Brarupholz (kobinet)
Christian Judith ist Mitglied im Kreis-Tag.
Der Kreis-Tag ist das Parlament eines Land-Kreises.
Parlament bedeutet: Eine Gruppe von gewählten Menschen.
Diese Menschen treffen wichtige Entscheidungen.
Er gehört zur Partei Bündnis 90 / Die Grünen.
Diese Partei setzt sich für den Schutz der Natur ein.
Der Kreis-Tag ist im Land-Kreis Schleswig-Flensburg.
Am 24. März 2026 stellte Christian Judith einen Antrag.
Ein Antrag ist ein Vorschlag zur Abstimmung.
Bei einer Abstimmung entscheiden alle Mitglieder gemeinsam.
Jedes Mitglied sagt: Ja oder Nein.
Er wollte prüfen lassen: Kann der Land-Kreis eine Schule für alle bauen?
Der Kreis-Tag stimmte gegen diesen Antrag.
Der Antrag hatte keinen Erfolg.
Besonders die CDU stimmte dagegen.
Auch SPD, SSW und FDP stimmten dagegen.
Die meisten Mitglieder dieser Parteien waren dagegen.
Es gibt eine Schule namens Peter-Härtling-Schule.
Diese Schule ist eine Sonder-Schule.
Eine Sonder-Schule ist eine Schule für Kinder mit besonderem Förder-Bedarf.
Förder-Bedarf bedeutet: Die Kinder brauchen besondere Hilfe beim Lernen.
Die Schule heißt auch Förder-Zentrum.
Ein Förder-Zentrum ist ein Ort mit besonderen Lern-Angeboten.
Diese Schule ist zu klein.
Es müssen schnell neue Räume her.
Der Kreis-Tag prüfte 4 Möglichkeiten.
Alle 4 Möglichkeiten sahen keine Schule für alle vor.
Die Grünen wollten eine 5. Möglichkeit prüfen lassen.
Diese 5. Möglichkeit wäre eine Schule für alle Kinder.
Eine Schule für alle heißt auch inklusive Schule.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen.
Dieser Vorschlag wurde abgelehnt.
Christian Judith sagt: Es gab keine Begründung mit Fakten dafür.
Die Grünen wollten außerdem Fach-Leute einladen.
Fach-Leute sind Menschen mit besonderem Wissen.
Diese Fach-Leute sollten über inklusive Bildung sprechen.
Die CDU hatte das öffentlich versprochen.
Trotzdem wurde auch das abgelehnt.
Christian Judith nennt das widersprüchlich.
Widersprüchlich bedeutet: Erst etwas versprechen und dann das Gegenteil tun.
Es gibt internationale Regeln zur Inklusion.
Diese Regeln heißen UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Diese Regeln fordern inklusive Bildung für alle.
Die UN kritisiert Deutschland dafür immer wieder.
Deutschland trennt Kinder mit und ohne Behinderung.
Kinder mit Behinderung gehen oft in andere Schulen.
Christian Judith hat auf Instagram über das Thema geschrieben.
Instagram ist eine Internet-Plattform.
Dort können Menschen Texte und Bilder teilen.
Hier geht es zu seinen Beiträgen:
Auch Mario de Vries von der CDU hat auf Instagram geschrieben.
Hier geht es zu seinem Beitrag:

Foto: Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein
Brarupholz (kobinet) Der Kreistagsabgeordnete Christian Judith (Grüne) im Landkreis Schleswig-Flensburg scheiterte am 24. März 2026 im Kreistag mit einem Antrag, zu prüfen, ob im Kreis nicht eine Schule für alle gebaut werden könnte, statt nur aussondernde Lösungen zu prüfen. Es geht um die Frage, was für eine Schule soll gebaut werden? "Die bestehende Sonderschule (Förderzentrum gegenannt) ist zu klein. Hier muss dringend etwas passieren. Doch anstatt neue Ideen und inklusive Lösungen zu entwickeln, setzt die Politik auf ein weiter so der Ausgrenzung", kritisiert Christian Judith. "Es gab keine inhaltliche Begründung, warum dieser Antrag abgelehnt wurde", so Judith. "Wie auch immer, es gibt keinen Grund, außer mensch will keine Inklusion", so das Resümee des Behindertenrechtlers aus dem hohen Norden.
„Am 24. März hat der Kreistag mehrheitlich eine richtungsweisende Entscheidung zur Zukunft der Peter-Härtling-Schule getroffen. Hintergrund ist der akute Platzmangel an der Schule – Handlungsbedarf besteht parteiübergreifend. Uneinigkeit herrscht jedoch über den richtigen Weg. Der vorgelegte Antrag enthält vier Optionen, die allesamt keine echte inklusive Lösung vorsehen. Im Fokus stehen Varianten eines Neubaus auf der ‚grünen Wiese‘, sowie die Sanierung und Erweiterung des bestehenden Standorts oder die Ausweitung der Campusklassen. Jedoch wird die Idee der Erweiterung der Campusklassen von Fachleuten lediglich als erster Schritt in Richtung Inklusion bewertet – nicht als deren Umsetzung. Bündnis 90/Die Grünen forderten daher, die Optionen zu erweitern und auch die Möglichkeit einer ‚Schule für alle‘ zu prüfen. Dieser Vorschlag scheiterte insbesondere am Widerstand der CDU“, heißt es in der Presseinformation von Christian Judith mit der Überschrift: „Kreistag verpasst Chance für mehr Inklusion in der Bildung“.
Dazu erklärte Christian Judith: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum hier Denkverbote auferlegt werden. Es gibt keinen sachlichen Grund, die Prüfung einer inklusiven Schule abzulehnen.“ Auch der Vorschlag der Grünen, eine fachliche Anhörung zum Thema Inklusion durchzuführen, wurde abgelehnt – obwohl eine solche von Seiten der CDU öffentlich und mündlich versprochen wurde. Judith fasst zusammen: „Dieses Vorgehen ist widersprüchlich und politisch nicht glaubwürdig.“ Insgesamt bleibt festzuhalten: Die Entscheidung des Kreistags setzt auf ein „Weiter so“ statt auf echte Innovation. Damit steht sie im Widerspruch zu den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, die eine inklusive Bildung für alle fordert. Deutschland wird von den Vereinten Nationen wiederholt für sein weiterhin stark trennendes Schulsystem kritisiert.
„Schade dass sich auch die anderen Parteien (SPD, SSW und FDP) mehrheitlich für Ausgrenzung stark machen.
Link zu den Beiträgen von Christian Judith auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DWUE_irDR9k/?igsh=eWl4dnlkb2RjNW1m
Link zum Instagram-Post von Mario de Vries CDU: https://www.instagram.com/p/DWY44tPD1tb/?igsh=MW81YzNsYWgxemZz

Foto: Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein
Brarupholz (kobinet) Der Kreistagsabgeordnete Christian Judith (Grüne) im Landkreis Schleswig-Flensburg scheiterte am 24. März 2026 im Kreistag mit einem Antrag, zu prüfen, ob im Kreis nicht eine Schule für alle gebaut werden könnte, statt nur aussondernde Lösungen zu prüfen. Es geht um die Frage, was für eine Schule soll gebaut werden? "Die bestehende Sonderschule (Förderzentrum gegenannt) ist zu klein. Hier muss dringend etwas passieren. Doch anstatt neue Ideen und inklusive Lösungen zu entwickeln, setzt die Politik auf ein weiter so der Ausgrenzung", kritisiert Christian Judith. "Es gab keine inhaltliche Begründung, warum dieser Antrag abgelehnt wurde", so Judith. "Wie auch immer, es gibt keinen Grund, außer mensch will keine Inklusion", so das Resümee des Behindertenrechtlers aus dem hohen Norden.
„Am 24. März hat der Kreistag mehrheitlich eine richtungsweisende Entscheidung zur Zukunft der Peter-Härtling-Schule getroffen. Hintergrund ist der akute Platzmangel an der Schule – Handlungsbedarf besteht parteiübergreifend. Uneinigkeit herrscht jedoch über den richtigen Weg. Der vorgelegte Antrag enthält vier Optionen, die allesamt keine echte inklusive Lösung vorsehen. Im Fokus stehen Varianten eines Neubaus auf der ‚grünen Wiese‘, sowie die Sanierung und Erweiterung des bestehenden Standorts oder die Ausweitung der Campusklassen. Jedoch wird die Idee der Erweiterung der Campusklassen von Fachleuten lediglich als erster Schritt in Richtung Inklusion bewertet – nicht als deren Umsetzung. Bündnis 90/Die Grünen forderten daher, die Optionen zu erweitern und auch die Möglichkeit einer ‚Schule für alle‘ zu prüfen. Dieser Vorschlag scheiterte insbesondere am Widerstand der CDU“, heißt es in der Presseinformation von Christian Judith mit der Überschrift: „Kreistag verpasst Chance für mehr Inklusion in der Bildung“.
Dazu erklärte Christian Judith: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum hier Denkverbote auferlegt werden. Es gibt keinen sachlichen Grund, die Prüfung einer inklusiven Schule abzulehnen.“ Auch der Vorschlag der Grünen, eine fachliche Anhörung zum Thema Inklusion durchzuführen, wurde abgelehnt – obwohl eine solche von Seiten der CDU öffentlich und mündlich versprochen wurde. Judith fasst zusammen: „Dieses Vorgehen ist widersprüchlich und politisch nicht glaubwürdig.“ Insgesamt bleibt festzuhalten: Die Entscheidung des Kreistags setzt auf ein „Weiter so“ statt auf echte Innovation. Damit steht sie im Widerspruch zu den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, die eine inklusive Bildung für alle fordert. Deutschland wird von den Vereinten Nationen wiederholt für sein weiterhin stark trennendes Schulsystem kritisiert.
„Schade dass sich auch die anderen Parteien (SPD, SSW und FDP) mehrheitlich für Ausgrenzung stark machen.
Link zu den Beiträgen von Christian Judith auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DWUE_irDR9k/?igsh=eWl4dnlkb2RjNW1m
Link zum Instagram-Post von Mario de Vries CDU: https://www.instagram.com/p/DWY44tPD1tb/?igsh=MW81YzNsYWgxemZz





Es ist erschreckend, wie sich die Interview-Darstellung https://kobinet-nachrichten.org/2025/08/29/eindruck-dass-inklusion-seitens-der-politik-nicht-gewollt-ist/ wieder einmal mehr bewahrheitet. Dieser Vorgang ist ein klarer Rechtsbruch. Deutschland steuert auf eine erneute Rüge der Vereinten Nationen zu …