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Kein Schulbesuch wegen fehlender Schulassistenz

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Foto: hr

Kassel (kobinet)

Während der Gesetzgeber die Regelungen zur Schulassistenz massiv verändern, Leistungen poolen und damit Kosten einsparen will, sind so manche Eltern behinderter Kinder nach dem Schulstart bereits jetzt mit massiven Problemen konfrontiert. "Laith ist sechs Jahre alt und Autist. Ohne Schulassistenz kann er nicht sicher am Unterricht teilnehmen. Seit Wochen bleibt er deshalb zu Hause. Auch andere Familien berichten von Problemen. Werden Schulassistenzen in Hessen schwieriger bewilligt?" Diese Frage wirft die hessenschau anhand eines konkreten Beispiels auf.

"Eigentlich müsste Laith morgens seinen Ranzen packen. Seit drei Wochen ist wieder Schule. Stattdessen ist der Sechsjährige zu Hause. Laith ist Autist und hat eine starke Weglauftendenz. Wenn er losrennt, kann er Gefahren nicht einschätzen", heißt es weiter im hessenschau-Bericht.

Link zum Bericht der hessenschau vom 29. August 2026

"Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Wo ein Bedarf nicht durch ein niedrigschwelliges Angebot gedeckt werden kann, muss und wird die individuell erforderliche Hilfe weiterhin gewährt werden." So kommentierte Bundesfamilienministerin Karin Prien den am 12. August 2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, der vonseiten der Sozial- und Behindertenverbände heftig kritisiert wird und der u.a. das Poolen von Schulassistenz vorsieht. Angesichts der bereits bestehenden Herausforderungen der Bewilligung von Schulassistenz mit so manchen Kostenträgern klingen diese Versprechungen für so manche Eltern, deren Kinder nicht mal zur Schule können und wo die Schulpflicht nicht zu gelten scheint, wie Hohn.

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 12. August 2026 zum vom Bundeskabinett am 12. August 2026 beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform des Kinder- und Jugendhilferechts, der im Herbst 2026 im Bundestag diskutiert und vielleicht mit Änderungen beschlossen werden dürfte

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