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Wie Behörden Inklusionsrecherche von FragDenStaat behindert hat

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Foto: ht

Berlin (kobinet) "15.000 Euro Gebühren: So haben Behörden unsere Inklusionsrecherche behindert", so lautet der Titel eines Berichts der Initiative FragDenStaat, die sich u.a. damit beschäftigt, wieviel Geld Unternehmen durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen auf ihre Zahlungen zur Ausgleichsabgabe für die nicht erfüllte Beschäftigungsquote behinderter Menschen bezahlen müssen. "Nach Daten gefragt, Ausreden bekommen. Viele Integrationsämter haben sich abgesprochen, um unsere Recherche zur Inklusion am Arbeitsmarkt zu erschweren", so ein Resümee der umfangreichen Recherche von FragDenStaat zusammen mit dem Magazin andererseits und der Süddeutschen Zeitung.

„Daten zur Inklusion erhebt der Staat, genauer gesagt: die Bundesagentur für Arbeit. Sie gibt die Daten an die Integrationsämter (auch: Inklusionsämter) der Länder weiter. Um ein genaues Bild über Inklusion in Deutschland zu bekommen, verschickten wir nicht nur Presseanfragen, sondern nutzten auch das Informationsfreiheitsgesetz, um Daten bei Behörden zu beantragen. Doch statt der erbetenen Daten bekamen wir Ausreden, Ablehnungen, wilde Begründungen, warum man uns diese Daten nicht geben könne. Und: Eine Behörde wollte uns mehrere tausend Euro Gebühren in Rechnung stellen“, heißt es in dem Bericht von FragDenStaat über die nun veröffentlichten Rechercheergebnisse, wonach Unternehmen im Jahr 2022 84 Millionen Euro an Zahlungen für die Ausgleichsabgabe durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen einsparen.

Link zum Bericht von FragDenStaat über die Erschwerung von Recherchen

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 24. Juli 2025 über die Rechercheergebnisse von FragDenStaat, der Süddeutschen Zeitung und andererseits