Gelsenkirchen (kobinet)
Manche Menschen leben zwischen 2 Welten.
Ein Beispiel sind Codas.
Coda ist ein Wort aus dem Englischen.
Coda bedeutet: Ein Kind kann hören.
Aber die Eltern des Kindes sind taub.
Taub bedeutet: Die Person kann nicht hören.
Codas übersetzen oft für ihre Eltern.
Sie übersetzen Laut-Sprache in Gebärden-Sprache.
Gebärden-Sprache spricht man mit den Händen.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Gehörlos bedeutet: Die Person kann nicht hören.
Codas erleben dabei auch Diskriminierung.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das passiert auch den Eltern von Codas.
Manchmal werden Codas nicht voll anerkannt.
Das passiert in der Gehörlosen-Gemeinschaft.
Eine Gehörlosen-Gemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen können nicht hören.
Sie teilen eine gemeinsame Sprache und Kultur.
Aber viele Codas möchten gerne dazu gehören.
Deutsche Gebärden-Sprache heißt auch DGS.
DGS ist eine eigene Sprache.
Aber viele Menschen wissen das noch nicht.
Das kann für taube Menschen schwierig sein.
Manchmal lernen taube Menschen dann keine Sprache richtig.
Das nennt man: sprachliche Deprivation.
Sprachliche Deprivation bedeutet: Etwas Wichtiges fehlt.
Zum Beispiel eine Sprache, die man gut lernen kann.
Das ist sehr schwierig für das Kind.
Anna Cebulla hat dazu ein Interview geführt.
Anna Cebulla arbeitet beim Kompetenz-Zentrum für Menschen mit Sinnes-Behinderung.
Ein Kompetenz-Zentrum ist eine Stelle mit viel Wissen.
Dort arbeiten Fachleute zu einem bestimmten Thema.
Sinnes-Behinderung bedeutet: Ein Sinn funktioniert nicht richtig.
Zum Beispiel das Hören oder das Sehen.
Das Kompetenz-Zentrum ist in Nord-Rhein-Westfalen.
Anna Cebulla hat mit Magdalena Grybz gesprochen.
Magdalena Grybz ist eine Coda.
Foto: KSL.NRW
Gelsenkirchen (kobinet)
Menschen, die zum Beispiel hörende Kinder tauber Eltern sind, können so empfinden, als ob sie in zwei Welten leben würden. Sie übersetzen zum Beispiel für ihre Eltern in Lautsprache und bekommen gleichzeitig die Diskriminierung mit, die ihre Eltern erfahren. Gleichzeitig werden sie gegebenenfalls nicht richtig von der Gehörlosengemeinschaft anerkannt, obwohl sie möglicherweise gerne "allies", also freundschaftlich verbunden wären. Und dadurch, dass beispielsweise Deutsche Gebärdensprache (DGS) noch nicht überall voll als eigene Sprache anerkannt ist, kann es passieren, dass Dohas sprachliche Deprivation erleben. ZU dieser Thematik hat Anna Cebulla vom Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderung Nordrhein-Westfalen ein Interview mit der Coda Magdalena Grybz geführt.
Foto: KSL.NRW
Gelsenkirchen (kobinet)
Menschen, die zum Beispiel hörende Kinder tauber Eltern sind, können so empfinden, als ob sie in zwei Welten leben würden. Sie übersetzen zum Beispiel für ihre Eltern in Lautsprache und bekommen gleichzeitig die Diskriminierung mit, die ihre Eltern erfahren. Gleichzeitig werden sie gegebenenfalls nicht richtig von der Gehörlosengemeinschaft anerkannt, obwohl sie möglicherweise gerne "allies", also freundschaftlich verbunden wären. Und dadurch, dass beispielsweise Deutsche Gebärdensprache (DGS) noch nicht überall voll als eigene Sprache anerkannt ist, kann es passieren, dass Dohas sprachliche Deprivation erleben. ZU dieser Thematik hat Anna Cebulla vom Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderung Nordrhein-Westfalen ein Interview mit der Coda Magdalena Grybz geführt.





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