Hannover (kobinet)
In Nieder-sachsen leben immer mehr Menschen mit einer Schwer-behinderung.
Eine Schwer-behinderung ist eine starke Behinderung.
Der Körper oder die Seele funktioniert anders als bei anderen Menschen.
Ein besonderes Amt prüft die Behinderung.
Das Amt heißt Versorgungs-amt.
Das Versorgungs-amt stellt dann einen Ausweis aus.
Ende 2023 lebten über 779.000 Menschen mit Schwer-behinderung in Nieder-sachsen.
Das sind 8 Prozent mehr als vor 2 Jahren.
Das zeigen Zahlen des Landes-amts für Statistik.
Statistik bedeutet: Man zählt Dinge oder Menschen.
So sieht man: Wie viele Menschen gibt es?
Auch etwa 24.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen.
Der Sozial-verband Deutschland ist ein großer Verein.
Ein Sozial-verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen gemeinsam anderen Menschen.
Der Sozial-verband Deutschland hilft Menschen mit Behinderung.
Der Verein fordert: Die Politik soll mehr für eine inklusive Gesellschaft tun.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen machen überall mit.
Jeder Mensch gehört dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Der Sozial-verband Deutschland sagt: Kürzungen bei der Eingliederungs-hilfe sind falsch.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe als vorher.
Eingliederungs-hilfe bedeutet: Der Staat hilft Menschen mit Behinderung im Alltag.
Dirk Swinke leitet den Sozial-verband Deutschland in Nieder-sachsen.
Er spricht für alle Mitglieder des Vereins.
Er sagt: Alle Menschen brauchen eine inklusive Gesellschaft.
Die Landes-regierung in Nieder-sachsen soll die Kürzungen stoppen.
Die Landes-regierung regiert Nieder-sachsen.
Dort arbeiten Ministerinnen und Minister.
Der Sozial-verband Deutschland fordert auch mehr Barriere-freiheit.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können überall hin-kommen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das gilt für Wohnungen, Schulen und Busse und Bahnen.
Busse und Bahnen sind öffentliche Verkehrs-mittel.
Öffentliche Verkehrs-mittel kann jeder Mensch benutzen.
So können Menschen mit Behinderung selbst-bestimmt leben.
Selbst-bestimmt leben bedeutet: Menschen entscheiden selbst, wie sie leben.
Alle 779.000 Menschen mit Behinderung in Nieder-sachsen brauchen diese Unterstützung.
Foto: Sozialverband Deutschland
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen leben immer mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ende 2025 waren es über 779.000 – ein Anstieg von acht Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik. Betroffen sind nicht nur Ältere, sondern auch etwa 24.000 Kinder und Jugendliche mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.
Anlässlich dieser Entwicklung fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen stärkere Bemühungen für eine inklusive Gesellschaft und lehnt Kürzungen in der Eingliederungshilfe ab. Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, betont: "Das zeigt sehr deutlich, dass immer mehr Menschen jeden Alters auf eine Gesellschaft angewiesen sind, die alle mitdenkt und vollständige Teilhabe ermöglicht." Die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe seien ein "völlig falsches Signal". Die niedersächsische Landesregierung müsse sich auf Bundesebene klar gegen diese Einschnitte stellen.
Der Verband verlangt zudem mehr Engagement auf kommunaler Ebene. "Es muss in den Kommunen mehr auf Barrierefreiheit gesetzt werden – sowohl beim Wohnen und in den Schulen als auch im öffentlichen Nahverkehr", so Swinke. Dies sei entscheidend, damit Betroffene selbstbestimmt leben könnten, etwa durch Assistenz in der eigenen Wohnung, den Start einer Ausbildung oder den Kinobesuch. "Diese mehr als 779.000 Bürger*innen in Niedersachsen dürfen nicht vergessen werden", betont er abschließend.
Foto: Sozialverband Deutschland
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen leben immer mehr Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ende 2025 waren es über 779.000 – ein Anstieg von acht Prozent innerhalb von zwei Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik. Betroffen sind nicht nur Ältere, sondern auch etwa 24.000 Kinder und Jugendliche mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.
Anlässlich dieser Entwicklung fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen stärkere Bemühungen für eine inklusive Gesellschaft und lehnt Kürzungen in der Eingliederungshilfe ab. Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, betont: "Das zeigt sehr deutlich, dass immer mehr Menschen jeden Alters auf eine Gesellschaft angewiesen sind, die alle mitdenkt und vollständige Teilhabe ermöglicht." Die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe seien ein "völlig falsches Signal". Die niedersächsische Landesregierung müsse sich auf Bundesebene klar gegen diese Einschnitte stellen.
Der Verband verlangt zudem mehr Engagement auf kommunaler Ebene. "Es muss in den Kommunen mehr auf Barrierefreiheit gesetzt werden – sowohl beim Wohnen und in den Schulen als auch im öffentlichen Nahverkehr", so Swinke. Dies sei entscheidend, damit Betroffene selbstbestimmt leben könnten, etwa durch Assistenz in der eigenen Wohnung, den Start einer Ausbildung oder den Kinobesuch. "Diese mehr als 779.000 Bürger*innen in Niedersachsen dürfen nicht vergessen werden", betont er abschließend.




