Berlin (kobinet)
Der DBSV ist der Deutsche Blinden- und Seh-behinderten-verband.
Der DBSV kämpft für die Rechte von blinden Menschen.
Der DBSV kämpft auch für seh-behinderte Menschen in Deutschland.
Der DBSV ist eine große Organisation.
Beim DBSV-Verbands-tag 2026 wurden wichtige Beschlüsse gefasst.
Ein Beschluss ist eine gemeinsame Entscheidung einer Gruppe.
Ein Verbands-tag ist eine große Versammlung.
Alle wichtigen Mitglieder des DBSV treffen sich dort.
Der Verbands-tag trifft sich alle 4 Jahre.
Er legt die wichtigsten Ziele für den DBSV fest.
Es wurden 3 Resolutionen beschlossen.
Eine Resolution ist eine offizielle Forderung einer Gruppe.
Es wurde auch 1 Entschließung beschlossen.
Eine Entschließung ist eine Erklärung zu einem wichtigen Thema.
Hier sind die Themen der Beschlüsse:
Resolution: 10 Jahre Merk-zeichen taub-blind
Vor 10 Jahren wurde das Merk-zeichen TBl eingeführt.
Merk-Zeichen sind Buchstaben auf dem Schwer-behinderten-ausweis.
Die Buchstaben zeigen, welche Hilfen ein Mensch bekommt.
TBl steht für taub-blind.
TBl steht im Schwer-behinderten-ausweis.
Der Schwer-behinderten-ausweis ist ein besonderer Ausweis.
Er ist für Menschen mit Behinderung.
Mit dem Ausweis bekommen sie besondere Hilfe.
Zum Beispiel zahlen sie weniger für Bus und Bahn.
Das Merk-zeichen TBl erkennt Taub-blindheit als besondere Behinderung an.
Taub-blindheit bedeutet: Ein Mensch kann weder hören noch sehen.
Taub-blinde Menschen brauchen besondere Hilfe im Alltag.
Der DBSV fordert jetzt echte Unterstützung für taub-blinde Menschen.
Das betrifft zum Beispiel Hilfe durch Assistenz-personen.
Eine Assistenz-person hilft einem anderen Menschen im Alltag.
Außerdem fordert der DBSV besondere Hilfs-mittel.
Und finanzielle Unterstützung und Bildungs-angebote.
Resolution: Bedarfs-gerechte Reha-bilitation verbessern
Reha-bilitation bedeutet: Menschen lernen, trotz Behinderung selbst-ständig zu leben.
Sie bekommen dafür besondere Übungen und Hilfe.
Ohne Reha können blinde Menschen oft nicht selbst-ständig leben.
Der DBSV fordert mehr Reha-Angebote in ganz Deutschland.
Der DBSV fordert auch einen Studien-gang für Reha-Fach-kräfte.
Außerdem sollen Hürden beim Zugang zur Reha abgebaut werden.
Resolution: Sozial-staats-reform mit Weit-sicht
Der Sozial-staat hilft Menschen in schwierigen Lebens-lagen.
Er unterstützt seine Bürger zum Beispiel bei Krankheit, Armut oder Arbeits-losigkeit.
Derzeit wird über viele Reformen im Sozial-staat diskutiert.
Eine Reform verändert die Regeln für staatliche Hilfe.
Behinderte Menschen wären von Kürzungen besonders stark betroffen.
Der DBSV fordert kluge Reformen statt kurz-fristiger Einsparungen.
Einsparungen bedeuten: Bestimmte Leistungen werden gekürzt oder gestrichen.
Außerdem soll Bürokratie für behinderte Menschen abgebaut werden.
Bürokratie bedeutet: Es gibt sehr viele Regeln und Formulare.
Das macht vieles kompliziert und langsam.
Entschließung: KI muss barriere-frei werden
KI bedeutet: Künstliche Intelligenz.
Das sind Computer-programme, die wie ein Mensch denken und lernen können.
KI bietet blinden Menschen neue Möglichkeiten im Alltag.
Aber KI kann auch Probleme verursachen.
Der DBSV fordert: KI muss für alle Menschen zugänglich sein.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) In den vergangenen acht Jahren hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) im Schnitt eine Resolution jährlich verabschiedet – und dann drei Resolutionen und eine Entschließung in nur drei Tagen. Ein Blick in das Programm des DBSV-Verbandstages 2026 zeigt die enorme inhaltliche Bandbreite der Verbandsarbeit und macht deutlich, an wie vielen Stellen es derzeit brennt. Im Folgenden wird kurz vorgestellt, um was es bei den Beschlüssen des Verbandstages jeweils geht und was vom DBSV gefordert wird. Wenn Sie mehr zu einem der Themen wissen möchten, klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift, um zur eigentlichen Resolution mit detaillierten Informationen zu gelangen.
Resolution „10 Jahre Merkzeichen taubblind – Jetzt echte Teilhabe möglich machen!“
Vor zehn Jahren wurde mit dem Merkzeichen TBl im Schwerbehindertenausweis eine Grundlage geschaffen, um Taubblindheit als eine gravierende Behinderung eigener Art anzuerkennen. Der Verbandstag des DBSV fordert Bund, Länder und Kommunen auf, nun endlich auch die Unterstützung taubblinder Menschen auf eine stabile Grundlage zu stellen. Akuter Handlungsbedarf besteht in den Bereichen Assistenz, Hilfsmittelversorgung, Taubblindengeld und Bildungsangebote.
Resolution „Bedarfsgerechte Rehabilitation für blinde und sehbehinderte Menschen verbessern!“
Ohne Reha keine selbstbestimmte Lebensführung und keine gesellschaftliche Teilhabe, stattdessen drohen Folgeerkrankungen, Pflegebedürftigkeit und damit verbunden auch unnötige Kosten für das Gesundheits- und Sozialsystem. Trotz eines bestehenden Rechtsanspruchs auf bedarfsgerechte Rehabilitationsleistungen gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen erhebliche Versorgungslücken. Der Verbandstag des DBSV fordert deshalb unter anderem den Aufbau eines bundesweit verfügbaren Angebots an medizinischer Rehabilitation bei und nach Sehverlust, einen Bachelor-Studiengang für Rehabilitationsfachkräfte und den Abbau von Zugangshürden zu allen indikationsspezifischen Rehaleistungen.
Resolution „Sozialstaatsreform mit Weitsicht – Teilhabe sichern, Solidarität stärken!“
Krankenversicherung, Pflege, Eingliederungshilfe … An allen Ecken und Enden unseres Sozialstaats wird derzeit über Reformen diskutiert. Der DBSV vermisst eine übergreifende Strategie, denn derzeit wird nicht berücksichtigt, dass behinderte Menschen von allen geplanten Leistungskürzungen in besonderem Maße betroffen wären. Zudem nimmt der Verband mit großer Sorge wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Belastung für die Gesellschaft dargestellt werden. Der Verbandstag des DBSV fordert deshalb unter anderem, die Finanzierungsstrukturen zu fokussieren, Bürokratie abzubauen und auf weitsichtige Reformen statt auf kurzfristige Einsparungen zu setzen.
Entschließung „KI muss barrierefrei und inklusiv werden“
KI schafft neue technische Möglichkeiten und eröffnet auch für blinde und sehbehinderte Menschen neue Chancen – von der Mobilität über den Beruf bis zur Haushaltsführung. Parallel wachsen mögliche Risiken. Dazu zählen die mangelnde Verlässlichkeit von KI-generierten Informationen, die Verstärkung bestehender Vorurteile durch KI-Systeme sowie der unzureichende Schutz sensibler Daten bei deren Nutzung. Der Verbandstag des DBSV fordert Politik und Industrie deshalb auf, Barrierefreiheit, Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe zu zentralen Leitprinzipien bei der Entwicklung und Einführung von KI-Systemen zu machen.
Stichwort „DBSV-Verbandstag“
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört zu den größten Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen in Deutschland. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des DBSV, tritt alle vier Jahre zusammen und legt die Leitlinien für die Arbeit des Verbandes fest.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) In den vergangenen acht Jahren hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) im Schnitt eine Resolution jährlich verabschiedet – und dann drei Resolutionen und eine Entschließung in nur drei Tagen. Ein Blick in das Programm des DBSV-Verbandstages 2026 zeigt die enorme inhaltliche Bandbreite der Verbandsarbeit und macht deutlich, an wie vielen Stellen es derzeit brennt. Im Folgenden wird kurz vorgestellt, um was es bei den Beschlüssen des Verbandstages jeweils geht und was vom DBSV gefordert wird. Wenn Sie mehr zu einem der Themen wissen möchten, klicken Sie einfach auf die jeweilige Überschrift, um zur eigentlichen Resolution mit detaillierten Informationen zu gelangen.
Resolution „10 Jahre Merkzeichen taubblind – Jetzt echte Teilhabe möglich machen!“
Vor zehn Jahren wurde mit dem Merkzeichen TBl im Schwerbehindertenausweis eine Grundlage geschaffen, um Taubblindheit als eine gravierende Behinderung eigener Art anzuerkennen. Der Verbandstag des DBSV fordert Bund, Länder und Kommunen auf, nun endlich auch die Unterstützung taubblinder Menschen auf eine stabile Grundlage zu stellen. Akuter Handlungsbedarf besteht in den Bereichen Assistenz, Hilfsmittelversorgung, Taubblindengeld und Bildungsangebote.
Resolution „Bedarfsgerechte Rehabilitation für blinde und sehbehinderte Menschen verbessern!“
Ohne Reha keine selbstbestimmte Lebensführung und keine gesellschaftliche Teilhabe, stattdessen drohen Folgeerkrankungen, Pflegebedürftigkeit und damit verbunden auch unnötige Kosten für das Gesundheits- und Sozialsystem. Trotz eines bestehenden Rechtsanspruchs auf bedarfsgerechte Rehabilitationsleistungen gibt es für blinde und sehbehinderte Menschen erhebliche Versorgungslücken. Der Verbandstag des DBSV fordert deshalb unter anderem den Aufbau eines bundesweit verfügbaren Angebots an medizinischer Rehabilitation bei und nach Sehverlust, einen Bachelor-Studiengang für Rehabilitationsfachkräfte und den Abbau von Zugangshürden zu allen indikationsspezifischen Rehaleistungen.
Resolution „Sozialstaatsreform mit Weitsicht – Teilhabe sichern, Solidarität stärken!“
Krankenversicherung, Pflege, Eingliederungshilfe … An allen Ecken und Enden unseres Sozialstaats wird derzeit über Reformen diskutiert. Der DBSV vermisst eine übergreifende Strategie, denn derzeit wird nicht berücksichtigt, dass behinderte Menschen von allen geplanten Leistungskürzungen in besonderem Maße betroffen wären. Zudem nimmt der Verband mit großer Sorge wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Belastung für die Gesellschaft dargestellt werden. Der Verbandstag des DBSV fordert deshalb unter anderem, die Finanzierungsstrukturen zu fokussieren, Bürokratie abzubauen und auf weitsichtige Reformen statt auf kurzfristige Einsparungen zu setzen.
Entschließung „KI muss barrierefrei und inklusiv werden“
KI schafft neue technische Möglichkeiten und eröffnet auch für blinde und sehbehinderte Menschen neue Chancen – von der Mobilität über den Beruf bis zur Haushaltsführung. Parallel wachsen mögliche Risiken. Dazu zählen die mangelnde Verlässlichkeit von KI-generierten Informationen, die Verstärkung bestehender Vorurteile durch KI-Systeme sowie der unzureichende Schutz sensibler Daten bei deren Nutzung. Der Verbandstag des DBSV fordert Politik und Industrie deshalb auf, Barrierefreiheit, Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe zu zentralen Leitprinzipien bei der Entwicklung und Einführung von KI-Systemen zu machen.
Stichwort „DBSV-Verbandstag“
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört zu den größten Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen in Deutschland. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des DBSV, tritt alle vier Jahre zusammen und legt die Leitlinien für die Arbeit des Verbandes fest.





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