München (kobinet)
Der Landes-Verband Bayern der Gehörlosen veröffentlicht eine Stellungnahme.
Eine Stellungnahme ist ein offizieller Text.
Darin schreibt ein Verband seine Meinung auf.
Der Landes-Verband heißt kurz: LVBYGL.
Das passiert beim 10. Bayerischen Landes-Treffen in Würzburg.
Gute Pflege dahoam – auch in Gebärden-Sprache?
Bayern hat eine Pflege-Strategie.
Eine Pflege-Strategie ist ein Plan für die Pflege.
Der Plan zeigt, wie Menschen gut gepflegt werden.
Diese Strategie heißt: Gute Pflege. Daheim in Bayern.
Die Strategie will Menschen zu Hause gut versorgen.
Für Gehörlose ist die Lage oft schwer.
Daniel Büter arbeitet beim LVBYGL als Sprecher für Politik.
Daniel Büter sagt: Ein Pflege-Heim ohne Gebärden-Sprache macht einsam.
Gehörlose sprechen die Deutsche Gebärden-Sprache.
Im Pflege-Heim kennt diese Sprache kaum jemand.
Das macht Gehörlose sehr einsam.
Der LVBYGL hat 5 Forderungen aufgeschrieben.
Forderung 1: Ein großes Probe-Projekt in Bayern starten.
Bei einem Probe-Projekt probiert man etwas Neues aus.
Man schaut, ob es gut funktioniert.
Forderung 2: Eine besondere Firma für Gehörlosen-Pflege gründen.
Forderung 3: Feste Regeln für gute Pflege einführen.
Feste Regeln zeigen, wie Pflege gut gemacht wird.
Diese Regeln gelten für alle.
Diese Regeln folgen dem Deaf-Space-Konzept.
Deaf-Space bedeutet: Räume und Abläufe werden für Gehörlose gestaltet.
Alles ist auf Gehörlose ausgerichtet.
Forderung 4: Hilfen zur Verständigung müssen bezahlt werden.
Hilfen zur Verständigung helfen Menschen, sich zu verstehen.
Forderung 5: Nur Beratung reicht nicht als Lösung.
Das lehnt der LVBYGL klar ab.
Podiums-Diskussion in Würzburg
Am 10. April 2026 gibt es eine Podiums-Diskussion.
Bei einer Podiums-Diskussion reden wichtige Personen zusammen auf einer Bühne.
Die Diskussion beginnt um 14:00 Uhr.
Sie findet im Congress Centrum Würzburg statt.
Das Congress Centrum heißt kurz: CCW.
Dabei sind wichtige Personen aus der Politik.
Dr. Bernhard Opolony kommt vom Bayerischen Gesundheits-Ministerium.
Das Gesundheits-Ministerium ist eine Behörde.
Die Behörde kümmert sich um Gesundheit in Bayern.
Außerdem kommen Abgeordnete aus dem Landes-Tag.
Abgeordnete vertreten Menschen in der Politik.
Sie sprechen für Bürger im Landes-Tag.
Ute Fröhlich, Achim Blage und Daniel Büter leiten die Diskussion.

Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
München (kobinet) Anlässlich des 10. Bayerischen Landestreffens in Würzburg veröffentlicht der Landesverband Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) eine Stellungnahme mit dem Titel "Gute Pflege dahoam – auch in Gebärdensprache? Wege zur gebärdensprachfreundlichen Pflegelandschaft in Bayern". Obwohl die bayerische Pflegestrategie "Gute Pflege. Daheim in Bayern" die Stärkung des häuslichen Umfelds und soziale Quartierskonzepte forciert, bleibt die Realität für Gehörlose oft einsam. "Ein Pflegeheimplatz ohne Gebärdensprache ist für unsere Senioren wie eine Isolationshaft", macht Daniel Büter, politischer Referent des LVBYGL, deutlich. "Für unsere sprachliche Minderheit wie die Gehörlosen ist der geografische Nahraum oft ein Raum des Schweigens, da dort kaum jemand ihre Sprache – die Deutsche Gebärdensprache – beherrscht."
Um ein würdevolles Altern zu realisieren, definiert der LVBYGL in seinem Papier fünf Kernforderungen. Dazu gehören die Initiierung eines überregionalen Modellprojekts in Bayern sowie die Gründung einer spezialisierten gGmbH für die Gehörlosenpflege. Zudem fordert der LVBYGL die Implementierung verbindlicher Qualitätsstandards nach dem „DeafSpace“-Konzept und die Absicherung des kommunikationsbedingten Mehraufwands durch die Kostenträger. Eine reine Sozialberatung wird dabei als alleinige Pflegelösung ausdrücklich abgelehnt.
Podiumsdiskussion in Würzburg
Diese Forderungen wird der Verband am 10. April 2026 um 14:00 Uhr im Congress Centrum Würzburg (CCW) direkt mit hochrangigen Entscheidungsträgern debattieren. Zur Podiumsdiskussion werden neben Dr. Bernhard Opolony vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auch die Landtagsabgeordneten Dr. Andrea Behr (CSU), Anton Rittel und Felix Freiherr von Zobel (beide Freie Wähler) sowie Volkmar Halbleib (SPD) und Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen) erwartet. Die Moderation und fachliche Begleitung erfolgt durch Ute Fröhlich, Achim Blage und Daniel Büter.

Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
München (kobinet) Anlässlich des 10. Bayerischen Landestreffens in Würzburg veröffentlicht der Landesverband Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) eine Stellungnahme mit dem Titel "Gute Pflege dahoam – auch in Gebärdensprache? Wege zur gebärdensprachfreundlichen Pflegelandschaft in Bayern". Obwohl die bayerische Pflegestrategie "Gute Pflege. Daheim in Bayern" die Stärkung des häuslichen Umfelds und soziale Quartierskonzepte forciert, bleibt die Realität für Gehörlose oft einsam. "Ein Pflegeheimplatz ohne Gebärdensprache ist für unsere Senioren wie eine Isolationshaft", macht Daniel Büter, politischer Referent des LVBYGL, deutlich. "Für unsere sprachliche Minderheit wie die Gehörlosen ist der geografische Nahraum oft ein Raum des Schweigens, da dort kaum jemand ihre Sprache – die Deutsche Gebärdensprache – beherrscht."
Um ein würdevolles Altern zu realisieren, definiert der LVBYGL in seinem Papier fünf Kernforderungen. Dazu gehören die Initiierung eines überregionalen Modellprojekts in Bayern sowie die Gründung einer spezialisierten gGmbH für die Gehörlosenpflege. Zudem fordert der LVBYGL die Implementierung verbindlicher Qualitätsstandards nach dem „DeafSpace“-Konzept und die Absicherung des kommunikationsbedingten Mehraufwands durch die Kostenträger. Eine reine Sozialberatung wird dabei als alleinige Pflegelösung ausdrücklich abgelehnt.
Podiumsdiskussion in Würzburg
Diese Forderungen wird der Verband am 10. April 2026 um 14:00 Uhr im Congress Centrum Würzburg (CCW) direkt mit hochrangigen Entscheidungsträgern debattieren. Zur Podiumsdiskussion werden neben Dr. Bernhard Opolony vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auch die Landtagsabgeordneten Dr. Andrea Behr (CSU), Anton Rittel und Felix Freiherr von Zobel (beide Freie Wähler) sowie Volkmar Halbleib (SPD) und Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen) erwartet. Die Moderation und fachliche Begleitung erfolgt durch Ute Fröhlich, Achim Blage und Daniel Büter.




