaffen.
Um kleine und mittlere Einkommen darüber hinaus wirksam zu entlasten, schlägt der VdK vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Medizinprodukte, Hygieneartikel, Getränke und andere Güter des täglichen Bedarfs auszuweiten. Medikamente und pflanzliche Lebensmittel sollten vollständig von der Mehrwertsteuer befreit werden.





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