Hannover / Berlin / Würzburg / Stuttgart (kobinet)
Manche Menschen können schlecht sehen.
Manche Menschen können schlecht hören.
Für diese Menschen gibt es jetzt das Projekt GaViD-Sinne.
Das Projekt hilft Menschen mit Hör- und Seh-Behinderungen.
Das Projekt bietet Beratung an.
Es gibt auch Untersuchungen.
Fach-Leute untersuchen dich gründlich.
So finden sie heraus, was du brauchst.
Das Angebot ist kostenlos.
Das Projekt hilft auch Menschen mit Taubblindheit.
Taubblindheit bedeutet: Eine Person kann weder hören noch sehen.
Viele Fach-Leute untersuchen gemeinsam.
Sie schauen auf alle Bereiche deines Lebens.
Sie schauen nicht nur auf deine Behinderung.
Die Fach-Leute schauen, wie du am besten mit anderen sprichst.
Zum Beispiel mit Händen oder Zeichen.
Gebärden-Sprache spricht man mit den Händen.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Taktile Gebärden bedeutet: Man ertastet Zeichen mit den Händen.
Das Projekt ist für alle Alters-Gruppen.
Du kannst dich jederzeit melden.
Es gibt keine festen Fristen.
Es gibt 5 Stand-Orte in Deutschland.
Die Stand-Orte sind in Berlin, Hannover, Stuttgart, Tübingen und Würzburg.
Mehr Informationen findest du hier:
Hier geht es zur Webseite von GaViD-Sinne
Dort gibt es auch Videos in Gebärden-Sprache.
Das Projekt läuft von September 2024 bis August 2027.
Es dauert 3 Jahre.
Der Innovations-Fonds bezahlt das Projekt.
Der Innovations-Fonds ist ein Geld-Topf.
Damit werden neue Ideen für bessere Gesundheits-Versorgung bezahlt.
Der Innovations-Fonds gehört zum Gemeinsamen Bundes-Ausschuss.
Gemeinsamer Bundes-Ausschuss bedeutet: Eine wichtige Gruppe im deutschen Gesundheits-System.
Diese Gruppe macht Regeln für die Kranken-Versicherung in Deutschland.
Viele Einrichtungen arbeiten beim Projekt zusammen.
Zum Beispiel arbeiten Uni-Kliniken mit.
Eine Uni-Klinik ist ein großes Kranken-Haus.
Es gehört zu einer Uni-Versität und forscht auch zu Krankheiten.
Auch Kranken-Kassen machen mit.
Und Selbsthilfe-Organisationen machen mit.
Eine Kranken-Kasse ist eine Kranken-Versicherung.
Selbsthilfe-Organisationen sind Gruppen von Menschen mit gleichen Problemen.
Die Menschen helfen sich gegenseitig.
Foto: Susanne Göbel
Hannover / Berlin / Würzburg / Stuttgart (kobinet)
Wer weder gut sehen noch hören kann, fällt in der universitären Regelversorgung oft durch das Raster, da beide Sinne meist getrennt betrachtet werden. Hier setzt das Projekt "GaViD-Sinne" (Ganzheitliche Versorgungsstützpunkte und interdisziplinäre Diagnostik für Menschen mit Sinnesbehinderungen) an: Es schließt diese Lücke bundesweit durch aufeinander abgestimmte, kostenlose Angebote multiprofessioneller Befundung und Beratung. Ziel ist, die interdisziplinäre Diagnostik und Versorgung für Menschen mit Hörsehbehinderung und Taubblindheit für alle Altersgruppen bundesweit nachhaltig zu verbessern.
Statt isolierter Einzeltests stehen die individuellen Kommunikationsformen (wie taktile Gebärden) und Alltagsbedürfnisse der Betroffenen bei diesem Projekt im Mittelpunkt. "Wir sind für Sie da, wenn bei Ihnen eine Hörsehbehinderung/Taubblindheit oder der Verdacht darauf vorliegt. Ebenso sind wir Ihre Anlaufstelle, wenn Ihr Sehen und Hören in der bestehenden Regelversorgung schwer einzuschätzen sind oder Sie Betroffene im Alltag begleiten", heißt es auf der Projektwebseite.
Interessierte können sich fortlaufend und ohne feste Fristen an die 4 regionalen Projektstandorte Berlin, Hannover, Stuttgart/Tübingen und Würzburg wenden. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Videos in Gebärdensprache gibt es unter www.gavid-sinne.de.
Hintergrund:
Das dreijährige Projekt (September 2024 bis August 2027) wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert. Unter Konsortialführung des Deutschen Taubblindenwerks arbeiten Fach- und Sozialeinrichtungen, Universitätskliniken, Krankenkassen und Selbsthilfeorganisationen zusammen, um die Strukturen langfristig in die Regelversorgung zu überführen.
Foto: Susanne Göbel
Hannover / Berlin / Würzburg / Stuttgart (kobinet)
Wer weder gut sehen noch hören kann, fällt in der universitären Regelversorgung oft durch das Raster, da beide Sinne meist getrennt betrachtet werden. Hier setzt das Projekt "GaViD-Sinne" (Ganzheitliche Versorgungsstützpunkte und interdisziplinäre Diagnostik für Menschen mit Sinnesbehinderungen) an: Es schließt diese Lücke bundesweit durch aufeinander abgestimmte, kostenlose Angebote multiprofessioneller Befundung und Beratung. Ziel ist, die interdisziplinäre Diagnostik und Versorgung für Menschen mit Hörsehbehinderung und Taubblindheit für alle Altersgruppen bundesweit nachhaltig zu verbessern.
Statt isolierter Einzeltests stehen die individuellen Kommunikationsformen (wie taktile Gebärden) und Alltagsbedürfnisse der Betroffenen bei diesem Projekt im Mittelpunkt. "Wir sind für Sie da, wenn bei Ihnen eine Hörsehbehinderung/Taubblindheit oder der Verdacht darauf vorliegt. Ebenso sind wir Ihre Anlaufstelle, wenn Ihr Sehen und Hören in der bestehenden Regelversorgung schwer einzuschätzen sind oder Sie Betroffene im Alltag begleiten", heißt es auf der Projektwebseite.
Interessierte können sich fortlaufend und ohne feste Fristen an die 4 regionalen Projektstandorte Berlin, Hannover, Stuttgart/Tübingen und Würzburg wenden. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Videos in Gebärdensprache gibt es unter www.gavid-sinne.de.
Hintergrund:
Das dreijährige Projekt (September 2024 bis August 2027) wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert. Unter Konsortialführung des Deutschen Taubblindenwerks arbeiten Fach- und Sozialeinrichtungen, Universitätskliniken, Krankenkassen und Selbsthilfeorganisationen zusammen, um die Strukturen langfristig in die Regelversorgung zu überführen.





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