BERLIN (kobinet)
Die Zentren für Selbst-bestimmtes Leben heißen ZsL®.
Die Interessen-vertretung Selbst-bestimmt Leben in Deutschland heißt ISL.
Interessen-vertretung bedeutet: Eine Gruppe spricht für andere Menschen.
Sie sagt: Das ist wichtig für diese Menschen.
Diese beiden Gruppen haben etwas Wichtiges gesagt.
Sie sagen: Menschen-rechte sind sehr wichtig.
Menschen-rechte bedeutet: Das sind Rechte für alle Menschen.
Jeder Mensch hat diese Rechte.
Rechts-extreme Menschen werden gerade stärker.
Rechts-extreme Menschen bedeutet: Menschen mit gefährlichen Ideen.
Sie denken: Manche Menschen sind mehr wert.
Sie sind gegen Menschen aus anderen Ländern.
Das ist gefährlich für Menschen-rechte.
Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Bei etwas mit-machen können.
Man kann mit-bestimmen.
Dieses Recht ist in Gefahr.
Die Gruppen haben ein Positions-papier geschrieben.
Positions-papier bedeutet: Ein wichtiger Text mit der eigenen Meinung.
Zum Beispiel: So denken wir über Rente.
Das ist ein wichtiger Text mit ihrer Meinung.
In dem Text steht:
Menschen mit Behinderungen haben besondere Rechte.
Sie dürfen selbst über ihr Leben bestimmen.
Diese Rechte stehen in wichtigen Gesetzen.
Zum Beispiel in der UN-Behinderten-rechts-konvention.
UN-Behinderten-rechts-konvention bedeutet: Das ist ein Vertrag der UNO.
Viele Länder haben unterschrieben.
Die Rechte stehen auch im Grund-gesetz.
Grund-gesetz bedeutet: Das ist ein Regel-buch.
Alle Menschen in Deutschland müssen diese Regeln befolgen.
Das ist unser wichtigstes Gesetz in Deutschland.
Es gibt auch das Bundes-teil-habe-gesetz.
Bundes-teil-habe-gesetz bedeutet: Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es gibt weniger Barrieren.
Das soll Menschen mit Behinderungen helfen.
Die Politik sagt: Das Gesetz ist wichtig.
Es soll eine inklusive Gesellschaft geben.
Inklusive Gesellschaft bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Menschen mit und ohne Behinderung leben zusammen.
Die Gruppen machen sich Sorgen.
Politiker reden von weniger Bürokratie.
Bürokratie bedeutet: Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Sie sorgt für Ordnung.
Aber die Gruppen denken: Das ist nur eine Ausrede.
In Wahrheit wollen die Politiker Geld sparen.
Das geht auf Kosten von Menschen mit Behinderungen.
Die Gruppen fordern alle Menschen auf: Helft uns!
Wir müssen die UN-Behinderten-rechts-konvention umsetzen.
Wir wollen echte Inklusion.
Alle Menschen sollen in Würde leben können.
Das Positions-papier kann man hier lesen: Positions-papier zu Teil-habe als Menschen-recht

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Die Zentren für Selbstbestimmtes Leben (ZsL®) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betonen den fundamentalen Wert der Wahrung von Menschenrechten in einer Zeit des Erstarkens rechtsextremen Denkens: Das Menschenrecht auf gleichberechtigte Teilhabe droht nun nach Einschätzung dieser Verbände einem moralisch orientierungslos gewordenen Sparwillen zum Opfer zu fallen.
In diesem Positionspapier heißt es: „Menschen mit Behinderungen haben ein unveräußerliches Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Dieses Recht ist in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und im Benachteiligungsverbot des Grundgesetzes (Art. 3 Abs. 3 Satz 2) verankert. Umgesetzt werden sollten diese Grund- und Menschenrechte insbesondere durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG), das der Gesetzgeber selbst als „einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft“ bezeichnet hat“.
Unter der Oberfläche von Begriffen wie „Steuerung“, „Entbürokratisierung“ und „Komplexitätsreduktion“ werden aus Sicht dieser Verbände zentrale Errungenschaften des Bundesteilhabegesetzes in Frage stellt. Mit diesen Positionspapier fordern die Unterzeichner auf, sich gemeinsam für die Umsetzung der UN-BRK, für echte Inklusion und ein Leben in Würde für alle einzusetzen.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Die Zentren für Selbstbestimmtes Leben (ZsL®) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betonen den fundamentalen Wert der Wahrung von Menschenrechten in einer Zeit des Erstarkens rechtsextremen Denkens: Das Menschenrecht auf gleichberechtigte Teilhabe droht nun nach Einschätzung dieser Verbände einem moralisch orientierungslos gewordenen Sparwillen zum Opfer zu fallen.
In diesem Positionspapier heißt es: „Menschen mit Behinderungen haben ein unveräußerliches Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Dieses Recht ist in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und im Benachteiligungsverbot des Grundgesetzes (Art. 3 Abs. 3 Satz 2) verankert. Umgesetzt werden sollten diese Grund- und Menschenrechte insbesondere durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG), das der Gesetzgeber selbst als „einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft“ bezeichnet hat“.
Unter der Oberfläche von Begriffen wie „Steuerung“, „Entbürokratisierung“ und „Komplexitätsreduktion“ werden aus Sicht dieser Verbände zentrale Errungenschaften des Bundesteilhabegesetzes in Frage stellt. Mit diesen Positionspapier fordern die Unterzeichner auf, sich gemeinsam für die Umsetzung der UN-BRK, für echte Inklusion und ein Leben in Würde für alle einzusetzen.




