Stade (kobinet)
Der Nieder-sächsische Inklusions-Rat hat eine Erklärung verabschiedet.
Der Inklusions-Rat heißt kurz: NIR.
Der NIR ist eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen.
Eine Behinderung macht manche Dinge im Alltag schwieriger.
Der NIR spricht für die Rechte dieser Menschen.
Das ist am 27. August 2026 in Stade passiert.
Die Erklärung heißt: Stader Erklärung.
Die Erklärung handelt von Kata-strophen-Schutz.
Kata-strophen-Schutz bedeutet: Menschen werden bei großen Unglücken geschützt.
Große Unglücke sind zum Beispiel Über-schwemmungen oder Stürme.
Der NIR fordert: Menschen mit Behinderungen müssen besser geschützt werden.
Fordern bedeutet: Man sagt klar, was man möchte.
Man will, dass andere Menschen etwas tun.
Eine Krise ist eine sehr schlimme Situation für viele Menschen.
Kata-strophen treffen Menschen mit Behinderungen oft besonders hart.
Alle Menschen müssen Warn-Systeme verstehen können.
Ein Warn-System gibt eine Nachricht bei Gefahr.
Zum Beispiel ein Warn-Ton oder eine Nachricht auf dem Handy.
Alle Menschen müssen Not-Unterkünfte nutzen können.
Not-Unterkünfte sind Orte zum Schlafen bei einem Unglück.
Annetraud Grote ist Landes-Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Sie arbeitet für das Land Nieder-sachsen.
Sie sagt: Kata-strophen-Schutz muss alle Menschen erreichen.
Niemand darf wegen einer Behinderung ausgeschlossen werden.
Inklusion muss von Anfang an geplant werden.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Die Stader Erklärung enthält genaue Forderungen.
Warn-Systeme müssen barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können etwas nutzen.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Menschen mit Behinderungen sollen bei der Planung mitmachen.
Bei Evakuierungen müssen alle Menschen Hilfe bekommen.
Eine Evakuierung bedeutet: Menschen verlassen einen gefährlichen Ort.
Sie gehen an einen sicheren Ort.
Die Voll-Versammlung des NIR fand zum 60. Mal statt.
Bei einer Voll-Versammlung treffen sich alle Mitglieder.
Sie besprechen wichtige Themen gemeinsam.
Gleichzeitig feierte der NIR seinen 30. Geburtstag.
Monika Nölting ist Sprecherin des NIR.
Sie sagt: Bevölkerungs-Schutz muss für alle Menschen gelten.
Bevölkerungs-Schutz bedeutet: Der Staat schützt alle Menschen in Gefahr.
Zum Beispiel bei einer Über-schwemmung oder einem Brand.
Der NIR schickt die Stader Erklärung an Politik und Verwaltung.
Verwaltung bedeutet: Eine Gruppe regelt wichtige Dinge für Menschen in einer Stadt oder Gemeinde.
Der NIR setzt sich für eine schnelle Umsetzung ein.
Der NIR vertritt Menschen mit Behinderungen in Nieder-sachsen.
Der NIR verbindet das Land Nieder-sachsen mit den Kommunen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Der NIR setzt sich für gleiche Rechte und Chancen ein.
Foto: Tom Figiel
Stade (kobinet)
Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) hat am 27. August 2026 in Stade im Rahmen seiner 60. Vollversammlung und gleichzeitig der Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen die Stader Erklärung zum inklusiven Katastrophenschutz in Niedersachsen verabschiedet. Darin fordert der NIR, die Belange von Menschen mit Behinderungen systematisch in die Planung, Vorbereitung und Bewältigung von Krisen- und Katastrophenlagen einzubeziehen.
Katastrophen, Großschadensereignisse und Krisen treffen Menschen mit Behinderungen häufig in besonderer Weise. Warnsysteme, Evakuierungsmaßnahmen, Notunterkünfte und Informationsangebote müssen deshalb so gestaltet sein, dass sie für alle Menschen barrierefrei nutzbar sind. Der NIR sieht hier weiterhin erheblichen Handlungsbedarf auf allen staatlichen Ebenen. "Ein wirksamer Katastrophenschutz muss alle Menschen erreichen. Niemand darf in Krisenlagen aufgrund einer Behinderung von Informationen, Unterstützung oder Schutzmaßnahmen ausgeschlossen werden", erklärte Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. "Inklusion darf nicht erst beim Eintritt der Katastrophe bedacht werden, sondern muss fester Bestandteil aller Planungsphasen sein."
Die Stader Erklärung enthält konkrete Forderungen an Politik und Praxis. Dazu gehören unter anderem barrierefreie Warn- und Informationssysteme, die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei Planungsprozessen sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Unterstützungsbedarfe bei Evakuierungen und in Notunterkünften.
Die 60. Vollversammlung des NIR markierte zugleich den 30. Jahrestag der Gründung des Gremiums. Seit drei Jahrzehnten setzt sich der NIR für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein und vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung. "Nach 30 Jahren gemeinsamer Arbeit im NIR wissen wir, wie wichtig es ist, Bevölkerungsschutz von Anfang an inklusiv und aus einem Guss zu denken und die Perspektiven aus Kommunen und Land zusammenzubringen", ergänzt Monika Nölting, Sprecherin des NIR. Der NIR wird die verabschiedete Stader Erklärung den zuständigen Stellen in Land und Kommunen übermitteln und sich für eine zeitnahe Umsetzung der formulierten Forderungen einsetzen.
Über den Niedersächsischen Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen
Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) ist die Interessenvertretung der kommunalen Beiräte, Beauftragten und weiterer Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen. Er versteht sich als Bindeglied zwischen Land und Kommunen und setzt sich für Inklusion, Chancengleichheit sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein.
Link zum Bericht des NDR über das 30jährige Jubiläum des Niedersächsischen Inklusionsrats
Foto: Tom Figiel
Stade (kobinet)
Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) hat am 27. August 2026 in Stade im Rahmen seiner 60. Vollversammlung und gleichzeitig der Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen die Stader Erklärung zum inklusiven Katastrophenschutz in Niedersachsen verabschiedet. Darin fordert der NIR, die Belange von Menschen mit Behinderungen systematisch in die Planung, Vorbereitung und Bewältigung von Krisen- und Katastrophenlagen einzubeziehen.
Katastrophen, Großschadensereignisse und Krisen treffen Menschen mit Behinderungen häufig in besonderer Weise. Warnsysteme, Evakuierungsmaßnahmen, Notunterkünfte und Informationsangebote müssen deshalb so gestaltet sein, dass sie für alle Menschen barrierefrei nutzbar sind. Der NIR sieht hier weiterhin erheblichen Handlungsbedarf auf allen staatlichen Ebenen. "Ein wirksamer Katastrophenschutz muss alle Menschen erreichen. Niemand darf in Krisenlagen aufgrund einer Behinderung von Informationen, Unterstützung oder Schutzmaßnahmen ausgeschlossen werden", erklärte Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. "Inklusion darf nicht erst beim Eintritt der Katastrophe bedacht werden, sondern muss fester Bestandteil aller Planungsphasen sein."
Die Stader Erklärung enthält konkrete Forderungen an Politik und Praxis. Dazu gehören unter anderem barrierefreie Warn- und Informationssysteme, die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei Planungsprozessen sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Unterstützungsbedarfe bei Evakuierungen und in Notunterkünften.
Die 60. Vollversammlung des NIR markierte zugleich den 30. Jahrestag der Gründung des Gremiums. Seit drei Jahrzehnten setzt sich der NIR für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein und vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung. "Nach 30 Jahren gemeinsamer Arbeit im NIR wissen wir, wie wichtig es ist, Bevölkerungsschutz von Anfang an inklusiv und aus einem Guss zu denken und die Perspektiven aus Kommunen und Land zusammenzubringen", ergänzt Monika Nölting, Sprecherin des NIR. Der NIR wird die verabschiedete Stader Erklärung den zuständigen Stellen in Land und Kommunen übermitteln und sich für eine zeitnahe Umsetzung der formulierten Forderungen einsetzen.
Über den Niedersächsischen Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen
Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) ist die Interessenvertretung der kommunalen Beiräte, Beauftragten und weiterer Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen. Er versteht sich als Bindeglied zwischen Land und Kommunen und setzt sich für Inklusion, Chancengleichheit sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein.
Link zum Bericht des NDR über das 30jährige Jubiläum des Niedersächsischen Inklusionsrats





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