Siegen (kobinet)
Der Kongress fand am 10. und 11. September 2026 statt.
Ein Kongress ist ein großes Treffen von Fach-Leuten.
Die Menschen tauschen ihr Wissen aus.
Sie halten Vorträge.
Der Kongress fand an der Uni-versität Siegen statt.
Das Gelände der Uni-versität heißt Campus.
Der Campus trägt den Namen Unteres Schloss.
Beim Kongress ging es um ein wichtiges Thema.
Das Thema war: Wie können Menschen mit Behinderungen gleich-berechtigt teil-haben?
Gleich-berechtigt teil-haben bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Möglichkeiten.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen.
Rund 230 Menschen nahmen am Kongress teil.
Sie arbeiten in der Wissen-schaft.
Wissen-schaft bedeutet: Menschen forschen und lernen viel über ein Thema.
Sie wollen die Welt besser verstehen.
Manche arbeiten in Forschungs-projekten.
Ein Forschungs-projekt ist eine geplante Arbeit zu einem bestimmten Thema.
Auch Wissen-schaftler aus Simbabwe und Tschechien waren dabei.
Teilhabe-forschung ist ein internationales Thema.
International bedeutet: Menschen aus vielen Ländern beschäftigen sich damit.
Teilhabe-forschung bedeutet: Forschen darüber, wie Menschen mit Behinderungen am Leben teil-nehmen können.
Albrecht Rohrmann ist Professor an der Uni-versität Siegen.
Ein Professor ist ein Lehrer an einer Hoch-schule.
Er hat sehr viel gelernt und lehrt Studenten.
Er hat den Kongress mit organisiert.
Der Kongress hat viel gezeigt.
Das sagt Albrecht Rohrmann.
Teilhabe-forschung ist heute sehr vielfältig.
Viele verschiedene Fach-Richtungen arbeiten zusammen.
Eine Fach-Richtung ist ein bestimmtes Wissens-Gebiet.
Zum Beispiel: Medizin, Pädagogik oder Soziale Arbeit.
Städte und Gemeinden entscheiden selbst über Teilhabe.
Das passiert vor Ort.
Es gibt eine UN-Behinderten-rechts-konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
Alle Länder halten sich an diesen Vertrag.
Die UN-Behinderten-rechts-konvention legt Rechte für Menschen mit Behinderungen fest.
Die UN-Behinderten-rechts-konvention gibt es seit dem Jahr 2006.
Das sind etwa 20 Jahre.
Das war ein wichtiges Thema beim Kongress.
Forscher wollen zeigen: Diese Rechte gelten für alle Menschen.
Sie wollen prüfen, ob die Rechte wirklich umgesetzt werden.
Umsetzen bedeutet: Etwas wird wirklich gemacht.
Nicht nur geplant, sondern getan.
Beim Kongress gab es 4 wichtige Haupt-vorträge.
Ein Haupt-vortrag ist ein besonders wichtiger Vortrag.
Er steht am Anfang der Veranstaltung.
Theresia Degener hielt einen Haupt-vortrag.
Tstsi Chataika hielt einen Haupt-vortrag.
Albrecht Rohrmann und Šárka Káňová hielten ebenfalls Haupt-vorträge.
Šárka Káňová kommt aus Tschechien.
Sie sprachen über die UN-Behinderten-rechts-konvention.
Sie sprachen darüber, wie die Rechte umgesetzt werden.
Ein weiteres Thema war: Wie können Menschen mit Behinderungen mit-bestimmen?
Beim Kongress gab es viele Themen-foren und Forschungs-werkstätten.
In einem Themen-Forum treffen sich Menschen.
Sie sprechen gemeinsam über ein bestimmtes Thema.
Die Themen waren zum Beispiel: Wohnen, Arbeit und Gesundheit.
Auch Digitalisierung und politische Teilhabe wurden besprochen.
Digitalisierung bedeutet: Immer mehr Dinge werden mit Computern und dem Internet gemacht.
Das verändert auch den Alltag von Menschen mit Behinderungen.
Ein weiteres Thema war: Wie können Menschen mit Behinderungen selbst forschen?
Menschen mit Behinderungen waren als Co-Forschende dabei.
Co-Forschende forschen zusammen mit Wissen-schaftlern.
Sie bringen eigene Erfahrungen in die Forschung ein.
Das ist wichtig für gute Ergebnisse.
Auch Vertreter aus Städten und Organisationen nahmen teil.
Auch das Land Nord-rhein-West-falen war vertreten.
Der Kongress hat etwas bewirkt.
Es gibt jetzt neue Pläne.
Die Fach-zeitschrift Teilhabe bringt eine besondere Ausgabe heraus.
Eine Fach-zeitschrift ist ein Heft für einen bestimmten Beruf.
Darin stehen wichtige Informationen für Fach-Leute.
Die Fach-zeitschrift erscheint im Jahr 2027.
Forscher bereiten außerdem einen Kongress-Band vor.
Kongress-Band bedeutet: Ein Buch mit den Ergebnissen des Kongresses.
Der Kongress-Band erscheint ebenfalls im Jahr 2027.
Foto: Martin Reichstein
Siegen (kobinet)
Wie kann gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen konkret verwirklicht werden – insbesondere dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihren Alltag gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 4. Kongress der Teilhabeforschung, der am 10. und 11. September 2026 an der Universität Siegen stattfand. Rund 230 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Beteiligte an Forschungsprojekten kamen auf dem Campus Unteres Schloss zusammen, um aktuelle Forschungsansätze zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Perspektiven für die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen zu entwickeln. Die Beteiligung von Wissenschaftler*innen aus Simbabwe und Tschechien hat die internationale Bedeutung der Teilhabeforschung deutlich gemacht.
"Der Kongress hat gezeigt, wie vielfältig und interdisziplinär die Teilhabeforschung inzwischen aufgestellt ist. Zugleich wurde deutlich, dass die Umsetzung des Rechts auf gleichberechtigte Teilhabe vor Ort, in den Kommunen entschieden wird. Die Siegener Perspektive auf Teilhabe in Kommunen und sozialen Diensten ist dabei auf großes Interesse gestoßen. Gerade angesichts aktueller politischer Entwicklungen bleibt es eine zentrale Aufgabe der Forschung, die Bedeutung der in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerten Rechte sichtbar zu machen und gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen an ihrer Verwirklichung zu arbeiten", sagt Prof. Dr. Albrecht Rohrmann vom Siegener Organisationsteam.
Ausgerichtet wurde der Kongress von der Universität Siegen in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung. Im Mittelpunkt stand das 20-jährige Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Umsetzung auf lokaler und internationaler Ebene.
Die Keynotes der beiden Kongresstage stammten von Theresia Degener, Tstsi Chataika, Albrecht Rohrmann und Šárka Káňová. Sie nahmen die Themen 20 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention, Dekolonialisierung von Teilhabe, Umsetzung der UN-BRK als Herausforderung für Kommunen und Partizipation und geteilte Macht unter die Lupe.
Die Teilnehmer*innen kamen von Hochschulen und Forschungsinstituten aus ganz Deutschland – unter ihnen Teilhabeforscher*innen mit und ohne Behinderungen sowie Menschen mit Behinderungen, die als Co-Forschende ihre Erfahrungen und ihre Expertise in die Forschung einbringen. Auch Projektpartner aus Kommunen, Organisationen und Unterstützungsdiensten sowie Vertreter*innen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen waren dabei.
In zahlreichen Themenforen und Forschungswerkstätten wurde die große thematische und methodische Breite der Teilhabeforschung deutlich. Diskutiert wurden unter anderem Fragen kommunaler Aktionsplanung sowie von Arbeit und Beschäftigung, Wohnen mit Unterstützung, Digitalisierung, Gesundheit und Rehabilitation und politische, kulturelle und soziale Teilhabe. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten partizipative Forschungsansätze und die Frage, wie Menschen mit Behinderungen als Co-Forschende an der Wissensproduktion beteiligt werden können.
Der Kongress hat zugleich Ergebnisse für die weitere wissenschaftliche Arbeit angestoßen: Eine Ausgabe der Fachzeitschrift "Teilhabe" ist für 2027 als Kongress-Ausgabe vorgesehen. Darüber hinaus wird ein Kongressband vorbereitet, der im Laufe des Jahres 2027 erscheinen soll.
Foto: Martin Reichstein
Siegen (kobinet)
Wie kann gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen konkret verwirklicht werden – insbesondere dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihren Alltag gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 4. Kongress der Teilhabeforschung, der am 10. und 11. September 2026 an der Universität Siegen stattfand. Rund 230 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Beteiligte an Forschungsprojekten kamen auf dem Campus Unteres Schloss zusammen, um aktuelle Forschungsansätze zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Perspektiven für die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen zu entwickeln. Die Beteiligung von Wissenschaftler*innen aus Simbabwe und Tschechien hat die internationale Bedeutung der Teilhabeforschung deutlich gemacht.
"Der Kongress hat gezeigt, wie vielfältig und interdisziplinär die Teilhabeforschung inzwischen aufgestellt ist. Zugleich wurde deutlich, dass die Umsetzung des Rechts auf gleichberechtigte Teilhabe vor Ort, in den Kommunen entschieden wird. Die Siegener Perspektive auf Teilhabe in Kommunen und sozialen Diensten ist dabei auf großes Interesse gestoßen. Gerade angesichts aktueller politischer Entwicklungen bleibt es eine zentrale Aufgabe der Forschung, die Bedeutung der in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerten Rechte sichtbar zu machen und gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen an ihrer Verwirklichung zu arbeiten", sagt Prof. Dr. Albrecht Rohrmann vom Siegener Organisationsteam.
Ausgerichtet wurde der Kongress von der Universität Siegen in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung. Im Mittelpunkt stand das 20-jährige Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Umsetzung auf lokaler und internationaler Ebene.
Die Keynotes der beiden Kongresstage stammten von Theresia Degener, Tstsi Chataika, Albrecht Rohrmann und Šárka Káňová. Sie nahmen die Themen 20 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention, Dekolonialisierung von Teilhabe, Umsetzung der UN-BRK als Herausforderung für Kommunen und Partizipation und geteilte Macht unter die Lupe.
Die Teilnehmer*innen kamen von Hochschulen und Forschungsinstituten aus ganz Deutschland – unter ihnen Teilhabeforscher*innen mit und ohne Behinderungen sowie Menschen mit Behinderungen, die als Co-Forschende ihre Erfahrungen und ihre Expertise in die Forschung einbringen. Auch Projektpartner aus Kommunen, Organisationen und Unterstützungsdiensten sowie Vertreter*innen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen waren dabei.
In zahlreichen Themenforen und Forschungswerkstätten wurde die große thematische und methodische Breite der Teilhabeforschung deutlich. Diskutiert wurden unter anderem Fragen kommunaler Aktionsplanung sowie von Arbeit und Beschäftigung, Wohnen mit Unterstützung, Digitalisierung, Gesundheit und Rehabilitation und politische, kulturelle und soziale Teilhabe. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten partizipative Forschungsansätze und die Frage, wie Menschen mit Behinderungen als Co-Forschende an der Wissensproduktion beteiligt werden können.
Der Kongress hat zugleich Ergebnisse für die weitere wissenschaftliche Arbeit angestoßen: Eine Ausgabe der Fachzeitschrift "Teilhabe" ist für 2027 als Kongress-Ausgabe vorgesehen. Darüber hinaus wird ein Kongressband vorbereitet, der im Laufe des Jahres 2027 erscheinen soll.





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