Kassel (kobinet)
Die Redaktion der kobinet-nachrichten hat Hinweise bekommen.
Eine Redaktion schreibt Texte für Zeitungen oder Internet-Seiten.
Es geht um 2 bekannte Menschen aus der Behinderten-Politik.
Die beiden heißen Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden.
Sigrid Arnade ist Professorin und Doktorin.
Beide kämpfen seit vielen Jahren für Behinderten-Rechte.
Die Redaktion glaubt: Die beiden sind jetzt in Australien.
Die Bundes-Regierung hat einen neuen Gesetz-Entwurf geschrieben.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Der Entwurf ändert das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz ist ein Gesetz.
Es hilft Menschen mit Behinderung.
Der neue Entwurf sagt: Firmen müssen keine Barriere-Freiheit herstellen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Bundes-Regierung sagt: Barriere-Freiheit ist zu teuer für Firmen.
Das macht viele Menschen mit Behinderung wütend.
Auch Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden sind sehr unzufrieden.
Deshalb sollen sie Deutschland verlassen haben.
H.-Günter Heiden hat ein Buch über Behinderten-Rechte geschrieben.
Das Buch handelt vom Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist ein Buch mit Regeln für Deutschland.
Alle Menschen müssen sich daran halten.
Heiden wollte über den neuen Gesetz-Entwurf schreiben.
Dann soll er aufgehört haben zu schreiben.
Er soll seinen Stift nach Australien mitgenommen haben.
Von Australien aus kann er Deutschland kritisieren.
Er kann auch die Vereinten Nationen informieren.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe.
193 Länder arbeiten zusammen.
Die Vereinten Nationen prüfen: Hält Deutschland die Behinderten-Rechte ein?
Diese Rechte stehen in der UN-Konvention.
Die UN-Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Heute ist der 1. April 2026.
Dieser Text ist ein April-Scherz.
Ein April-Scherz ist eine falsche Geschichte.
Du erzählst die Geschichte am 1. April.
Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden sind nicht wirklich in Australien.
Aber das Thema Barriere-Freiheit ist ernst und wichtig.
Habt ihr Fragen? Schreibt einen Leser-Brief unter diesem Beitrag.

Foto: privat
Kassel (kobinet) Bei der Redaktion der kobinet-nachrichten verdichten sich derzeit Informationen, dass Prof. Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden den Weg in den Untergrund beschritten bzw. berollt haben könnten. Seit der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) gab es verschiedentlich Anzeichen und Vermutungen, dass dieser Tiefpunkt des Regierungshandelns den langjährigen Behindertenrechtler*innen den Rest gegeben hat. Eine verstärkte Staatsferne war zunehmend bei so manchen Veranstaltungen und Besprechungen zu vernehmen und manche haben sogar eine Radikalisierung anhand des Kniefalls der Bundesregierung vor der Wirtschaft in Sachen Barrierefreiheit bei den Beiden ausgemacht. Nachdem die kobinet-nachrichten heute am 1. April 2026 eine Nachricht von Sigrid Arnade erhalten haben, die von down under kam, scheint es nun keine Zweifel mehr zu geben, dass sich die beiden in den Untergrund begeben haben - also auf die andere Seite des bisherigen staatstragenden Daseins in Deutschland. Ob davon Gefährdungen ausgehen, das vermag die Redaktion noch nicht zu beurteilen. Negative Auswirkungen durch die seit einigen Tagen zu beobachtende Abwesenheit von Arnade und Heiden auf die Behindertenpolitik sind schon zu spüren. Und wer erklärt zukünftig Wilfried Oellers, dem Behindertenbeauftragten der CDU/CSU Bundestagsfraktion, was angemessene Vorkehrungen sind? Fragen über Fragen, auf die die kobinet-nachrichten an diesem wichtigen Tag nach weiteren Hinweisen suchen.
Als besonders schwerwiegenden Grund, warum die beiden Behindertenrechtler*innen aus dem elenden Dasein mit vielen Barrieren davongeschwebt sind, wird allgemein die Tatsache gesehen, dass laut dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz der Wirtschaft zugestanden wird, dass Unternehmen keine Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen vornehmen müssen. Denn dies ist laut Bundesregierungsgesetzentwurf eine „unangemessene und unbillige Belastung“. Eine solche Belastung wollte Sigrid Arnade derzeit wohl nicht für dieses Land sein, so dass sie Berlin den Rücken gekehrt hat.
Für H.-Günter Heiden, der vor knapp zwei Jahren ein Buch über den Prozess der Verabschiedung und die Bedeutung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz veröffentlicht hat, sei nach bisher noch unbestätigten Hinweisen der Stift aus der Hand gefallen, als er über den Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz schreiben wollte. Diesen Stift hat er anscheinend nach down under mitgenommen, so dass er die Möglichkeit hat, Deutschland aus der Ferne zu kritisieren und dem Ausschuss der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen das skandalöse Treiben in Deutschland mitzuteilen.
Wer sachdienliche Hinweise über den Verbleib der beiden Behindertenrechtler*innen bzw. über deren Aktivitäten oder Pläne im Untergrund liefern kann, möge diese bitte als Leserbrief unter diesem Beitrag einstellen. Diese Hinweise werden dann schnellstmöglich, doch hoffentlich spätestens am 2. April, von der Redaktion der kobinet-nachrichten aufgearbeitet.

Foto: privat
Kassel (kobinet) Bei der Redaktion der kobinet-nachrichten verdichten sich derzeit Informationen, dass Prof. Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden den Weg in den Untergrund beschritten bzw. berollt haben könnten. Seit der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) gab es verschiedentlich Anzeichen und Vermutungen, dass dieser Tiefpunkt des Regierungshandelns den langjährigen Behindertenrechtler*innen den Rest gegeben hat. Eine verstärkte Staatsferne war zunehmend bei so manchen Veranstaltungen und Besprechungen zu vernehmen und manche haben sogar eine Radikalisierung anhand des Kniefalls der Bundesregierung vor der Wirtschaft in Sachen Barrierefreiheit bei den Beiden ausgemacht. Nachdem die kobinet-nachrichten heute am 1. April 2026 eine Nachricht von Sigrid Arnade erhalten haben, die von down under kam, scheint es nun keine Zweifel mehr zu geben, dass sich die beiden in den Untergrund begeben haben - also auf die andere Seite des bisherigen staatstragenden Daseins in Deutschland. Ob davon Gefährdungen ausgehen, das vermag die Redaktion noch nicht zu beurteilen. Negative Auswirkungen durch die seit einigen Tagen zu beobachtende Abwesenheit von Arnade und Heiden auf die Behindertenpolitik sind schon zu spüren. Und wer erklärt zukünftig Wilfried Oellers, dem Behindertenbeauftragten der CDU/CSU Bundestagsfraktion, was angemessene Vorkehrungen sind? Fragen über Fragen, auf die die kobinet-nachrichten an diesem wichtigen Tag nach weiteren Hinweisen suchen.
Als besonders schwerwiegenden Grund, warum die beiden Behindertenrechtler*innen aus dem elenden Dasein mit vielen Barrieren davongeschwebt sind, wird allgemein die Tatsache gesehen, dass laut dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz der Wirtschaft zugestanden wird, dass Unternehmen keine Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen vornehmen müssen. Denn dies ist laut Bundesregierungsgesetzentwurf eine „unangemessene und unbillige Belastung“. Eine solche Belastung wollte Sigrid Arnade derzeit wohl nicht für dieses Land sein, so dass sie Berlin den Rücken gekehrt hat.
Für H.-Günter Heiden, der vor knapp zwei Jahren ein Buch über den Prozess der Verabschiedung und die Bedeutung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz veröffentlicht hat, sei nach bisher noch unbestätigten Hinweisen der Stift aus der Hand gefallen, als er über den Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz schreiben wollte. Diesen Stift hat er anscheinend nach down under mitgenommen, so dass er die Möglichkeit hat, Deutschland aus der Ferne zu kritisieren und dem Ausschuss der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen das skandalöse Treiben in Deutschland mitzuteilen.
Wer sachdienliche Hinweise über den Verbleib der beiden Behindertenrechtler*innen bzw. über deren Aktivitäten oder Pläne im Untergrund liefern kann, möge diese bitte als Leserbrief unter diesem Beitrag einstellen. Diese Hinweise werden dann schnellstmöglich, doch hoffentlich spätestens am 2. April, von der Redaktion der kobinet-nachrichten aufgearbeitet.




