STUTTGART (kobinet)
Heute ist der Welt-Kinder-Tag.
Der Welt-Kinder-Tag ist ein besonderer Tag.
An diesem Tag denken Menschen an Kinder-Rechte.
Kinder-Rechte sind besondere Regeln.
Die Regeln sagen, was Kinder bekommen dürfen.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg hat eine Forderung.
Eine Forderung bedeutet: Man sagt laut, was man haben möchte.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband ist ein großer Sozial-verband.
Ein Sozial-verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen mit Problemen.
Der Verband setzt sich für Kinder ein.
Alle Kinder und Jugendlichen sollen mitmachen können.
Jugendliche sind junge Menschen.
Sie sind meist zwischen 12 und 18 Jahren alt.
Das soll für alle gleich sein.
Manchmal können Kinder nicht mitmachen.
Das liegt oft am Geld der Familie.
Oder es liegt am Aufenthalts-status.
Der Aufenthalts-status sagt: Darf eine Person in Deutschland bleiben?
Das findet der Verband nicht richtig.
Alle Kinder haben Rechte.
Sie haben ein Recht auf Schutz.
Sie haben ein Recht auf Bildung.
Bildung heißt: Lernen und Wissen haben.
Sie haben ein Recht auf Freizeit.
Sie haben ein Recht auf Kultur.
Kultur bedeutet: Musik hören, Theater besuchen oder tanzen.
Aber viele Kinder bekommen diese Rechte nicht.
Es gibt 2 Gruppen mit besonderen Problemen.
Diese Gruppen sind besonders betroffen.
Betroffen bedeutet: Das Problem trifft sie besonders stark.
Die 1. Gruppe sind Kinder aus armen Familien.
Die 2. Gruppe sind Kinder von Asyl-suchenden.
Asyl-suchende sind Menschen, die Schutz in Deutschland suchen.
Es gibt eine Studie dazu.
Eine Studie bedeutet: Forscher untersuchen ein Thema genau.
So findet man heraus, wie etwas wirklich ist.
Die Studie heißt: Kindheit im Sonder-system.
2 Organisationen haben sie gemacht.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen, die zusammenarbeiten.
Das sind Save the Children und der Paritätische Gesamt-verband.
Save the Children ist eine Organisation für Kinder-Rechte.
87 von 100 Fach-kräften sagten etwas.
Fach-kräfte sind Menschen mit besonderer Ausbildung.
Sie sagten: Asyl-suchende Kinder können oft nicht mitmachen.
Der Grund ist das Asyl-bewerber-leistungs-gesetz.
Das Asyl-bewerber-leistungs-gesetz regelt, wie viel Geld Asyl-suchende bekommen.
Mehr als 70 von 100 Fach-kräften sagten noch etwas.
Viele Kinder bekommen nicht genug gesundes Essen.
74 von 100 Fach-kräften sagten:
Viele Kinder bekommen nicht genug Gesundheits-versorgung.
Gesundheits-versorgung bedeutet: Hilfe vom Arzt oder der Ärztin.
Viele Kinder wohnen weit weg.
Sie haben wenig Geld.
Niemand bezahlt die Fahrt-kosten.
Deshalb können sie weniger am Freizeit-Leben teilnehmen.
Freizeit-Leben bedeutet: Dinge tun, die Spaß machen.
Zum Beispiel Sport machen oder Freunde treffen.
Die Kinder haben auch weniger Kontakt zu anderen Kindern.
Der Verband sagt deshalb:
Kinder sollen leichter Hilfe bekommen.
Es soll weniger Bürokratie geben.
Bürokratie bedeutet: viele Regeln und viel Papier-kram.
So können alle Kinder ihre Rechte bekommen.
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
STUTTGART (kobinet)
Zum Weltkindertag am 20. September fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg gleiche Teilhabechancen für alle Kinder und Jugendlichen. Ob ein Kind an Bildung, Freizeit, Kultur und gesellschaftlichem Leben teilhaben kann, dürfe weder vom Einkommen seiner Familie noch von seinem Aufenthaltsstatus abhängen, betont der Verband. Kinder hätten ein Recht auf Schutz, soziale Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung. Doch zwischen diesem Anspruch und der Lebenswirklichkeit vieler Kinder bestehe weiterhin eine große Lücke. Besonders betroffen seien Kinder aus einkommensarmen Familien sowie Kinder und Jugendliche, deren Familien Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beziehen. Dies belege die gemeinsame Untersuchung "Kindheit im Sondersystem" von Save the Children und dem Paritätischen Gesamtverband: 87 Prozent der befragten Fachkräfte gäben an, dass Kinder aufgrund der AsylbLG-Leistungen in ihrer Teilhabe eingeschränkt seien. Mehr als 70 Prozent sähen eine ausreichende und gesunde Ernährung nicht gewährleistet, 74 Prozent berichteten von einem stark eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Auch Mobilität, Freizeitangebote und der Kontakt zu Gleichaltrigen würden durch geringe finanzielle Mittel, abgelegene Unterbringung und fehlende Übernahme von Fahrtkosten erschwert. Der Verband fordert, Bildungs- und Teilhabeleistungen deutlich einfacher und möglichst unbürokratisch zugänglich zu machen.
Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
STUTTGART (kobinet)
Zum Weltkindertag am 20. September fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg gleiche Teilhabechancen für alle Kinder und Jugendlichen. Ob ein Kind an Bildung, Freizeit, Kultur und gesellschaftlichem Leben teilhaben kann, dürfe weder vom Einkommen seiner Familie noch von seinem Aufenthaltsstatus abhängen, betont der Verband. Kinder hätten ein Recht auf Schutz, soziale Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung. Doch zwischen diesem Anspruch und der Lebenswirklichkeit vieler Kinder bestehe weiterhin eine große Lücke. Besonders betroffen seien Kinder aus einkommensarmen Familien sowie Kinder und Jugendliche, deren Familien Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beziehen. Dies belege die gemeinsame Untersuchung "Kindheit im Sondersystem" von Save the Children und dem Paritätischen Gesamtverband: 87 Prozent der befragten Fachkräfte gäben an, dass Kinder aufgrund der AsylbLG-Leistungen in ihrer Teilhabe eingeschränkt seien. Mehr als 70 Prozent sähen eine ausreichende und gesunde Ernährung nicht gewährleistet, 74 Prozent berichteten von einem stark eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Auch Mobilität, Freizeitangebote und der Kontakt zu Gleichaltrigen würden durch geringe finanzielle Mittel, abgelegene Unterbringung und fehlende Übernahme von Fahrtkosten erschwert. Der Verband fordert, Bildungs- und Teilhabeleistungen deutlich einfacher und möglichst unbürokratisch zugänglich zu machen.





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