GREIFSWALD (kobinet)
Am 5. September 2026 ist der World SCI Day.
Das ist der welt-weite Tag der Menschen mit Quer-schnitts-lähmung.
Eine Verletzung schädigt das Rücken-mark.
Danach kann man Teile des Körpers nicht mehr bewegen.
In Deutschland sind etwa 140.000 Menschen betroffen.
2 Einrichtungen machen gemeinsam auf dieses Thema aufmerksam.
Das sind das Quer-schnitts-gelähmten-Zentrum der BDH-Klinik Greifswald und die Manfred-Sauer-Stiftung.
Eine Stiftung ist eine Organisation mit viel Geld.
Sie gibt das Geld für gute Zwecke aus.
Zum Beispiel für Beratung oder Projekte.
Menschen mit Quer-schnitts-lähmung nutzen oft einen Roll-stuhl.
Ein Roll-stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen können damit fahren, wenn sie nicht gehen können.
Andere Menschen sehen den Roll-stuhl.
Aber eine Quer-schnitts-lähmung hat noch mehr Auswirkungen.
Diese Auswirkungen sieht man nicht.
Es gibt auch schwierige Dinge, die man nicht sieht.
Eine Heraus-forderung ist etwas Schwieriges.
Eine große Heraus-forderung ist die Ernährung.
Eine weitere Heraus-forderung ist das Darm-management.
Man kümmert sich bewusst um den Stuhl-gang.
Das ist wichtig, wenn der Darm nicht mehr von selbst richtig arbeitet.
Torsten Stein ist Chef-arzt der BDH-Klinik Greifswald.
Er sagt: Nach einer Quer-schnitts-lähmung muss man vieles neu lernen.
Jana Bremer ist Expertin für Darm-gesundheit.
Sie kennt sich sehr gut mit diesem Thema aus.
Sie sagt: Die richtige Ernährung ist sehr wichtig.
Lebens-qualität bedeutet: Wie gut dein Leben ist.
Zum Beispiel: eine gute Wohnung und genug Freizeit.
Ernährung beeinflusst die Lebens-qualität sehr stark.
Viele Menschen wissen das nicht.
Nach einer Quer-schnitts-lähmung lähmt sich auch der Darm.
Das schränkt das Leben sehr ein.
Reisen oder Sport machen wird schwieriger.
Betroffene müssen Ernährung und Darm-management neu erlernen.
Das ist wichtig für den Alltag.
Es ist auch wichtig für den Beruf und die Freizeit.
Die BDH-Klinik hat seit 2015 eine Beratungs-stelle.
Das ist ein Ort mit Fach-leuten.
Dort bekommst du Hilfe und Antworten auf deine Fragen.
Dort gibt es Hilfe zu Darm-management und Sexualität.
Die Klinik baut ihr Angebot zur Ernährungs-medizin aus.
Ernährungs-medizin bedeutet: Ärzte helfen mit dem richtigen Essen.
So können Krankheiten besser behandelt werden.
Das Zentrum bildet gerade eine Ärztin zur Ernährungs-medizinerin aus.
Die Klinik misst auch den Energie-bedarf der Betroffenen.
Energie-bedarf bedeutet: So viel Energie braucht dein Körper jeden Tag.
Das ist bei jedem Menschen anders.
Das nennt man Kalorien-messung.
Kalorien sind die Energie im Essen.
Bei der Kalorien-messung wird gemessen, wie viel Energie jemand braucht.
So können Betroffene genau beraten werden.
Die Manfred-Sauer-Stiftung hilft seit 25 Jahren Menschen mit Quer-schnitts-lähmung.
Ihr Ziel ist: Menschen helfen, bewusst zu leben.
Bewusst leben bedeutet: Man denkt nach, was gut für einen ist.
Die Stiftung unterstützt das Zentrum in Greifswald.
Sie hat zum Beispiel einen Roll-stuhl-Parcours mitfinanziert.
Ein Roll-stuhl-Parcours ist ein Übungs-platz.
Dort können Menschen mit Roll-stuhl schwierige Situationen üben.
Zum Beispiel enge Wege oder unebenes Gelände.
Die Stiftung bietet auch Vorträge und Beratungen zur Ernährung an.
Ein Workshop ist ein Treffen, bei dem Menschen zusammen an etwas arbeiten.
Die Klinik und die Stiftung starten gemeinsam eine Aktion.
Das ist zum 25. Geburts-tag der Stiftung.
Sie wollen besonders auf das Früh-stück aufmerksam machen.
Ein gutes Früh-stück hilft für einen guten Start in den Tag.
Es unterstützt auch eine gesunde Verdauung.
Verdauung bedeutet: Der Körper verarbeitet das Essen.
Er nimmt die wichtigen Stoffe heraus und gibt den Rest wieder ab.
Manfred Sauer ist der Gründer der Stiftung.
Er sagt: Gute Ernährung und Darm-management helfen, selbst-bestimmt zu leben.
Selbst-bestimmt bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Foto: Pixabay/GraphicMama-team
GREIFSWALD (kobinet)
Anlässlich des World SCI Day ( Weltweiter Tag der Menschen mit Querschnittslähmung) am 5. September 2026 machen das Querschnittgelähmten-Zentrum der BDH-Klinik Greifswald und die Manfred-Sauer-Stiftung mit einer gemeinsamen Aktion auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Querschnittslähmung aufmerksam. In Deutschland sind etwa 140.000 Menschen betroffen. Neben sichtbaren Aspekten wie der Rollstuhlnutzung gibt es unsichtbare Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Ernährung und des Darmmanagements.
Torsten Stein, Chefarzt der BDH-Klinik Greifswald, betont, dass die Rehabilitation darauf abzielt, Aktivitäten des täglichen Lebens neu zu erlernen. Jana Bremer, Expertin für neurogene Darmfunktionsstörungen, weist darauf hin, dass die Darmgesundheit eine besondere Rolle spielt: "Es wird selbst in der Rehabilitation oftmals noch unterschätzt, wie viel Einfluss die richtige Ernährung auf die Lebensqualität der Betroffenen hat."
Eine angepasste Ernährung und ein regelmäßiges Darmmanagement müssen von Betroffenen nach einer Querschnittlähmung neu erlernt werden. Beide Aspekte sind zentral, um im Alltag, Beruf und Freizeit zurechtzukommen. Die mit der Querschnittlähmung verbundene Darmlähmung führt zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität und sozialen Teilhabe. Das Querschnittgelähmten-Zentrum der BDH-Klinik bietet seit 2015 eine Beratungsstelle für Darmmanagement und Sexualität an.
Torsten Stein erklärt: "Wir bauen unser Engagement in der Ernährungsmedizin weiter aus. Die Ernährungsmedizin gewinnt in der modernen Gesundheitsversorgung rasant an Bedeutung in Prävention, Linderung und Heilung chronischer Erkrankungen." Eine ärztliche Kollegin des Zentrums wird derzeit zur Ernährungsmedizinerin weitergebildet. Instrument für eine evidenzbasierte Behandlung sind kalorimetrische Messungen zur Bestimmung des Energiebedarfs und -verbrauchs, um Betroffene in ihrer spezifischen Lebenssituation beraten zu können.
Die Manfred-Sauer-Stiftung engagiert sich seit 25 Jahren für Menschen mit Querschnittlähmung unter dem Motto "Impulse für bewusstes Leben". Sie unterstützt das Querschnittgelähmten-Zentrum in Greifswald, unter anderem mit einem Rollstuhlparcours zur Verbesserung der Mobilität. Das Beratungszentrum der Stiftung bietet neben Beratungen auch Vorträge, Workshops, Symposien und Publikationen zu Ernährung und Verdauung bei Querschnittlähmung an.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Stiftung und des World SCI Day starten beide eine gemeinsame Info-Aktion, um das Thema ausgewogene Ernährung stärker in den Fokus zu rücken – insbesondere das Frühstück als Grundlage für einen guten Start in den Tag und eine gesunde Verdauung. Manfred Sauer, Gründer der Stiftung, betonte: "Ergänzend mit einem guten Darmmanagement trägt dies zu einem selbstbestimmten Leben bei und ist ein wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität."
Foto: Pixabay/GraphicMama-team
GREIFSWALD (kobinet)
Anlässlich des World SCI Day ( Weltweiter Tag der Menschen mit Querschnittslähmung) am 5. September 2026 machen das Querschnittgelähmten-Zentrum der BDH-Klinik Greifswald und die Manfred-Sauer-Stiftung mit einer gemeinsamen Aktion auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Querschnittslähmung aufmerksam. In Deutschland sind etwa 140.000 Menschen betroffen. Neben sichtbaren Aspekten wie der Rollstuhlnutzung gibt es unsichtbare Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Ernährung und des Darmmanagements.
Torsten Stein, Chefarzt der BDH-Klinik Greifswald, betont, dass die Rehabilitation darauf abzielt, Aktivitäten des täglichen Lebens neu zu erlernen. Jana Bremer, Expertin für neurogene Darmfunktionsstörungen, weist darauf hin, dass die Darmgesundheit eine besondere Rolle spielt: "Es wird selbst in der Rehabilitation oftmals noch unterschätzt, wie viel Einfluss die richtige Ernährung auf die Lebensqualität der Betroffenen hat."
Eine angepasste Ernährung und ein regelmäßiges Darmmanagement müssen von Betroffenen nach einer Querschnittlähmung neu erlernt werden. Beide Aspekte sind zentral, um im Alltag, Beruf und Freizeit zurechtzukommen. Die mit der Querschnittlähmung verbundene Darmlähmung führt zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität und sozialen Teilhabe. Das Querschnittgelähmten-Zentrum der BDH-Klinik bietet seit 2015 eine Beratungsstelle für Darmmanagement und Sexualität an.
Torsten Stein erklärt: "Wir bauen unser Engagement in der Ernährungsmedizin weiter aus. Die Ernährungsmedizin gewinnt in der modernen Gesundheitsversorgung rasant an Bedeutung in Prävention, Linderung und Heilung chronischer Erkrankungen." Eine ärztliche Kollegin des Zentrums wird derzeit zur Ernährungsmedizinerin weitergebildet. Instrument für eine evidenzbasierte Behandlung sind kalorimetrische Messungen zur Bestimmung des Energiebedarfs und -verbrauchs, um Betroffene in ihrer spezifischen Lebenssituation beraten zu können.
Die Manfred-Sauer-Stiftung engagiert sich seit 25 Jahren für Menschen mit Querschnittlähmung unter dem Motto "Impulse für bewusstes Leben". Sie unterstützt das Querschnittgelähmten-Zentrum in Greifswald, unter anderem mit einem Rollstuhlparcours zur Verbesserung der Mobilität. Das Beratungszentrum der Stiftung bietet neben Beratungen auch Vorträge, Workshops, Symposien und Publikationen zu Ernährung und Verdauung bei Querschnittlähmung an.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Stiftung und des World SCI Day starten beide eine gemeinsame Info-Aktion, um das Thema ausgewogene Ernährung stärker in den Fokus zu rücken – insbesondere das Frühstück als Grundlage für einen guten Start in den Tag und eine gesunde Verdauung. Manfred Sauer, Gründer der Stiftung, betonte: "Ergänzend mit einem guten Darmmanagement trägt dies zu einem selbstbestimmten Leben bei und ist ein wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität."





Lesermeinungen