Travemünde (kobinet)
Am 21. August 2026 eröffnete die Stadt einen neuen Strand-Abschnitt.
Der Strand-Abschnitt liegt in Travemünde.
Travemünde ist ein Stadtteil von Lübeck.
Der Strand-Abschnitt ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können ihn nutzen.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Man kommt dort über Strand-Treppe Nummer 7 hin.
Die Strand-Treppe liegt vor dem ATLANTIC Grand Hotel.
Die Stadt gab rund 150.000 Euro für neue Angebote aus.
Das Geld nutzte die Stadt für 2 Orte.
Einmal für die Stadt-Seite in Travemünde.
Einmal für den Priwall.
Der Priwall ist eine Halb-Insel.
Eine Halb-Insel ist ein Stück Land.
Es ist fast überall von Wasser umgeben.
An einer Seite ist es mit dem Fest-Land verbunden.
Der Priwall liegt gegenüber von Travemünde.
Auch dort gibt es jetzt einen barriere-freien Strand-Abschnitt.
Die Lübecker Bürger-Schaft gab diesen Auftrag.
Bürger-Schaft bedeutet: Das ist das Parlament der Stadt Lübeck.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Diese Menschen machen Gesetze für die Stadt.
Alle Mitglieder waren dafür.
Das nennt man einstimmig.
Einstimmig bedeutet: Alle haben Ja gesagt.
Niemand hat Nein gesagt.
Der Auftrag lautet: Travemünde soll für Menschen mit Behinderungen besser werden.
Tourismus bedeutet: Menschen reisen an einen Ort und machen Urlaub.
Es gibt einen Plan für mehr Tourismus in Travemünde.
Der Plan heißt: Touristisches Entwicklungs-Konzept Travemünde 2030.
Touristisches Entwicklungs-Konzept bedeutet: Ein Plan für besseren Tourismus.
Der Plan enthält Ziele bis zum Jahr 2030.
Der neue Strand-Abschnitt gehört zu diesem Plan.
Am Strand gibt es jetzt neue Angebote.
Es gibt einen Holz-Weg am Strand.
Die Stadt verlängerte diesen Weg.
Er reicht jetzt bis nah ans Wasser.
Auf dem Weg liegen blaue Strand-Matten.
Eine Strand-Matte ist eine feste Matte auf dem Sand.
Man kann darauf gehen, ohne im Sand einzusinken.
Die Matten haben taktile Leit-Streifen.
Taktil bedeutet: Man kann sie mit den Füßen oder Händen spüren.
Leit-Streifen sind besondere Streifen auf dem Boden.
Blinde Menschen können die Streifen mit dem Stock fühlen.
So finden sie den Weg.
Die Leit-Streifen helfen Menschen mit Seh-Einschränkungen.
Seh-Einschränkung bedeutet: Man kann nicht gut oder gar nicht sehen.
So finden sie den Weg leichter.
Es gibt 2 Aufenthalts-Inseln seitlich am Weg.
Aufenthalts-Inseln sind feste Flächen direkt am Strand.
Dort können Menschen rasten und sich ausruhen.
Es gibt eine Strand-Dusche.
Die Dusche ist barriere-frei erreichbar.
Sie hat eine Rampe aus Edel-Stahl.
Eine Rampe ist eine schräge Fläche aus Holz oder Metall.
Menschen im Roll-stuhl können damit auf erhöhte Plätze fahren.
Edel-Stahl ist ein sehr festes Metall.
Es rostet nicht und hält lange.
Es gibt auch eine Umkleide-Kabine.
Eine Umkleide-Kabine ist ein kleiner Raum mit einer Tür.
Dort kann man die Kleidung wechseln.
Niemand sieht hinein.
Die Kabine ist für Roll-stuhl-Nutzer geeignet.
Ein Roll-stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen können damit fahren, wenn sie nicht gehen können.
Es gibt einen Strand-Roll-stuhl.
Mit ihm kann man sich auf dem Sand bewegen.
Es gibt auch ein Transfer-Brett.
Transfer-Brett bedeutet: Eine Hilfe zum Umsetzen.
Das Transfer-Brett ist eine glatte Holz- oder Kunst-Stoff-Platte.
Damit wechselt man leichter von einem Sitz auf einen anderen.
Zum Beispiel vom Roll-stuhl in einen Strand-Korb.
Uwe Kirchhoff ist der Kur-Direktor.
Kur-Direktor bedeutet: Er ist der Chef für Erholung und Urlaub in Travemünde.
Er sorgt dafür, dass der Ort gut für Besucher ist.
Uwe Kirchhoff bedankt sich bei den Partner-Betrieben.
Die Idee für das Transfer-Brett kam von den Strand-Korb-Vermietern.
Diese Zusammen-Arbeit hilft allen.
Die Firma LTM kümmert sich um Tourismus in Lübeck und Travemünde.
LTM steht für: Lübeck und Travemünde Marketing.
LTM stellt die Informationen auf großen Internet-Seiten für Reisende ein.
So erfahren viele Menschen von den neuen Angeboten.
Auch auf dem Priwall gibt es neue Angebote.
Dort legte die Stadt die Aufenthalts-Flächen zu einer großen Plattform zusammen.
Eine Plattform ist hier eine große, feste Fläche am Strand.
Dort können Menschen stehen, sitzen und rasten.
Den Strand-Matten-Weg kann die Stadt später noch weiter ans Wasser verlängern.
Die neuen Angebote sind ein wichtiger Schritt.
Die neuen Angebote setzen den Auftrag der Bürger-Schaft um.
Die Stadt will aus diesen Erfahrungen lernen.
Die Strände sollen noch besser werden.
Das soll in den nächsten Jahren passieren.
Das Ziel ist: Alle Menschen können den Strand selbstständig nutzen.
Foto: Unbekannt
Travemünde (kobinet)
Am 21. August 2026 wurde der neue barrierefreie Strandabschnitt auf der Travemünder Stadtseite am Strandzugang Treppe Nr. 7 vor dem ATLANTIC Grand Hotel offiziell eröffnet. Mit den umgesetzten Maßnahmen stärkt Travemünde die Inklusion im Tourismus und verbessert die Strandnutzung für Menschen mit Mobilitäts- und Seheinschränkungen. Für die Maßnahmen auf der Stadtseite und dem Priwall wurden insgesamt rund 150.000 Euro investiert. So heißt es in einer Presseinformation der Hansestadt Lübeck, auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Grundlage ist ein einstimmiger Auftrag der Lübecker Bürgerschaft, die Attraktivität Travemündes als Tourismusstandort für Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. Der Auftrag knüpft an das Touristische Entwicklungskonzept Travemünde 2030 (TEK 2030) an und umfasst insbesondere bessere Strandzugänge, geeignete Hilfsmittel sowie barrierefreie Angebote.
Neue Angebote direkt am Strand
Am Strandabschnitt vor dem ATLANTIC Grand Hotel wurde der vorhandene Holzweg mit blauen Strandmatten bis in Wassernähe verlängert. Die Matten verfügen über taktile Leitstreifen und erleichtern damit auch Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit die Orientierung. Zwei seitlich angeordnete Aufenthaltsinseln schaffen feste Flächen unmittelbar am Strand. Darüber hinaus wurden eine barrierefrei erreichbare Stranddusche mit Edelstahlrampe und eine rollstuhlgerechte Umkleidekabine eingerichtet. Ein Strandrollstuhl erleichtert die Fortbewegung auf dem Sand. Zusätzlich steht ein Transferbrett zur Verfügung, das Rollstuhlfahrer:innen beispielsweise beim Umsetzen in einen Strandkorb unterstützt
Kurdirektor Uwe Kirchhoff hebt die Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern hervor: "Wir danken den touristischen Leistungsträger:innen für ihre Unterstützung und wertvolle Expertise. Viele gute Lösungen entstehen direkt aus der Praxis – so kam auch die Idee für das Transferbrett von den Strandkorbvermieter:innen. Diese Zusammenarbeit hilft uns, die Inklusion am Travemünder Strand weiter voranzubringen."
Kommunikation und Information
Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) hat die kommunikativen Maßnahmen rund um die neuen barrierefreien Angebote übernommen. Dazu gehört insbesondere, die Angebote zielgruppengerecht in den bestehenden touristischen Informationskanälen sichtbar zu machen und Gäste über die neuen Nutzungsmöglichkeiten zu informieren.
Auch auf dem Priwall
Ein vergleichbar ausgestatteter barrierefreier Strandabschnitt wurde auch auf dem Priwall geschaffen. Dort wurden die Aufenthaltsflächen zu einer größeren Plattform zusammengefasst. Der Strandmattenweg kann perspektivisch noch weiter in Richtung Wasserkante verlängert werden. Mit den neuen Angeboten setzt der Kurbetrieb wesentliche Punkte des Bürgerschaftsauftrages praktisch um. Die Erfahrungen aus dem Betrieb sollen genutzt werden, um die Barrierefreiheit der Travemünder Strände in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. Barrierefreiheit ist dabei eine wichtige Voraussetzung für Inklusion: Ziel ist ein Strand, der von möglichst vielen Menschen selbstständig und selbstverständlich erlebt werden kann.
Foto: Unbekannt
Travemünde (kobinet)
Am 21. August 2026 wurde der neue barrierefreie Strandabschnitt auf der Travemünder Stadtseite am Strandzugang Treppe Nr. 7 vor dem ATLANTIC Grand Hotel offiziell eröffnet. Mit den umgesetzten Maßnahmen stärkt Travemünde die Inklusion im Tourismus und verbessert die Strandnutzung für Menschen mit Mobilitäts- und Seheinschränkungen. Für die Maßnahmen auf der Stadtseite und dem Priwall wurden insgesamt rund 150.000 Euro investiert. So heißt es in einer Presseinformation der Hansestadt Lübeck, auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Grundlage ist ein einstimmiger Auftrag der Lübecker Bürgerschaft, die Attraktivität Travemündes als Tourismusstandort für Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. Der Auftrag knüpft an das Touristische Entwicklungskonzept Travemünde 2030 (TEK 2030) an und umfasst insbesondere bessere Strandzugänge, geeignete Hilfsmittel sowie barrierefreie Angebote.
Neue Angebote direkt am Strand
Am Strandabschnitt vor dem ATLANTIC Grand Hotel wurde der vorhandene Holzweg mit blauen Strandmatten bis in Wassernähe verlängert. Die Matten verfügen über taktile Leitstreifen und erleichtern damit auch Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit die Orientierung. Zwei seitlich angeordnete Aufenthaltsinseln schaffen feste Flächen unmittelbar am Strand. Darüber hinaus wurden eine barrierefrei erreichbare Stranddusche mit Edelstahlrampe und eine rollstuhlgerechte Umkleidekabine eingerichtet. Ein Strandrollstuhl erleichtert die Fortbewegung auf dem Sand. Zusätzlich steht ein Transferbrett zur Verfügung, das Rollstuhlfahrer:innen beispielsweise beim Umsetzen in einen Strandkorb unterstützt
Kurdirektor Uwe Kirchhoff hebt die Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern hervor: "Wir danken den touristischen Leistungsträger:innen für ihre Unterstützung und wertvolle Expertise. Viele gute Lösungen entstehen direkt aus der Praxis – so kam auch die Idee für das Transferbrett von den Strandkorbvermieter:innen. Diese Zusammenarbeit hilft uns, die Inklusion am Travemünder Strand weiter voranzubringen."
Kommunikation und Information
Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) hat die kommunikativen Maßnahmen rund um die neuen barrierefreien Angebote übernommen. Dazu gehört insbesondere, die Angebote zielgruppengerecht in den bestehenden touristischen Informationskanälen sichtbar zu machen und Gäste über die neuen Nutzungsmöglichkeiten zu informieren.
Auch auf dem Priwall
Ein vergleichbar ausgestatteter barrierefreier Strandabschnitt wurde auch auf dem Priwall geschaffen. Dort wurden die Aufenthaltsflächen zu einer größeren Plattform zusammengefasst. Der Strandmattenweg kann perspektivisch noch weiter in Richtung Wasserkante verlängert werden. Mit den neuen Angeboten setzt der Kurbetrieb wesentliche Punkte des Bürgerschaftsauftrages praktisch um. Die Erfahrungen aus dem Betrieb sollen genutzt werden, um die Barrierefreiheit der Travemünder Strände in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. Barrierefreiheit ist dabei eine wichtige Voraussetzung für Inklusion: Ziel ist ein Strand, der von möglichst vielen Menschen selbstständig und selbstverständlich erlebt werden kann.





Lesermeinungen