Berlin (kobinet)
Der Verein Aspies warnt vor einem Problem.
Aspies bedeutet: Autistische Menschen.
Aspies ist ein Verein für autistische Menschen.
Der Verein ist in ganz Deutschland aktiv.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders.
Sie fühlen anders als andere Menschen.
Am 10. September 2025 ist Welt-Tag.
Es geht um Suizid-Prävention.
Suizid bedeutet: Sich das Leben nehmen.
Prävention bedeutet: Man handelt bevor etwas Schlimmes passiert.
So verhindert man das Schlimme.
Suizid-Prävention bedeutet: Menschen vor Selbst-Mord schützen.
Autistische Menschen sind in Gefahr.
Das zeigen Studien.
Studien sind Forschungs-Arbeiten.
Forscher schauen sich ein Thema an.
Sie sammeln viele Infos.
Am Ende wissen sie mehr.
Autistische Menschen machen 8-mal öfter Selbst-Mord.
Das ist viel öfter als andere Menschen.
Das ist sehr schlimm.
Der Verein Aspies hat 5 Forderungen:
**1. Hilfe muss zu autistischen Menschen passen.**
Die besonderen Bedürfnisse sind wichtig.
Bedürfnisse sind Dinge die Menschen brauchen.
Zum Beispiel: Essen und Trinken.
Oder Sicherheit und Liebe.
**2. Beratung muss einfach zu finden sein.**
Autistische Menschen brauchen Hilfe ohne Hürden.
Hürden sind Hindernisse.
Sie machen Dinge schwer.
Zum Beispiel: Treppen für Roll-Stuhl-Fahrer.
**3. Ärzte müssen über Autismus lernen.**
Pflege-Kräfte müssen das auch lernen.
Das Thema gehört in die Ausbildung.
**4. Fach-Kräfte brauchen Fort-Bildungen.**
Fort-Bildungen sind Kurse für Erwachsene.
Menschen lernen dort neue Sachen.
Sie werden besser in ihrem Beruf.
Ärzte müssen mehr über Autismus wissen.
Psychologen auch.
Psychologen sind Fach-Leute für die Seele.
Sie helfen Menschen bei Problemen.
Sie reden mit den Menschen.
**5. Autistische Menschen müssen mit-reden.**
Sie sollen bei allen Plänen mit-machen.
Viele Vereine unterstützen den Aufruf:
Ein Verein für Arbeiter und Arbeiterinnen.
Sie helfen bei Problemen mit dem Chef.
Neurodivers bedeutet: Das Gehirn arbeitet anders.
Manche Menschen denken anders.
Das ist normal und okay.

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Welttages der Suizidprävention am 10. September 2025 hat der Verein Aspies, die bundesweite Selbstvertretungsorganisation autistischer Menschen, einen Aufruf verfasst, mit dem die Aufmerksamkeit auf die Menschen im Autismus-Spektrum als besonders gefährdete Gruppe beim Thema Suizid gerichtet werden soll. Der Verein weist darauf hin, dass Studien zufolge autistische Menschen etwa achtmal häufiger Suizid begehen als die Allgemeinbevölkerung. Angesichts dieser dramatischen Situation stellt der Verein Aspies fünf Forderungen auf:
Die Forderungen sind:
1. Angebote der Suizidprävention müssen auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen im Autismus-Spektrum ausgerichtet werden.
2. Insbesondere niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für autistische Menschen müssen gefördert werden.
3. Das Thema Autismus muss Teil der Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen sein.
4. Fortbildungen von medizinischen und psychologischen Fachkräften zum Thema Autismus müssen gefördert werden.
5. Autistische Menschen müssen bei der Ausarbeitung aller Konzepte aktiv eingebunden werden.
Der Verein Aspies e.V. hat ein breites Bündnis an Organisationen gewinnen können, das dieses Anliegen unterstützt. Bislang wird der Aufruf unterstützt von:
Autismus Deutschland e.V.
Bewusst Autistisch e.V.
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Elternzentrum Berlin e.V.
exPEERienced e.V.
Gemeinsam zusammen e.V.
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (Netzwerk SPiG)
Sozialhelden e.V.
Wohnzimmer neurodivers e.V.

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Welttages der Suizidprävention am 10. September 2025 hat der Verein Aspies, die bundesweite Selbstvertretungsorganisation autistischer Menschen, einen Aufruf verfasst, mit dem die Aufmerksamkeit auf die Menschen im Autismus-Spektrum als besonders gefährdete Gruppe beim Thema Suizid gerichtet werden soll. Der Verein weist darauf hin, dass Studien zufolge autistische Menschen etwa achtmal häufiger Suizid begehen als die Allgemeinbevölkerung. Angesichts dieser dramatischen Situation stellt der Verein Aspies fünf Forderungen auf:
Die Forderungen sind:
1. Angebote der Suizidprävention müssen auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen im Autismus-Spektrum ausgerichtet werden.
2. Insbesondere niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für autistische Menschen müssen gefördert werden.
3. Das Thema Autismus muss Teil der Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen sein.
4. Fortbildungen von medizinischen und psychologischen Fachkräften zum Thema Autismus müssen gefördert werden.
5. Autistische Menschen müssen bei der Ausarbeitung aller Konzepte aktiv eingebunden werden.
Der Verein Aspies e.V. hat ein breites Bündnis an Organisationen gewinnen können, das dieses Anliegen unterstützt. Bislang wird der Aufruf unterstützt von:
Autismus Deutschland e.V.
Bewusst Autistisch e.V.
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Elternzentrum Berlin e.V.
exPEERienced e.V.
Gemeinsam zusammen e.V.
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (Netzwerk SPiG)
Sozialhelden e.V.
Wohnzimmer neurodivers e.V.




