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kobinet-Aprilscherze mit gewissem Wahrheitsgehalt

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Auch wenn es derzeit nicht einfach ist, zu unterscheiden, was wahr und nicht wahr ist, haben die meisten kobinet-Leser*innen schnell erkannt, dass bei den Berichten der kobinet-nachrichten vom 1. April 2026 zwei Aprilscherze eingebaut waren. Auch wenn seit dem Beschluss des Gesetzentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz durch das Bundeskabinett am 11. Februar 2026 aufgrund der großen Kritik sprichwörtlich der Bär los ist, so hat sich kein echter Bär im Büro der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland in Berlin eingenistet. Und Prof. Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden sind auch nicht in den Untergrund gegangen, sondern nur nach down under gereist, also nach Australien. Auch wenn die Behindertenpolitik in Deutschland den beiden derzeit kräftig auf den Geist geht. Die Aprilscherz-Beiträge vom 1. April 2026 in den kobinet-nachrichten enthalten also auch einen gewissen Wahrheitsgehalt.

Wahr ist zum Beispiel, dass die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) tatsächlich im Mai 2026 in neue Räumlichkeiten ziehen wird. Martin Ladstätter hatte zwar angeboten, dass die ISL nach Wien kommen könne, aber so weit geht es vom derzeitigen Standort in der Leipziger Straße 61 nicht weg. Die ISL zieht nur ein paar Straßen weiter in die Zimmerstraße in Berlin, wo auch die Räume der beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelten Monitoringstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beheimatet ist.

Was Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden angeht, so werden diese zwar noch eine Weile in Australien weilen und dort die wesentlich besseren Bedingungen in Sachen Barrierefreiheit genießen. Sie werden aber rechtzeitig vor der Beschlussfassung des Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz im Bundestag mitte Mai wieder zurück sein.

Link zum Beitrag der kobinet-nachrichten vom 1. April 2026 zum Bär im ISL-Büro

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten zu Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden im Untergrund vom 1. April 2026