Veröffentlicht am 03.04.2018 10:57 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Im Rahmen des Inklusionsprojektes BIRLIKTE veranstaltete die Siemens AG und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) auf dem „Bewerber(innen)tag“ des Annedore-Leber-Berufsbildungswerk (ALBBW) einen Workshop zum Thema „Wie bewerbe ich mich als Mensch mit Behinderung bei Siemens?“.
Veröffentlicht am 03.04.2018 10:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild: April – April Foto: omp
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KASSEL (KOBINET) Auch dieses Jahr sind die April-Scherze nicht ganz an den kobinet-nachrichten vorbei gegangen. Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hatte den kobinet-nachrichten den Bericht über die Einführung eines flächendeckenden inklusiven Schulmodells in Deutschland geliefert. Leider, wie unsere Leserinnen meist sehr schnell festgestellt haben, bezieht sich dies nicht auf die deutsche Schulpolitik, sondern auf ein Produkt von playmobil. Es war also keine Fakenews, sondern lediglich ein April-Scherz.
Veröffentlicht am 03.04.2018 10:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des mdr Foto: mdr
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DRESDEN (KOBINET)
DRESDEN (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn setzt sich nicht nur politisch für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen ein und wirbt für ein anderes Verständnis von Autismus. Er bemüht sich auch schon seit Jahren darum, einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen zu finden. Der mdr hat vor kurzem über Birger Höhn und dessen Bemühungen in einem Fernsehbeitrag berichtet.
HANNOVER (KOBINET) Anlässlich des Internationalen Welt-Autismus-Tages am 2. April fordert die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, dass Kinder mit Autismus und herausforderndem Verhalten auch von schulischer Inklusion profitieren müssen. Die schulische Inklusion und damit das Recht auf gute Bildung richte sich an ALLE Kinder.
Veröffentlicht am 01.04.2018 19:14 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Winterlinge und Krokusse im Schlosspark, Berlin-Biesdorf Foto: Rolf Barthel
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BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) begrüßt das Vorhaben, dass Deutschland sein Schulmodell zum Sommer 2018 wechselt. Gewerkschaften und Lehrerverbände haben einer entsprechenden heutigen Mitteilung zufolge ihre Forderung zur Aussetzung der Inklusion an Schulen revidiert, um anstatt dessen ab dem kommenden Schuljahr eine qualitativ hochwertige inklusive Schule flächendeckend in Deutschland anzubieten. Auf dieses Ostergeschenk, das heute ins Osternest gelegt wurde, habe die ISL schon lange gewartet, wie Alexander Ahrens, der Pressereferent der ISL heute mitteilte.
Veröffentlicht am 01.04.2018 02:39 von Harald Reutershahn in der Kategorie Kolumne
Harald Reutershahn Foto: Bettina Wöllner-Reutershahn
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Jetzt haben wir den Salat: Bundeskanzlerin Merkel und ihre 15 Minister sind seit dem 14. März wiedervereidigt. Da wird es schwierig, in den nächsten dreieinhalb Jahren ohne Muffensausen über die Runden zu kommen. Die Schaumschläger, Weichspüler und Schönrechner sind unterdessen bereits am Werk, und die wiedervereidigte MikroKo-Kapelle in Deutschland versucht aggressiver als je zuvor Alte gegen Junge, Kranke gegen Gesunde, Behinderte gegen Nichtbehinderte, In- gegen Ausländer und Arbeitslose gegen Erwerbstätige auszuspielen. Wohin will der Heimatmystiker Seehofer? Und was ist mit Behinderungen – sollen die in Deutschland eine Heimat haben?
UNBEKANNT (KOBINET) kobinet (Berlin) Die Vorstandsfrauen und die Mitarbeiterinnen des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V. verständigten sich auf einer Klausurtagung über die Ausrichtung ihrer Arbeit im Jahr 2018. Bestehen bleiben die inhaltlichen Schwerpunkte Gesundheit, Interkulturelle Öffnung und sexuelle Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen. Verändert hat sich das Mitarbeiterinnen-Team. Nach dem altersbedingten Ausscheiden der langjährigen Mitarbeiterin Dörte Gregorschewski stellte das Netzwerk zwei neue Kolleginnen ein.
BERLIN (KOBINET) Auf einer Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben sich diese in Berlin über ihre Haltung zum Koalitionsvertrag als Richtschnur für die Behindertenpolitik der künftigen Bundesregierung verständigt. Kritisch sehen sie, dass wichtige Themen im Koalitionsvertrag nur angedeutet werden.
Veröffentlicht am 29.03.2018 15:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wappen Niedersachsen Foto: Public Domain
HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Mit bis zu 6.000 Euro fördert das Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Gründung einer Sozialgenossenschaft. Mit dieser innovativen Form der Selbsthilfe können Bürgerinnen und Bürger eigene Lösungen für ihre sozialen Bedürfnisse finden und sich selbst einbringen.
INGOLSTADT (KOBINET) Unter der Überschrift „Ich will ja keine Luxuspflege“ zitiert der Ingolstädter Donaukurier Bernhard Kube, der gegen den Bezirk Oberbayern für die Übernahme der Kosten für seine Assistenzkräfte streiten muss. Ähnlich wie Winfried Glosser, über den die kobinet-Nachrichten schon mehrfach berichtet haben, erstreckt sich die Auseinandersetzung bereits über lange Jahre. Maßgabe für die gewährende Hilfe sei, so der Bezirk, der tatsächliche und nicht der subjektive Bedarf.
BERLIN (KOBINET) Die Initiative Demenz Partner hat Schulungsmaterialien für den Personennahverkehr veröffentlicht. In Deutschland leben aktuell 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Viele von ihnen sind bereits zu Beginn der Erkrankung auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, da beispielsweise das Autofahren nicht mehr möglich ist.
DüSSELDORF (KOBINET) Armut gehört in Nordrhein-Westfalen zur traurigen Normalität sagt der VdK dieses Bundeslandes und stellt fest, dass es seit fast 15 Jahren einen kontinuierlichen Anstieg Zahlen bei Armen und Armutsgefährdeten gibt. Der VdK fordert deshalb eine Renovierung der Sozialgesetze.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Berichts „Selbstbestimmt unterwegs in Berlin? Mobilität von Menschen mit Behinderungen aus menschenrechtlicher Perspektive“ erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Selbstbestimmt mobil zu sein ist für Menschen mit Behinderung von zentraler Bedeutung, denn Mobilität ist eine Voraussetzung für Inklusion, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe. Berlin hat seit der Verleihung des Access City Award 2013 wichtige Fortschritte bei der Barrierefreiheit gemacht. Der derzeit im Abgeordnetenhaus diskutierte Entwurf des Mobilitätsgesetzes zielt darauf ab, die selbstbestimmte Mobilität von Menschen mit Behinderungen in Berlin zu gewährleisten.“
UNBEKANNT (KOBINET) Die frauenärztliche Versorgung von Frauen mit Behinderung ist mangelhaft. Das geht aus einem Interview hervor, das der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) mit Ulrike Haase führte. Frau Haase ist Mitarbeiterin im Netzwerk behinderter Frauen Berlin e. V. und zuständig für das Projekt „Geschlecht, Behinderung, Gesundheit und Migration“. Sie initiierte den „Runden Tisch barrierefreie frauenärztliche Versorgung“ in Berlin und ist eine der Sprecherinnen. Anlass des Interviews ist der 9. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März 2009.
Veröffentlicht am 28.03.2018 12:55 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
„Nackte Jungfern“ in Drebach im Erzgebirge Foto: Andrea Schatz
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MAINZ (KOBINET) Im Rahmen seiner Informationstour „Barrierefreiheit bei öffentlichen Landesgebäuden“ besuchte der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) Holger Basten drei Bau- und Sanierungsprojekte. Er machte sich persönlich vor Ort ein Bild vom erreichten Stand der Barrierefreiheit und gab Anregungen für weitere Verbesserungen.
Veröffentlicht am 27.03.2018 11:57 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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DORTMUND (KOBINET) Neu im Zentrum für Hochschulbildung, Bereich Behinderung und Studium (DoBuS) an der Technischen Universität Dortmund ist ein Angebot zum Peer-Mentoring für behinderte und chronisch kranke Schüler und Schülerinnen. „Früh anfangen statt länger bleiben“, ist das erste Peer Mentoring Angebot der TU Dortmund, in dem behinderungserfahrene Studierende als Mentoren und Mentorinnen behinderte und chronisch kranke Schüler und Schülerinnen (Mentees) der Sek. II speziell im Übergang Schule – Universität begleiten.
KARLSRUHE (KOBINET) In Lobbach trafen sich am letzten Wochenende wieder Interessierte und Aktivisten von NITSA e.V. zu einem Strategie-Treffen. Diese meist zweimal jährlich stattfindenden Treffen dienen zum einen einer Standort-Bestimmung, was hat man durchgeführt, was und wen hat man dabei erreicht und wie könnte man effektiver werden.
HALLE (KOBINET) Nachdem die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag ihr Informationsmaterial zum Thema „Behinderung und Mobbing am Arbeitsplatz“ veröffentlicht hatte, erhielt sie zahlreiche Rückmeldungen von Betroffenen, die Mobbing an Schulen erlebten oder gerade erleben. Sogar ganze Tagebücher und kommentierte Zeichnungen erreichten sie. Dies veranlasste sie zu folgendem Bericht für die kobinet-Nachrichten.
Veröffentlicht am 26.03.2018 08:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakatentwurf für die Demo am 5. Mai 2018 (Details siehe Nachricht) Foto: www.protesttag-behinderte.de
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Auch dieses Jahr nehmen behinderte Menschen und ihre Verbände den 5. Mai als Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen zum Anlass, um für ihre Rechte und gleichberechtigte Teilhabe zu demonstrieren. Dieses Mal endet der Demonstrationszug der bundesweit meist größten Veranstaltung in Berlin allerdings nicht am Brandenburger Tor, sondern mit einer Kundgebung von 15:30 – 17:00 Uhr am Breitscheidplatz in Berlin. Start ist um 14:00 Uhr am Nollendorfplatz unter dem Motto „Inklusion von Anfang an“, wie Dominik Peter vom Berliner Behindertenverband auf Facebook mitteilte.
Veröffentlicht am 25.03.2018 19:33 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Blühende Bäume an der Kathedrale Notre-Dame de Paris Foto: Andrea Schatz
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Vom Tiere und von der Pflanze müssen wir lernen, was Blühen ist. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)
Veröffentlicht am 25.03.2018 10:47 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Neun Jahre ist es nun schon her, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten ist. Im Hinblick auf die immer noch vielfältigen und zum Teil immer noch neu aufgebauten Barrieren fordern die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und das Netzwerk Artikel 3 die Verantwortlichen im Bund, den Ländern, Kommunen, in Unternehmen und Vereinen auf, endlich die Halbherzigkeit in Sachen Menschenrechte behinderter Menschen zu überwinden.
BERLIN (KOBINET) Inklusion vorantreiben, statt ausbremsen, fordert Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion der Grünen in einer Erklärujng zum bevorstehenden 9. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf inklusive Bildung – und dieses Recht ist unter Beschuss. Wie das Recht auf Leben in Freiheit oder das Recht auf soziale Sicherheit ist auch das Recht auf inklusive Bildung ein Menschenrecht
Veröffentlicht am 24.03.2018 10:56 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Die Linke im Bundestag Foto: DIE LINKE
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Linke im Bundestag will die Privatwirtschaft gesetzlich zu Barrierefreiheit verpflichten. Umfassende Barrierefreiheit sei eine der zentralen Forderungen der seit dem 26. März 2009 rechtverbindlichen UN-Behindertenrechtskonvention, erklärt Sören Pellmann, der Sprecher für Behindertenpolitik der Linksfraktion: „Von diesem Ziel und damit einer inklusiven Gesellschaft sind wir in der Bundesrepublik aber noch weit entfernt, nicht zuletzt deshalb, weil private Anbieter von öffentlich zugänglichen Gütern und Dienstleistungen bisher nur unzureichend in die gesetzlichen Regelungen einbezogen wurden.“
UNBEKANNT (KOBINET) Kein gesellschaftlicher Zusammenhalt ohne Inklusion von Menschen mit Behinderungen, sagt das Deutsche Institut für Menschenrechte 9 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention. Am 26. März 2009 trat die Konvention in Deutschland in Kraft. Die neue Bundesregierung müsse die Inklusion von Menschen mit Behinderungen vorantreiben. „Inklusion ist als Gegenprogramm zu Bestrebungen, Menschen auszugrenzen und die Gesellschaft zu spalten, gerade jetzt von großer Wichtigkeit“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention.
Veröffentlicht am 24.03.2018 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sektglas Foto:
WIEN (KOBINET)
WIEN (KOBINET) Als kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul vor kurzem die österreichische Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen BIZEPS in ihren Räumlichkeiten in der Nähe des Wiener Praters besuchte, kam er gerade richtig. Denn die Mitarbeiterinnen hatten etwas zu feiern und das gleich zweifach. Das Glas Sekt wurde nicht nur auf die erfolgte Förderung für ein Projekt zur Erhebung von Barrierefreiheit in Gesundheitseinrichtungen erhoben, sondern auch auf die 10. Sendung der barrierefreien Radiosendung „barrierefrei aufgerollt“.
Veröffentlicht am 24.03.2018 06:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Markus Ertl beim Skifahren Foto: Markus Ertl
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LENGGRIES (KOBINET) Als Lenggrieser ist der Inklusionsbotschafter Markus Ertl bereits seit den frühen Kindertagen ein Wintersport-Begeisterter. Mit dreieinhalb Jahren auf den ersten Ski gestanden, ist er heute ein leidenschaftlicher Blindenskiläufer, fährt gerne mit seiner Familie und hat auch schon sein erstes Skirennen bei den 2. Göttfried Inklusions-Ski-Cup absolvieren können. kobinet-Redakteur sprach mit ihm über seinen kürzlichen Sturz, aber vor allem auch über das Thema Barrierefreiheit im Internet und bei Facebook-Nachrichten.
BERLIN (KOBINET) Nachdem die parlamentarischen Staatssekretärinnen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bereits vergangene Woche vereidigt wurden, hat Bundesminister Hubertus Heil heute die beamteten Staatssekretäre im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ernannt. Mit dabei ist Dr. Rolf Schmachtenberg, der bisher entscheidend für die Behindertenpolitik des Ministeriums zuständig war und auch weiterhin sein wird.
BERLIN (KOBINET) Das Thema „Zu Hause alt werden“ beschäftigt viele. Für die Antwort auf die Frage wie es möglich ist, damit verbundene Schwierigkeiten kostengünstig zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben in Würde und mit dem Gefühl zu Hause zu sein gibt es verschiedene Antworten. Einen kurzen und guten Überblick dazu gibt ein Beitrag, der auf „arte“ läuft.
Veröffentlicht am 23.03.2018 11:07 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Besuch im Autismuskompetenzzentrum Foto: AKM / Reinhold
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NüRNBERG (KOBINET) Die Lebenssituation von Erwachsenen mit Autismus ist sehr differenziert – das zeigte sich beim Besuch des Bezirkstagspräsident Richard Bartsch im Autismus-Kompetenz-Zentrum Mittelfranken (AKM) Nürnberg. So fehlt geeigneter Wohnraum für Erwachsene mit Autismus während sich die medizinische und therapeutische Versorgung für Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Nur rund fünf Prozent aller erwerbsfähigen Menschen mit Autismus haben eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Veröffentlicht am 23.03.2018 10:40 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blinde und Rollstuhlnutzer am Zugang zum Bahnsteig der Erzgebirgsbahn in Aue Foto:
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AUE (KOBINET)
AUE (KOBINET) Kürzlich hatten sich Mitglieder des Behindertenverbandes Aue, des Verein Blinder und Sehbehinderter Aue-Schwarzenberg mit dem Leiter des Projektes „ÖPNV für Alle“ beim Sozialverband VdK Sachsen sowie mit Vertretern der Erzgebirgsbahn und zu einem Lokaltermin auf dem barrierefreien Bahnhof in Aue getroffen. Das Treffen fand in Vorbereitung des Bahnhofsfestes „Aue in Bewegung“ am 2.Juni 2018 – Tag der Mobilität im Bahnhof statt. An diesem Tag ist auch ein Mobilitätstraining mit der Arbeitsgruppe „ÖPNV für alle“ des VdK Sachsen und der Behindertenbeauftragten des Erzgebirgskreises geplant.
Veröffentlicht am 23.03.2018 10:19 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Webgrafik für eine solidarische Stadt Foto: sol-stadt
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Unter der Parole „Widersetzen – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ wird in Berlin ein radikaler Kurswechsel in der Wohnungs- und Mietenpolitik gefordert. Ein außerparlamentarisches Bündnis einer Vielzahl von Gruppen, Initiativen und Organisationen hat zu einer Aktionswoche und einer großen Demonstration am 14. April aufgerufen. Es geht um eine solidarische Stadt uind Lebensraum für Alle – unabhängi von Herkunft, Sprache, Alter, Behinderung oder Einkommen. Bezahlbare rollstuhlgerechte Wohnungen zum Beispiel sind kaum zu haben.
Veröffentlicht am 23.03.2018 09:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Baden-Württemberg Foto: Public Domain
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STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) Diese Woche haben alle fünf Fraktionen des baden-württembergischen Landtags dem Vorschlag von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zugestimmt. Damit wurde das Gesetz in zweiter Lesung verabschiedet.
BERLIN (KOBINET) Wie sollen Bedarfe von Menschen mit Behinderungen bei der Bedarfsermittlung formuliert werden? Wann ist ein Bedarfsermittlungsinstrument ICF-orientiert? Und wie verhalten sich Bedarfsermittlung und Gesamtplanverfahren zueinander? Diese und weitere Fragen haben Nutzerinnen und Nutzer im Rahmen der Fachdiskussion „Bedarfsermittlung und ICF-Orientierung“ an das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG gerichtet. Die Antworten zu diesen Fragen sind jetzt im BTHG-Kompass öffentlich einsehbar. Erarbeitet wurden sie von der Rehabilitationswissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Gromann, von Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und durch das Projektteam.
DüSSELDORF (KOBINET) Düsseldorf (kobinet) Der Rechtsratgeber „Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es“ des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) wurde aktualisiert und enthält alle für Menschen mit Behinderung wichtigen Rechtsänderungen, die zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten sind.
UNBEKANNT (KOBINET) „Gelebte Inklusion ist nicht alleinige Aufgabe des Landes, es ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen, auch die Kommunen“, sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gestern in der Sitzung des Landtages Rheinland-Pfalz. Der Entwurf für das Landesausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz (AG BTHG) sehe deshalb eine Fortführung der geteilten Trägerschaft für die Eingliederungshilfe vor.
BREMEN (KOBINET) Eine Verbandsklage von Selbstbestimmt Leben Bremen war Ausgangspunkt für eine Güteverhandlung und ein damit verbundenes Mediationsverfahren zur Herstellung von Barrierefreiheit, wodurch eine Reihe von Verbesserungen erreicht werden konnten. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, über dessen Einschätzung zu dem Verfahren und der nun gefundenen Regelung.
Veröffentlicht am 22.03.2018 08:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Kerstin Tack Foto: SPD
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BERLIN (KOBINET) Anlässlich des gestrigen Welt-Down-Syndrom-Tages erklärte Kerstin Tack, die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, dass die verabschiedeten Maßnahmen des Bundesteilhabegesetzes nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. Sie verwies auf eine Reihe von Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode verankert sind.
ERFURT (KOBINET) Der Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, weist auf den gestern gefassten Beschluss des Thüringer Landtags zur Einführung eines Gehörlosengeldes in Höhe von monatlich 100 Euro hin. Durch diesen Beschluss wird das Blindengeldgesetz zukünftig Sinnesbehindertengeldgesetz heißen.