BERLIN (kobinet)
Am 10. August 2026 öffnen die Brief-wahl-Stellen.
Brief-wahl bedeutet: Du wählst zu Hause.
Du schickst deinen Stimm-Zettel mit der Post ab.
Der Sozial-Verband Deutschland macht 8 Forderungen für Berlin.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe hilft Menschen in schwierigen Lagen.
Der Sozial-Verband Deutschland wird auch SoVD genannt.
Der SoVD fordert ein soziales Berlin.
Sozial bedeutet: Alle Menschen sollen gut leben können.
Das gilt für die Jahre 2026 bis 2031.
Der SoVD will soziale Gerechtigkeit stärken.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen werden fair behandelt.
Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt.
Der SoVD will auch die Teil-Habe verbessern.
Teil-Habe bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Alle Menschen gehören dazu.
Der SoVD macht diese 8 Forderungen für Berlin:
1. Bezahlbare und barriere-freie Wohnungen
Berlin soll mehr Sozial-Wohnungen bauen.
Sozial-Wohnungen sind günstige Wohnungen.
Sie sind für Menschen mit wenig Geld.
Es sollen mindestens 10.000 neue Wohnungen pro Jahr entstehen.
Alle neuen Wohnungen sollen barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Auch Menschen mit Behinderung können einziehen.
Zum Beispiel gibt es Aufzüge und breite Türen.
Außerdem sollen die Mieten begrenzt werden.
2. Schulen gerechter und inklusiver machen
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Alle Kinder sollen gute Bildung bekommen.
Bildung bedeutet: Kinder lernen in der Schule.
Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen.
Das hilft ihnen später im Leben.
Es soll egal sein, woher ein Kind kommt.
Es soll egal sein, wie viel Geld die Eltern haben.
Berlin braucht mehr Personal an den Schulen.
Alle Schulen sollen barriere-frei sein.
3. Gute Pflege und Gesundheits-Versorgung
Pflege bedeutet: Jemand hilft anderen Menschen im Alltag.
Zum Beispiel beim Waschen oder Anziehen.
Das ist oft bei alten oder kranken Menschen nötig.
Alle Menschen sollen gute Gesundheits-Hilfe bekommen.
Arztpraxen und Kliniken sollen barriere-frei sein.
Es soll mehr Pflege-Personal geben.
Die Arbeit im Pflege-Bereich soll besser werden.
4. Armut bekämpfen und Kindern helfen
Armut bedeutet: Menschen haben zu wenig Geld.
Sie können nicht alles zum Leben kaufen.
Berlin soll viel tun gegen Armut.
Besonders Kinder sollen besser unterstützt werden.
Auch ältere Menschen brauchen mehr Hilfe.
Auch Allein-Erziehende brauchen mehr Hilfe.
Allein-Erziehende sind Eltern.
Sie ziehen ihre Kinder alleine groß.
Soziale Ein-Richtungen brauchen mehr Geld.
Mehr Menschen sollen wissen, wie wichtig diese Arbeit ist.
5. Mobilität für alle
Mobilität bedeutet: Menschen können sich fortbewegen.
Der öffentliche Nah-Verkehr soll besser werden.
Öffentlicher Nah-Verkehr bedeutet: Bus, Bahn und U-Bahn.
Tickets sollen bezahlbar bleiben.
E-Scooter dürfen nicht auf Geh-Wegen stehen.
E-Scooter blockieren sonst den Weg.
Das ist gefährlich für Menschen mit Roll-Stuhl oder Rollator.
Alle sollen sich sicher fortbewegen können.
6. Schutz für gefährdete Menschen in Krisen
Manche Menschen sind in Krisen besonders in Gefahr.
Das sind zum Beispiel alte Menschen oder Menschen mit Behinderung.
Hitze-Wellen sind für diese Menschen besonders gefährlich.
Eine Hitze-Welle bedeutet: Es ist viele Tage sehr heiß.
Die Temperaturen sind höher als normal.
Berlin braucht mehr Schutz vor Hitze.
Warn-Systeme sollen barriere-frei sein.
Warn-Systeme bedeutet: Menschen werden gewarnt.
Zum Beispiel bei sehr großer Hitze.
Schutz-Räume sollen für alle erreichbar sein.
7. Inklusion überall umsetzen
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Inklusion soll in allen Bereichen gelten.
Verwaltung und Ein-Richtungen sollen barriere-arm werden.
Barriere-arm bedeutet: Es gibt weniger Hindernisse als jetzt.
Irgendwann sollen sie ganz barriere-frei sein.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen in einer Stadt.
Menschen mit Behinderung sollen bei Entscheidungen mitmachen.
8. Frauen besser schützen und Gleich-Stellung stärken
Gleich-Stellung bedeutet: Frauen und Männer haben die gleichen Rechte.
Niemand hat dabei Nachteile.
Berlin soll Frauen besser vor Gewalt schützen.
Es soll mehr Beratungs-Angebote geben.
Beratungs-Angebote bedeutet: Frauen können mit jemandem sprechen.
Diese Person hilft ihnen und erklärt ihre Rechte.
Es soll auch mehr Schutz-Räume geben.
Familien sollen besser unterstützt werden.
Foto: Sozialverband Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Öffnung der Briefwahlstellen für die Berlin-Wahl am 10. August 2026 hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Landesverband Berlin-Brandenburg seine Forderungen für ein soziales Berlin für die Legislaturperiode 2026 bis 2031 vorgestellt. Der Verband betont darin vor allem die Notwendigkeit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe in der Hauptstadt zu stärken. Der SoVD fordert unter anderem Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung sowie eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen. Besonders im Fokus stehen dabei die Sicherung bezahlbaren Wohnraums, die Stärkung der Pflegeinfrastruktur und die Umsetzung inklusiver Bildungsangebote. Der Verband weist darauf hin, dass diese Themen in der kommenden Legislaturperiode Priorität erhalten müssten, um die Lebensqualität aller Berlinerinnen und Berliner zu sichern.
Im Einzelnen fordert der SoVD Berlin-Brandenburg:
1. Bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum sichern
Berlin muss mindestens so viele Sozialwohnungen bauen, wie aus der Mietpreisbindung fallen – und zusätzlich 10.000 pro Jahr im preisgebundenen oder gemeinwohlorientierten Bereich gegen die Wohnungsnot. Nötig sind aus Sicht dieses Sozialverbandes außerdem wirksame Mietbegrenzungen, Schritte gegen Spekulation und verbindlich geplante, sichtbare Barrierefreiheit.
2. Schulen sozial gerecht und inklusiv stärken
Bildung darf nicht von Herkunft, Einkommen oder Förderbedarf abhängen. Berlin braucht, so die Forderung des SoVD, mehr Personal, gezielte Unterstützung für belastete Kieze und verbindliche Inklusion mit barrierefreien Schulen.
3. Gute Pflege- und Gesundheitsversorgung gewährleisten
Gesundheit und Pflege müssen verlässlich, barrierefrei und menschenwürdig organisiert werden. Dazu gehören bessere Arbeitsbedingungen, ausreichend Personal und weniger Barrieren in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen.
4. Armut bekämpfen und Kindern Chancen eröffnen
Berlin muss Armut entschlossener bekämpfen, besonders bei Kindern, älteren Menschen, Alleinerziehenden und Erwerbslosen. Soziale Träger brauchen dafür Anerkennung und eine verlässliche Finanzierung, das fordert der SoVD Berlin-Brandenburg.
5. Mobilität sozial und alltagstauglich gestalten
Mobilität entscheidet über Teilhabe. Der ÖPNV muss zuverlässiger, barrierefreier und bezahlbar bleiben. Zugleich braucht Berlin sichere Wege ohne E-Scooter-Barrieren für zu Fuß Gehende und Radfahrende sowie sozial gerechte Mobilitätsangebote.
6. Bevölkerungsschutz sozial ausrichten
Hitzewellen, Krisen und Notlagen treffen gefährdete Gruppen besonders hart. Berlin braucht wirksamen Hitzeschutz, barrierefreie Warnsysteme, erreichbare Schutzräume und verlässliche Hilfen im Ernstfall.
7. Inklusion konsequent umsetzen
Inklusion muss in Berlin, wie der SoVD Berlin-Brandenburg fordert, als Querschnittsaufgabe verstanden werden. Verwaltung, Infrastruktur und soziale Leistungen müssen barrierearm gestaltet und Betroffene konsequent einbezogen werden.
8. Gleichstellung stärken und Frauen besser schützen
Berlin muss, so eine weitere Forderung des SoVD, Gleichstellung, Familienförderung und Schutz vor Gewalt konsequent ausbauen. Frauen brauchen verlässliche Beratungsangebote, Schutzräume, Prävention und konsequente Ermittlungen.
Foto: Sozialverband Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Öffnung der Briefwahlstellen für die Berlin-Wahl am 10. August 2026 hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Landesverband Berlin-Brandenburg seine Forderungen für ein soziales Berlin für die Legislaturperiode 2026 bis 2031 vorgestellt. Der Verband betont darin vor allem die Notwendigkeit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe in der Hauptstadt zu stärken. Der SoVD fordert unter anderem Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung sowie eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen. Besonders im Fokus stehen dabei die Sicherung bezahlbaren Wohnraums, die Stärkung der Pflegeinfrastruktur und die Umsetzung inklusiver Bildungsangebote. Der Verband weist darauf hin, dass diese Themen in der kommenden Legislaturperiode Priorität erhalten müssten, um die Lebensqualität aller Berlinerinnen und Berliner zu sichern.
Im Einzelnen fordert der SoVD Berlin-Brandenburg:
1. Bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum sichern
Berlin muss mindestens so viele Sozialwohnungen bauen, wie aus der Mietpreisbindung fallen – und zusätzlich 10.000 pro Jahr im preisgebundenen oder gemeinwohlorientierten Bereich gegen die Wohnungsnot. Nötig sind aus Sicht dieses Sozialverbandes außerdem wirksame Mietbegrenzungen, Schritte gegen Spekulation und verbindlich geplante, sichtbare Barrierefreiheit.
2. Schulen sozial gerecht und inklusiv stärken
Bildung darf nicht von Herkunft, Einkommen oder Förderbedarf abhängen. Berlin braucht, so die Forderung des SoVD, mehr Personal, gezielte Unterstützung für belastete Kieze und verbindliche Inklusion mit barrierefreien Schulen.
3. Gute Pflege- und Gesundheitsversorgung gewährleisten
Gesundheit und Pflege müssen verlässlich, barrierefrei und menschenwürdig organisiert werden. Dazu gehören bessere Arbeitsbedingungen, ausreichend Personal und weniger Barrieren in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen.
4. Armut bekämpfen und Kindern Chancen eröffnen
Berlin muss Armut entschlossener bekämpfen, besonders bei Kindern, älteren Menschen, Alleinerziehenden und Erwerbslosen. Soziale Träger brauchen dafür Anerkennung und eine verlässliche Finanzierung, das fordert der SoVD Berlin-Brandenburg.
5. Mobilität sozial und alltagstauglich gestalten
Mobilität entscheidet über Teilhabe. Der ÖPNV muss zuverlässiger, barrierefreier und bezahlbar bleiben. Zugleich braucht Berlin sichere Wege ohne E-Scooter-Barrieren für zu Fuß Gehende und Radfahrende sowie sozial gerechte Mobilitätsangebote.
6. Bevölkerungsschutz sozial ausrichten
Hitzewellen, Krisen und Notlagen treffen gefährdete Gruppen besonders hart. Berlin braucht wirksamen Hitzeschutz, barrierefreie Warnsysteme, erreichbare Schutzräume und verlässliche Hilfen im Ernstfall.
7. Inklusion konsequent umsetzen
Inklusion muss in Berlin, wie der SoVD Berlin-Brandenburg fordert, als Querschnittsaufgabe verstanden werden. Verwaltung, Infrastruktur und soziale Leistungen müssen barrierearm gestaltet und Betroffene konsequent einbezogen werden.
8. Gleichstellung stärken und Frauen besser schützen
Berlin muss, so eine weitere Forderung des SoVD, Gleichstellung, Familienförderung und Schutz vor Gewalt konsequent ausbauen. Frauen brauchen verlässliche Beratungsangebote, Schutzräume, Prävention und konsequente Ermittlungen.





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