Veröffentlicht am 01.02.2018 11:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Special Olympics Kiel 2018 Foto:
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BERLIN, KIEL (KOBINET)
BERLIN, KIEL (KOBINET) Der Stand der Vorbereitung der Special Olympics in Kiel in diesem Jahr zeigt ein riesiges Interesse an diesem Ereignis. Weitaus mehr als erwartet, insgesamt 4.600 Athletinnen, Athleten und Unified Partner, werden an den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung vom 14. bis zum 18. Mai 2018 in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins teilnehmen. Sie werden unter dem Motto „Gemeinsam stark“ in 19 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen.
KIEL (KOBINET) Derzeit wird landauf, landab über die Umsetzung der Regelungen des Bundesteilhabegesetzes auf Länderebene diskutiert. Denn hierfür müssen spezielle Umsetzungsgesetze erlassen werden, durch die u.a. der zukünftige Träger der Eingliederungshilfe festgelegt werden muss. Auch im hohen Norden, also in Schleswig-Holstein, liegt mittlerweile ein Gesetzentwurf hierfür vor.
HANNOVER (KOBINET) „Künftig werden Nichtregierungs-Organisationen die politischen und gesamtgesellschaftlichen Willensbildungsprozesse und Leitbilder gleichberechtigt mit den politischen Akteuren prägen. Das Forum Artikel 30 mit seinen starken Mitgliedern und Förderern wird die Rechte von Menschen mit und ohne Behinderungen in den Bereichen Freizeit, Kultur und Sport stärken und sich darüber hinaus gemeinsam mit den Mitgliedern und Förderern zu weiteren Handlungsfeldern positionieren“, lautet das einheitliche Statement des Forum Artikel 30.
BERLIN (KOBINET) Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales spielt in der Behindertenpolitik meist eine besondere Rolle. Durch die Diskussionen und Beschlüsse des Ausschusses wurde beispielsweise in der letzten Legislaturperiode das Bundesteilhabegesetz entscheidend geprägt. Gestern hat sich der Ausschuss, gut vier Monate nach der Bundestagswahl, neu konstituiert. Kerstin Griese von der SPD, die dem Ausschuss bereits in der letzten Legislaturperiode vorsaß, wurde erneut zur Vorsitzenden des 46 Mitglieder zählenden Gremiums gewählt.
UNBEKANNT (KOBINET) Eine Regierung, die sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie für die Politik, denn das bedeutet politischen Stillstand. In den letzten 20 Jahren war die SPD 16 Jahre in der Regierung, 12 Jahre die CDU/CSU (und davor 16 Jahre Bimbeskanzler Kohl). Was sollen jetzt eigentlich noch weitere 4 Jahre bewirken? Die SPD ist offensichtlich nicht mehr oppositionsfähig. Die Unionsparteien sowieso nicht. Das politische Verfallsdatum für beide ist längst abgelaufen.
LEIPZIG (KOBINET) Zwei autistische Frauen aus Leipzig bauen die erste Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in der Stadt auf. Aus diesem Anlass laden die Begründerinnen von LunA – Leipzig und Autismus e.V., Katja Kötz und Tina Crimmann, am 8. Februar zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung des Vereins ein. Die beiden Frauen haben über Jahrzehnte Erfahrungen mit unterschiedlichen Lebenserschwernissen gesammelt und begleiten Menschen in ihren Lebenssituationen. Sie selbst und ihre Familienangehörigen leben mit Behinderungen.
BERLIN (KOBINET) Nach ihrer Wiederwahl als Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will sich Corinna Rüffer weiter für eine inklusive Gesellschaft stark machen. „Denn im Grunde ist das der Einsatz für eine lebenswerte Gesellschaft – eine inklusive Gesellschaft muss schließlich so eingerichtet sein, dass alle gleichberechtigt teilhaben können“, erklärte die 42-jährige Politikerin heute in einer Pressemitteilung.
INGOLSTADT (KOBINET) Der 54jährige Winfried Glosser muss derzeit in einem Seniorenheim leben, weil es für ihn dazu erst einmal keine passende Alternative gibt. Darüber haben die kobinet-nachrichten am 19. Januar 2018 berichtet. Auf Nachfrage der kobinet-nachrichten haben sich nun der Bezirk Oberbayern und der CDU Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer dazu geäußert. Dabei macht das Beispiel von Winfried Glosser deutlich, wie leicht man zwischen den Stühlen von fehlenden ambulanten Angeboten und derzeitiger Nichtzuständigkeit im Heim landen kann und dort noch immer verharren muss.
Veröffentlicht am 31.01.2018 14:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Jürgen Ganzmann, Behindertenbeauftragter Landkreis und Thomas Neumann, Assistenzdienst Wohnen der Lebenshilfe in Russland unterwegs Foto: Juri Katz
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ERLANGEN (KOBINET)
ERLANGEN (KOBINET) Die Städtepartnerschaft mit der russischen Stadt Wladimir hilft auch Menschen mit Behinderung. Das zeigt ein Symposium in Russland mit Gästen aus Erlangen. Seit 35 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem russischen Wladimir und Erlangen. Anlässlich des Jubiläums ist gerade eine Delegation in Erlangen zu Besuch und erst vor kurzem waren Fachleute aus der Behindertenarbeit zum Erfahrungsaustausch in Russland.
BERLIN (KOBINET) Die gegenwärtige GroKo-Einigung zu Pflege aus Sicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes bestenfalls ein Einstieg und insgesamt viel zu wenig. Aus Sicht dieses Verbands sind die von Union und SPD vereinbarten Verbesserungen bei der Pflege nicht annähernd ausreichend, um den Pflegenotstand wirksam zu beheben. Die Verständigung auf die Einführung flächendeckender Tarifverträge sei unbedingt zu begrüßen, doch müsse dies konsequenterweise auch auf die Häusliche Krankenpflege ausgeweitet werden.
KASSEL (KOBINET) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. begrüßt das In-Kraft-Treten der sogenannten Istanbul-Konvention in Deutschland und sieht darin Rückenwind für eine Gewaltschutzstrategie, die auch Frauen mit Behinderung in den Fokus nimmt. Ab 1. Februar 2018 gilt das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt nun auch in Deutschland.
Veröffentlicht am 31.01.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Kleines Segelboot in Silvaplanersee in Schweiz Foto: Irina Tischer
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HANNOVER (KOBINET) Bei der Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover beschlossen die Grünen am Wochenende die Wahlrechtsausschlüsse für Menschen unter Betreuung in allen Angelegenheiten und psychisch Kranken in der Forensik zu beenden. Der Antrag war von der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik gestellt worden. Deren Sprecher Michael Gerr erklärte: „Demokratische Wahlen müssen frei, allgemein, geheim und gleich sein. Das Versagen des Wahlrechts muss die absolute Ausnahme bleiben.“
ERFURT (KOBINET) Im Rahmen ihres Qualifizierungsprogrammes für Medienschaffende lud die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) am 24. Januar zu einem Hintergrundgespräch zum Thema „Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Suizide“, an dem über 30 Zeitungsredakteure und Rundfunkjournalisten aus Thüringen teilnahmen. Die sehr hochkarätig besetzte Veranstaltung war eine Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung.
ERFURT (KOBINET) „Stärken (neu) entdecken, so lautet der Titel eines Empowerment-Trainings, das Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking in zwei Blöcken im April und Mai diesen Jahres in Erfurt anbieten. Einige Plätze für das Training, das von der Paritätischen Akademie in Thüringen durchgeführt wird, sind noch frei, wie Kerstin Wöbbeking den kobinet-nachrichten mitteilte.
Veröffentlicht am 31.01.2018 08:39 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Schnee Foto:
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OBERHOF (KOBINET) Der Wintersportverein Oberhof 05 bietet für Kinder und aktive Erwachsene mit zum Beispiel körperlichen Einschränkungen oder Sehbehinderungen Möglichkeiten zum Wintersport. Je nach Schneelage wird im Winter Outdoor Ski gefahren und im Sommer der Sitzschlitten mit Ski-Roller oder in der DKB SKISPORT HALLE genutzt. Darauf hat der Verein mit einer Presseinformation aufmerksam gemacht. Zum Ausprobieren führt der Verein monatlich ein betreutes Schnuppertraining durch.
DRESDEN (KOBINET) „Der Autist Birger Höhn kämpft für eine Gesellschaft, in der Anderssein keinen Unterschied macht.“ So fasst der Journalist Henry Berndt das Engagement von Birger Höhn in einem Bericht der Sächsischen Zeitung unter der Überschrift „Kein Birger zweiter Klasse“ zusammen. Der Buchautor und Inklusioinsbotschafter Birger Höhn hat die kobinet-nachrichten auf das aus seiner Sicht „wunderschöne Portrait über mich“ hingewiesen, das nun in der Sächsischen Zeitung erschienen ist.
Veröffentlicht am 30.01.2018 21:12 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Vor dem Bundeskanzleramt am 4.Mai 2016 Foto: Irina Tischer
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1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/pg0jtRG9BhSr6MyJLOXaDQvH3fNqEFK7z5VPbATl2w8ZCWs1dmiu4kocYnxU.jpg“/>Vor dem Bundeskanzleramt am 4.Mai 2016 Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. beobachtet mit Sorge die derzeitigen Entwicklungen der Koalitionsverhandlungen. In einer Pressemitteilung forderte der Gehörlosen-Bund heute Nachbesserungen am Sondierungspapier und die Aufnahme seiner Forderungen in den neuen Koalitionsvertrag. Es sei unverständlich, wie die Parteien, mit einer derartigen Missachtung der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Deutschland in die Verhandlungen gegangen sind.
BERLIN (KOBINET) Jenny Bießmann vom Berliner Verein akse – aktiv und selbstbestimmt – ist heute zu Gast in der Sendung Voll normal, die in Radio ALEX von 13:00 bis 14:00 Uhr auch per Livestream ausgestrahlt wird. Wie Margit Glassow, die Moderatorin der Sendung per WhatsApp mitteilte, soll es im Studiogespräch vor allem um die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung gehen. Der Verein akse hat bereits den Zuschlag für den Betrieb einer entsprechenden Beratungsstelle bekommen.
BERLIN (KOBINET) Angesichts der Koalitionsverhandlungen empfiehlt das Deutsche Institut für Menschenrechte, die allgemeine Berufsausbildung so zu gestalten, dass mehr Menschen mit Behinderungen eine anerkannte Berufsausbildung abschließen können. „Die Politik sollte die Voraussetzung für eine inklusive berufliche Bildung schaffen“, sagte heute Valentin Aichele, Leiter von dessen Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention „Nur wer eine anerkannte Berufsausbildung abschließt, hat reelle Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.“
BONN (KOBINET) Das Netzwerk bonn-rhein-sieg-fairbindet bekommt einen weiteren Partner. Die Aktion Mensch wird Teil des gemeinsamen Netzwerks aus Gebietskörperschaften und Unternehmen, die sich aktiv für die Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes in der Region Bonn / Rhein-Sieg einsetzen
KASSEL (KOBINET) Nachdem die SPD in den letzten Wochen Prügel für die von vielen kritisierten schwachen Sondierungsergebnisse im sozialen Bereich einstecken musste und sie bei einer Reihe von Umfragen sogar unter die 20 Prozentmarke fiel, fragt sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar, wo eigentlich das Soziale in der CDU/CSU bei der Suche nach einem Regierungspartner abgeblieben ist.
Veröffentlicht am 30.01.2018 07:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sektglas Foto:
KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) So wie viele andere Organisationen, die auf eine Rückmeldung zu ihrem Antrag für die Durchführung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung warten, warteten auch die Aktiven vom Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) seit Wochen sehnsüchtig auf eine Rückmeldung aus Berlin. Gestern kam dann das erwartete Zeichen, zwar noch nicht von der bewilligenden Stelle, aber per Post vom örtlichen Bundestagsabgeordneten der SPD Timon Gremmels, der auf die bewilligte Förderung hinwies.
Veröffentlicht am 30.01.2018 06:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto:
STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) Das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration fördert ein Projekt zur Krebsfrüherkennung bei Menschen mit schweren Behinderungen mit 67.500 Euro. Das gab Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt. „Wir müssen die Chancen in der Krebsprävention und -früherkennung konsequent nutzen, um die Zahl der Neuerkrankungen zu verringern und die Heilungschancen zu erhöhen. Genauso konsequent müssen wir darauf achten, dass Menschen mit schweren Behinderungen von diesen medizinischen Möglichkeiten nicht ausgeschlossen werden“, betonte der Minister.
ERFURT (KOBINET) Der behindertenpolitisch langjährig aktive Thüringer Maik Nothnagel ist neues Mitglied in der Versammlung der Landesmedienanstalt Thüringen (TLM). Der Vorsitzende der Versammlung, Johannes Haak, begrüßte Maik Nothnagel als neues Mitglied in der TLM-Versammlung. Maik Nothnagel und Gottfried Schugens teilen sich in der VII. Amtsperiode den Sitz der Verbände der Kriegsopfer, Wehrdienstgeschädigten und Sozialrentner in der TLM-Versammlung. Gottfried Schugens wird nun turnusgemäß nach Ablauf der ersten Hälfte der Amtszeit von Maik Nothnagel abgelöst. Er wird im Haushaltsausschuss mitarbeiten.
JENA (KOBINET) Das Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen hat sich nicht nur fachlich gut auf das bundesweite Inkrafttreten der Regelungen zum Budget für Arbeit im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes am 1. Januar 2018 vorbereitet. Die Beratungsstelle verzeichnet auch schon erste Erfolge. Und dies nicht zuletzt, weil ein Sozialhilfeträger in der Region dies im Vorfeld des Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen gut unterstützt hat. Dies erfuhr kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit Ines Muskalla vom Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (JZsL).
BERLIN (KOBINET) Deutliche Korrekturen im Bereich der Steuer- und Finanzpolitik fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen in einem offenen Brief an die Verhandlungsteams von CDU/CSU und SPD. Die bisherigen Vorschläge seien im Detail unterfinanziert und in der Summe nicht geeignet, um der wachsenden sozialen Unsicherheit in Deutschland entschlossen entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, mahnt der Verband.
FRANKFURT (KOBINET) „Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, dem 7, Februar 2018, um 12,00 Uhr auf dem Parkfriedhof Heiligenstock in Frankfurt am Main statt“, heißt es in einer Traueranzeige des Vorstands der Anni und Keyvan Dahesch-Stiftung zum Tode von Keyvan Dahesch. Der blinde Journalist, der auch viele Jahre lang als Korrespondent für die kobinet-nachrichten ehrenamtlich geschrieben hat, ist am 1. Januar 2018 verstorben.
BERLIN (KOBINET) Hat ein behinderter Mensch einen echten Rechtsanspruch auf Arbeitsassistenz oder handelt es sich dabei um eine Leistung, die im Ermessen der Integrationsämter steht? Mit dieser Frage hat sich das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt – und eine Entscheidung getroffen, die nach Ansicht des ihn vertretenden Anwalts Dr. Michael Richter als Meilenstein für die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt betrachtet werden kann.
Veröffentlicht am 29.01.2018 07:06 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Vor dem Bundeskanzleramt am 4.Mai 2016 Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET) Die christlichen Unionsparteien und die Sozialdemokraten wollen in dieser Woche in Berlin einen straffen Zeitplan ihrer Verhandlungen um eine Regierungsbildung abarbeiten. Bei den vorangegangenen Sondierungsgesprächen blieben Belange behinderter Menschen ausgespart. Ob nun vielfach vorgebrachte Forderungen der Betroffenen berücksichtigt werden, ist fraglich. Bis spätestens am 7. Februar, am Tag vor Weiberfastnacht, soll der neue Koalitionsvertrag stehen.
Veröffentlicht am 28.01.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Gewundener Pfad in Schweizer Alpen Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET) Als Jennifer Sonntag 2014 für die mdr-Sendung „Selbstbestimmt!“ ein Interview mit Gustl Mollath führte, der ganze sieben Jahre unschuldig in der Psychiatrie festgehalten wurde, ahnte sie noch nicht, dass sie als Inklusionsbotschafterin einmal mit einem ganz anderen Problem konfrontiert sein würde: mit Menschen, die nicht in die psychiatrische Behandlung aufgenommen werden. Warum? Weil sie eine zusätzliche Behinderung haben, mit der man sich innerhalb der Einrichtung überfordert sieht: aus Personalmangel, aus mangelnder Kompetenz (Berührungsängste) oder aufgrund mangelnder Therapieangebote. Darauf geht Jennifer Sonntag in ihrem heutigen Kommentar für die kobinet-nachrichten ein.
URSBERG (KOBINET) Zum Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus in Ursberg mahnt die bayerische Landesbehindertenbeauftragte Irmgard Badura: „Wir wollen in Würde an die tausende von Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen gedenken.“ Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Karl Freller (MdL), Direktor der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten, haben gestern zu dem Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus in den Ringeisensaal in Ursberg geladen. Auch Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung nahm an der Veranstaltung teil.
EINSBERG (KOBINET) Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus hat der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha heute im Zentrum für Psychiatrie Weinsberg eine Gedenktafel eingeweiht. Sie erinnert an die insgesamt 908 Patientinnen und Patienten, die zur Zeit des Nationalsozialismus aus Weinsberg in die Tötungsanstalt Grafeneck deportiert und dort ermordet wurden.
Veröffentlicht am 26.01.2018 20:09 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele bei der Kranzniederlegung am 27.01.2017 Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Der morgige Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert auch an die systematische Ermordung behinderter Menschen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, stellte heute fest: „Immer wieder muss ich auch heutzutage erleben, dass Menschen darüber urteilen, welches Leben als lebenswert oder besonders wertvoll angesehen wird und welches nicht. Das ist in meinen Augen die Grundlage für Gräueltaten, wie sie im Nationalsozialismus geschehen konnten. Mit dem Gedenken setzen wir ein wichtiges Zeichen für Respekt und Toleranz, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.“
UNBEKANNT (KOBINET) Dem Anspruch eines schwerbehinderten Menschen auf Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz steht nicht entgegen, dass dieser bereits eine andere Teilzeitbeschäftigung ausübt. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit Urteil vom 23. Januar 2018 entschieden. Sascha Lang, der als Künstlervermittler, Radioreporter, Musik- und Eventmanager arbeitet und sich auch als Inklusionsbotschafter engagiert, hatte mit Unterstützung der Kanzlei Rechte behinderter Menschen (rbm) bis zur höchsten Instanz geklagt und erst einmal Recht bekommen.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich der in Berlin beginnenden Koalitionsverhandlungen mahnt der Sozialverband SoVD zur Vernunft und sein Präsident Adolf Bauer stellt fest: „Union und SPD müssen sozialpolitisch nachbessern“.
Veröffentlicht am 26.01.2018 13:44 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick auf die Elbe in Dresden Foto: H. Smikac
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DRESDEN (KOBINET)
DRESDEN (KOBINET) Wie aus der aktuellen Presseinformation des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen zu erfahren ist, wird in diesem Bundesland Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr weiter gefördert. Das ist das Resultat einer Beratung im ÖPNV-Beirat, in dem alle wichtigen Akteure des sächsischen ÖPNV vertreten sind, und in welcher das diesjährigen ÖPNV-Landesinvestitionsprogramms vorgestellt wurde. Mit diesem Programm sollen alle beteiligten Akteure frühzeitig Planungssicherheit erhalten.
Veröffentlicht am 26.01.2018 13:09 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Studiobild der normal-Sendung: Rolf Barthel, Anita Read und Ottmar Miles-Paul Foto: Sport1 normal
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BERLIN (KOBINET) Wer einen Einblick bekommen möchte, wie die kobinet-nachrichten funktionieren und wie einige ihrer Macher ticken, für die könnte die nächste Sendung des Sport1-Magazins normal interessant sein. Anita Read diskutiert dabei wieder mit ihren Gästen, diesmal mit Vertretern der kobinet Redaktion, einer Kooperation und Nachrichtenredaktion von Menschen mit Behinderungen im Internet, wie es in der Ankündigung der Sendung heißt. Diese wird am Samstag, 27. Januar, von 9:30 – 10:00 in Sport1 ausgestrahlt und am 30. Januar um 13:00 dort wiederholt.
BERLIN (KOBINET) In der Parteizentrale der CDU haben heute die Koalitionsverhandlungen begonnen. Die politischen Akteure waren sich einig, dass die Verhandlungen zügig geführt werden sollen. Immerhin sind nun schon vier Monate seit der Bundestagswahl vergangen. Neben einer handlungsfähigen Regierung mit einem verabschiedeten Haushalt erhoffen sich Behindertenverbände von den Verhandlungspartnern aber auch, dass genau hingeschaut wird und die entsprechenden Umsetzungsschritte für die UN-Behindertenrechtskonvention entsprechend im Koalitionsvertrag verankert werden, nachdem dieses Thema im Sondierungsergebnis keine Rolle spielte.