Berlin (kobinet)
Bundes-Gesundheits-Minister Carsten Linnemann will etwas ändern.
Er will eine Kürzung rückgängig machen.
Eine Kürzung bedeutet: Es wird weniger Geld gezahlt.
Es geht um die Rente von pflegenden Angehörigen.
Eine Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen dann nicht mehr arbeiten.
Pflegende Angehörige pflegen jemanden zu Hause.
Zum Beispiel eine kranke Mutter oder einen kranken Vater.
Die Rente sollte um 30 Prozent gekürzt werden.
Das hätte bedeutet: Pflegende Angehörige bekommen weniger Geld.
Der Sozial-Verband VdK findet das gut.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe mit dem gleichen Ziel.
Der VdK hilft Menschen mit Problemen.
Der VdK nennt die Ankündigung ein wichtiges Zeichen.
Aber der VdK hat noch eine Forderung.
Eine Forderung ist ein Wunsch, den jemand laut sagt.
Der VdK fordert eine feste Zusage zur Finanzierung.
Finanzierung bedeutet: Es gibt Geld für etwas.
Das Geld kommt zum Beispiel vom Staat.
VdK-Präsidentin Verena Bentele hat etwas gesagt.
Präsidentin bedeutet: Sie leitet den Verband.
Sie sagt: Pflegende Angehörige leisten sehr viel.
Der Staat muss diese Leistung endlich anerkennen.
Die Ankündigung von Minister Linnemann ist ein gutes Zeichen.
Das hilft vielen Millionen Menschen in Deutschland.
Aber es gibt noch eine offene Frage.
Woher kommt das Geld für die Renten?
Minister Linnemann sprach von einem möglichen Spiel-Raum.
Spiel-Raum bedeutet hier: Es gibt vielleicht Geld dafür.
Aber es ist noch nicht sicher.
Der VdK fordert eine klare Antwort.
Das Geld soll aus Steuer-Mitteln kommen.
Steuer-Mittel sind Geld vom Staat.
Alle Menschen in Deutschland zahlen Steuern.
Alle sollen gemeinsam für Pflege zahlen.
Nicht nur die pflegenden Familien allein.
Der VdK kritisiert auch einen Gesetz-Entwurf.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Vorschlag für ein neues Gesetz.
Dieser Plan kam vom Bundes-Gesundheits-Ministerium.
Das Ministerium hatte früher eine andere Leitung.
Im Plan stand: Pflegende Angehörige bekommen weniger Renten-Beiträge.
Renten-Beiträge sind Geld, das man jeden Monat einzahlt.
Später im Alter bekommt man dafür eine Rente.
Sie hätten nur noch 70 Prozent der Beiträge bekommen.
Pflegende Angehörige hätten dann weniger Schutz gehabt.
Absicherung bedeutet: Du schützt dich vor Problemen.
Wenn etwas Schlimmes passiert, bekommst du Hilfe.
Der VdK korrigiert auch eine Zahl von Minister Linnemann.
Der VdK sagt: Die Zahl stimmt nicht.
Im Dezember 2025 wurden rund 5,1 Millionen Menschen zu Hause gepflegt.
Das sind mehr als 80 Prozent aller Pflege-Bedürftigen.
Pflege-Bedürftige sind Menschen, die Hilfe im Alltag brauchen.
Der VdK hat noch eine weitere Forderung.
Menschen sollen auch in der Rente Punkte für Pflege sammeln.
Diese Punkte heißen Entgelt-Punkte.
Entgelt-Punkte sammelt man durch Arbeit oder Pflege.
Je mehr Punkte man hat, desto mehr Rente bekommt man.
Mehr Entgelt-Punkte bedeuten mehr Rente.
Das soll auch mit einer Teil-Rente möglich sein.
Eine Teil-Rente bedeutet: Man bekommt schon Rente.
Man arbeitet aber noch weiter.
Präsidentin Bentele hat noch etwas gesagt.
Pflegende Angehörige tragen das Pflege-System.
Das Pflege-System umfasst alles, was zur Pflege gehört.
Dazu zählen Pflege-Heime, Pflege-Kräfte und die Pflege-Versicherung.
Sie dürfen nicht noch mehr belastet werden.
Sie brauchen echte Entlastung.
Das ist die klare Forderung des VdK.
Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet)
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" angekündigt, die geplante Kürzung der Rentenansprüche für pflegende Angehörige um 30 Prozent zurückzunehmen. Der Sozialverband VdK begrüßt dies als "wichtiges Signal", mahnt jedoch eine verbindliche Finanzierungszusage an. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte: "Die Anerkennung der Leistung pflegender Angehöriger ist überfällig. Dass Minister Linnemann die Kritik an den geplanten Kürzungen aufgreift und so früh nach seinem Amtsantritt eine Korrektur angekündigt hat, ist ein positives Signal für viele Millionen Menschen." Gleichzeitig bleibe die Finanzierungsfrage offen, so Bentele. Linnemann habe lediglich von einem Spielraum gesprochen, den er prüfen wolle. Der VdK fordert eine verbindliche Klärung aus Steuermitteln, da es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele.
Der Verband kritisiert zudem den Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes unter Linnemanns Amtsvorgängerin Nina Warken. Die darin vorgesehene Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige auf 70 Prozent hätte deren soziale Absicherung verschlechtert. Der VdK korrigiert zudem eine Aussage Linnemanns: Nach aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums wurden im Dezember 2025 rund 5,1 Millionen Pflegebedürftige zu Hause versorgt – das sind über 80 Prozent aller Pflegebedürftigen.
Zusätzlich fordert der VdK, die Möglichkeit zu erhalten, auch während des Rentenbezugs über eine Teilrente zusätzliche Entgeltpunkte für die Pflege von Angehörigen zu erwerben. Bentele unterstrich: "Pflegende Angehörige sind das Rückgrat unseres Pflegesystems. Sie vor zusätzlichen Belastungen zu bewahren, ist das Mindeste – was sie wirklich brauchen, ist spürbare Entlastung."
Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet)
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" angekündigt, die geplante Kürzung der Rentenansprüche für pflegende Angehörige um 30 Prozent zurückzunehmen. Der Sozialverband VdK begrüßt dies als "wichtiges Signal", mahnt jedoch eine verbindliche Finanzierungszusage an. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte: "Die Anerkennung der Leistung pflegender Angehöriger ist überfällig. Dass Minister Linnemann die Kritik an den geplanten Kürzungen aufgreift und so früh nach seinem Amtsantritt eine Korrektur angekündigt hat, ist ein positives Signal für viele Millionen Menschen." Gleichzeitig bleibe die Finanzierungsfrage offen, so Bentele. Linnemann habe lediglich von einem Spielraum gesprochen, den er prüfen wolle. Der VdK fordert eine verbindliche Klärung aus Steuermitteln, da es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele.
Der Verband kritisiert zudem den Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes unter Linnemanns Amtsvorgängerin Nina Warken. Die darin vorgesehene Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige auf 70 Prozent hätte deren soziale Absicherung verschlechtert. Der VdK korrigiert zudem eine Aussage Linnemanns: Nach aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums wurden im Dezember 2025 rund 5,1 Millionen Pflegebedürftige zu Hause versorgt – das sind über 80 Prozent aller Pflegebedürftigen.
Zusätzlich fordert der VdK, die Möglichkeit zu erhalten, auch während des Rentenbezugs über eine Teilrente zusätzliche Entgeltpunkte für die Pflege von Angehörigen zu erwerben. Bentele unterstrich: "Pflegende Angehörige sind das Rückgrat unseres Pflegesystems. Sie vor zusätzlichen Belastungen zu bewahren, ist das Mindeste – was sie wirklich brauchen, ist spürbare Entlastung."





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