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Was Österreich nach Hamburgs historischem Schritt tun sollte

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Lukas Huber
Lukas Huber
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Über Generationen wurde der Gebrauch der Gebärdensprache im Unterricht systematisch unterbunden und durch den sogenannten "Oralismus" ersetzt. Am 16. Juli 2025 hat die Hamburgische Bürgerschaft – getragen von SPD, CDU, Grünen und der Linken – eine formelle Entschuldigung für das jahrzehntelange Unrecht gegenüber gehörlosen Menschen beschlossen und zugleich Aufarbeitung, Unterstützungsleistungen sowie die Initiative für einen bundesweiten Entschädigungsfonds angekündigt. Dieser parteiübergreifende Beschluss setzt Maßstäbe im deutschsprachigen Raum. Darüber und was Österreich nach diesem historischen Schritt tun sollte, berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS mithilfe eines Kommentars von Lukas Huber, dem Generalsekretär des Österreichischen Gehörlosenbundes und Leiter des Gehörlosenverbandes Niederösterreich.

Über Generationen wurde der Gebrauch der Gebärdensprache im Unterricht systematisch unterbunden und durch den sogenannten „Oralismus“ ersetzt. Kinder mussten Lautsprache erzwingen, oftmals unter physischem und psychischem Druck. Die Folgen waren Sprachdeprivation, Bildungs- und Teilhabebarrieren sowie langfristige soziale und gesundheitliche Schäden – ein Muster struktureller Gewalt im Bildungswesen. Die Hamburger Bürgerschaft hat diese systematische Sprachunterdrückung nun als strukturelle Gewalt anerkannt. In einer historischen Anhörung im Sozialausschuss erhielten gehörlose Betroffene erstmals Raum, ihre Geschichten öffentlich zu teilen – gedolmetscht in Deutsche Gebärdensprache (DGS). Dies allein war ein Novum, schreibt Lukas Huber im BIZEPS-Kommentar.

Wie die Situation in der Schweiz und in Österreich ist und was es nun in Österreich braucht, darauf geht Lukas Huber im BIZEPS-Kommentar im Detail ein:

Link zum BIZEPS-Kommentar