DÜSSELDORF (kobinet)
Das Gesundheits-Ministerium Nordrhein-Westfalen hat 3 Förder-Programme vorgestellt.
Ein Förder-Programm ist ein Plan vom Staat.
Der Staat gibt Geld für eine wichtige Aufgabe.
Die Programme kosten zusammen 286,6 Millionen Euro.
Das Land gibt das Geld von 2027 bis 2030 aus.
Das Geld soll Menschen besser vor Hitze schützen.
Im Sommer 2026 gab es eine starke Hitze-Welle.
Eine Hitze-Welle bedeutet: Es ist viele Tage sehr heiß.
Die Temperaturen sind höher als normal.
Das Robert-Koch-Institut hat die Todes-Fälle gezählt.
Das Robert-Koch-Institut ist eine Behörde.
Die Behörde forscht zum Thema Gesundheit.
In NRW sind etwa 3.150 Menschen wegen der Hitze gestorben.
Das Land teilt das Geld auf 3 Bereiche auf.
200 Millionen Euro gehen an Kranken-Häuser.
Die Kranken-Häuser bekommen bessere Klima-Anlagen.
Eine Klima-Anlage ist ein Gerät.
Das Gerät kühlt die Luft in einem Raum.
Zum Beispiel bekommen Not-Aufnahmen neue Klima-Anlagen.
Die Not-Aufnahme ist ein Bereich im Kranken-Haus.
Dort werden Menschen behandelt, die sofort Hilfe brauchen.
Auch Operations-Säle bekommen neue Klima-Anlagen.
Der Operations-Saal ist ein Raum im Kranken-Haus.
Dort führen Ärzte Operationen durch.
50 Millionen Euro gehen an Pflege-Einrichtungen.
Eine Pflege-Einrichtung ist ein Ort.
Dort werden kranke oder alte Menschen betreut.
Fach-Kräfte helfen den Menschen jeden Tag.
Die Einrichtungen können damit Kühl-Geräte kaufen.
Das können Klima-Anlagen oder Kühl-Decken sein.
Eine Kühl-Decke ist eine besondere Decke.
Die Decke kühlt den Körper eines Menschen.
36,6 Millionen Euro gehen an die Kommunen.
Eine Kommune ist eine Stadt oder eine Gemeinde.
Die Kommune hat eine eigene Regierung vor Ort.
NRW hat 53 Kreise und kreis-freie Städte.
Eine kreis-freie Stadt gehört zu keinem Land-Kreis.
Die Stadt erledigt alle Aufgaben selbst.
Jede Kommune kann bis zu 2 neue Stellen schaffen.
Diese Fach-Kräfte heißen Hitze-Gesundheits-Manager.
Ein Hitze-Gesundheits-Manager arbeitet bei der Stadt oder Gemeinde.
Diese Fach-Kraft plant den Schutz vor gefährlicher Hitze.
Die Hitze-Gesundheits-Manager helfen besonders gefährdeten Menschen.
Die Sozial-Stiftung NRW gibt noch einmal 20 Millionen Euro dazu.
Eine Sozial-Stiftung ist eine Organisation.
Sie gibt Geld für Menschen, die Hilfe brauchen.
Das Geld geht an Einrichtungen der Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe ist Unterstützung für Menschen mit Behinderung.
Auch diese Einrichtungen sollen Klima-Anlagen bekommen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst hat zu den Programmen gesprochen.
Ein Ministerpräsident ist der Chef der Landes-Regierung.
Wüst sagt: Hitze trifft ältere und kranke Menschen sehr hart.
Wüst sagt: Hitze-Schutz ist eine dauernde Aufgabe für das Land.
Hitze-Schutz bedeutet: Menschen werden vor großer Hitze geschützt.
Zum Beispiel durch kühle Räume oder mehr Bäume.
Gesundheits-Minister Karl-Josef Laumann hat auch gesprochen.
Laumann sagt: Die Hitze-Welle im Juni 2026 war sehr schlimm.
11 Tage lang war es extrem heiß.
Auch nachts wurde es nicht kühler.
Laumann sagt: Die hohe Zahl an Todes-Fällen zeigt die Gefahr der Hitze.
Laumann sagt: Hitze-Schutz ist sehr wichtig für sein Ministerium.
Das Land stellt das Geld bereit.
Das ist schwierig.
Denn der Staat hat derzeit nicht viel Geld.
NRW war das erste Bundes-Land mit einem Klima-Anpassungs-Gesetz.
Das Klima-Anpassungs-Gesetz ist eine Regel des Landes.
Das Gesetz legt fest, wie sich das Land auf den Klima-Wandel vorbereiten muss.
Klima-Wandel bedeutet: Das Wetter auf der Erde ändert sich.
Es wird immer wärmer auf der Erde.
Das Gesundheits-Ministerium arbeitet an einem Hitze-Warn-System.
Ein Hitze-Warn-System warnt Menschen früh genug.
Die Menschen wissen dann: Es wird sehr heiß.
Sie können sich dann rechtzeitig schützen.
Außerdem gibt es ein Netz-Werk für Hitze-Schutz in NRW.
Ein Netz-Werk ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Ziel.
Das Netz-Werk heißt kurz: ZNGH NRW.
Das ZNGH NRW erstellt Pläne zum Schutz vor Hitze.
Das ZNGH NRW macht auch Hilfs-Mittel zum Schutz vor Hitze.
Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet)
Das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen hat am 4. September 2026 in Düsseldorf drei Förderprogramme im Umfang von insgesamt 286,6 Millionen Euro für den Zeitraum 2027 bis 2030 vorgestellt. Die Mittel sollen Menschen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und der eigenen Häuslichkeit besser vor zukünftigen Hitzewellen schützen. Anlass ist die Hitzewelle Ende Juni 2026, die laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts in NRW zu 3.150 hitzebedingten Sterbefällen führte.
Die Fördermittel verteilen sich wie folgt: 200 Millionen Euro fließen in Klimatisierungsmaßnahmen in Krankenhäusern, darunter Umbauten für Intensivstationen, Kreißsäle, Notaufnahmen, OP-Säle und Pflegestützpunkte. Im Pflegebereich stehen 50 Millionen Euro für fest installierte Klimageräte, Kühldecken oder -segel bereit, mobile Geräte sind als Ausnahme förderfähig. Für die Kommunen sind 36,6 Millionen Euro vorgesehen, um in den 53 Kreisen und kreisfreien Städten bis zu zwei Vollzeitstellen für Hitze-Gesundheitsmanagerinnen und -manager zu schaffen. Diese sollen hitzegefährdete Menschen vor Ort identifizieren und mit praxisnahen Hilfsangeboten unterstützen. Zusätzlich stellt die Sozialstiftung NRW 20 Millionen Euro für Klimatisierung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe bereit.
Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: "Der Sommer 2026 hat deutlich gemacht, welche Folgen zunehmende Hitze und Extremwetterlagen für unser Land haben. Trockenheit, Wald- und Vegetationsbrände, Niedrigwasser und gesundheitliche Belastungen durch extreme Hitze sind Realität. Die jüngste Hitzeperiode hat gerade ältere und vorerkrankte Menschen schwer getroffen, teilweise mit tödlichen Folgen. Hitzeschutz ist für uns eine dauerhafte Aufgabe – in der Gesundheitsversorgung und Pflege genauso wie im Bevölkerungsschutz."
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte: "Die Hitzeperiode Ende Juni war eine Zäsur, die deutlich gemacht hat, dass weiterer Handlungsbedarf besteht. Die extremen Temperaturen und die fehlende Abkühlung in den Nachtstunden über elf aufeinanderfolgende Tage waren eine starke Belastung für alle Menschen im Land und das Gesundheitswesen. Schätzungen des Robert Koch-Instituts gehen für Nordrhein-Westfalen aktuell von 3.150 hitzebedingten Sterbefällen in diesem Sommer aus. Diese schreckliche und überdurchschnittlich hohe Zahl führt uns deutlich vor Augen, was wir befürchten mussten: Die Hitzewelle hat viele Leben gekostet."
Laumann weiter: "Im Gesundheitsministerium widmen wir uns bereits seit längerer Zeit dem gesundheitsbezogenen Hitzeschutz. In unmittelbarer Reaktion stellen wir landesseitig daher zwischen 2027 und 2030 insgesamt 286,6 Millionen Euro Fördermittel bereit. Dass wir diese Fördermittel in Zeiten knapper öffentlicher Mittel bereitstellen, ist Ausdruck der hohen Priorität, die mein Ministerium dem Hitzeschutz gibt und geben muss."
Hintergrund: NRW hat mit dem Klimaanpassungsgesetz als erstes Bundesland einen verbindlichen Rahmen für Klimaanpassung geschaffen. Das Gesundheitsministerium hat bereits 2022 die Erklärung der Landesgesundheitskonferenz "Klimaschutz und Klimaanpassung sind Gesundheitsschutz" als Handlungsfeld verankert. Zudem arbeitet eine Expertenrunde unter Leitung des Ministeriums an einem Hitzereaktions- und -warnsystem für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung. Das Zentrale Netzwerk für gesundheitsbezogenen Hitzeschutz NRW (ZNGH NRW) erarbeitet Arbeitshilfen für Hitzeschutz- und Hitzeaktionspläne.
Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet)
Das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen hat am 4. September 2026 in Düsseldorf drei Förderprogramme im Umfang von insgesamt 286,6 Millionen Euro für den Zeitraum 2027 bis 2030 vorgestellt. Die Mittel sollen Menschen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und der eigenen Häuslichkeit besser vor zukünftigen Hitzewellen schützen. Anlass ist die Hitzewelle Ende Juni 2026, die laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts in NRW zu 3.150 hitzebedingten Sterbefällen führte.
Die Fördermittel verteilen sich wie folgt: 200 Millionen Euro fließen in Klimatisierungsmaßnahmen in Krankenhäusern, darunter Umbauten für Intensivstationen, Kreißsäle, Notaufnahmen, OP-Säle und Pflegestützpunkte. Im Pflegebereich stehen 50 Millionen Euro für fest installierte Klimageräte, Kühldecken oder -segel bereit, mobile Geräte sind als Ausnahme förderfähig. Für die Kommunen sind 36,6 Millionen Euro vorgesehen, um in den 53 Kreisen und kreisfreien Städten bis zu zwei Vollzeitstellen für Hitze-Gesundheitsmanagerinnen und -manager zu schaffen. Diese sollen hitzegefährdete Menschen vor Ort identifizieren und mit praxisnahen Hilfsangeboten unterstützen. Zusätzlich stellt die Sozialstiftung NRW 20 Millionen Euro für Klimatisierung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe bereit.
Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: "Der Sommer 2026 hat deutlich gemacht, welche Folgen zunehmende Hitze und Extremwetterlagen für unser Land haben. Trockenheit, Wald- und Vegetationsbrände, Niedrigwasser und gesundheitliche Belastungen durch extreme Hitze sind Realität. Die jüngste Hitzeperiode hat gerade ältere und vorerkrankte Menschen schwer getroffen, teilweise mit tödlichen Folgen. Hitzeschutz ist für uns eine dauerhafte Aufgabe – in der Gesundheitsversorgung und Pflege genauso wie im Bevölkerungsschutz."
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte: "Die Hitzeperiode Ende Juni war eine Zäsur, die deutlich gemacht hat, dass weiterer Handlungsbedarf besteht. Die extremen Temperaturen und die fehlende Abkühlung in den Nachtstunden über elf aufeinanderfolgende Tage waren eine starke Belastung für alle Menschen im Land und das Gesundheitswesen. Schätzungen des Robert Koch-Instituts gehen für Nordrhein-Westfalen aktuell von 3.150 hitzebedingten Sterbefällen in diesem Sommer aus. Diese schreckliche und überdurchschnittlich hohe Zahl führt uns deutlich vor Augen, was wir befürchten mussten: Die Hitzewelle hat viele Leben gekostet."
Laumann weiter: "Im Gesundheitsministerium widmen wir uns bereits seit längerer Zeit dem gesundheitsbezogenen Hitzeschutz. In unmittelbarer Reaktion stellen wir landesseitig daher zwischen 2027 und 2030 insgesamt 286,6 Millionen Euro Fördermittel bereit. Dass wir diese Fördermittel in Zeiten knapper öffentlicher Mittel bereitstellen, ist Ausdruck der hohen Priorität, die mein Ministerium dem Hitzeschutz gibt und geben muss."
Hintergrund: NRW hat mit dem Klimaanpassungsgesetz als erstes Bundesland einen verbindlichen Rahmen für Klimaanpassung geschaffen. Das Gesundheitsministerium hat bereits 2022 die Erklärung der Landesgesundheitskonferenz "Klimaschutz und Klimaanpassung sind Gesundheitsschutz" als Handlungsfeld verankert. Zudem arbeitet eine Expertenrunde unter Leitung des Ministeriums an einem Hitzereaktions- und -warnsystem für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung. Das Zentrale Netzwerk für gesundheitsbezogenen Hitzeschutz NRW (ZNGH NRW) erarbeitet Arbeitshilfen für Hitzeschutz- und Hitzeaktionspläne.





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