Berlin (kobinet)
Simone Fischer ist Politikerin.
Sie arbeitet bei den Grünen.
Politikerin bedeutet: Sie arbeitet in der Politik.
Sie trifft Entscheidungen für das Land.
Sie arbeitet im Bundes-Tag.
Bundes-Tag bedeutet: Das sind gewählte Menschen aus ganz Deutschland.
Sie entscheiden über wichtige Gesetze.
Sie kümmert sich um das Thema Pflege.
Jetzt hat sie etwas Wichtiges gesagt.
Es geht um die Pflege-Versicherung.
Pflege-Versicherung bedeutet: Das ist eine Versicherung.
Sie hilft Menschen, die Pflege brauchen.
Alle Menschen in Deutschland zahlen jeden Monat Geld dafür.
Wenn jemand alt wird und Hilfe braucht, zahlt die Versicherung einen Teil.
Es geht auch um Pflege-Heime.
Pflege-Heime bedeutet: Das sind Häuser für alte Menschen.
Diese Menschen brauchen viel Hilfe im Alltag.
Die Kosten für Pflege-Heime steigen stark.
Menschen in Pflege-Heimen zahlen jetzt über 3.100 Euro im Monat.
Das ist sehr viel Geld.
Viele Menschen können das nicht bezahlen.
Die Regierung hat schon versucht zu helfen.
Sie hat ein neues Gesetz gemacht.
Das Gesetz heißt: Pflege-Unterstützungs- und Entlastungs-Gesetz.
Mit diesem Gesetz bekommen Menschen mehr Geld-Hilfe.
Aber das reicht nicht aus.
Simone Fischer sagt: Die Regierung muss mehr tun.
Es gibt eine Arbeits-Gruppe von Bund und Ländern.
Arbeits-Gruppe bedeutet: Das sind Menschen aus der Politik.
Sie arbeiten zusammen.
Sie sprechen über wichtige Themen.
Diese Gruppe denkt über schlechte Ideen nach.
Sie wollen die Hilfe für Menschen kürzen.
Das findet Simone Fischer schlecht.
Die Pflege-Versicherung braucht mehr Geld.
Es gibt schon Ideen für mehr Geld.
Gesundheits-Ministerin Warken muss diese Ideen umsetzen.
Gesundheits-Ministerin bedeutet: Das ist eine wichtige Politikerin.
Sie kümmert sich um die Gesundheit aller Menschen in Deutschland.
Sie macht Regeln für Ärzte und Kranken-Häuser.
Aber sie macht es nicht.
Die Regierung gibt der Pflege-Versicherung nur Kredite.
Kredit bedeutet: Man leiht sich Geld von der Bank.
Später zahlt man es zurück.
Kredite muss man zurück-zahlen.
Das macht die Probleme noch größer.
Fast 6 Millionen Menschen brauchen Pflege in Deutschland.
Die meisten Menschen werden zu Hause gepflegt.
Das sind 86 von 100 Menschen.
Oft pflegen die Familie die kranken Menschen.
Das kostet auch viel Geld.
Manche Menschen verzichten auf Hilfe.
Das ist schlecht.
Simone Fischer sagt: Wir brauchen große Änderungen.
Diese Änderungen müssen allen Menschen helfen.
Das gilt für Menschen zu Hause.
Das gilt auch für Menschen im Pflege-Heim.

Foto: Simone Fischer
Berlin (kobinet) Zur Situation der Pflegeversicherung und der Diskussion über die neuesten Zahlen zum Anstieg des Eigenanteils in Pflegeheimen hat sich pflegepolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion Simone Fischer zu Wort gemeldet: "Die Zahlen des vdek sind ein erneuter Weckruf: Pflegebedürftige in Heimen zahlen inzwischen über 3.100 Euro im Monat – das ist für viele schlicht unbezahlbar. Mit dem Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz haben wir in der Ampel bereits versucht, gegenzusteuern - etwa durch höhere, gestaffelte Zuschüsse abhängig von der Aufenthaltsdauer. Doch die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Das reicht nicht aus! Die aktuelle Koalition muss jetzt dringend handeln. Es ist jedoch völlig inakzeptabel, dass die eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege zugleich über Leistungskürzungen in Form von Karenzzeiten nachdenkt. Angesichts der steigenden Belastungen bräuchten wir im Gegenteil dringend Leistungsausweitungen."
Dafür müsse die soziale Pflegeversicherung endlich auf tragfähige Füße gestellt werden. Die kurzfristigen Maßnahmen zur Finanzstabilisierung lägen nach Informationen von Simone Fischer längst auf dem Tisch – Gesundheitsministerin Warken müsse sie nur umsetzen. „Doch statt Corona-Mehrkosten oder versicherungsfremde Leistungen zu erstatten, setzt die Koalition auf Darlehen für die Pflegekassen – und treibt sie damit immer weiter an den Rand des finanziellen Abgrunds. Das ist falsch und gefährdet die Versorgung von fast sechs Millionen pflegebedürftigen Menschen. Und wir dürfen nicht vergessen: 86 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt – oft allein durch ihre Angehörigen. Auch sie tragen hohe Kosten oder verzichten ganz auf dringend nötige Unterstützung. Wer es ernst meint mit der Pflege, muss endlich Strukturreformen anpacken, die alle Pflegebedürftigen erreichen – ob zu Hause oder im Heim“, erklärte Simone Fischer.

Foto: Simone Fischer
Berlin (kobinet) Zur Situation der Pflegeversicherung und der Diskussion über die neuesten Zahlen zum Anstieg des Eigenanteils in Pflegeheimen hat sich pflegepolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion Simone Fischer zu Wort gemeldet: "Die Zahlen des vdek sind ein erneuter Weckruf: Pflegebedürftige in Heimen zahlen inzwischen über 3.100 Euro im Monat – das ist für viele schlicht unbezahlbar. Mit dem Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz haben wir in der Ampel bereits versucht, gegenzusteuern - etwa durch höhere, gestaffelte Zuschüsse abhängig von der Aufenthaltsdauer. Doch die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Das reicht nicht aus! Die aktuelle Koalition muss jetzt dringend handeln. Es ist jedoch völlig inakzeptabel, dass die eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege zugleich über Leistungskürzungen in Form von Karenzzeiten nachdenkt. Angesichts der steigenden Belastungen bräuchten wir im Gegenteil dringend Leistungsausweitungen."
Dafür müsse die soziale Pflegeversicherung endlich auf tragfähige Füße gestellt werden. Die kurzfristigen Maßnahmen zur Finanzstabilisierung lägen nach Informationen von Simone Fischer längst auf dem Tisch – Gesundheitsministerin Warken müsse sie nur umsetzen. „Doch statt Corona-Mehrkosten oder versicherungsfremde Leistungen zu erstatten, setzt die Koalition auf Darlehen für die Pflegekassen – und treibt sie damit immer weiter an den Rand des finanziellen Abgrunds. Das ist falsch und gefährdet die Versorgung von fast sechs Millionen pflegebedürftigen Menschen. Und wir dürfen nicht vergessen: 86 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt – oft allein durch ihre Angehörigen. Auch sie tragen hohe Kosten oder verzichten ganz auf dringend nötige Unterstützung. Wer es ernst meint mit der Pflege, muss endlich Strukturreformen anpacken, die alle Pflegebedürftigen erreichen – ob zu Hause oder im Heim“, erklärte Simone Fischer.




