Berlin (kobinet)
Benzin und Diesel kosten gerade sehr viel Geld.
Verena Bentele ist die Chefin des Sozial-Verbands VdK.
Der Sozial-Verband VdK hilft Menschen mit wenig Geld.
Er hilft auch Menschen mit Behinderung.
Verena Bentele hat sich am 18. September 2026 dazu geäußert.
Die Bundes-Regierung hat Hilfen angekündigt.
Verena Bentele sagt: Die Hilfen müssen bei den Menschen ankommen.
Die Menschen können sich die hohen Preise nicht leisten.
Die Hilfen dürfen nicht nur großen Firmen helfen.
Öl-Konzerne sind sehr große Firmen.
Öl-Konzerne verkaufen Benzin und Diesel.
Zu einem Öl-Konzern gehören oft viele kleinere Firmen.
Besonders betroffen sind 3 Gruppen von Menschen.
Die erste Gruppe sind Pflege-Kräfte.
Pflege-Kräfte helfen kranken und alten Menschen.
Sie helfen beim Waschen, Essen und bei Medikamenten.
Pflege-Kräfte fahren zu den Menschen nach Hause.
Ihre Fahrt-Kosten werden nicht mehr bezahlt.
Die zweite Gruppe sind Menschen mit Behinderung.
Manche Menschen können nicht gut laufen.
Manche Menschen können keinen Bus nutzen.
Das nennt man Behinderung.
Diese Menschen brauchen oft ein eigenes Auto.
Busse und Bahnen sind für sie oft nicht nutzbar.
Die dritte Gruppe sind Menschen auf dem Land.
Dort fahren wenige Busse und Bahnen.
Diese Menschen sind auf ihr Auto angewiesen.
Verena Bentele sagt: Die Menschen wollen keine Versprechen mehr.
Sie wollen jetzt echte Hilfe.
Die Hilfe soll gerecht sein und das Klima schützen.
Der VdK fordert 4 Schritte von der Bundes-Regierung.
Erstens: Eine Direkt-Auszahlung.
Bei einer Direkt-Auszahlung bekommen Menschen Geld direkt auf ihr Konto.
Es gibt keinen Umweg über andere Stellen.
Wer wenig verdient, soll mehr Geld bekommen.
Wer viel verdient, bekommt weniger Geld.
Zweitens: Ein Mobilitäts-Geld.
Mobilität bedeutet: von einem Ort zu einem anderen kommen.
Dazu gehören Bus, Bahn, Fahrrad und Fuß-Wege.
Mobilitäts-Geld ist Geld für alle diese Wege.
Dieses Geld soll jeder Mensch bekommen.
Es ist egal, ob man viel oder wenig verdient.
Es ist egal, ob man Bus, Bahn oder Auto fährt.
Drittens: Ein günstigeres Deutsch-land-Ticket.
Das Deutsch-land-Ticket ist ein Fahr-Schein.
Damit kann man Bus und Bahn in ganz Deutschland fahren.
Das Ticket soll wieder billiger werden.
Dann können auch Menschen mit wenig Geld Bus und Bahn fahren.
Viertens: Ein Sozial-Ticket.
Das Sozial-Ticket ist ein günstiger Fahr-Schein für Menschen mit wenig Geld.
Es soll in ganz Deutschland gelten.
Heute gibt es schon die Pendler-Pauschale.
Pendler-Pauschale bedeutet: Menschen, die weit zur Arbeit fahren, bekommen Geld vom Staat zurück.
Menschen mit viel Geld bekommen davon besonders viel zurück.
Das ist nicht gerecht.
Das Mobilitäts-Geld soll das ändern.
Alle Menschen sollen gleich viel bekommen.
Das ist fairer.
Verena Bentele sagt: Wer am meisten Probleme hat, soll am meisten Hilfe bekommen.
Das ist die wichtigste Regel.
Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet)
Angesichts der aktuell hohen Spritpreise in Deutschland hat VdK-Präsidentin Verena Bentele die angekündigten Entlastungen der Bundesregierung kommentiert. Diese dürften kein Rettungsprogramm für Mineralölkonzerne werden, sondern müssten gezielt bei den Menschen ankommen, die sich die hohen Spritpreise nicht mehr leisten könnten, betonte Verena Bentele heute am 18. September 2026. Betroffen seien insbesondere mobile Pflegekräfte, deren Fahrtkosten nicht mehr gedeckt seien, Menschen mit Behinderung, für die Busse und Bahnen oft keine barrierefreie Alternative zum eigenen Auto böten, sowie Menschen im ländlichen Raum, die auf das Auto angewiesen seien.
Die Menschen warteten nicht auf weitere Ankündigungen, sondern auf ein Entlastungspaket, das Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit verbinde, so Bentele. Dazu gehörten ein Direktauszahlungsmechanismus, ein echtes Mobilitätsgeld, ein bezahlbares Deutschlandticket sowie ein bundesweites Sozialticket. Grundsatz müsse sein: Wer am stärksten unter den Folgen steigender Preise leide, werde auch am stärksten entlastet.
Der Sozialverband VdK fordert von der Bundesregierung, die Bürgerinnen und Bürger jetzt durch eine Direktauszahlung zu entlasten. Diese sollte sozial gestaffelt erfolgen, damit sie gezielt bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie in der Grund- und Alterssicherung ankomme. Die entstehende Infrastruktur solle langfristig nutzbar bleiben, etwa für ein späteres Klimageld oder schnelle Hilfen in künftigen Krisen.
Statt der bisherigen Pendlerpauschale, von der Besserverdienende überproportional profitierten, brauche es ein Mobilitätsgeld, das allen Menschen unabhängig vom Einkommen und von der Mobilitätsart in gleicher Höhe zugutekomme, sagte Verena Bentele. Zudem gehöre das Deutschlandticket auf die Agenda: Damit der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn eine echte Alternative sei, sei es notwendig, es wieder günstiger zu machen. Davon profitierten insbesondere Menschen mit geringem Einkommen.
Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet)
Angesichts der aktuell hohen Spritpreise in Deutschland hat VdK-Präsidentin Verena Bentele die angekündigten Entlastungen der Bundesregierung kommentiert. Diese dürften kein Rettungsprogramm für Mineralölkonzerne werden, sondern müssten gezielt bei den Menschen ankommen, die sich die hohen Spritpreise nicht mehr leisten könnten, betonte Verena Bentele heute am 18. September 2026. Betroffen seien insbesondere mobile Pflegekräfte, deren Fahrtkosten nicht mehr gedeckt seien, Menschen mit Behinderung, für die Busse und Bahnen oft keine barrierefreie Alternative zum eigenen Auto böten, sowie Menschen im ländlichen Raum, die auf das Auto angewiesen seien.
Die Menschen warteten nicht auf weitere Ankündigungen, sondern auf ein Entlastungspaket, das Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit verbinde, so Bentele. Dazu gehörten ein Direktauszahlungsmechanismus, ein echtes Mobilitätsgeld, ein bezahlbares Deutschlandticket sowie ein bundesweites Sozialticket. Grundsatz müsse sein: Wer am stärksten unter den Folgen steigender Preise leide, werde auch am stärksten entlastet.
Der Sozialverband VdK fordert von der Bundesregierung, die Bürgerinnen und Bürger jetzt durch eine Direktauszahlung zu entlasten. Diese sollte sozial gestaffelt erfolgen, damit sie gezielt bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie in der Grund- und Alterssicherung ankomme. Die entstehende Infrastruktur solle langfristig nutzbar bleiben, etwa für ein späteres Klimageld oder schnelle Hilfen in künftigen Krisen.
Statt der bisherigen Pendlerpauschale, von der Besserverdienende überproportional profitierten, brauche es ein Mobilitätsgeld, das allen Menschen unabhängig vom Einkommen und von der Mobilitätsart in gleicher Höhe zugutekomme, sagte Verena Bentele. Zudem gehöre das Deutschlandticket auf die Agenda: Damit der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn eine echte Alternative sei, sei es notwendig, es wieder günstiger zu machen. Davon profitierten insbesondere Menschen mit geringem Einkommen.





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