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SoVD Niedersachsen: Mehr Schwerbehinderte – Forderung nach inklusiver Teilhabe

Redaktioneller Hinweis: Artikel mit dem Co-Autor "kobinet Redaktionsassistent" werden vollautomatisch oder größtenteils vollautomatisch reformuliert und ausgespielt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kobinet-nachrichten.org/kobinet-redaktionsassitent-was-ist-das/
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Foto: Sozialverband Deutschland

Hannover (kobinet)

In Niedersachsen leben immer mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ende 2025 waren es über 779.000 – ein Anstieg von acht Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik. Betroffen sind nicht nur Ältere, sondern auch etwa 24.000 Kinder und Jugendliche mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.

Anlässlich dieser Entwicklung fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen stärkere Bemühungen für eine inklusive Gesellschaft und lehnt Kürzungen in der Eingliederungshilfe ab. Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, betont: "Das zeigt sehr deutlich, dass immer mehr Menschen jeden Alters auf eine Gesellschaft angewiesen sind, die alle mitdenkt und vollständige Teilhabe ermöglicht." Die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe seien ein "völlig falsches Signal". Die niedersächsische Landesregierung müsse sich auf Bundesebene klar gegen diese Einschnitte stellen.

Der Verband verlangt zudem mehr Engagement auf kommunaler Ebene. "Es muss in den Kommunen mehr auf Barrierefreiheit gesetzt werden – sowohl beim Wohnen und in den Schulen als auch im öffentlichen Nahverkehr", so Swinke. Dies sei entscheidend, damit Betroffene selbstbestimmt leben könnten, etwa durch Assistenz in der eigenen Wohnung, den Start einer Ausbildung oder den Kinobesuch. "Diese mehr als 779.000 Bürger*innen in Niedersachsen dürfen nicht vergessen werden", betont er abschließend.