Kassel (kobinet)
Der Gesetz-Geber will die Regeln zur Schul-Assistenz stark ändern.
Der Gesetz-Geber ist eine Gruppe von Politikern.
Diese Politiker werden vom Volk gewählt.
Sie machen Gesetze für alle Menschen in Deutschland.
Schul-Assistenz bedeutet: Eine Person hilft einem Kind in der Schule.
Der Gesetz-Geber will Kosten sparen.
Dazu will er Hilfen zusammenlegen.
Das nennt man Poolen.
Poolen bedeutet: Mehrere Kinder teilen sich eine Hilfs-Person.
Viele Eltern von Kindern mit Behinderung haben große Probleme.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das Schul-Jahr hat gerade begonnen.
Trotzdem können manche Kinder nicht zur Schule gehen.
Die Behörde gibt diesen Kindern keine Schul-Assistenz.
Bewilligt bedeutet: Eine Behörde sagt ja zu einer Hilfe.
Eine Behörde ist ein Amt.
Dort arbeiten Menschen für die Bürger.
Ein Beispiel ist der 6-jährige Laith.
Laith hat Autismus.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders und fühlen anders.
Autismus ist keine Krankheit.
Laith läuft manchmal einfach weg.
Er erkennt dann Gefahren nicht.
Ohne Schul-Assistenz ist Laith in der Schule nicht sicher.
Deshalb bleibt Laith seit 3 Wochen zu Hause.
Laith kann nicht zur Schule gehen.
Viele andere Familien haben das gleiche Problem.
Auch ihre Kinder können nicht zur Schule gehen.
Die Hessen-Schau hat darüber berichtet.
Hessen-Schau ist ein Nachrichten-Sender in Hessen.
Ein Nachrichten-Sender berichtet über Dinge, die gerade passieren.
Man kann ihn im Fernsehen oder im Internet sehen.
Am 12. August 2026 hat das Bundes-Kabinett einen Gesetz-Entwurf beschlossen.
Das Bundes-Kabinett ist die Regierung von Deutschland.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef des Bundes-Kabinetts.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Vorschlag für ein neues Gesetz.
Politiker prüfen diesen Vorschlag.
Dann stimmen sie darüber ab.
Der Gesetz-Entwurf betrifft die Kinder- und Jugend-Hilfe.
Kinder- und Jugend-Hilfe bedeutet: Der Staat hilft Kindern und Jugendlichen.
Der Entwurf sagt: Mehrere Kinder teilen sich eine Hilfs-Person.
Bundes-Familien-Ministerin Karin Prien sagt:
Jedes Kind hat weiterhin Anspruch auf die Hilfe.
Anspruch bedeutet: Man kann diese Hilfe verlangen.
Sie sagt: Wo ein Kind Hilfe braucht, bekommt es diese Hilfe.
Sozial- und Behinderten-Verbände kritisieren den Gesetz-Entwurf.
Sozial- und Behinderten-Verbände sind Gruppen für Menschen mit Behinderung.
Diese Gruppen setzen sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein.
Viele Eltern glauben der Ministerin nicht.
Denn ihre Kinder können jetzt schon nicht zur Schule gehen.
Diese Eltern sind sehr wütend.
Im Herbst 2026 spricht der Bundes-Tag über den Gesetz-Entwurf.
Bundes-Tag bedeutet: Das Parlament in Deutschland.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Der Bundes-Tag kann den Gesetz-Entwurf ändern.
Dann stimmen die Politiker ab.
Foto: hr
Kassel (kobinet)
Während der Gesetzgeber die Regelungen zur Schulassistenz massiv verändern, Leistungen poolen und damit Kosten einsparen will, sind so manche Eltern behinderter Kinder nach dem Schulstart bereits jetzt mit massiven Problemen konfrontiert. "Laith ist sechs Jahre alt und Autist. Ohne Schulassistenz kann er nicht sicher am Unterricht teilnehmen. Seit Wochen bleibt er deshalb zu Hause. Auch andere Familien berichten von Problemen. Werden Schulassistenzen in Hessen schwieriger bewilligt?" Diese Frage wirft die hessenschau anhand eines konkreten Beispiels auf.
"Eigentlich müsste Laith morgens seinen Ranzen packen. Seit drei Wochen ist wieder Schule. Stattdessen ist der Sechsjährige zu Hause. Laith ist Autist und hat eine starke Weglauftendenz. Wenn er losrennt, kann er Gefahren nicht einschätzen", heißt es weiter im hessenschau-Bericht.
Link zum Bericht der hessenschau vom 29. August 2026
"Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Wo ein Bedarf nicht durch ein niedrigschwelliges Angebot gedeckt werden kann, muss und wird die individuell erforderliche Hilfe weiterhin gewährt werden." So kommentierte Bundesfamilienministerin Karin Prien den am 12. August 2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, der vonseiten der Sozial- und Behindertenverbände heftig kritisiert wird und der u.a. das Poolen von Schulassistenz vorsieht. Angesichts der bereits bestehenden Herausforderungen der Bewilligung von Schulassistenz mit so manchen Kostenträgern klingen diese Versprechungen für so manche Eltern, deren Kinder nicht mal zur Schule können und wo die Schulpflicht nicht zu gelten scheint, wie Hohn.
Foto: hr
Kassel (kobinet)
Während der Gesetzgeber die Regelungen zur Schulassistenz massiv verändern, Leistungen poolen und damit Kosten einsparen will, sind so manche Eltern behinderter Kinder nach dem Schulstart bereits jetzt mit massiven Problemen konfrontiert. "Laith ist sechs Jahre alt und Autist. Ohne Schulassistenz kann er nicht sicher am Unterricht teilnehmen. Seit Wochen bleibt er deshalb zu Hause. Auch andere Familien berichten von Problemen. Werden Schulassistenzen in Hessen schwieriger bewilligt?" Diese Frage wirft die hessenschau anhand eines konkreten Beispiels auf.
"Eigentlich müsste Laith morgens seinen Ranzen packen. Seit drei Wochen ist wieder Schule. Stattdessen ist der Sechsjährige zu Hause. Laith ist Autist und hat eine starke Weglauftendenz. Wenn er losrennt, kann er Gefahren nicht einschätzen", heißt es weiter im hessenschau-Bericht.
Link zum Bericht der hessenschau vom 29. August 2026
"Der individuelle Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfen bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Wo ein Bedarf nicht durch ein niedrigschwelliges Angebot gedeckt werden kann, muss und wird die individuell erforderliche Hilfe weiterhin gewährt werden." So kommentierte Bundesfamilienministerin Karin Prien den am 12. August 2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe, der vonseiten der Sozial- und Behindertenverbände heftig kritisiert wird und der u.a. das Poolen von Schulassistenz vorsieht. Angesichts der bereits bestehenden Herausforderungen der Bewilligung von Schulassistenz mit so manchen Kostenträgern klingen diese Versprechungen für so manche Eltern, deren Kinder nicht mal zur Schule können und wo die Schulpflicht nicht zu gelten scheint, wie Hohn.





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