Berlin (kobinet)
Die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe findet eine Entscheidung gut.
Die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe ist ein großer Verein in Deutschland.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-schwierigkeiten.
Gesundheits-Minister Carsten Linnemann hat entschieden:
Er kürzt die Renten-Beiträge von pflegenden Angehörigen nicht.
Kürzen bedeutet: weniger Geld bekommen.
Renten-Beiträge sind Geld, das man jeden Monat einzahlt.
Später im Alter bekommt man dann Rente.
Rente ist Geld für das Alter.
Pflegende Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Sie kümmern sich um kranke oder behinderte Familien-Mitglieder.
Ulla Schmidt ist Bundes-Vorsitzende der Lebens-Hilfe.
Sie war früher auch Gesundheits-Ministerin.
Sie sagt: Viele Eltern pflegen ihr Kind mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Eltern pflegen ihr Kind oft viele Jahre lang.
Dafür sollen Eltern keine Nachteile haben.
Meistens sind es die Mütter, die die Pflege übernehmen.
Sie arbeiten dann weniger oder gar nicht mehr.
Das darf die Rente nicht kleiner machen.
Es gibt eine wichtige Unterstützung für pflegende Familien.
Sie heißt Verhinderungs-Pflege.
Bei der Verhinderungs-Pflege übernimmt jemand anderes die Pflege.
Das ist für kurze Zeit.
So können pflegende Angehörige eine Pause machen.
Pause bedeutet hier: eine Zeit ohne Pflege-Arbeit.
Diese Unterstützung soll möglicherweise gestrichen werden.
Streichen bedeutet: Die Unterstützung gibt es dann nicht mehr.
Ulla Schmidt sagt: Das wäre sehr schlimm.
Familien brauchen diese Pause dringend.
Ohne Pause werden pflegende Angehörige sehr müde.
Sie brauchen Zeit, um sich zu erholen.
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
Berlin (kobinet)
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, pflegenden Angehörigen die Rentenbeiträge nicht kürzen zu wollen. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: "Wir sind froh, dass Herr Linnemann den Vorschlag aus dem aktuellen Entwurf nicht übernehmen will. Eltern, die ihr Kind mit Behinderung über viele Jahre pflegen, dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden. Meistens sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Jetzt muss der Minister außerdem dafür sorgen, dass die Verhinderungspflege erhalten bleibt. Familien mit einem Angehörigen mit Unterstützungsbedarf haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Wenn diese Leistung – wie geplant – gestrichen wird, wäre das fatal."
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
Berlin (kobinet)
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, pflegenden Angehörigen die Rentenbeiträge nicht kürzen zu wollen. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: "Wir sind froh, dass Herr Linnemann den Vorschlag aus dem aktuellen Entwurf nicht übernehmen will. Eltern, die ihr Kind mit Behinderung über viele Jahre pflegen, dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden. Meistens sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Jetzt muss der Minister außerdem dafür sorgen, dass die Verhinderungspflege erhalten bleibt. Familien mit einem Angehörigen mit Unterstützungsbedarf haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Wenn diese Leistung – wie geplant – gestrichen wird, wäre das fatal."





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