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Aufruf für mehr Aufmerksamkeit auf Menschen im Autismus-Spektrum bei Suizidprävention

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Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Welttages der Suizidprävention am 10. September 2025 hat der Verein Aspies, die bundesweite Selbstvertretungsorganisation autistischer Menschen, einen Aufruf verfasst, mit dem die Aufmerksamkeit auf die Menschen im Autismus-Spektrum als besonders gefährdete Gruppe beim Thema Suizid gerichtet werden soll. Der Verein weist darauf hin, dass Studien zufolge autistische Menschen etwa achtmal häufiger Suizid begehen als die Allgemeinbevölkerung. Angesichts dieser dramatischen Situation stellt der Verein Aspies fünf Forderungen auf:

Die Forderungen sind:

1. Angebote der Suizidprävention müssen auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen im Autismus-Spektrum ausgerichtet werden.

2. Insbesondere niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für autistische Menschen müssen gefördert werden.

3. Das Thema Autismus muss Teil der Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen sein.

4. Fortbildungen von medizinischen und psychologischen Fachkräften zum Thema Autismus müssen gefördert werden.

5. Autistische Menschen müssen bei der Ausarbeitung aller Konzepte aktiv eingebunden werden.

Der Verein Aspies e.V. hat ein breites Bündnis an Organisationen gewinnen können, das dieses Anliegen unterstützt. Bislang wird der Aufruf unterstützt von:

Autismus Deutschland e.V.
Bewusst Autistisch e.V.
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Elternzentrum Berlin e.V.
exPEERienced e.V.
Gemeinsam zusammen e.V.
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (Netzwerk SPiG)
Sozialhelden e.V.
Wohnzimmer neurodivers e.V.

Link zur Homepage von Aspies e.V.