
Foto: Universitätsverlag Halle-Wittenberg
Berlin (kobinet) Die Zeitschrift Recht und Praxis der Rehabilitation hat im Mai den Themenschwerpunkt Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen mit besonderer Beachtung für Ämter und öffentliche Stellen.

Berlin (kobinet) Die Zeitschrift Recht und Praxis der Rehabilitation hat im Mai den Themenschwerpunkt Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen mit besonderer Beachtung für Ämter und öffentliche Stellen.

Berlin (kobinet) Mit dem 101-jährigen Journalisten und Holocaust-Überlebenden Geeorg Stefan Troller veröffentlicht die Berliner Zeitung (3./4.6.) ihr Interview der Woche – „Der Mensch ist zu allem fähig. Punkt“. Die romantische Vorstellung, dass der Mensch gut sei, ist ihm schon im April 1945 abhandengekommen. Damals war Troller als amerikanischer Staatsbürger an der Befreiung Münchens und des KZ Dachau beteiligt.

Berlin (kobinet) „Mitte Juni beginnen in Berlin die Special Olympics World Games. Sabina Matthay fragt Jürgen Dusel, den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, was solche Weltspiele zur Selbstermächtigung von Menschen mit Lernschwierigkeiten beitragen können“, heißt es in der Ankündigung einer knapp 25minütigen Sendung von rbb24.

BERLIN (kobinet) Der Bundesgeschäftsführer des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) Thomas Knieling macht darauf aufmerksam, dass der Bundesgesundheitsminister aktuell davor warnt, dass 25 Prozent aller Krankenhäuser von der Insolvenz bedroht seien und treibt seine Krankenhaus-Reform voran. Bei ambulanten und stationären Einrichtungen ist die Lage allerdings nach Knielings Einschätzung ähnlich prekär.

Bremen (kobinet) Am 20. Juni wird die Inszenierung von T4. OPHELIAS GARTEN mit dem 2. Preis des bundesweiten Theaterwettbewerbs zu Biographien der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen andersartig gedenken on stage in der Kategorie inklusive Erwachsenen-Theater ausgezeichnet. Zuvor finden vom 1. bis 6. Juni die nächsten Aufführungen sowie am 2. und 3. Juni die nächsten Panelveranstaltungen statt. Die Bremer Künstlerin Neele Buchholz spielt eine der beiden Hauptrollen und nimmt am 3.6. am Panel teil.

HAMBURG (kobinet) Die fachschule für soziale arbeit alsterdorf feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Bildungseinrichtung der Evangelischen Stiftung Alsterdorf nahm 1973 ihre Arbeit auf und blickt mit ihrer nun 50-jährigen Expertise in der Ausbildung zum / zur Heilerziehungspfleger / Heilerziehungspflegerin auf einen großen Erfahrungsschatz bei der Begleitung von Menschen mit Behinderung zurück. Die Ausbildungsinhalte wurden stets am Puls der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen innovativ und zukunftsweisend weiterentwickelt.

HAMBURG (kobinet) Technik erleichtert sehbehinderten und blinden Menschen den Alltag. Die Hilfsmittel-Ausstellung „Überblick“, welche der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) für den 13. Juni 2023 vorbereitet, bietet den Besuchern die Chance, die neuesten elektronischen Lupen, Vergrößerungs-Lösungen und Kamera-Systeme zu testen.

BERLIN (kobinet) Ausgehend von der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Stand und Ergebnisse der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes“ wirft der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor, keine Initiative zu zeigen, um bestehende Hürden beim Budget für Arbeit zu beseitigen.

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BERLIN (kobinet) Im Jahr 2022 waren durchschnittlich 164.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos. Zugleich hatten aber auch Menschen mit einem Schwerbehinderten-Status eine Arbeit. Sie waren eigentlich in allen Branchen tätig, arbeiteten jedoch häufig im Verarbeitenden Gewerbe oder im Öffentlichen Dienst. Wie das mit der Arbeit von Menschen mit Schwerbehinderung im Jahr 2022 insgesamt war, das zeigt ein Bericht aus der Reihe „Blickpunkt Arbeitsmarkt“.

Berlin (kobinet) „Die Special Olympics World Games Mitte Juni in Berlin gehören zu den größten internationalen Sportereignissen in Deutschland seit den Olympischen Spielen in München 1972. Etwa 7.000 Athleten aus 190 Ländern, insbesondere Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung, nehmen teil. Aber es geht um mehr als nur Medaillen: Es geht um Selbstvertrauen, es geht um Teilhabe. Vor allem sollen die Spiele Ansporn sein für die noch viel zu große Zahl an Menschen mit Behinderungen, die gar keinen Sport treiben“, heißt es in der Ankündigung einer Veranstaltung, die die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag anlässlich der Special Olympics World Games am 22. Juni von 18.00 bis 20.00 Uhr, im Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Reichstag in Berlin durchführt.

Dresden (kobinet) Gemeinsame Positionen des sächsischen Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, des sächsischen Landesbeirats für die Belange der Menschen mit Behinderungen (SLB) und der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Behindertenbeauftragten der Landkreise und Kreisfreien Städte in Sachsen (LAG-B) zum Novellierungsbedarf beim Sächsischen Inklusionsgesetz wurden auf der Internetseite des sächsischen Landesbehindertenbeauftragten veröffentlicht.

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen macht am Vorabend des 75. Jahrestages seines Bestehens darauf aufmerksam, wie sehr sich die soziale Schieflage in diesem Bundesland verfestigt hat. „Wir erleben die Ängste und Sorgen der Menschen hautnah, besonders im Ruhrgebiet“, sagt der Vorsitzende des VdK NRW, Horst Vöge, am Rande des Kleinen Landesverbandstag in Bochum, der Gründungsstadt dieses Sozialverbandes

Berlin (kobinet) Zur Beachtung durch öffentliche Stellen.
In dieser Woche erscheint die Onlineversion und nächste Woche die Printversion des Follow-Up zur „Empfehlung zu gendergerechter, digital barrierefreier Sprache – eine repräsentative Studie“ in der Zeitschrift „Recht & Praxis der Rehabilitation“ (RP-Reha).

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BERLIN (kobinet) Welche und wieviele Arbeitsplätze stehen in Deutschland Erwachsenen mit Down-Syndrom zur Verfügung und wie viele von ihnen sind in Werkstätten beziehungsweise auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt – darüber gibt es bisher keine repräsentativen Zahlen. Das deutsche Down Syndrom Infocenter führt deshalb dazu eine Online.-Umfrage durch.

Berlin (kobinet) Anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage mit dem Titel „Menschen mit Behinderungen im deutschen Gesundheitssystem“ als Bundestags-Drucksache 20/6779 hat sich der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, zu Wort gemeldet und kritisiert, dass die Ampel-Koalition ein barrierefreies Gesundheitssystem und eine selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf die lange Bank schiebt.

Staufen (kobinet) Alt und Jung tut es, Männlein und Weiblein tun es, LGBTIQ machen es, Ungläubige und selbst Gläubige, Nichtbehinderte sowieso und warum nicht auch Behinderte. Kurz, alle tun es. Von was die Rede ist? Na von dem, was gerade alle machen: Sich helfen lassen, unterstützen, „supporten“, technisch, durch KI, ChatGPT. So viel Intelligenz war nie! Und wer mehr will, liest einfach weiter.

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) „Wie wir vorhandene Gesetze immer wieder stärken müssen“, so titelte der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, den Rückblick auf die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Mai 2023, der pünktlich zum 1. Juni veröffentlicht wurde. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul ging es u.a. um einige der fast 220 veröffentlichten Nachrichten im Mai 2023. U.a. gingen die beiden der Frage nach, warum wir ständig Stärkungsgesetze brauchen und nahmen Abschied von Harald Reutershahn, der heute am 1. Juni beigesetzt wird.

Berlin (kobinet) Viel zu oft bleibt eine Sehbehinderung im Pflegealltag unsichtbar – sie wird nicht erkannt. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bietet deshalb gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen spezielle Veranstaltungen für Pflegefachkräfte an. Darauf weist der Verband anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni hin.

BERLIN (kobinet) Der Vorsitzende des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P), Dr. Karsten Lippmann und sein Stellvertreter André Nowak haben Dr. Sigrid Arnade zur Honorarprofessorin der Alice-Salomon-Hochschule Berlin sehr herzlich gratuliert.

KÖLN (kobinet) Bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Dubai hat sich die deutsche Herren-Nationalmannschaft den zweiten Platz vor Weltmeister Großbritannien gesichert. In der kommenden Woche beginnt nun in Dubai die Weltmeisterschaft im Rollstuhlbasketball. Eine letzte Standortbestimmung vor dem Abflug in den Mittleren Osten gab es beim hochkarätig besetzten CBH Rechtsanwälte Nations Cup Cologne, den der RBC Köln 99ers seit 2018 bereits zum fünften Mal ausrichtete. Der amtierende Europameister Niederlande konnte dabei das Turnier mit drei Siegen und einer Niederlage für sich entscheiden

BERLIN (kobinet) Angesichts des derzeitigen Stillstands beim Ausarbeiten einer armutsfesten Kindergrundsicherung fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus 28 Sozial-, Wohlfahrts-, Verbraucher- und Kinderschutzverbänden sowie Jugendorganisationen und Gewerkschaften Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Neudefinition des kindlichen Existenzminimums endlich anzugehen und so den Weg freizumachen für eine Kindergrundsicherung, die vor Armut schützt.

BERLIN (kobinet) In der am 30. Mai 2023 erscheinenden Juni-Ausgabe der internationalen Modezeitschrift „Vogue“ stellt diese Zeitschrift die Special Olympics Athletinnen Heidi Kuder, Natascha Wermelskirchen und Tamara Röske aus dem deutschen Kader vor. Dazu wurden sie in Berlin in einem Mix aus aktuellen Designerkollektionen und Sportswear in der Rudolf-Harbig-Halle, dem Landesleistungszentrum Leichtathletik direkt neben dem Berliner Olympiastadion fotografiert..

Gelsenkirchen (kobinet) Alexander Pröbstl ist Vorstand für Pflege und Patientenservice am Universitätsklinikum (UK) Bonn. Von den 8.500 Mitarbeiter*innen des UK Bonn arbeiten rund 2.500 Menschen in der Krankenpflege. Dazu zählen beispielsweise das Chirurgische Zentrum, das Herzzentrum, die Innere Medizin, Intensivpflege, Neurologie, Epileptologie, Psychiatrie, Gerontopsychiatrie, das Eltern-Kind-Zentrum sowie Frauenheilkunde. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) war vor Ort, um mit ihm darüber zu sprechen, wie er das Praxishandbuch Vielfalt Pflegen in der Pflegedirektion im Sinne eines inklusiven Gesundheitssystems einsetzt, und, was das bislang bewirkt hat. Im Blog des KSL.NRW Fensterblick wurde nun der Bericht mit einem Interview mit Alexander Pröbstl veröffentlicht.

Krautheim (kobinet) Mit großer Trauer nimmt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Abschied von Heike Witsch, einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen geleistet hat. „Heike Witsch war nicht nur eine fachliche Expertin, sondern auch viele Jahre das Gesicht und Leiterin der Landesvertretung Selbsthilfe Körperbehinderter Schleswig-Holstein, der BSK-Kontaktstelle Hohenwestedt, Mitglied in der BSK-Delegiertenversammlung und Mitarbeiterin im BSK-Fachteam Mobilität. Ihr unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz für Barrierefreiheit und ihr Kampf gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen haben die Arbeit des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter maßgeblich geprägt“, heißt es in einem Nachruf von Verena Gotzes und Matthias Krase vom BSK.

Wiesbaden (kobinet) Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat eine Vereinbarung zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport zwischen der Hauptschwerbehindertenvertretung der Verwaltung sowie der Polizei unterzeichnet. Ziel ist es, die Eingliederung schwerbehinderter Menschen im Geschäftsbereich des Innenressorts noch stärker zu fördern. Darauf hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hingewiesen.

Bonn (kobinet) Ein Monat nach dem Start des Deutschlandtickets am 1. Mai 2023 mit mittlerweile fast zehn Millionen verkauften Abos sind die im Inklusionsbarometer Mobilität im November 2022 von der Aktion Mensch dokumentierten Mängel im öffentlichen Nah- und Fernverkehr immer noch aktuell wie eh und je. Das haben auch die vielfältigen Protestaktionen um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum gezeigt. „Für Menschen mit Beeinträchtigung ist Mobilität in Deutschland immer noch stark eingeschränkt. Sie haben weniger oder schlechtere Möglichkeiten, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, als Menschen ohne Beeinträchtigung. Das sind zentrale Ergebnisse des Inklusionsbarometers Mobilität der Aktion Mensch, das erstmals einen repräsentativen Überblick über den Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland lieferte, heißt es vonseiten der Aktion Mensch.

Frankfurt am Main (kobinet) Die letzte Reise von Harald Reutershahn, der über Jahrzente hinweg nicht nur die kobinet-nachrichten, sondern viele andere Aktivititäten, geprägt hat und in der Nacht auf den 2. Mai gestorben ist, findet mit seiner Beisetzung am 1. Juni um 15.30 Uhr im Friedwald Dietzenbach statt. Im Anschluß kann man noch einmal zusammenkommen, um sich an Harald Reutershahn zu erinnern, um gemeinsam zu weinen und zu lachen.

Kassel (kobinet) Eigentlich sollte laut dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Verabschiedung des umstrittenen Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (IPReG) für intensivpflegebedürftige Menschen vieles besser werden, indem Fehlanreize und Abrechnungsbetrug eingedämmt werden sollten. Das Gesetz und vor allem die Bestimmungen zu dessen Ausführungen machen es Menschen, die Beatmung oder eine Trachealkanüle nutzen, allerdings zunehmend schwer, die nötige Hilfe auch zukünftig zu bekommen, um soweit wie möglich selbstbestimmt leben zu können. Der Druck zur Entwöhnung von der Beatmung wird erhöht und dies zum Teil mit Inkaufnahme entsprechender Gefahren für die Betroffenen.

Berlin (kobinet) Die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) fordert eine schnelle Einführung der Kindergrundsicherung. Das haben die Länder am 26. Mai mehrheitlich beschlossen und an den Bund appelliert, eine zügige Umsetzung zu veranlassen. Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi freut sich über das klare Votum.

Berlin (kobinet) Der Bundestag hat am 26. Mai das Pflegeunterstützungs- und-entlastungsgesetz (PUEG) beschlossen. Für VdK-Präsidentin Verena Bentele ist diese Pflegereform vor allem für pflegende Angehörigen, die Tag für Tag ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und viele Einbußen in Kauf nehmen, eine große Enttäuschung und reine Augenwischerei. Für den Beauftragten für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, zeigt sich bei diesem Gesetzgebungsverfahren, dass „Opposition wirkt“, weil das u.a. auch von der CDU/CSU geforderte Entlastungsbudget, das Verhinderungs- und Kurzzeitpflege zusammenfasst, nun doch noch ins Gesetz mit aufgenommen wurde.

Mainz (kobinet) „SCOBEL – Not-OP fürs Gesundheitswesen“, so lautet der Titel der Sendung, die am 1.Juni um 21:00Uhr in 3sat ausgestrahlt wird. „Das deutsche Gesundheitswesen soll reformiert werden. Es gilt als zu teuer, zu bürokratisch. Personal wird knapp. Greifen die Reformpläne der Regierung und sind sie durchsetzbar? Weniger Ökonomie, mehr Medizin. Der Bundesgesundheitsminister kündigt eine Kehrtwende im Gesundheitssystem an. Die ersten Pläne liegen vor. Sind es die richtigen? Kann sich Lauterbach gegen die mächtigen Interessensgruppen durchsetzen?“ heißt es in der Ankündigung der Sendung.

Berlin (kobinet) Der Berliner Karneval der Kulturen geht heute mit Straßenfesten zu Ende. Nach drei Jahren Pause feierten Berliner und viele Gäste der Stadt am Sonntag den Umzug durch Kreuzberg. An der Spitze der Parade war wieder die Berliner Sambaschule Sapucaiu no Samba.

Bad Segeberg (kobinet) Werkstatträte riefen am 24. Mai zum Protest in Berlin für bessere Löhne für gute Arbeit auf und demonstrierten vor dem Reichstag. Im Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) beschäftigt sich der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, daher dieses Mal mit dem Thema der Werkstätten und dabei auch mit der Entlohnung für deren behinderte Beschäftigte. Zu Gast im akteullen IGEL-Podcast sind Dirk Henel und Petra Loose von der Gemeinschaft uLPeDi. uLPeDi steht für: unser Leben Petra und Dirk, die politisch engagiert sind. „Wertschätzung von Menschen mit Behinderung in Werkstätten heißt sie als Arbeitnehmer ernst zu nehmen“, lautet daher der aktuelle Titel des IGEL-Podcast.

Berlin (kobinet) Es gibt Dinge, zu denen die physische Kraft nicht ausreicht, die wir nur vollbringen durch die Kraft des Geistes. (Wilhelmine von Hillern)

Berlin (kobinet) Heute, am 28. Mai, ist der Internationale Tag der Leichten Sprache.
Dieser Tag soll daran erinner, dass es einige Menschen gibt, die nicht gut lesen und schreiben können. „Darum muss es viele Infos und Texte in Leichter Sprache geben. Denn viele Menschen können Leichte Sprache besser verstehen“, heißt es auf der Internetseite der Lebenshilfe Bremen. „Den Internationale Tag der Leichten Sprache gibt es seit dem Jahr 2020. Er ist immer am 28. Mai. Denn seit dem 28. Mai 1988 gibt es Inclusion Europe. Das spricht man: in-klu-schen ju-ropp“, heißt es weiter. In Deutschland hat Mensch Zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten bereits Mitte der 90er Jahre mit roten Karten mit der Aufschrift „Halt! Bitte Leichte Sprache!“ das Recht auf eine Leichte Sprache eingefordert. Seit vielen Jahren gibt es auch das Netzwerk Leichte Sprache.

Berlin (kobinet) Unter dem Motto „Gute Leistung! Gutes Geld!“ veranstaltete der Verein Werkstatträte Deutschland am 24. Mai einen Aktionstag vor dem Bundestag in Berlin. „Insgesamt fast 1500 Werkstatträte, Frauenbeauftragte und Beschäftigte setzten sich lautstark für eine bessere Bezahlung für Werkstatt-Beschäftigte ein. Im Durchschnitt verdient ein Werkstatt-Beschäftigter nur 220 Euro im Monat und ist zusätzlich von Grund-Sicherung oder Rente abhängig. Das ist nicht fair!“, heißt es in einem Bericht über den Aktionstag auf der Internetseite von Werkstatträte Deutschland. Der Verein stuft die Aktion daher als vollen Erfolg ein.

Bonn (kobinet) Spielen für alle? Das gilt in Deutschland nur bedingt. Lediglich jeder fünfte Spielplatz ist zumindest teilweise barrierefrei oder verfügt über inklusive Spielgeräte, die das Recht auf Spiel und Teilhabe auch für Kinder mit Behinderung umsetzen. Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass der größte Nachholbedarf dabei in Brandenburg sowie Schleswig-Holstein besteht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum Weltspieltag, der heute am 28. Mai begangen wird. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) entstanden. „Schluss mit der Einfalt – es lebe die Vielfalt!“ Das fordern auch der familienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Matthias Seestern-Pauly, und der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck anlässlich des Weltspieltags.

MÜNCHEN (kobinet) Gegenwärtig benötigen 2,4 Milliarden Menschen Reha-Maßnahmen. Eine weitere Zunahme dieses Bedarfs wird erwartet. Auf der Weltgesundheitsversammlung in Genf hat die internationale Staatengemeinschaft am 27. Mai eine bahnbrechende Resolution verabschiedet, die Rehabilitations-Leistungen künftig weltweit fördern wird. Damit verpflichten sich die Staaten unter anderem dazu, Rehabilitations-Maßnahmen auszubauen, die Gesundheitsversorgung der Patienten dadurch langfristig zu verbessern und die Ausbildung von Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen sowie Orthopädietechnikern zu fördern.

Brüssel (kobinet) Von der Öffentlichkeit in Deutschland weitgehend unbeachtet wurde diese Woche ein starkes Zeichen für Inklusion vom mittlerweile 5. Europäischen Parlament der Menschen mit Behinderungen ausgesendet, das am 23. Mai im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel stattfand. „Es war eine beeindruckende und wichtige Veranstaltung“, heißt es in einem Bericht über die Veranstaltung von Martin Ladstätter für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS.

Oberteuringen / Berlin (kobinet) Seit Jahresbeginn gibt es eine Reihe von ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB), die keinen weiteren Zuschlag für eine Förderung bekommen haben. Einige wenige haben diese Entscheidung vor Gericht angefochten, doch nun gibt es einen ersten Erfolg. In seinem Urteil vom 10. Mai bestätigte nun das Verwaltungsgericht (VG) Berlin die Rechtsauffassung des Vereins Bürger für Bürger aus Oberteuringen am Bodensee, wonach die Ablehnung der Weiterbewilligung der Förderung deren ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) rechtswidrig war. Damit folgt das Gericht dem Beschluss vom Ende des letzten Jahres, wonach das VG Berlin schon dem Verein recht gab und die Bewilligung der Mittel für den Verein Ipebo, der den Zuschlag bekommen hatte, aussetzte. Dies teilte Thomas Schalski vom Verein Bürger für Bürger den kobinet-nachrichten mit.