BERLIN (KOBINET) Als alarmierend bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband Ausmaß und Dynamik der wachsenden Altersarmut in Deutschland. Zwingend notwendig sei ein sofortiger Kurswechsel in der Alterssicherungspolitik, insbesondere eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.
Veröffentlicht am 22.12.2017 20:11 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Tourismusbroschüre auf dem Marienplatz vorgestellt Foto: Behindertenbeirat München
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MüNCHEN (KOBINET) Die Tourismusbroschüre „Barrierefrei durch München – Ein Wegweiser für Gäste und Einheimische“ ist in 6. Auflage erschienen. Der Facharbeitskreis Tourismus im Behindertenbeirat der bayerischen Landeshauptstadt hat sein 164 Seiten starkes Werk zum Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz vorgestellt.
UNBEKANNT (KOBINET) Gegenwärtig gibt es keine gegenseitige Anerkennung des Behindertenstatus zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Dies macht es für Menschen mit Behinderungen schwierig, falls sie in andere EU-Länder reisen und dort ihnen zustehende Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchten. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ihr nationaler Behindertenausweis nicht anerkannt wird. Das soll ein einheitlicher Ausweis für Schwerbehinderte verändern.
DüSSELDORF (KOBINET) Der Entwurf des Ausführungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes hat nach Ansicht des Sozialverbands VdK zentrale Ziele nicht erreicht. Der Landesverband forderte heute Nachbesserungen mit klaren Zuständigkeiten für Menschen mit Behinderung. Trotz einiger guter Ansätze werde der Gesetzentwurf aus Sicht des Sozialverbands nicht dazu beitragen, Leistungen aus einer Hand und wirklich gleiche Bedingungen in allen NRW-Kommunen zu schaffen.
HAMBURG (KOBINET) Hamburg erhält nach einem heutigen Beschluss der Bürgerschaft ein Kompetenzzentrum für Barrierefreiheitl. Seit 2014 hatten der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH), die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen und der Verein Barrierefrei Leben e.V. dafür gestritten. Nun soll es 2018 kommen. Das Kompetenzzentrum berät zukünftig Behörden, Ämter und öffentliche Institutionen zu allen Fragen der Barrierefreiheit, z.B. im öffentlichen Raum oder im Personennahverkehr. Bisher wurde diese Arbeit von den Organisationen für behinderte Menschen hauptsächlich ehrenamtlich geleistet.
KARLSRUHE (KOBINET) „Nach dem Gesetz ist vor dem Gesetz“ teilt Nitsa e.V. in einer Presseerklärung mit und fährt fort: „Diese Aussage ist jedoch nicht so allgemein gültig, wie sie scheint. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde vor einem Jahr verabschiedet und tritt nun stufenweise in Kraft. Geht es nach den viel zitierten gut unterrichteten Kreisen, werden nun erst einmal die Auswirkungen geprüft und anschließend bewertet. Ob und wann Änderungen vorgenommen werden, bleibt dabei vollkommen ungewiss.“
SCHAUENBURG (KOBINET) Heute erschien ein Newsletter der CDU/CSU Bundestagsfraktion, in dem gefordert wird, dass die Implantation gehörloser Kinder mit einem Cochlea Implantat freiwillig bleiben muss. Darauf machte Karin Kestner kobinet aufmerksam. Die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin zitiert: „Bei jeder Entscheidung – ob für oder gegen ein Cochlea-Implantat – muss immer das Selbstbestimmungsrecht der Eltern gewahrt werden. Der operative Eingriff beruht auf Freiwilligkeit. Ärzte können die Eltern allenfalls beraten, welchen Nutzen die Einsetzung des Implantats im konkreten Einzelfall hätte. Hier fehlt es uns allerdings noch an Wissen. Daher unterstützt die Unionsfraktion ein Forschungsprogramm, das die Langzeitfolgen von Cochlea-Implantaten untersucht.“
Veröffentlicht am 20.12.2017 11:43 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Sigrid Arnade Foto: ISL
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Fördert oder verhindert das BMAS die Beschäftigung behinderter Menschen, fragt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. – ISL heute in einer Pressemitteilung. Mit Unverständnis und Befremdung reagiert ISL auf einen Passus in den Förderbescheiden zu der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die in diesen Tagen die ersten Empfänger erreichen. Damit werden Arbeitgeber verpflichtet, Eingliederungszuschüsse für schwerbehinderte Beschäftigte zu beantragen („Antragsnachweis ist vorzulegen“).
DRESDEN (KOBINET) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen will die sächsische Staatsregierung älteren Menschen weiterhin ein Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen. Anfang Dezember hat sie eine Richtlinie „Seniorengerecht Umbauen“ des Staatsministeriums des Innern beschlossen. Damit können Baumaßnahmen finanziell bezuschusst werden, die dazu dienen, bestehenden Mietwohnraum so umzubauen, dass er den spezifischen Anforderungen von Senioren im Hinblick auf eine weitgehend barrierefreie Erreichbar- und Nutzbarkeit des Wohnraums gerecht wird.
BERLIN (KOBINET) Die christlichen Unionsparteien und die Sozialdemokraten wollen Möglichkeiten einer neuen Regierung in Deutschland sondieren. Heute beraten die Spitzen von CDU, CSU und SPD über den Fahrplan ihrer Sondierungsgespräche. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor dem Treffen Alternativen zu einer großen Koalition ausgeschlossen. Die CDU-Vorsitzende will keine Minderheitsregierung. Doch SPD-Chef Martin Schulz muss mit dem Auftrag des Parteitags zu ergebnisoffenen Gesprächen antreten.
PASSAU (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Anna Radtke setzt sich für Reisen ohne Barrieren ein und begutachtet hierfür auch kulturelle Einrichtungen und Reiseziele. Zum Jahresende kann sie einige Änderungen mitteilen, die auf der Insel Herrenchiemsee nach ihrem Besuch und der damit verbundenen Begutachtung in Sachen Barrierefreiheit im Mai diesen Jahren schon umgesetzt wurden.
Veröffentlicht am 19.12.2017 11:43 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Banner von BIZEPS Foto: BIZEPS
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WIEN (KOBINET) In Österreich regieren jetzt die bürgerlich-konservative ÖVP und die rechtspopulistische FPÖ. Die Absichtserklärungen der neuen Regierung werden diskutiert, nachdem BIZEPS unkommentierte Auszüge jener Textstellen aus dem rund 180-seitigen Regierungsprogramm veröffentlichte, die für behinderte Menschen von besonderem Interesse sind.
HOLLENBACH (KOBINET) Vor einer Woche beging die Welt den Human Rights Day, mit dem die Vereinten Nationen alljährlich am 10. Dezember an die Ausrufung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnern. In Deutschland ist seit 2009 die sogenannte Behindertenrechtskonvention (BRK) geltendes Recht. Diese geht nach der strikten Vorgabe der UN an keiner Stelle über die Regelungen der allgemeinen Menschenrechte hinaus.
Veröffentlicht am 17.12.2017 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Berliner Hauptbahnhof in der Weihnachtszeit Foto: Irina Tischer
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DüSSELDORF (KOBINET) Engagierte Sängerinnen und Sänger, tolle Musik sowie Spenden für einen guten Zweck – der Ministeriumschor Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat mit einem Benefiz-Konzert 1.100 Euro für das Kinderhospiz „Regenbogenland“ gesammelt. Nach Informationen des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gab es bei den Zuhörerinnen und Zuhörern sowie den Mitgliedern des Chors „Maisonette“ strahlende Gesichter.
UNBEKANNT (KOBINET) Es kam vor, dass mir hin und wieder ein Mensch in einer schweren depressiven Episode sagte: „Ich würde lieber ein körperliches Handicap in Kauf nehmen oder freiwillig einen Sinn abgeben, als diesen Zustand zu erleben“. Auch wenn diese Gedanken manchem vollkommen fremd sind, in wirklich schlimmen depressiven Phasen kommen sie gar nicht so selten vor, ich verurteile sie nicht und sie gehen bei entsprechender psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung glücklicherweise auch wieder vorbei. Was aber, wenn ein Mensch tatsächlich körperlich- oder sinnesbehindert ist und zusätzlich aufgrund seines Handicaps (oder aus anderen Gründen) eine Depression erleidet? Dieser Frage geht die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in ihrem heutigen kobinet-Beitrag nach.
Veröffentlicht am 16.12.2017 19:30 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Rotes Rathaus in Berlin Foto: sch
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BERLIN (KOBINET) Die Berlinerinnen und Berliner sollen sicher, bequem sowie umwelt- und klimafreundlich mobil sein, meint die zuständige Senatsverwaltung der Stadt. Sie will mit einem Mobilitätsgesetz die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems in seiner Gesamtheit steigern. Zu einem in dieser Woche der Presse vorgestellten ersten Entwurf sagte Senatorin Regine Günther für Bündnis 90/Die Grünen: „Mit dem ersten Mobilitätsgesetz Deutschlands legen wir die Grundlagen für die Mobilität der Zukunft in einer wachsenden Metropole. Je mehr Menschen auf Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigen können und wollen, desto schneller kommen auch die voran, die auf das Auto angewiesen bleiben.“
UNBEKANNT (KOBINET) Angehörige von Menschen mit Demenz brauchen frühzeitige und passende Beratung zum Krankheitsbild, zu Entlastungsmöglichkeiten und zu rechtlichen und finanziellen Fragen – das stellt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft im Ergebnis ihrer Fachtagung in Berlin fest. Beratungsstellen in ganz Deutschland sind noch nicht ausreichend auf diesen Bedarf eingestellt. Ärztinnen und Ärzte sollten stärker auf Beratungs- und Entlastungsangebote hinweisen.
KöLN (KOBINET) Gelingende Inklusion braucht den Dialog und den offenen Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Darüber herrschte bei allen Beteiligten des 1. LVR-Dialoges Inklusion und Menschenrechte Einigkeit. Die Veranstaltung fand vor kurzem im Horion-Haus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Köln statt.
UNBEKANNT (KOBINET) Wenn man das BTHG mal nicht als Gesetz, sondern als Spiegel des aktuellen Zeitgeistes liest, dann fallen zwei Formulierungen auf, die als Indikator dafür angesehen werden können, dass die freundlichen Damen und Herren um die ehemalige Arbeits- und Sozialministerin, Frau Andrea Nahles („Aber ab morgen kriegen sie in die Fresse!“), die ethische Dimension des Themas nicht voll im Blick gehabt zu haben scheinen.
UNBEKANNT (KOBINET) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 20. März 2018 bekannt gegeben. 16 Nominierungen gehen ins Rennen um den besten Hörfilm.
BERLIN (KOBINET) Die Berliner Lebenshilfe setzt sich für eine Änderung des RBB-Staatsvertrags ein, damit Menschen mit Behinderung künftig mit einem eigenen Sitz im Rundfunkrat vertreten sind. Christian Specht, Vorstandsmitglied und selbst Mensch mit einer Lernbeeinträchtigung, sagte heute der Presse: „Auch Menschen mit Behinderung müssen endlich eine Stimme im Rundfunkrat erhalten.“
Veröffentlicht am 14.12.2017 10:40 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Logo der LIGA Selbstvertretung Foto: LIGA Selbstvertretung
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des zweiten Jahrestages der Gründung der LIGA Selbstvertretung fordert das Netzwerk von Selbstvertretungsorganisationen klare Standards und die Bereitstellung der nötigen Ressourcen für echte Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Nicht zuletzt die Inklusionstage, bei der das Thema Partizipation mit internationalen Akteuren diskutiert wurde, hätten deutlich gemacht, dass dringend eindeutige Kriterien für Partizipationsprozesse nötig sind, bekräftigte Ottmar Miles-Paul vom Sprecherrat der LIGA Selbstvertretung.
KASSEL (KOBINET) Über selbstfahrende Autos wird mittlerweile regelmäßig berichtet und deren Entwicklung schreitet rasant voran. Eine entscheidende Frage wird dabei ähnlich wie bei den Elektroautos, deren weitgehend geräuschloses Fahren Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen bedeuten können, sein, ob diese behinderten Menschen neue Möglichkeiten bieten und die Technik barrierefrei ausgerichtet ist. „Sind selbstfahrende Autos die Zukunft der Mobilität für Behinderte?“ lautet ein Artikel, der dazu im Netzpiloten Magazin erschienen ist und einen Einblick in die Möglichkeiten für die weitere Entwicklung bietet.
DUISBURG (KOBINET) Behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, erhalten durchschnittlich nicht einmal 200 Euro pro Monat, also weniger als 2.400 Euro pro Jahr. In Duisburg geht es nun um die Frage, wieviel die dortige Geschäftsführerin der Duisburger Behindertenwerkstätten verdient. Das Online-Portal CORRECTIV.RUHR vermutet, dass das Jahresgehalt 350.000 Euro betragen und damit weit über den sonst üblichen Entlohnungen vergleichbarer Werkstätten und Sozialunternehmen liegen dürfte.
Veröffentlicht am 13.12.2017 18:45 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Arbeitssuche nach dem Gong Foto: Alexander Ahrens/ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Menschen mit Einschränkungen werden auf dem Arbeitsmarkt benötigt, das zeigt das zweite Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL). Heute haben sieben Arbeitgeber*innen die Möglichkeit genutzt, mit zehn behinderten Bewerber*innen mit und ohne Migrationshintergrund in Kontakt zu treten und sich bei beiderseitigem Interesse zu einem Bewerbungsgespräch zu verabreden. Die Dating-Runde wurde von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, eröffnet.
Veröffentlicht am 13.12.2017 16:02 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Katrin Werner Foto: Katrin Werner
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Autonomie von Eltern gehörloser Kinder muss nach Ansicht von Katrin Werner geschützt werden. „Die Zwangsimplantation von Cochlear-Implantaten bei gehörlosen Kindern gegen den Willen der Eltern muss verboten werden. Das zuständige Amt möchte offensichtlich die Kosten für die Assistenz im Kindergarten sparen, greift dazu in die Autonomie der Eltern ein und stellt sie unter den Verdacht der Kindeswohlgefährdung. Dass Kinder keineswegs automatisch mit Implantaten hören können, wird dabei völlig ignoriert“, sagte heute die Bundestagsabgeordnete der Linken aus Rheinland-Pfalz mit Blick auf eine Entscheidung des Sozialamts des Landkreises Trier-Saarburg. Nach dieser soll das Jugendamt entscheiden, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, weil die Eltern Gebärdensprachkurse einem Implantat vorziehen.
MANNHEIM (KOBINET) ABB Deutschland ist für weitere drei Jahre Premium Partner von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Der entsprechende Vertrag wurde am 8. Dezember im Mannheimer Rosengarten von SOD-Präsidentin Christiane Krajewski und Hans-Georg Krabbe, dem Vorstandsvorsitzenden der ABB AG, unterzeichnet. Seit dem Jahr 2000 hat ABB die Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung mit insgesamt mehr als drei Millionen Euro unterstützt.
Veröffentlicht am 13.12.2017 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Weihnachtsmarkt am Schloss in Liebenberg Foto: Rolf Barthel
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STUTTGART (KOBINET) Baden Württembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Mittwoch jene 33 Modellprojekte bekannt gegeben, welche in diesem Jahr über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden. Das betrifft Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kommunen und Vereinen aus ganz Baden-Württemberg, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen.
Veröffentlicht am 13.12.2017 10:38 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Rotes Rathaus in Berlin Foto: sch
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BERLIN (KOBINET) Das Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz soll 2018 novelliert werden. Ein erster Entwurf wurde schon vorgestellt. Die rot-rot-grüne Koalition könnte mit dem Gesetz Unternehmen zur Barrierefreiheit bei privatwirtschaftlichen Dienstleistungen und Produkten verpflichten. Als 2016 das Bundesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen reformiert wurde, hat die große Koalition aus CDU, CSU und SPD Regelungen zur Barrierefreiheit im privaten Sektor bewusst ausgespart.
BOCHUM (KOBINET) „Inklusion bedeutet, dass man im menschlichen Zusammenleben jedem Einzelnen die gleiche Teilhabe an der Gemeinschaft ermöglicht „, erläuterte Organisator Professor Dieter Rüth zu Beginn des „4. Tags der Vielfalt“ an der Hochschule Bochum noch einmal das zentrale Anliegen. Die UN-Behindertenrechtskonvention schreibt eine „inklusive Bildung“ vor. Das Bildungssystem soll demnach nicht nur jedem gleichberechtigt zugänglich sein, sondern sieht auch den gemeinsamen Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Menschen als „Normalfall“ vor.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Technische Universität Dresden bekommt ein neues barrierefreies Leit- und Orientierungssystem, damit sich Studenten, Lehrkräfte und Gäste künftig noch besser in den Gebäuden zurechtfinden. Als erstes Gebäude wurde Anfang November das Hörsaalzentrum komplett mit dem neuen System aus Wegweisern, Infotafeln und Folienbeschriftungen ausgestattet.
MAGDEBURG (KOBINET) Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hat jetzt im Magdeburger Kabinett das Konzept zur zukünftigen Gestaltung der Förderschulen vorgestellt. Unter dem Titel „Chancen eröffnen – Möglichkeiten schaffen“ legt das Konzept dar, wie die Förderschulen als wichtiger Bestandteil schulischer Bildungsangebote in ihrer Qualität sowie im Umfang der Unterstützung stärker an aktuelle Erfordernisse angepasst werden sollen.
Veröffentlicht am 13.12.2017 07:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ein Mensch steht auf einem Paragrafen-Zeichen Foto: www.pixelio.de
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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Jetzt geht’s los, die ersten E-Mails mit Informationen, dass der Bescheid für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung bald postalisch zugestellt wird, sind bei einigen wenigen Antragstellern für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes eingegangen. Es habe sich gelohnt, die Stiefel zu Nikolaus etwas länger draußen zu lassen und den E-Mail-Eingang gut zu überwachen, hieß es.
BERLIN (KOBINET) Mehr als 80.000 Menschen mit Behinderung durften bei der Bundestagswahl am 24. September erneut nicht wählen. Dagegen haben sieben Menschen mit Behinderung Einspruch beim Bundestag erhoben. Wie schon nach der Wahl 2013 werden sie von der Bundesvereinigung Lebenshilfe und dem Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) unterstützt. „Wir halten die Wahlrechtsausschlüsse für verfassungswidrig“, sagte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt.
MüNCHEN (KOBINET) Schon immer war es dem Kloster Andechs ein großes Anliegen, auch Menschen mit Behinderungen einen möglichst uneingeschränkten und barrierefreien Besuch des Heiligen Berges und der eigenen Pilgergaststätte zu ermöglichen. Mit der jetzt erfolgten Einrichtung einer „Toilette für alle“ im Andechser Bräustüberl ist nun eine weitere Lücke in der Barrierefreiheit des Heiligen Berges und bedeutenden Wallfahrtsortes geschlossen worden.
Veröffentlicht am 12.12.2017 20:08 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Cover des neuen Mutmachbuches Foto: Helma Striffler
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WALLDORF (KOBINET) Über 20 mutmachende Geschichten aus dem Großraum Rhein-Neckar informierte heute Kirsten Ehrhardt kobinet: „Mehr machen, weniger meckern!“ So könnte man die Botschaft des neuen Mutmachbuchs der Elterninitiative Rhein-Neckar formulieren. Nach dem großen Erfolg, den die örtliche Initiative von „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ aus Heidelberg im vergangenen Jahr mit 20 Mutmachgeschichten zur Inklusion hatte, gibt es in diesem Jahr, rechtzeitig zu Weihnachten, eine Fortsetzung.
SCHAUENBURG (KOBINET) Cochlear Implantate für zwei gehörlose Kinder sollen Assistenten ersetzen, befürchtet Karin Kestner. „Der Landkreis Trier-Saarburg hat, bezugnehmend auf den Fall aus Braunschweig, eine gehörlose Familie an das Jugendamt gemeldet, um prüfen zu lassen ob bei den beiden gehörlosen Kindern Kindeswohlgefährdung vorliegt“, schreibt die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin heute auf ihrer webseite.