KöLN (KOBINET) Mit der Aufarbeitung des Unrechts und Leids, das behinderte Menschen in Einrichtungen erleben mussten, kommen auch immer mehr Details über Medikamentenversuche an behinderten Jugendliche ans Tageslicht. In einem Feature widmete sich nun der SWR diesem Thema und veröffentlichte seine Recherchen.
Veröffentlicht am 25.10.2018 06:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Marco Pompe vor dem neuen Inklusionsanhänger Foto: Marco und Sven Pompe
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MüHLHAUSEN (KOBINET)
MüHLHAUSEN (KOBINET) Jeder soll erkennen können, welche Hilfen einige Menschen benötigen. Dafür macht sich die Initiative ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse – des Rehasportverein Mühlhausen seit geraumer Zeit mit Projekten u.a. in Schulen stark. Seit Anfang Oktober werden Aktionen unter anderem auch im Unstrut Hainich Kreis durchgeführt, die dazu dienen, Klein und Groß mit Inklusion zu konfrontieren. Dies wird nun durch den so genannten Inklusionsanhänger unterstützt, wie der Inklusionsbotschafter Marco Pompe und Sven Pompe den kobinet-nachrichten mitteilten.
ERLANGEN (KOBINET) „Bürger Inklusive“ machen bemerkenswertes Theater. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger willkommen, um unter professionellen Möglichkeiten in einem Theaterstück mitzuspielen. Das ist das Anliegen der Theaterpädagogin und Regisseurin Sandra Weissmann-Ballbach mit ihrer Erlanger Theatergruppe „Bürger Inklusive“.
BERLIN (KOBINET) Deutschland ist nach Ansicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf einem gutem Weg zu mehr Inklusion. Das geht aus dem Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hervor, den das Bundeskabinett heute zur Kenntnis genommen und dabei verabredet hat, den Nationalen Aktionsplan 2.0 (NAP 2.0) bis Mitte 2020 fortzuschreiben.
BERLIN (KOBINET) „Arm ab und arm dran – Armutsrisiko Behinderung“, so lautet der Titel der diesjährigen Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates (DBR) zum Welttag behinderter Menschen am 3. Dezember in Berlin. Dabei geht es u.a. um die enge Wechselwirkung zwischen Armut und Behinderung. Denn Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen haben ein deutlich höheres Armutsrisiko. Zudem kann (drohende) Armut auch Erkrankungen und Beeinträchtigungen hervorrufen, wie es in der Ankündigung der Veranstaltung heißt.
FRANKFURT (KOBINET) In einem Bericht von Domradio.de werden die Stolpersteine als „das größte dezentrale Mahnmal der Welt“ bezeichnet. Die Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Gestern wurde der 70.000. Stein in Frankfurt vom Künstler Gunter Demnig verlegt. Und zwar um an Willy Zimmerer zu erinnern, der aus körperlichen Gründen, er war behindert, von den Nazis ermordet worden ist, wie es im Interview des Domradio mit dem Künstler heißt.
WIESBADEN (KOBINET) Nach den Wahlen in Bayern vor 1 1/2 Wochen findet am kommenden Sonntag die Landtagswahl in Hessen statt. Auch diese verspricht spannend zu werden, so dass es sich lohnt, sich mit den Positionen der Parteien zu beschäftigen. Ein Angebot dafür bietet das Projekt Wahlkompass Antidiskriminierung, das bei den Parteien nachgehakt hat, wie es diese mit der Antidiskriminierungspolitik halten. Dabei sind auch zwei Fragen zum Diskriminierungsschutz für behinderte Menschen mit dabei.
Veröffentlicht am 24.10.2018 07:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Inklusionsball Foto: Marcus Häffner
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FELLBACH (KOBINET) In Anlehnung an den Wiener Opernball, der immer mit den Worten „Alles walzert!“ eröffnet wird, beendete Dr. Richard Siger, Landrat des Rems-Murr-Kreises, sein Grußwort mit den Worten „Alles grooved!“. Damit gab er am 06. Oktober in der Fellbacher Schwabenlandhalle die Tanzfläche für die zahlreichen Besucher*innen des ersten inklusiven Balls im Rems-Murr-Kreis frei. Die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune war mit dabei.
KöLN (KOBINET) Bei Diskussionen mit behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) wird immer wieder beklagt, dass es den Beschäftigten erheblich erschwert wird, Teilzeit zu arbeiten und dies entgegen genereller gesetzlicher Regelungen zur Teilzeitarbeit in der WfbM oft nur mit einem ärztlichen Attest ermöglicht wird. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) versucht dieses Thema über Zielvereinbarungen mit den rheinischen Werkstätten anzugehen und verweist in einem Bericht auf eine Steigerung der Teilzeitbeschäftigten.
MüNCHEN (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Anna Radtke setzt sich u.a. für Barrierefreiheit bei Freizeit- und Kultureinrichtungen ein und testet immer wieder bestehende Angebote, bzw. berät die Akteure zu mehr Barrierefreiheit. Nun hat sie die neusten Informationen und einen Film von ihrem Besuch im Schloss und Park Nymphenburg in München auf ihrer Internetseite holicap.de eingestellt.
Veröffentlicht am 23.10.2018 16:38 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bahnsteighöhen sind wichtig für Barrierefreiheit Foto: H. Smikac
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Das Thema „Barrierefreiheit und Bahnsteighöhen im deutschen Schienennetz“ interessiert die Fraktion Die Linke. In einer Kleinen Anfrage wird die Bundesregierung deshalb unter anderem gefragt, wie sie es bewertet, „dass in Deutschland eine Bahnsteighöhe von 76 Zentimeter als Regelmaß vorgesehen ist, während die meisten anderen EU-Länder eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimeter vorsehen“.
BONN (KOBINET) Die geplante Reform der Versorgungsmedizin-Verordnung stößt auf erhebliche Kritik bei Betroffenen und Sozialverbänden. Durch die Verschärfung der Versorgungsmedizin-Verordnung wird vom Bundesverband Rehabilitation BDH eine Verwässerung des Nachteilsausgleichs befürchtet.
Veröffentlicht am 23.10.2018 16:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Special Olympics Deutschland Foto: Special Olympics Deutschland
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Bildungsprogramm der Akademie von Special Olympics Deutschland (SODA) für 2019 ist erschienen. Es enthält die Ausschreibungen für 30 Fortbildungen, die Hälfte davon in Leichter Sprache. Im Fokus des Bildungsprogramms stehen Fortbildungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des Verbändegesprächs bei Bundeskanzlerin Merkel fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband mehr und bessere Integrationsangebote auch für Geduldete, die zum Teil schon viele Jahre in Deutschland leben. Viele der rund 170.000 geduldeten Flüchtlinge seien nach wie vor vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Quantität und Qualität der Integrationskurse seien zudem grundlegend auszubauen, so die Forderung des Verbandes.
KöLN (KOBINET) In Paris haben sich vor kurzem internationale BildungsexpertInnen getroffen, um sich über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der schulischen Inklusion auszutauschen. Suzanne Krause hat sich mit dem Thema beschäftigt und blickt über die Grenzen Deutschlands in einem Bericht für den Deutschlandfunk hinaus.
MARKDORF (KOBINET) In der Planung zum neuen Rathaus im Bischofschloss in Markdorf tauchen immer neue Informationen auf, wie sich die Stadtverwaltung Barriefreiheit im neuen Rathaus vorstellt. Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski, der sich für ein barrierefreies Rathaus einsetzt, ruft angesichts der neuen Entwicklung zum Protest gegen diesen Umbau mit Barrieren auf.
BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) konnte in den letzten Jahren durch viele Projekte und Aktivitäten einiges anschieben, bewegen und dabei vielen Menschen zu ihrem Recht verhelfen. Nun ist die ISL selbst auf Hilfe angewiesen. Denn die Selbstvertretungsorganisation muss ihre bisherige Geschäftsstelle am Stadtrand von Berlin verlassen und umziehen, um behindertenpolitisch noch besser am Ball zu bleiben. Für den Umzug in die Mitte Berlins und dabei vor allem für den barrierefreien Umbau der neuen Büroräume ist die ISL daher derzeit um jede Unterstützung dankbar.
Veröffentlicht am 22.10.2018 13:58 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
SQAT – Logo Foto:
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BERLIN (KOBINET) Durch die Novellierung des § 16 Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) wurde die unabhängige Schlichtungsstelle bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Anfang Dezember 2016 gegründet und aufgebaut. Die Schlichtungsstelle hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Menschen mit Behinderungen und den sogenannten Trägern öffentlicher Gewalt des Bundes, also Ämtern und Behörden auf Bundesebene, wie Rentenversicherung oder Agentur für Arbeit, zum Thema Barrierefreiheit außergerichtlich zu behandeln, entstandene Konflikte zu lösen, Benachteiligung zu beseitigen beziehungsweise verhindern und Barrierefreiheit herzustellen.
KöLN (KOBINET) Am 6. Dezember findet beim Landschaftsverband Rheinland in Köln der 2. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte statt. Ausführliche Informationen zum Programm, zur Anreise, zur Barrierefreiheit und über den 1. LVR-Dialog gibt’s auf der Internetseite des Verbandes, wo auch die Anmeldung Anmeldung bis zum 6. November möglich ist.
Veröffentlicht am 22.10.2018 09:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Foto: ADS
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BERLIN (KOBINET) Unter dem Hashtag #DarüberReden startete die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes letzte Woche ihre bislang größte bundesweite Kampagne gegen Diskriminierung. Mit der Aktion ruft die Antidiskriminierungsstelle des Bundes junge Menschen dazu auf, Diskriminierungserfahrungen zu teilen. „Wir wollen jungen Menschen Mut machen, über ihre Diskriminierungserfahrungen nicht zu schweigen, sondern offen darüber zu sprechen“, sagte Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, zum Start der Kampagne am Donnerstag in Berlin. „Nur wenn wir es schaffen, Benachteiligungen sichtbar zu machen und ernst zu nehmen, können wir aktiv Veränderungen anstoßen“, ergänzte Franke.
Veröffentlicht am 22.10.2018 09:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Vorstellung der neuen Bahn-App Foto: Alexander Ahrens
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die letzte Woche vorgestellte neue App DB Barrierefrei orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen von Reisenden mit körperlichen Beeinträchtigungen und Sinnesbehinderungen, schafft jedoch auch einen Mehrwert für viele andere Reisende. Die App DB Barrierefrei ist barrierefrei gestaltet und bietet allen Nutzern eine digitale Unterstützung bei der Durchführung ihrer Bahnreise, heißt es anlässlich der Vorstellung der neuen App vonseiten der Deutschen Bahn.
BERLIN (KOBINET) Am Donnerstag Abend beschloss der Bundestag gesetzliche Änderungen im Urheberrecht zugunsten blinder, sehbehinderter und anderweitig lesebehinderter Menschen. Sie dienen der Umsetzung des 2014 von Deutschland unterzeichneten Marrakesch-Vertrags, dessen Ziel ein verbesserter Zugang zu barrierefreier Literatur ist. Für den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehen die Regelungen jedoch nicht weit genug, so dass der Verband fordert, dass weitere Schritte folgen müssen.
Veröffentlicht am 21.10.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Blick auf Rhein vom Niederwalddenkmal Foto: Irina Tischer
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Veröffentlicht am 20.10.2018 19:57 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Weimar Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Foto: Maik Schuck
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WEIMAR (KOBINET)
WEIMAR (KOBINET) Moderne Technik kann dementen Menschen helfen. Das Thema „Digitalisierung und Technik“ wurde auf dem 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft diskutiert, der heute in Weimar zu Ende ging. Technische und mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Geräte, zum Beispiel Ortungsgeräte und Spracherkennungssysteme wie „Alexa“, halten zunehmend Einzug in den Alltag auch von Menschen mit Demenz.
BERLIN (KOBINET) Am sehr späten Abend des 18. Oktober 2018 stimmte der Deutsche Bundestag über den, durch den Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen leicht abgeänderten, Regierungsgesetzentwurf zur Umsetzung der Marrakesch-Richtlinie sowie über die Entschließungsanträge der CDU/CSU/SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE ab. Während die Initiativen der Regierungskoalition eine Mehrheit fand, wurden die Oppositionsanträge mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Nach Einschätzung der Partei „Die Linke“ bleibt die Bundesregierung mit diesem Beschluss zur Umsetzung der Marrakesch-Richtlinie weit hinter den Möglichkeiten zurück.
Veröffentlicht am 19.10.2018 15:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Treffen der Schwerbehindertenvertreter in Schwaben Foto: Daniel Beiter
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AUGSBURG (KOBINET)
AUGSBURG (KOBINET) Die Schwerbehindertenvertreter der Bezirke diskutieren in Augsburg zu Aspekten der Gleichstellung. Inklusion von behinderten Menschen heißt auch, dass sie nicht aufgrund ihrer Behinderung im Arbeitsleben benachteiligt werden dürfen.
UNBEKANNT (KOBINET) Vor zwei Jahren ging der letzte große Ruck durch die deutsche Behindertenszene. Die zum Teil sehr spektakulären Aktionen waren medial äußerst wirksam und plötzlich schafften es Themen wie Inkluion und Teilhabe bis in die „Tagesschau“. Und, siehe da, die Politik reagierte und besserte nach. Die Erkenntnis: Viele, die sich auf ein gemeinsames Ziel verständigt haben, können auch viel erreichen!
Heute, zwei Jahre später, herrscht Katerstimmung. Man ist sich nicht mehr so nah wie damals. Dabei ist gerade die Verständigung auf gemeinsame Ziele das A und O jeder Bewegung. Sich zu gemeinsamen Zielen zu verständigen und sich zu gemeinsamen Aktionen zu verabreden, ist die Aufgabe, die es anzupacken gilt.
BERLIN (KOBINET) Der Bundestag hat heute beschlossen, in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab 2019 die paritätische Finanzierung wieder einzuführen. Die Sozialverbände VdK und SoVD begrüßten die Rückkehr zur Beitragsparität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die im Koalitionvertrag von Union und SPD vereinbart worden war.
UNBEKANNT (KOBINET) Menschen mit Behinderungen können grundsätzlich auch ihre Assistenzpflegekräfte mitnehmen, wenn sie in ein Hospiz aufgenommen werden. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Es gebe grundsätzlich keine gesetzliche Regelung, die dies untersagen würde, schreibt die Regierung weiter.
MARBURG (KOBINET) Die hessische Blinden- und Sehbehindertenverbände üben massive Kritik an Umsetzung der EU-Richtlinie zur digitalen Barrierefreiheit. Mit einem einfachen Experiment, sagen sie, können alle nachempfinden, wie blinde Menschen am PC arbeiten: Man schalten den Monitor aus, rühre Maus nicht an und navigiere mit der Tastatur und mithilfe einer Sprachausgabe durch eine Website. Das kann nur dann funktionieren, wenn die Website barrierefrei gestaltet ist – alle Informationen und Funktionen also so aufbereitet wurden, dass sie auch für nicht sehende Menschen wahrnehmbar, verständlich und bedienbar sind.
Veröffentlicht am 17.10.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Blauer Himmel mit vielen Spuren von Flugzeugen Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Assistenz ist für viele Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen unverzichtbar, um an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben zu können. Behinderten- und Sozialverbände/-organisationen fordern daher zu Recht, dass Assistenzleistungen wie alle anderen Teilhabeleistungen bedarfsgerecht und vollständig unabhängig von Einkommen und Vermögen garantiert werden. Dies ist aus Sicht der Betroffenen noch lange nicht verwirklicht. Bestätigt wird diese kritische Einschätzung durch die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zur „Assistenz als wichtige Teilhabeleistung“, die unterm Strich schlechte Nachrichten für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie für ihre Angehörigen sind.
BERLIN (KOBINET) Heute ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Jeder Mensch möchte in Würde leben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und bei Bedarf die nötige Unterstützung erhalten. Doch für viele Menschen in Deutschland ist das nicht selbstverständlich, weil sie arm sind. Anlässlich des Internationalen Tags für die Beseitigung der Armut fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte deshalb die Stärkung des Zugangs zum Recht für arme Menschen.
BERLIN (KOBINET) Irritiert reagiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) auf die Kampagne „Pausentaste“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) „Geht es hier etwa darum, Kinder stark zu machen für Kinderarbeit?“, fragt Dr. Sigrid Arnade, ISL-Geschäftsführerin.
Veröffentlicht am 16.10.2018 12:41 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Emoji 2 Sportler Foto: Aktion Mensch e. V.
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BERLIN/ ALTDORF (KOBINET) Zehn Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums für Körperbehinderte am Wichernhaus Altdorf haben an „Jugend trainiert für Paralympics“ teilgenommen. Die Spiele fanden im September in Berlin statt. Die Mannschaft qualifizierte sich für die Wettkämpfe beim Landesschulsportfest, das im Juli in Nürnberg stattgefunden hatte. Dort hatten die Altdorfer in Leichtathletik gewonnen.
UNBEKANNT (KOBINET) Beim Bemühen um mehr Barrierefreiheit im Schienenverkehr hat sich aus Sicht des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) in den vergangenen Jahren viel verbessert. Allerdings bleibe auch weiterhin viel zu tun, sagte Ulf Schwarz, BSK-Geschäftsstellenleiter, am Montag während einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur. Schwarz ging unter anderem auf die Diskussion um die Angleichung der Bahnsteighöhen ein. Entscheidend für die Barrierefreiheit sei, dass „Zug und Bahnsteighöhe zueinander passen“.
Veröffentlicht am 15.10.2018 19:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gebäude der Alice-Salomon-Hochschule Berlin Foto: H. Smikac
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mehr als 200 Teilnehmende bringen auf der „DisKo18“ innovative Forschung zum Thema Behinderung und Inklusion auf einer Konferenz zusammen, die im Oktober in Berlin zum Thema „Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung – Disability Studies im deutschsprachigen Raum“ stattfinden wird. Diese Disability Studies Konferenz 2018, welche an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin stattfindet, wird die größte Konferenz zu „Disability Studies“ seit 15 Jahren sein.
STERNBERG/ZüLOW (KOBINET) Noch gibt es kaum Daten zum Bedarf an Assistenzhunden bei unterschiedlichen Beeinträchtigungen, Behinderungen und Krankheiten. Die Gewichtung der verschiedener Ausbildungswege, zu Standards und zum Kostenspektrum für Assistenzhunde für unterschiedliche Einsatzgebiete, sowie zur Akzeptanz von Assistenzhunden ist deshalb bisher kompliziert. Das wollen der Verein Associata-Assistenzhunde mit Unterstützung der ASH Berlin und der TU Dresden jetzt ändern.
MüNSTER (KOBINET) Der Bundesgesetzgeber hat in Artikel 25 Abs. 3 des Bundesteilhabegesetzes eine Förderung von Modellprojekten zur Erprobung der Wirkungen der neuen Vorschriften durch den Bund vorgesehen. Die Wirkungen der reformierten Eingliederungshilfe sollen noch vor Inkrafttreten zum 1.1. 2020, in ihren praktischen Auswirkungen bei den Trägern der Eingliederungshilfe modellhaft – zum Beispiel „virtuell“ anhand konkreter Einzelfälle – erprobt werden. In den Blick dieser Untersuchung sollen vor allem diejenigen Vorschriften genommen werden, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Darauf macht die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger (BAGüS) aufmerksam, die auf ihrer Internetseite über die Modellprojekte informiert.