Nürnberg (kobinet)
Im Juli 2026 gab es einen neuen Rekord.
192.630 schwer-behinderte Menschen waren arbeitslos.
Das ist die höchste Zahl seit 2007.
Die Bundes-Agentur für Arbeit hat diese Zahlen gesammelt.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist ein großes Amt.
Das Amt hilft Menschen ohne Arbeit.
Im August 2026 wurde der Rekord gebrochen.
194.164 schwer-behinderte Menschen waren arbeitslos.
Das sind 1.534 Menschen mehr als im Juli 2026.
Im August 2025 waren 187.050 schwer-behinderte Menschen arbeitslos.
Seitdem ist die Zahl um 7.114 Menschen gestiegen.
Die Lage am Arbeits-Markt ist schlechter geworden.
Arbeits-Markt bedeutet: Menschen suchen Arbeit.
Und Firmen suchen Mitarbeiter.
Das nennt man Arbeits-Markt.
Die LIGA Selbst-Vertretung macht sich Sorgen.
Die LIGA Selbst-Vertretung ist eine Gruppe mit Behinderung.
Die Gruppe kämpft für die Rechte dieser Menschen.
Die LIGA Selbst-Vertretung fragt: Wann handelt die Bundes-Regierung?
Es gibt noch ein weiteres Problem.
Viele schwer-behinderte Menschen arbeiten in Werk-Stätten.
Werk-Stätten sind besondere Orte zum Arbeiten.
Dort arbeiten vor allem Menschen mit Behinderung.
Der Wechsel auf den normalen Arbeits-Markt ist schwer.
Beim Wechsel auf den normalen Arbeits-Markt ändert sich zu wenig.
Foto: BA
Nürnberg (kobinet)
Mit 192.630 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten schwerbehinderten Arbeitslosen wurde im Juli 2026 ein trauriger Rekord erreicht. Dies war der höchste Wert in der Zeitreihe der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland, die von der Bundesagentur für Arbeit seit 1. Januar 2007 geführt wird. Im August 2026 hat sich diese Situation noch weiter verschärft und wurde der neue traurige Rekord mit 194.164 arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat sind dies noch einmal 1.534 schwerbehinderte Arbeitslose mehr. Der Vergleich zur Arbeitslosenzahl schwerbehinderter Menschen in Deutschland vor einem Jahr macht die verschärfte Situation am Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen noch deutlicher. Mit der ohnehin schon hohen Zahl von 187.050 im August 2025 hat sich die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen innerhalb eines Jahres um 7.114 Menschen erhöht. Die LIGA Selbstvertretung fragt sich angesichts dieser Entwicklung und der Tatsache, dass es in Sachen Reform des Werkstättensystems mit mehr Möglichkeiten der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ebenfalls nicht vorangeht, wann die Bundesregierung auf diese negative Entwicklung bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen reagieren will. Vom Herbst der Reformen sei hier bisher nichts zu spüren.
Foto: BA
Nürnberg (kobinet)
Mit 192.630 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten schwerbehinderten Arbeitslosen wurde im Juli 2026 ein trauriger Rekord erreicht. Dies war der höchste Wert in der Zeitreihe der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland, die von der Bundesagentur für Arbeit seit 1. Januar 2007 geführt wird. Im August 2026 hat sich diese Situation noch weiter verschärft und wurde der neue traurige Rekord mit 194.164 arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat sind dies noch einmal 1.534 schwerbehinderte Arbeitslose mehr. Der Vergleich zur Arbeitslosenzahl schwerbehinderter Menschen in Deutschland vor einem Jahr macht die verschärfte Situation am Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen noch deutlicher. Mit der ohnehin schon hohen Zahl von 187.050 im August 2025 hat sich die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen innerhalb eines Jahres um 7.114 Menschen erhöht. Die LIGA Selbstvertretung fragt sich angesichts dieser Entwicklung und der Tatsache, dass es in Sachen Reform des Werkstättensystems mit mehr Möglichkeiten der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ebenfalls nicht vorangeht, wann die Bundesregierung auf diese negative Entwicklung bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen reagieren will. Vom Herbst der Reformen sei hier bisher nichts zu spüren.





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