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SCHAUENBURG (KOBINET)
SCHAUENBURG (KOBINET) Heute erschien ein Newsletter der CDU/CSU Bundestagsfraktion, in dem gefordert wird, dass die Implantation gehörloser Kinder mit einem Cochlea Implantat freiwillig bleiben muss. Darauf machte Karin Kestner kobinet aufmerksam. Die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin zitiert: "Bei jeder Entscheidung - ob für oder gegen ein Cochlea-Implantat - muss immer das Selbstbestimmungsrecht der Eltern gewahrt werden. Der operative Eingriff beruht auf Freiwilligkeit. Ärzte können die Eltern allenfalls beraten, welchen Nutzen die Einsetzung des Implantats im konkreten Einzelfall hätte. Hier fehlt es uns allerdings noch an Wissen. Daher unterstützt die Unionsfraktion ein Forschungsprogramm, das die Langzeitfolgen von Cochlea-Implantaten untersucht."
Besonders interessant sei es, dass endlich von offizieller Seite klargestellt wird, dass für konkrete Prognosen, was ein CI im Einzelfall nutzt, keine Daten, Zahlen und Fakten vorliegen, schreibt Kestner weiter auf ihrer Webseite. Wünschenswert sei es, dass alle Kliniken in Deutschland, die Cochlea Implantate einsetzen, ihre Daten, Zahlen und Fakten auf den Tisch legen und in einem bundesweiten Statistik-Register à la Schweiz sammeln müssen – und zwar für Kurz- und Langzeitfolgen.




