Berlin (kobinet)
FragDenStaat ist eine Initiative.
Initiative bedeutet: Eine Person hat eine Idee.
Die Person macht etwas Neues.
Sie wartet nicht auf andere Menschen.
Die Initiative macht Recherchen über Inklusion.
Recherchen bedeutet: Man sucht Informationen.
Man will etwas heraus-finden.
Man fragt andere Menschen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen oder vergessen.
Zum Beispiel bei der Arbeit.
FragDenStaat wollte Daten von den Behörden bekommen.
Behörden bedeutet: Das sind Ämter vom Staat.
Dort arbeiten Beamte.
Sie helfen den Bürgern.
Die Daten sollten zeigen: Wie ist die Inklusion in Deutschland?
Aber die Behörden haben die Arbeit schwer gemacht.
Die Behörden wollten 15.000 Euro Gebühren haben.
Firmen müssen eine Ausgleichs-Abgabe bezahlen.
Ausgleichs-Abgabe bedeutet: Das ist Geld für Firmen.
Firmen müssen Menschen mit Behinderung beschäftigen.
Wenn sie das nicht machen: Dann zahlen sie Geld.
Das passiert so: Firmen sollen Menschen mit Behinderungen einstellen.
Wenn sie das nicht tun, müssen sie Geld bezahlen.
Das Geld heißt Ausgleichs-Abgabe.
Aber die Firmen können weniger Geld bezahlen.
Sie können Aufträge an Werkstätten geben.
Werkstätten bedeutet: Das sind Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen.
Dort können sie arbeiten und Geld verdienen.
In den Werkstätten arbeiten Menschen mit Behinderungen.
Dann müssen die Firmen weniger Ausgleichs-Abgabe bezahlen.
FragDenStaat hat zusammen mit anderen gearbeitet.
Sie haben mit dem Magazin andererseits gearbeitet.
Sie haben auch mit der Süddeutschen Zeitung gearbeitet.
Zusammen haben sie herausgefunden: Firmen haben 2022 viel Geld gespart.
Sie haben 84 Millionen Euro gespart.
Die Daten sammelt die Bundes-Agentur für Arbeit.
Bundes-Agentur für Arbeit bedeutet: Sie hilft Menschen ohne Arbeit.
Sie ist ein Amt in ganz Deutschland.
Dort kann man Arbeits-Losen-Geld bekommen.
Die Bundes-Agentur gibt die Daten weiter.
Sie gibt sie an die Integrations-Ämter.
Integrations-Ämter bedeutet: Das sind Büros von der Stadt oder dem Land.
Sie helfen Menschen mit Behinderungen bei der Arbeit.
Die Integrations-Ämter heißen auch Inklusions-Ämter.
FragDenStaat wollte die Daten haben.
Sie haben Presse-Anfragen gestellt.
Presse-Anfragen bedeutet: Das sind Fragen von Zeitungen oder dem Fernsehen.
Die Reporter wollen Informationen über ein Thema.
Sie haben auch das Informations-Freiheits-Gesetz benutzt.
Das Informationsfreiheitsgesetz ist ein deutsches Gesetz.
Menschen können damit Informationen vom Staat bekommen.
Das Gesetz sagt: Bürger können Daten von Behörden verlangen.
Aber die Behörden haben nicht geholfen.
Sie haben Ausreden gemacht.
Sie haben die Anfragen abgelehnt.
Sie haben wilde Begründungen erfunden.
Eine Behörde wollte mehrere 1000 Euro Gebühren haben.
Link zum Bericht von FragDenStaat über die Erschwerung von Recherchen
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 24. Juli 2025 über die Recherche-Ergebnisse

Foto: ht
Berlin (kobinet) "15.000 Euro Gebühren: So haben Behörden unsere Inklusionsrecherche behindert", so lautet der Titel eines Berichts der Initiative FragDenStaat, die sich u.a. damit beschäftigt, wieviel Geld Unternehmen durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen auf ihre Zahlungen zur Ausgleichsabgabe für die nicht erfüllte Beschäftigungsquote behinderter Menschen bezahlen müssen. "Nach Daten gefragt, Ausreden bekommen. Viele Integrationsämter haben sich abgesprochen, um unsere Recherche zur Inklusion am Arbeitsmarkt zu erschweren", so ein Resümee der umfangreichen Recherche von FragDenStaat zusammen mit dem Magazin andererseits und der Süddeutschen Zeitung.
„Daten zur Inklusion erhebt der Staat, genauer gesagt: die Bundesagentur für Arbeit. Sie gibt die Daten an die Integrationsämter (auch: Inklusionsämter) der Länder weiter. Um ein genaues Bild über Inklusion in Deutschland zu bekommen, verschickten wir nicht nur Presseanfragen, sondern nutzten auch das Informationsfreiheitsgesetz, um Daten bei Behörden zu beantragen. Doch statt der erbetenen Daten bekamen wir Ausreden, Ablehnungen, wilde Begründungen, warum man uns diese Daten nicht geben könne. Und: Eine Behörde wollte uns mehrere tausend Euro Gebühren in Rechnung stellen“, heißt es in dem Bericht von FragDenStaat über die nun veröffentlichten Rechercheergebnisse, wonach Unternehmen im Jahr 2022 84 Millionen Euro an Zahlungen für die Ausgleichsabgabe durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen einsparen.
Link zum Bericht von FragDenStaat über die Erschwerung von Recherchen

Foto: ht
Berlin (kobinet) "15.000 Euro Gebühren: So haben Behörden unsere Inklusionsrecherche behindert", so lautet der Titel eines Berichts der Initiative FragDenStaat, die sich u.a. damit beschäftigt, wieviel Geld Unternehmen durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen auf ihre Zahlungen zur Ausgleichsabgabe für die nicht erfüllte Beschäftigungsquote behinderter Menschen bezahlen müssen. "Nach Daten gefragt, Ausreden bekommen. Viele Integrationsämter haben sich abgesprochen, um unsere Recherche zur Inklusion am Arbeitsmarkt zu erschweren", so ein Resümee der umfangreichen Recherche von FragDenStaat zusammen mit dem Magazin andererseits und der Süddeutschen Zeitung.
„Daten zur Inklusion erhebt der Staat, genauer gesagt: die Bundesagentur für Arbeit. Sie gibt die Daten an die Integrationsämter (auch: Inklusionsämter) der Länder weiter. Um ein genaues Bild über Inklusion in Deutschland zu bekommen, verschickten wir nicht nur Presseanfragen, sondern nutzten auch das Informationsfreiheitsgesetz, um Daten bei Behörden zu beantragen. Doch statt der erbetenen Daten bekamen wir Ausreden, Ablehnungen, wilde Begründungen, warum man uns diese Daten nicht geben könne. Und: Eine Behörde wollte uns mehrere tausend Euro Gebühren in Rechnung stellen“, heißt es in dem Bericht von FragDenStaat über die nun veröffentlichten Rechercheergebnisse, wonach Unternehmen im Jahr 2022 84 Millionen Euro an Zahlungen für die Ausgleichsabgabe durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen einsparen.
Link zum Bericht von FragDenStaat über die Erschwerung von Recherchen




