DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband SoVD hat eine Forderung.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen setzen sich für die Rechte anderer ein.
SoVD bedeutet: Sozial-Verband Deutschland.
NRW bedeutet: Nord-rhein-West-falen.
Der SoVD fordert die NRW-Landes-regierung auf.
Die Landes-regierung soll Inklusion ernst nehmen.
Die Landes-regierung leitet ein Bundes-land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen gemeinsam.
Kein Kind bleibt außen vor.
Es gibt eine neue Studie.
Bei einer Studie stellen Forscher vielen Menschen Fragen.
So findet man heraus, wie etwas wirklich ist.
Die Studie heißt: Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Das bedeutet: Was sich Eltern wünschen und was wirklich passiert.
Das Deutsche Institut für Menschen-rechte hat die Studie beauftragt.
Die Forscher haben rund 7.500 Eltern befragt.
Alle Eltern haben Kinder mit Behinderungen.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie:
82 Prozent der Eltern wollen keine Förder-schule für ihr Kind.
Prozent bedeutet: ein Teil von 100.
82 Prozent bedeutet: fast alle.
Eine Förder-schule ist eine besondere Schule.
Dort lernen nur Kinder mit Behinderungen.
69 Prozent wollen ihr Kind auf eine Regel-Schule schicken.
Eine Regel-Schule ist eine Schule für alle Kinder.
Dafür brauchen die Schulen mehr Unterstützung.
Franz Schrewe leitet den SoVD in NRW.
Das nennt man: Landes-vorsitzender.
Er sagt: Die Ergebnisse zeigen klar, was die Politik tun muss.
Die Politik muss jetzt handeln.
Seit 2009 gibt es die UN-Behinderten-rechts-konvention.
UN bedeutet: Vereinte Nationen.
Das sind fast alle Länder der Welt zusammen.
Die UN-Behinderten-rechts-konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Die NRW-Landes-regierung hat diesen Vertrag unterschrieben.
Das bedeutet: Sie muss sich daran halten.
Franz Schrewe sagt: Die Regierung muss handeln.
Die Regierung muss Schulen aufbauen, in denen alle lernen.
Auch Kinder mit Behinderungen sollen dort lernen.
Aber die Landes-regierung macht etwas anderes.
Sie gibt viele Millionen Euro für neue Förder-schulen aus.
Franz Schrewe sagt: Das ist falsch.
Die Regierung darf den Wunsch der Eltern nicht übergehen.
In anderen Ländern lernen alle Kinder gemeinsam.
Das nennt man Inklusion.
Besonders in Skandinavien gibt es gute Beispiele.
Skandinavien ist ein Teil von Europa.
Dazu gehören Norwegen, Schweden und Dänemark.
Der SoVD sagt: Das zeigt, dass Inklusion möglich ist.

Foto: ISL
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband SoVD (NRW) Deutschland fordert die NRW-Landesregierung dazu auf, das Recht auf schulische Inklusion, also gemeinsames Lernen ohne Ausgrenzung, endlich ernst zu nehmen. Anlass sind neueste Zahlen der Studie "Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit". Dieser vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Auftrag gegebenen Studie zufolge lehnen 82 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen eine getrennte Beschulung ab. 69 Prozent der Eltern mit Kindern auf Förderschulen würden ihr Kind lieber auf eine allgemeine Schule schicken, wenn die Bedingungen dort besser wären. Bundesweit wurden rund 7.500 Eltern von Kindern mit Behinderungen zu ihren Erfahrungen befragt.
Die Ergebnisse der Elternbefragung sind ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, betont Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD NRW und stellt in dem Zusammenhang fest: „Wenn sich unsere Landesregierung wirklich zur seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention bekennt und sie ernst nimmt, dann muss sie folglich auch den Willen dazu aufbauen, ein gutes, inklusives Schulsystem zu schaffen. Stattdessen aber werden in NRW hohe Millionen-Beträge in neue Förderschulen investiert – ein Irrsinn“. Die Landesregierung dürfe nach Einschätzung dieses Sozialverbandes den klar belegbaren Wunsch so vieler Eltern nach gemeinsamer Beschulung ihrer Kinder nicht länger ignorieren. Dass schulische Inklusion gelingen kann, darauf verweist der SoVD in Nordrhein-Westfalen, zeigten die erfolgreichen Beispiele in anderen Ländern, vor allem, aber nicht nur in Skandinavien.

Foto: ISL
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband SoVD (NRW) Deutschland fordert die NRW-Landesregierung dazu auf, das Recht auf schulische Inklusion, also gemeinsames Lernen ohne Ausgrenzung, endlich ernst zu nehmen. Anlass sind neueste Zahlen der Studie "Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit". Dieser vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Auftrag gegebenen Studie zufolge lehnen 82 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen eine getrennte Beschulung ab. 69 Prozent der Eltern mit Kindern auf Förderschulen würden ihr Kind lieber auf eine allgemeine Schule schicken, wenn die Bedingungen dort besser wären. Bundesweit wurden rund 7.500 Eltern von Kindern mit Behinderungen zu ihren Erfahrungen befragt.
Die Ergebnisse der Elternbefragung sind ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, betont Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD NRW und stellt in dem Zusammenhang fest: „Wenn sich unsere Landesregierung wirklich zur seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention bekennt und sie ernst nimmt, dann muss sie folglich auch den Willen dazu aufbauen, ein gutes, inklusives Schulsystem zu schaffen. Stattdessen aber werden in NRW hohe Millionen-Beträge in neue Förderschulen investiert – ein Irrsinn“. Die Landesregierung dürfe nach Einschätzung dieses Sozialverbandes den klar belegbaren Wunsch so vieler Eltern nach gemeinsamer Beschulung ihrer Kinder nicht länger ignorieren. Dass schulische Inklusion gelingen kann, darauf verweist der SoVD in Nordrhein-Westfalen, zeigten die erfolgreichen Beispiele in anderen Ländern, vor allem, aber nicht nur in Skandinavien.





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